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Gast
Völliger Quatsch und purer Aktionismus. Ich hoffe, das geht nicht nach hinten los.
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Remdesivir USA kaufen weltweite Bestände von möglichem Corona-Medikament auf
Die Trump-Regierung hat sich im Kampf gegen Corona laut einem Medienbericht Hunderttausende Dosen des Medikaments Remdesivir gesichert. Für den Rest der Welt ist demnach bis Herbst kaum noch etwas übrig.
https://www.sueddeutsche.de/politik/coronatests-bayern-kommentar-1.4952271Im Blindflug voraus
Bayern spendiert Covid-19-Tests für alle. Das ist gut für's Gefühl, aber weder sinnvoll noch nötig zur Pandemie-Bekämpfung - und im schlimmsten Falle sogar schädlich.
Ob mit Kontaktbeschränkungen oder der Maskenpflicht - Bayern war in der Pandemie schon oft vorne mit dabei und hat es so geschafft, trotz anfänglicher Ignoranz bei Bierfesten und Skigetümmel Sars-CoV-2 recht gut zu beherrschen. Allerdings geht die Staatsregierung in ihrer Rolle als Musterpandemiebekämpferin leider nicht immer mit Sachverstand vor. Denn mehr als Fachleuten schaut sie dem Volk aufs derzeit maskenverdeckte Maul. So ist es auch jetzt wieder, bei der neuen Corona-Testoffensive nach dem Motto "schneller, kostenlos und für jedermann", die das bayerische Kabinett soeben beschlossen hat.
Um weiter gut durch die Pandemie zu kommen, ist es selbstverständlich wertvoll zu wissen, wie viele Menschen das Virus wirklich in sich tragen. Wer viel testet und dabei nicht nur auf die üblichen Verdächtigen abzielt, kann die tatsächliche Gefahrenlage besser einschätzen und herausfinden, ob sich das Virus unbemerkt an Orten ausbreitet, die nicht zu den bekannten Hotspots gehören. Im besten Fall lassen sich sogar neue Risikogruppen erkennen.
Tests nach dem Gießkannenprinzip können sogar schaden
Aber: Eine Testoffensive nach dem Gießkannenprinzip, wie sie Bayern jetzt anbietet, bringt wenig bis gar nichts - und kann sogar erheblich schaden. Wer Sicherheit haben wolle, dem müsse der Staat auch Sicherheit bieten, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu seinem neuesten Corona-Coup. Nur: Die vermeintliche Sicherheit, die der Test bietet, ist wortwörtlich von gestern. Ein negatives Testergebnis ist schon veraltet, wenn man es bekommt. Menschen könnten sich also in falscher Sicherheit wiegen und durch entsprechendes Verhalten zur Verbreitung des Virus beitragen.
Zudem ist es unwahrscheinlich, dass Testen nach dem Zufallsprinzip neue Erkenntnisse bringt. Es gehen eben nicht vornehmlich jene zum Test, bei denen ein solcher sinnvoll wäre, sondern vor allem jene, die neugierig sind, ängstlich oder auf der Suche nach Absolution. Auch angesichts der aktuell niedrigen Infektionszahlen wird man auf diese Weise daher kaum so viele Infizierte finden, dass man aus den Daten etwas schließen kann. Deshalb ist Testen im Blindflug schlichtweg eine Verschwendung von Ressourcen.
Testen, testen, testen - das gehört neben dem Tragen von Masken, dem Wahren von Abstand und möglichst großer Frischluftzufuhr zweifellos zu den Top-Prioritäten in der Pandemie. Aber Testen bringt nur etwas, wenn eine durchdachte Strategie dahintersteckt. Zuallererst ist wichtig, dass die richtigen Menschen getestet werden. Statt Corona-Checks auf Wunsch anzubieten, ist eine regelmäßige und umfassende Virus-Fahndung an sensiblen Orten wichtig: An Schulen wäre das engmaschige Testen aller Lehrer sinnvoll - und zwar nicht, wie derzeit in Bayern geplant, erst nach den großen Ferien; in Altenheimen, Kliniken und Kitas das Testen des Personals. Und dass die Fleischindustrie, Cateringfirmen und andere Betriebe, in denen Mitarbeiter oft zu engen Kontakt haben, ebenfalls in den Test-Fokus gehören, hat das Land gerade schmerzlich gelernt.
Schon solche Reihenuntersuchungen können die Testkapazitäten ausschöpfen. Sinnvoll ergänzen könnte man sie noch mit wissenschaftlich begleiteten Tests der Allgemeinbevölkerung, um am Ende mehr in der Hand zu haben als ein veraltetes Ergebnis. Es gibt also genügend zu tun. Tests aus Lust und Laune und fürs Gefühl gehören nicht dazu.
Hä? Das steht doch nirgends in dem Artikel.Immer gleich diese Extrembeispiele und Übertreibungen.
Da wird wohl kaum jemand sich alle paar Tage testen lassen wollen.
So ist das nicht gedacht und wird es auch nicht gemacht werden.
Wenn genug Testkapazitäten da sind, finde ich es auch gut, wenn man umfangreich testet.
Hä? Das steht doch nirgends in dem Artikel.
Er bezieht sich auf meinen Beitrag.
Und klar, die Hypochonder werden nicht den Löwenanteil stellen. Aber es ist ähnlich blödsinnig, wenn sich Martin Müller aus nem Landkreis ohne nennenswerte Infektionszahlen halt "einfach mal so" testen lässt. Es ist schlicht nicht notwendig und die begrenzten Kapazitäten sind an etlichen Stellen besser aufgehoben.
Dazu noch die Argumente aus dem SZ-Artikel.
Ja, da findet dann bestimmt keine Priorisierung statt.Im Gegenteil, wenn plötzlich wie bei Tönnies ein Hotspot auftritt, der schnellstmöglich durchgetestet werden MUSS, um die Lage zu verstehen, hat man u.U.
Mal eben schnell macht man eh keinen Test übrigens. Schauen wir doch einfach mal was draus wird in Bayern. Bis dahin können wir uns alle ja etwas in unseren Experten und Antiexpertenmeinungen etwas zurückhalten.
das labor nicht. der geteste schon. der muss danach ja nur warten.Mal eben schnell macht man eh keinen Test übrigens. Schauen wir doch einfach mal was draus wird in Bayern. Bis dahin können wir uns alle ja etwas in unseren Experten und Antiexpertenmeinungen etwas zurückhalten.
Zumal, das je nach Testmethode, das auch sehr schmerzhaft ist. Ein Abstrich aus der Nase ist nicht gerade angenehm...
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