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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die können sicher mit 10.000 Gästen am Tag nicht wirtschaftlich arbeiten, drum werden sie alles dafür getan haben, dass sie mehr reinlassen dürfen.

Um die Hygieneregeln einzuhalten müssten sie viel mehr Leute einstellen, und ob sie das getan haben, weiß man auch nicht.
Mir ist jedenfalls keine große Einstelloffensive bekannt, und ich komm aus der Gegend. Meine Patentante hat auch nix erzählt, und die arbeitet seit über 30 Jahren dort.
 
Ich habe im Holiday Park gute Erfahrungen gemacht, alles entspannt gewesen.
Der Park ist aber eh nie überlaufen.

Die populärsten Parks meide ich aber auch noch, aber nicht nur wegen dem nicht einzuhaltenden Abstand, sondern weil ich sowieso nicht länger als 20 Minuten anstehen will.
 
Ganz so dramatisch ist es nicht. Die Leute halten sich in den Warteschlangen größtenteils an die Abstände und Tragen brav die Masken. Nur einmal mussten wir eine Familie bitten uns in der Schlange nicht so auf den Pelz zu rücken. Hat dann auch gut funktioniert.

Desinfektionsstationen sind ausreichend vorhanden. Hände schüttelt man nach dem Waschen halt kurz draussen ab und dann sind die auch ratzfatz trocken.

Wie oft die rides desinfiziert werden kann ich nicht sagen. Aber zumindest beim Fjord Rafting kamen uns während wir gewartet haben nacheinander 10-20 leere Boote entgegen die augescheinlich grade eben desinfiziert wurden.

Klar, das Risiko ist in so einem Park sicher erhöht, aber ich würde das nicht sondern eng sehen wie du.

Ich zieh das mal hier rüber...

Mir ist das halt zu viel Geld für das Risiko, mich dort unwohl zu fühlen, mich ständig über Menschen ärgern zu müssen und danach noch tagelang die Sorge mit mir rumzuschleppen, COVID-19 an meine Familie und Kollegen zu verteilen.

Ich muss ja sagen, dass mir allein der Gedanke an lange Warteschlangen Unbehagen bereitet. Bei der Freundin meiner Schwester war das Maximum wohl ne knappe Stunde bei Wodan.
Abstand hin oder her... Ne Stunde umringt von den gleichen Fremden, die sich durch die verschlungenen Wartebereiche bewegen... Irgendwie würde sich das so seltsam anfühlen, dass meine Sorge den Spaß überwiegen würde.

Und was die Lage bzgl. Desinfektion etc. angeht, da kommt es sicherlich auch auf den eigenen Mindset an - wie vorsichtig ist man, wie gelassen, wenn mal etwas nicht so läuft wie es soll. Aber auch da will ich nicht im Park feststellen müssen, dass mir das persönlich zu wenig ist. Auch wenn ich ja nicht zu den hyperventilierenden Panikverbreitern gehöre :D

Ich kanns natürlich auch nicht einschätzen, wie kritisch die Situation dort für das Infektionsgeschehen ist. Aber es ist ein prinzipiell unnötiger Luxus, den ich dann einfach hintenanstelle, bevor die essentiellen Dinge wie Treffen im kleinen privaten Kreis oder Kinderbetreuung wieder Essig sind, weil es wieder abgeht.
 
Ich frag mich echt, wo das Problem ist. Wir haben und doch alle an die Masken, das Hände desinfizieren und den Abstand zu den Mitmenschen gewohnt. Wieso zum Geier kann man das nicht einfach so weitermachen? Damit man die wiedergewonnenen Freiheiten in anderen Bereichen behalten kann.
Ganz ehrlich, ich hab mich an nix gewöhnt und kann die Verkündung des Endes der Masken nicht erwarten.

Und zum Thema Urlaub, Parks, Attraktionen. Klar ist das unnötiger Luxus. Für uns. Für andere sind es Industriezweige, Jobs, Existenzen. Können wir ein Jahr auf die Sachen verzichten? Klar. Können diese Branchen ein Jahr auf uns verzichten? Wohl nein. Ich mein, mir kann es egal sein, war seit Jahrzehnten in keinem Freizeitpark oä, aber es gibt auch da halt mehrere Interessen.
 
Ganz ehrlich, ich hab mich an nix gewöhnt und kann die Verkündung des Endes der Masken nicht erwarten.

