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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bars und Restaurants sind ja ne Branche, wo es ständig Pleiten gibt, selbst in normalen Zeiten. Insofern werden die früher oder später wiederkommen, wenn auch vielleicht mit neuen Eignern. Komplizierter wirds bei Geschäften, die hohe Anfangsinvestitionen erfordern und nur schwer neu aufzubauen sind. Bei den großen US Kinoketten gab es ja das Gerücht, dass die auch im Amazonportfolio landen. Das werden eh die Gewinner, die Konzerne, die ihre Größenvorteile schon vorher ausspielen konnten. Genauso wie Starbucks, McDonald's usw.
 
Ich bin mir sicher, dass wir nach Corona wieder genau so viel Bars etc. haben wie auch jetzt. Der Bedarf wird ja nicht aufhören und bis dahin sind sicherlich viele Bar GmbHs pleite gegangen, aber es kommen dann sicher auch wieder viele nach, sicherlich auch wieder von den gleichen Leuten.
Never.
Die kleinen Szenekneipen und Alternativclubs werden ersetzt durch den nächstbesten 08/15-Mainstreamschuppen, dann hat man noch einen Club mehr wo House und Charts laufen und ne verschissene Cocktail-Lounge die aussieht wie die anderen 8 die es schon in der Stadt gibt.

Und die urigen Kultkneipen sterben gerade auch eine nach der anderen hier. Gut, das war davor auch schon so, aber Corona beschleunigt das ganze nochmal spürbar.
 
naja.. wird ja wohl kaum jemand ein Restaurant übernehmen, wo er nicht weiss ob und wann er es überhaupt jemals aufmachen darf. Von daher ist das kaum mit der "normalen" Restaurants kommen und gehen Situation zu vergleichen...

Vielleicht muss man einfach mal das Konzept eines Restaurants ändern, bzw. neu erfinden.

Ein McDonalds oder Burgerking kann ich mir perfekt vorstellen mit getrennten Eingängen und Glastunnel bis quasi vor den Typen der dich abwickelt. Essen nehmen und weiter durch den belüfteten Tunnel mit blauem UV Licht bis zum Ausgang. Sowas in der Richtung.

Bars/Kneipen/Discos/Clubs - dort könnte ich mir vorstellen wie in so karaoke bars.
Man unterteilt einen großen Raum einfach in mehrere in sich unterteilte Bereiche mit kleineren Räumen wo maximal 10 Leute oder so reinkommen und wo eine dedizierte Servicekraft pro Raum alles regelt. In dem Raum kann man machen was man will... Essen, HeimKino / Zocken auf geilem Equipment, Laute Musik und Tanzen/Karaoke. Alles eben beschränkt auf 10er Grüppchen.

Bowlingbahnen - ähnlich wie jetzt nur räumlich durch plexiglas abgetrennt voneinander, etc.

usw usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Geht es nur mir so oder ist das auch nach Monaten so unwirklich?

War grad zu Besuch bei meinem Ex AG und steh da mit Maske in meinem ehemaligen Büro und rede mit den ehemaligen Kollegen, die auch eine Maske tragen müssen, weil ich da bin.

Manchmal ist es normal und oft kann ich es nicht greifen, was da grad passiert und schon passiert ist.
Und dann hast du solche Idioten wie die USA und leider auch Schweden. Am Ende wird der Kampf gegen den Virus global ausgetragen und sowas ist einfach so bitter.
 
Bin grad echt bisschen down. Mit einem Impfstoff können wir frühestens Ende 2021 rechnen. Bis dahin bleiben wir in diesem gefährlichen Schwebezustand mit einer dem Abgrund nahen Wirtschaft und Kindern, die um jeden Tag Schule/Kindergarten kämpfen müssen. Und selbst wenn der Impfstoff dann kommt, dann muss der erstmal produziert und verteilt werden. Das dauert auch nochmal. Und dann bleibt da noch das Risiko, dass die Immunisierung nicht so lange hält, wie man sich das jetzt erhofft. Alles keine schönen Aussichten...

Man muss aber auch mal die anderen Pandemien sehen im letzten Jahrhundert, Spanische Grippe, Hong Kong Grippe. Die haben seltsamerweise auch kein Jahrzehnt angehalten.
 
