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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Trotz der Vielzahl der Infektionen stehen die Krankenhäuser übrigens alle auf GRÜN (Ich wohne in der Nähe).
Hat man sich mal den Virus-Stamm genetisch unter die Lupe genommen und verglichen ? Irgendwie fehlen nämlich (Gott sei Dank) die schweren Fälle.
Wo bleiben die ganzen Ergebnisse der schon vor 2 Monaten angekündigten Antikörper-Studien ?

Ich kann es nur immer wieder sagen: Laschet ist nicht der einzige Amateur, der da draußen rumläuft.

Stand vorgestern waren glaube ich 5 in krankenhäuslicher Behandlung. Da die Tönniesbelegschaft nicht die Bevölkerungsstruktur wiederspiegelt (Rentner sind ja schonmal nicht dabei, aufgrund anderer Krankheiten arbeitsunfähige Leute auch nicht etc.) wird die Quote sicher nicht ganz so hoch werden, wie während der ersten welle (glücklicherweise). Vorausgesetzt das Infektionsgeschehen lässt sich durch die Kontaktnachverfolgung und Quarantäneeinhaltung auf die Tönnies Mitarbeiter einschränken.
 
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:grins:

Edit:

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:lol:
 
Stand vorgestern waren glaube ich 5 in krankenhäuslicher Behandlung. Da die Tönniesbelegschaft nicht die Bevölkerungsstruktur wiederspiegelt (Rentner sind ja schonmal nicht dabei, aufgrund anderer Krankheiten arbeitsunfähige Leute auch nicht etc.) wird die Quote sicher nicht ganz so hoch werden, wie während der ersten welle (glücklicherweise). Vorausgesetzt das Infektionsgeschehen lässt sich durch die Kontaktnachverfolgung und Quarantäneeinhaltung auf die Tönnies Mitarbeiter einschränken.
Doch ganze 5 !!!?? Das kann doch nicht sein :D

Ich sags ja nur und habe es immer gesagt: Die richtigen Forschungen diesbezüglich (genetische Veränderung des Stamms etc.) werden stets rausgeschoben, genau wie die groß angekündigten Antikörper-Ergebnisse der Hotspots - Wo sind die ??? Drosten hat das mal im Podcast „vorsichtig“ erwähnt, aber ich befürchte mittlerweile, dass er genauso orientierungslos wie bei der Schweinegrippe umherirrt (Kreuzimmunität incoming..). Die Schweinegrippe-Geschichte wiederholt sich m. E. derzeit. Die sollen mal ganz dringend ihre Hausaufgaben machen und die genetischen Veränderungen des ursprünglichen Stamms mit der derzeitigen Pathogenese vergleichen, auch wenn das sehr unangenehm für die Politik sein könnte. Mein zwei Häuser weiter lebende Nachbar (COPD-Patient) und der Nachbar dahinter (Lungenkrebs-Patient) wurden letzte Woche beide positiv auf Antikörper getestet. Als Risikopatienten haben die sich in den letzten 3 Monaten „eingemauert“. Ich habe da mittlerweile kaum noch Worte.....
 
Gütersloh: Corona-Tests in der Bevölkerung geben Hoffnung
15.59 Uhr: Corona-Tests in der Bevölkerung in Gütersloh sorgen Landrat Sven-Georg Adenauer zufolge für Hoffnung. Erste Resultate von 600 aktuellen Abstrichen lägen vor. Diese hätten 230 Befunde ergeben, 229 davon seien negativ, ein Resultat sei noch offen. "Das ist ein ganz kleiner Hoffnungsschimmer", sagt Adenauer. Das Virus war in einem Schlachtbetrieb ausgebrochen. Dabei könnte kalte, trockene und nicht aufbereitete Luft eine Rolle gespielt haben, erklärt der Hygiene-Professor Martin Exner. Eine Hochleistungsfiltration könnte Abhilfe schaffen. Dies gelte auch für andere Betriebe der Branche.

quelle: spiegel.de

kann mir einer erklären, was damit genau gemeint ist? Eine Quote von über 30% ist doch katastrophal? Deutschlandweit liegt die positivenquote bei ca. 1%.