Und zum Thema Urlaub, Parks, Attraktionen. Klar ist das unnötiger Luxus. Für uns. Für andere sind es Industriezweige, Jobs, Existenzen. Können wir ein Jahr auf die Sachen verzichten? Klar. Können diese Branchen ein Jahr auf uns verzichten? Wohl nein. Ich mein, mir kann es egal sein, war seit Jahrzehnten in keinem Freizeitpark oä, aber es gibt auch da halt mehrere Interessen.
Masken sind doch das kleinste Übel. Ist wie Brille tragen, anschnallen, Kompressionsstrümpfe tragen
Tut nicht weh, hilft stückweit und schadet niemanden.
 
Die können sicher mit 10.000 Gästen am Tag nicht wirtschaftlich arbeiten, drum werden sie alles dafür getan haben, dass sie mehr reinlassen dürfen.

Um die Hygieneregeln einzuhalten müssten sie viel mehr Leute einstellen, und ob sie das getan haben, weiß man auch nicht.
Mir ist jedenfalls keine große Einstelloffensive bekannt, und ich komm aus der Gegend. Meine Patentante hat auch nix erzählt, und die arbeitet seit über 30 Jahren dort.

Soweit ich das mitbekommen habe, hatten sie schon von Anfang an eine Freigabe deutlich mehr Besucher zuzulassen (25.-30.000), sind aber freiwillig mit 10.000 gestartet, um alles zu testen, Abläufe festzulegen usw. Dies dann schrittweise zu erhöhen, ist dann völlig legitim.

Warum sollte man eine Einstelloffensive vornehmen, wenn ein Großteil der MA noch in Kurzarbeit ist bzw. der Saisonvertrag noch ausgesetzt? Da viele der Essens- und Spielbuden noch geschlossen oder sehr stark beschränkt sind, sind doch MA aus anderen Bereichen ausreichend vorhanden.

Grundsätzlich hat das Unternehmen eine Verantwortung seinen MA gegenüber und es muss alles getan werden, die Arbeitsplätze zu erhalten. Wenn die Regierung 30.000 Besucher zulässt, dann lasse ich 30.000 Besucher rein. Denn es hängen auch indirekt sehr viele Arbeitsplätze am Park, frag nur mal die ganzen Handwerker in der Umgebung. Klar, können die den Park weiter zulassen, aber dann sitzen halt 5000-6000 Leute auf der Straße.

Es muss jeder Einzelne entscheiden, ob er da hin geht oder nicht. Ich würde es momentan bei so vielen Besuchern auch nicht, aber ich bin trotzdem sehr froh, dass er offen hat und ich hoffentlich bald die Kurzarbeit hinter mir habe.
 
Ganz ehrlich, ich hab mich an nix gewöhnt und kann die Verkündung des Endes der Masken nicht erwarten.

Und zum Thema Urlaub, Parks, Attraktionen. Klar ist das unnötiger Luxus. Für uns. Für andere sind es Industriezweige, Jobs, Existenzen. Können wir ein Jahr auf die Sachen verzichten? Klar. Können diese Branchen ein Jahr auf uns verzichten? Wohl nein. Ich mein, mir kann es egal sein, war seit Jahrzehnten in keinem Freizeitpark oä, aber es gibt auch da halt mehrere Interessen.

Ich wollte den exakt gleichen Absatz von Barto zitieren....also "Wo das Problem ist" und "Wieso zum Geier kann man das nicht einfach so weitermachen?"

Die Clubs, Konzerte, Lesungen, und vieles, vieles mehr soll alles drauf gehen?
Oder irgendwie mit nem Achtel der Kunden finanzierbar sein?

Es gibt ja nur beschränkte Optionen:
1. der Staat soll das alles stützen bis der (hoffentlich eintretende) Tag der Durchimpfung gekommen ist und solange wird da gar nix gemacht, damit sich keiner ansteckt
2. nix machen, alles untersagen, es gehen ganze Branchen und zig Tausende Jobs verloren
3. so ein Mittelding, bei dem der Staat stützt, aber gewisse Sachen wieder erlaubt, womit es aber natürlich auch wieder zu Ansteckungen kommen wird, worauf dann wieder strengere Regeln auferlegt werden

Oder verstehe ich jetzt was falsch oder übersehe was?
 
Alles richtig, aber da ist halt dummerweise so ne blöde Pandemie an der tausende von Menschen sterben.
Die Gretchenfrage seit Anfang an: was ist wichtiger?
(nein, ich kann und will das nicht beantworten)

Die Frage ist doch schon beantwortet: Wirtschaft vor Gesundheit. Anders kann man sich das nicht erklären.