Die konnten ja auch viel ungehinderter wüten und haben ihren Job schneller "erledigt".

Ich hab gestern noch einen Bericht über die Spätfolgen von Corona gesehen. Irgendwann wird das so ein Thema werden, dass die Angst davor grösser ist, als daran zu sterben. Und wenn die Antikörper wirklich so schnell abbauen und es keinen umfassenden Impfstoff geben sollte, dann wird uns Corona noch lange beschäftigen.
 
Sehe ich auch so. Ich habe mich mit der aktuellen Situation eigentlich recht gut arrangiert. Klar, es läuft jetzt einiges anders als davor, aber das ist eben so im Leben. Beruflich hatte ich bisher Glück, ich rechne aber noch damit, dass die wirtschaftlichen Folgen noch kommen werden. Gefühlt sehe ich aktuell aber nichts auf uns zukommen, was man nicht irgendwie meistern könnte.
 
Man sollte sich da jetzt aber auch echt nicht in die Hosen machen. Man schützt sich so gut es geht, und alles was dann im Leben passiert, passiert halt. Sich um Dinge zu sorgen, die man unter Umständen eh nicht ändern kann ist ziemlich sinnlos.

Ich mach mir auch nicht in die Hosen.

Ich kann mit dem jetzigen Status Quo ganz gut leben. Ich bin auch davon überzeugt, dass weiter gelockert wird und gleichzeitig Beschränkungen nur noch ganz punktuell ausgerufen werden. Die "Normalität" ist oberstes Ziel.

Nur, und da reden wir dann vielleicht in ein paar Monaten mal nochmals darüber... Wenn sich bestätigt, dass die Gefahren von Corona nicht nur bei künstlicher Beatmung und Tod liegen, dann wird sich sicher auch das Bewusstsein nochmals ändern.

Oder hast du Bock, später eine erhöhte Gefahr von Demenz, Schlaganfall, Sprachverlust, usw. zu erleiden? Und das, wo du es vielleicht garnicht gemerkt hast?
 
Die konnten ja auch viel ungehinderter wüten und haben ihren Job schneller "erledigt".

Ich hab gestern noch einen Bericht über die Spätfolgen von Corona gesehen. Irgendwann wird das so ein Thema werden, dass die Angst davor grösser ist, als daran zu sterben. Und wenn die Antikörper wirklich so schnell abbauen und es keinen umfassenden Impfstoff geben sollte, dann wird uns Corona noch lange beschäftigen.

Sollten sich die Antikörper so schnell verflüchtigen, dann kannst Du aber auch eigentlich einen Impfstoff in die Tonne kloppen.
Und was die Spätfolgen von Corona sind und bei wievielen Leuten sie auftritt müssen wir erst noch gucken.
Man sollte nichts verharmlosen, aber auch nichts überdramatisieren. Nur bis wir da wirklich fundierte Erkentnisse haben wird es noch eine Weile dauern. Aber das ganze wird eh noch eine ganze Weile dauern. Was uns bleibt ist halt versuchen so gut wie möglich mit der Situation umzugehen und angemessene Maßnahmen beizubehalten.
 
Sollten sich die Antikörper so schnell verflüchtigen, dann kannst Du aber auch eigentlich einen Impfstoff in die Tonne kloppen.
Und was die Spätfolgen von Corona sind und bei wievielen Leuten sie auftritt müssen wir erst noch gucken.
Man sollte nichts verharmlosen, aber auch nichts überdramatisieren. Nur bis wir da wirklich fundierte Erkentnisse haben wird es noch eine Weile dauern. Aber das ganze wird eh noch eine ganze Weile dauern. Was uns bleibt ist halt versuchen so gut wie möglich mit der Situation umzugehen und angemessene Maßnahmen beizubehalten.

Impfstoffe haben typischerweise das Ziel wesentlich besser zu funktionieren, als die Immunreaktion des Körpers. Insofern muss das eine mit dem anderen m.E. nicht direkt in Verbindung stehen.
 
Zudem sind Antikörper nicht der einzige Baustein bei der Immunisierung. Die T-Zellen spielen da wohl auch eine große Rolle, die werden beim Antikörpertest aber wohl nicht berücksichtigt.
 
