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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn wir nicht arbeiten würden, müßten ein paar hundert Arztpraxen zumachen (unsere Hauptklientel), weil keine Lohnabrechnungen mehr stattfinden würden, keine Corona-Hilfen, kein KUG, kein gar nichts. Nicht eine so gute Alternative, oder?

Meine Investmentberatung und Vermögensverwaltung kann ich auch mit Laptop und Handy zu Hause machen, aber mit vielen anderen Sachen ist das nicht möglich. Ist auch nicht schlimm, alle kommen mit dem Auto (bis auf Eine), wir haben genug Platz, kein Publikumsverkehr, keine Termine und Besprechungen mehr. So dumm das auch klingt, wir sind Systemrelevant.



Keine Ahnung, aber ich gehe wegen sowas sicher nicht in den Knast oder zahle zigtausend Euros. Dann sollen sie den Datenschutz vorher wieder aufheben, aber das Geschrei, wenn dann deine Krankenakte auf Reddit landet, will ich lieber nicht mitbekommen:D
natürlich mein ich das erst nach änderung des datenschutzes, danach rufen ja schon viele wegen der saudummen nutzlosen app.
 
Das würde ich keineswegs sagen, für mich zumindest mal das überbewerteste in der gesamten Pandemie. Die App ist scheisse, sie ist komplett nutzlos durch den Datschschutz, noch ärgerlicher ist es dass sie es dem user überlassen könnten Daten freiwillig freizugeben wie GPS Daten, gleichzeitig man auch in den vorteil kommt zu erfahren wo der Kontakt statt gefunden hat sofern der andere das genauso freigegeben hat. Das letzte mittel wäre dass die 'Daten auch ohne freiwilligkeit übermittelt wird und jedes Handy eine zwangsinstallation erhält. Dann würden wir heute hier nach 1 Jahr nicht sitzen und müssten sagen "Wir haben absolut keine Ahnung wo Ansteckungen stattfinden, deswegen schließen wir ausgewürfelte Betriebe und sprechen Berufsverbote aus wo wir einfach denken das die Schließung vielleicht etwas bringt.
 
Aber deswegen wird man sicher nicht den Datenschutz generell außer Kraft setzen, wäre auch nicht vermittelbar. Und eine Corona-Gestapo braucht man auch nicht. Das ist nicht ohne Grund ein sensibles Thema....
 
Der $203 StGB wurde doch vor 2(?) Jahren agepasst bzgl des Einsatz von wirtschaftlich sinnvollen IT-Systemen (zum Beispiel sog. Cloud-Lösungen zur Verarbeitung und Verwaltung von Daten). Gibt ja auch genügend Beispiele von Krankenkassen, die selbst mit Krankendaten in der Cloud sind.
Die Rechtsprechung hat es famtisch unmöglich gemacht eine Akte mit nach Hause zu nehmen. Wir haben uns die strengen regeln nicht selbst ausgesucht. Es geht auch nicht nur um Datenschutz, sondern um Straftatbestände. Wenn du als Berufsgeheimnisträger dagegen verstößt klopft die Kammer an und du setzt dich mit einem Berufsverbot auseinander. Die Auswirkungen wären dramatisch. Cale hat schon Beispiele genannt. Bei mir schreibt die Rechtsordnung vor das du dich ab einem Betrag con 5.000,01 eur nicht mehr selbst verteidigen darfst. Wenn die Politik das aktuell nicht berücksichtigt, dann beachtet sie tatsächlich zum ersten Mal in dieser Situation nicht die Verfassung, weil sie damot den Justizgewährung Anspruch negiert und damit den Rechtstaat aussetzt. Eines der Dinge die uns von Nordkorea unterscheidet und Grundpfeiler unseres Zusammenlebens ist. Wir haben in 2021 nicht einen Externen im Unternehmen gehabt. Ich habe aber schon im Januar fünf Unternehmen den Arsch gerettet und damit ca. 1700 Arbeitsplätze im Mittelstand erhalten.
 