Sollte man allerdings deutlicher kommunizieren.
 
Die Frage ist doch schon beantwortet: Wirtschaft vor Gesundheit.

Ja, so kann man das natürlich vereinfachen und schön böse darstellen.

Aber wenn man das Gegenteil als Standpunkt hat und diese Perspektive mal zu Ende denkt (Gesundheit als derart alles andere überragendes Gut, dass sich schon jegliche Abwägung verbietet), bleiben die Kitas, Schulen, Stadien, Clubs und Konzerthallen des Landes für immer leer, denn da haben sich schon immer Leute mit Krankheiten angesteckt und sie weitervebreitet, woran letztlich auch Leute sterben.


Und nein, ich bin nicht anti, mich würden viele der möglichen Schließungen persönlich nicht mal jucken, aber ein "weiter genau so" in Bezug auf die letzten drei Monate ist doch kaum machbar, wollbar, cocktailbar
 
Die Frage ist doch schon beantwortet: Wirtschaft vor Gesundheit. Anders kann man sich das nicht erklären.

Sollte man allerdings deutlicher kommunizieren.

Ich finde, dass man das so zugespitzt angesichts der "Bilanz" in Deutschland nicht sagen kann. Wäre ich Politiker, würde ich zumindest schon fragen, wie man sowas behaupten kann angesichts der Tatsache, dass momentan ~5 Menschen pro Tag an/mit Corona sterben und die Maßnahmen, die genau dazu geführt haben das BIP dieses Jahr um irgendwas zwischen 5 und 10% werden abstürzen lassen (~200, 300 Mrd. Euro).

Versteht mich nicht falsch: Ich finde die Maßnahmen richtig und gut so.
 
Ich habe im Holiday Park gute Erfahrungen gemacht, alles entspannt gewesen.
Der Park ist aber eh nie überlaufen.

Die populärsten Parks meide ich aber auch noch, aber nicht nur wegen dem nicht einzuhaltenden Abstand, sondern weil ich sowieso nicht länger als 20 Minuten anstehen will.
Waren wir auch letzte Woche. Ging im großen und ganzen ziemlich gut. Tickets müssen online gekauft werden und sind personalisiert, ebenso kann man das Ticket für den Parkplatz gleich mitlösen.

An jeder Warteschlange sind abstände auf dem Boden eingezeichnet mit grünen Punkten auf den man mit der Familie stehen soll. Ebenso ist in den Warteschlangen Maskenpflicht. An jeder Bahn sind desinfektionsmittel bevor man in den Wagen einsteigt und man wird aufgefordert diese auch zu nutzen. Gesamtzüge/Bahnen werden nur zu 50 % besetzt damit immer eine wagenreihe ohne Personen ist und quasi auch Abstand gehalten wird. In diesen Bahnen müssen auch die Masken während der Fahrt aufbehalten werden.

Sofern möglich sind Wege als Einbahnwege gekennzeichnet.

Alles im allem haben sich die meisten auch an die Regeln gehalten, wenn nicht wurden sie immer darauf hingewiesen.

Schön dadurch war aber auch das der Park ziemlich leer war. Trotz der leeren Plätze in den Bahnen stand man nirgends viel länger als 10-15 Minuten. Am längsten komischerweise bei den Kinderfahrgeschäften.

Die neue Skyscream Achterbahn war dermaßen leer, das ich 3x hintereinander gefahren bin, immer wieder direkt raus, einmal rum und war binnen 5 Minuten wieder im Wagen. In der Zwischenzeit ist meine Frau mit den Kids grade einmal im Kettenkarusell dran gewesen.

Ja ich hab ein schlechtes Gewissen aber irgendwie hat es auch unglaublich gut getan mal wieder Achterbahnen und Co. zu fahren. Nach der langen Zeit im Homeoffice war unser Sommerurlaub ohne ende nötig. Wir hatten lange überlegt waren dann aber doch in den Bergen in Österreich (Kärnten) - Luxushotel auf 1600 meter, große suite und AI. Tat verdammt gut, die Berge, der Platz, der Sommer, das Wetter - hach seufz...
 
Ja ich hab ein schlechtes Gewissen aber irgendwie hat es auch unglaublich gut getan mal wieder Achterbahnen und Co. zu fahren.
Schlechtes Gewissen ? Warum ?