Sollten sich die Antikörper so schnell verflüchtigen, dann kannst Du aber auch eigentlich einen Impfstoff in die Tonne kloppen.
Und was die Spätfolgen von Corona sind und bei wievielen Leuten sie auftritt müssen wir erst noch gucken.
Man sollte nichts verharmlosen, aber auch nichts überdramatisieren. Nur bis wir da wirklich fundierte Erkentnisse haben wird es noch eine Weile dauern. Aber das ganze wird eh noch eine ganze Weile dauern. Was uns bleibt ist halt versuchen so gut wie möglich mit der Situation umzugehen und angemessene Maßnahmen beizubehalten.

Das ist eine Aussage, mit der ich mich persönlich halt nur wenig anfreunden kann.

Mögliche Spätfolgen werden jetzt bekannt (einige sind auch von Mers und Sars bereits bekannt) und sie scheinen nichtmals selten zu sein. Vor allem bei Patienten mit mildem oder symptomfreien Verlauf.

Und ich bin auf diese Spätfolgen echt nicht scharf. Solange ich mich selbst schützen kann, was ich leider nicht immer kann, soll mir der Rest egal sein.

Die Frage, die ich mir unter diesen Voraussetzungen stelle ist nur, ob und wie weitere Lockerungen dann nicht vielleicht die Büchse der Pandora öffnen. Nicht, dass uns die Menschen wegsterben, sondern dass sie plötzlich gaga im Kopf sind. Die Spätfolgen haben mMn das Potential mehr Schaden anzurichten als die reinen Todesopfer.

Aber klar, das muss (kann) man abwarten. Ich bin aber immernoch nicht scharf darauf, mich zu infizieren.
 
Oder hast du Bock, später eine erhöhte Gefahr von Demenz, Schlaganfall, Sprachverlust, usw. zu erleiden? Und das, wo du es vielleicht garnicht gemerkt hast?

Alles was Du in deinem Leben machst, erhöht die Gefahr, irgendwas davon zu erleiden und hundert andere Sachen noch dazu. Solange nicht klar ist, wie groß die Gefahr durch Corona diesbezüglich ist und ob es eine besondere Gefahr ist, mache ich mir darüber keine Gedanken. Das Leben ist nun mal ein Zustand, der zwangsläufig mit dem Tod endet und wenn man nicht in Jugendjahren abtreten will, wird man nicht hundertprozentig fit in den Sarg hüpfen. Damit muß man sich abfinden.
 
Oder hast du Bock, später eine erhöhte Gefahr von Demenz, Schlaganfall, Sprachverlust, usw. zu erleiden? Und das, wo du es vielleicht garnicht gemerkt hast?
Die Menschen rauchen, trinken, nehmen Drogen, machen gefährliche Sportarten, lassen sich piercen, tätowieren, gehen ins SM Studio, essen bei McDonalds, trinken Cola mit 10 Süßstoffen, kaufen Billigfleisch, Kunstkäse, Tiefkühlprodukte, fahren unangeschnallt zu schnell Auto, vögeln die Blondine, die sie gestern im Suff kennen gelernt haben ohne Nachfragen und Gummi... ich habe jetzt nich das Gefühl, dass der durchschnittliche Mensch alles in seiner Macht stehende tut und asketisch lebt, um 120 Jahre gesund zu bleiben.
 
Zwischen asketisch leben und gewisse Risiken eines noch ziemlich unbekannten Virus möglichst vermeiden liegen halt auch noch Nuancen...

Wenn im Leben immer was passieren kann, aber nicht muss, warum schnallt man sich dann im Auto an? Warum hört man mit dem Rauchen auf?

Ich hab relativ wenig Angst davor an Corona zu sterben, obwohl da auch ein geringes Risiko besteht. Ich würde aber gerne in 10 Jahren noch die Namen meiner Kinder wissen, aussprechen können und im besten Falle auch noch beide Nieren haben. Und es deutet alles darauf hin, dass dieses Risiko weitaus grösser ist als das Sterberisiko.

Das Gute ist, ich bin nicht in der Situation, irgendjemanden missionieren zu können. Jeder darf glauben und machen, was er will.
 
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