Wenn ich sowas lese, schwillt mir echt der Kamm.
Mal nur angenommen, dieses harmlose kleine Virus hat nur die Letalität wie sie z.B. Streeck prognostiziert (0,4, was dann ungefähr der Faktor 4 zu Influenza wäre), dann sprechen wir über über wieviele Tote nur in Deutschland?
Die Grippe 2017/2018 infizierte ca. 10.000.000 Deutsche. Ca. 25.000 starben daran. Und für Influenza gibt es eine Grundimmunität und die Leute liessen sich zusätzlich impfen.
Sollen wir wirklich riskieren, in einem Jahr 100.000 Tote zu bekommen, nur weil die Menschen auf Konzerte wollen oder keine Masken anziehen? Ist das Solidarität? Ist das Menschlichkeit?
Hast du mal gesehen, was um uns herum passiert? Wie es schon wieder in Frankreich und Spanien aussieht. Und wie es in Italien wieder losgeht? Da sind die Intensivbetten schon wieder besetzt. In den USA, Brasilien, Indien hat es nie aufgehört. In New York, obwohl die es ja besser wissen müssten, geht es jetzt auch wieder los.
Mal von der Sinnhaftigkeit einzelner Massnahmen abgesehen, hat sich irgendeiner schon mal überlegt, warum es uns hier immernoch verhältnismässig besser geht?
Am Anfang der Pandemie gab es doch mal den Vorschlag, dass wir einfach die Alten und Risikopatienten wegsperren (isolieren), dann kann der Rest des Landes wieder normal weiterleben. Gut, Spätfolgen und Erkrankungen mal ausgenommen, aber irgendwas ist ja immer... Ist es das, was erstrebenswert erscheint?
Viele sagen ja, wir müssen lernen, MIT dem Virus zu leben. Das heisst aber nicht, dass wir es irgendwann auf die leichte Schulter nehmen sollen. Das heisst, dass wir lernen müssen, mit dem Virus das Leben so zu gestalten, dass es für alle machbar ist. Ich will ja nix sagen, aber der jetzige Status Quo wird uns noch lange begleiten. Gewöhnt euch dran.