Ich selbst habe auch gute Erfahrungen gemacht und die Äußerungen der Freundin eines Freundes oder Erfahrungsberichte im Internet etc. sind mir völlig egal und stellenweise auch dem medialen Sensationsbedürfnis geschuldet - da übertreibt man selbst bei der Kritik vielleicht auch gerne mal - wer weiß ?! Wir haben schließlich auch hier oft genug unterschiedliche Wahrnehmungen derselben Situation.
 
Was zum Geier hat das mit "Panik- und Angstmacherei" zu tun, wenn man darauf hinweist, dass die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Deutschland seit ca. 2 Wochen beständig steigen und dass sich daraus eine zweite Welle ergeben könnte?

Zahlen gibt es hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Gesamt.html

Ich nehme an, du beziehst dich auf dieses Dokument:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...chte/2020-07-27-de.pdf?__blob=publicationFile

Ich kann aus den dort genannten Zahlen keine verlässlichen Angaben zur Steigerung von Neuinfektionen in den letzten 2 Wochen erkennen. Auf welche Zahlen beziehst du dich bei deiner Aussage?
 
Ich nehme an, du beziehst dich auf dieses Dokument:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...chte/2020-07-27-de.pdf?__blob=publicationFile

Ich kann aus den dort genannten Zahlen keine verlässlichen Angaben zur Steigerung von Neuinfektionen in den letzten 2 Wochen erkennen. Auf welche Zahlen beziehst du dich bei deiner Aussage?

Ich beziehe mich darin auf die diversen täglichen Situationsberichte, die du allesamt auf der von mir verlinkten Seite findest.

Die Dokumente enthalten eine ganze Reihe von Indikatoren, die dafür allesamt mehr oder weniger geeignet sind. Beispielhaft hier vier:
- Die Anzahl der täglichen Neuinfektionen (Seite 1). Beispiel: Situationsbericht heute (28.07.): 633 neue Fälle vs. Situationsbericht 21.07.: 522 vs. 14.07.: 412 vs. 07.07.: 390.
- Die Anzahl der kumulierten Neuinfektionen (Seite 2 oder 3) der letzten 7 Tage: 28.07.: 3.611; 21.07.: 2.809; 14.07.: 2.274; 07.07.: 2.388.
- Die Abbildung 4 auf Seite 5 des aktuellen Situationsberichts, die den Verlauf der täglich gemeldeten Neuinfektionen zeigt. Daraus kann man zumindest recht deutlich einen Trend erkennen, dass die Zahlen in den vergangenen zwei Wochen merklich gestiegen sind.
- In jedem Mittwochs veröffentlichen Situationsbericht gibt es auch immer eine Angabe darüber, wie viele positive (und insgesamt) Tests in der vorherigen Woche und in sämtlichen Wochen davor berichtet wurden (positive Tests =/ Anzahl der Neuinfektionen, da positiv Getestete ggf. mehrfach getestet werden). Der letzte dafür relevante ist der vom 22.07. (Seite 10). Morgen kommt der nächste, der dann auch die Woche bis zum 26.07. umfassen wird.
 
Viel interessanter ist die in dem heute (28.07.) veröffentlichten Bericht stetig sinkende Mortalitätsrate seit KW20 bis letzte Woche deutlich unter 1% (Die Tabelle gibt es am 27.07. nicht). Diese ist m. E. zum einen auf den Schutz der älteren Menschen zurückzuführen (anhand des sinkenden Durchschnittsalter), zu anderen vielleicht auch auf die Entwicklung des Virusstammes. Die Tabelle kann aber auch ein Indiz für einen undifferenzierten Lockdown sein. Mann kann daraus schließen, dass ein ordentlicher Schutz der älteren Bevölkerung durchaus ausgereicht hätte bzw. ausreicht. Die Korrelation ist klar erkennbar, auch wenn die Repräsentationsfähigkeit noch per heute eingeschränkt ist, aber schon die Entwicklung der letzten 5 Wochen spricht ein klare Sprache.
 
Ich gönn jedem seinen Besuch im Park oder seinen Urlaub.

Angie hatte damals gesagt, dass jetzt die Zeit beginne, wo jeder Eigenverantwortung tragen müsse, wenn er "Normalität" wolle.

Irgendwo stelle ich mir dann aber auch die Frage, wo die Eigenverantwortung beginnt, und wo sie endet. Was, wenn ich mich bei persönlichem Vergnügen infiziere und dadurch bei uns der ganze Betrieb in Quarantäne muss?

Ich hab während Corona gelernt, dass keine Sau die Jobs in der Autobranche interessieren. So muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir andere Jobs auch nicht näher gehen.
 
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