Ich bezweifle, daß das passieren wird und es ist auch unnötig, imho.
Sehe ich anders - wenn die Gesundheitsämter die APP nutzen könnte, zur Nachverfolgung der Anstechkungketten wäre damit sehr viel geholfen.
Aber deswegen wird man sicher nicht den Datenschutz generell außer Kraft setzen, wäre auch nicht vermittelbar. Und eine Corona-Gestapo braucht man auch nicht. Das ist nicht ohne Grund ein sensibles Thema....
Doch, zweitweise und zeitbefristet genau für diesen einen Grund, sollte man sie außer Kraft setzen. In anderen (auch demokratischen Ländern) war das einer der Faktoren Covid 19 in den Griff zu bekommen.
 
Also ich meine in der Corona Arbeitsschutzverordnung gelesen zu haben, dass der Arbeitgeber diese Masken zur Verfügung zu stellen hat. Irgendwie auch reichlich absurd, dass das anscheinend viele Arbeitgeber noch nicht gemacht haben... wir haben unsere ersten im März (?) bekommen.
 
Dann seit ihr weiter, als wir. Ärzte sind auch eine ziemlich konservative Klientel, die sind da eher oldschool aufgestellt. Viele bekommen sogar noch Überweisungsträger für die Lohnzahlungen :D

Und das Problem mit den Akten/über die Schulter schauen hast Du ja schon erwähnt, Du stehst mit einem halben Bein im Knast. Wenn da was schief geht, bist Du verantwortlich und stehst dafür gerade. Kann man natürlich „locker“ sehen, aber ich halte dafür meinen Kopf nicht hin.
Da hast Du natürlich vollkommen recht, sowohl was die Arztpraxen als auch den Knast betrifft. Aber ich muss den AN eben auch das nötige Vertrauen entgegenbringen und auch abwägen, was bei deren Kontakten nun wichtiger ist. Zwei der Damen im HO sind vorbelastet, aber ich kann auf die einfach nicht verzichten und bin mir ziemlich sicher, dass sie die Verschwiegenheit auch im HO ernst nehmen. Wir leben in einer tödlichen Pandemie und auch das wird sowohl von den Mandanten als auch von mir entsprechend gewürdigt. Die Mandanten wurden über die HO-Aktivitäten der MA informiert und gehen mit - mehr kann man in dieser Situation wohl kaum verlangen. Und dass die meisten MA trotzdem lieber im Büro bleiben, habe ich ja schon ausgeführt. Und ganz ehrlich: Wer von uns steht nicht mit einem halben Bein im Knast, wenn es um Corona-Darlehen und die -Hilfen geht. Das prallt derzeit noch relativ geschmeidig an mir ab...Ich will jetzt helfen. Da bin ich gerne bereit, im Ernstfall mit der Staatsanwaltschaft oder einem Richter zu diskutieren. Aber so weit wird es nicht kommen !

Ich habs ja hier schon gefühlte tausendmal geschrieben: Nur weil ich vielen Maßnahmen kritisch gegenüber stehe, heißt das nicht, dass ich nicht weiß, was da seit einem Jahr bei uns an die Tür klopft.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nur wenn die Abstände nicht eingehalten werden können. Wir haben selbstverständlich „betriebliche“ FFP2s, auch wenn es nicht vorgeschrieben ist und wir genug Platz haben.
Würde bei mir zutreffen. Arbeitssachen muss er mir auch einmal im Jahr stellen, daher würde ich mal sagen auch die Masken. Bin ja gespannt was morgen passiert

Du musst auch ne Hose auf der Arbeit tragen, die zahlt dein Arbeitgeber auch nicht.
Übrigens falsch. Da ich Arbeitshosen trage stellt mir die der AG. Vlt das nächste Mal vorher fragen bevor dumme Antworten kommen
 
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