Jetzt hab ichs verstanden :D von wdr.de:
Bislang keine Corona-Nachweise
Im Corona-Testzentrum in Gütersloh wurden nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) von 674 Tests, die am Dienstag gemacht wurden, 299 ausgewertet - Ergebnis: alle negativ.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gesetzt dem Fall es wäre so: Wer hat denn warum ein Interesse daran die richtigen Forschungen nicht anzugehen und rauszuzögern?
Das weiß ich nicht - kann ich nur vermuten. Aber wenn im deutschen Ärzteblatt (lt. meiner Frau) zu lesen ist, dass die großflächigen Anitkörpertests erst ab Herbst stattfinden werden, weil die Eindämmungsmaßnahmen so gut geklappt haben, dann platzt mir langsam der Kragen über so viel Unfähigkeit. Da gehts nicht nur mir so, das sehen auch viele Fachleute so, wie bspw. ein Mandant, der Arzt in Gütersloh ist. Das ist nur eines der ganz vielen Beispiele aus meinem Umfeld.

Vielleicht sollten wir Drosten mal ins KT einladen. Da kann er direkt eingenordet werden und noch was dabei über Virusforschung lernen.
So blank, wie er sich in letzter Zeit auf Twitter präsentiert bzw. auf was er alles antwortet würde ich nicht ausschließen, dass er die Einladung annimmt ;)

Komisch, dass hier die meisten immer bei unterschiedlichen Themen unterschiedliche Facetten beleuchten, aber in Sachen Corona bleibt die Wahrnehmung stur selektiv. Ein gutes Beispiel dafür, was die Angst mit den Menschen macht...

Vielleicht liegt meine Wahrnehmung auch an meinem sehr großen persönlichen und beruflichen Netzwerk, da ich einfach mehr direkt mitbekomme - keine Ahnung ?! Ich sammle kaum noch Infos mehr aus dem Internet - die persönlichen Erfahrungen undreichen mittlerweile völlig für meine Einschätzung. Mittlerweile kenne ich auch bestimmt mindestens 25-30 Leute, die Corona haben oder hatten (gut, 3 davon aktuell aus dem Tönnies-Umfeld :D).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Gütersloh: Corona-Tests in der Bevölkerung geben Hoffnung
15.59 Uhr: Corona-Tests in der Bevölkerung in Gütersloh sorgen Landrat Sven-Georg Adenauer zufolge für Hoffnung. Erste Resultate von 600 aktuellen Abstrichen lägen vor. Diese hätten 230 Befunde ergeben, 229 davon seien negativ, ein Resultat sei noch offen. "Das ist ein ganz kleiner Hoffnungsschimmer", sagt Adenauer. Das Virus war in einem Schlachtbetrieb ausgebrochen. Dabei könnte kalte, trockene und nicht aufbereitete Luft eine Rolle gespielt haben, erklärt der Hygiene-Professor Martin Exner. Eine Hochleistungsfiltration könnte Abhilfe schaffen. Dies gelte auch für andere Betriebe der Branche.

quelle: spiegel.de

kann mir einer erklären, was damit genau gemeint ist? Eine Quote von über 30% ist doch katastrophal? Deutschlandweit liegt die positivenquote bei ca. 1%.


Jetzt hab ichs verstanden :D von wdr.de:
Bislang keine Corona-Nachweise
Im Corona-Testzentrum in Gütersloh wurden nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) von 674 Tests, die am Dienstag gemacht wurden, 299 ausgewertet - Ergebnis: alle negativ.
Würde es auch katastrophal nennen, kannnste schon mal die ganze stadt abriegeln. Und wer das bezahlt wissen wir ja auch schon.
 
Wenn man aber weiß wie Wissenschaft und Forschung funktioniert und wenn man gerade auch die wirtschaftlichen Folgen bedenkt sowie den globalen Rahmen sieht, dann klingt das unweigerlich nach Verschwörungstheorie.
Wenn man aber weiß wie Wissenschaft und Forschung funktioniert und wenn man gerade auch die wirtschaftlichen Folgen bedenkt sowie den globalen Rahmen sieht, dann klingt das unweigerlich nach Faktencheck - Danke für die Vorlage !

Ich habe 3 Ärzte, einen forschenden Physiker und eine Chemikerin im engsten Familienkreis. Ich selbst bin Wirtschaftswissenschaftler (So stehts jedenfalls auf dem Diplom) - als komm mir bitte nicht Verschwörungstheorie. Ich ignoriere weder Corona, noch bezweifle ich die punktuelle Gefahr von Covid-19. Ich habs doch geschrieben: Ich habe mittlerweile eigene Erfahrungen gesammelt, die meine Einschätzung stützen. Die Vergangenheit bzgl. der Schweinegrippe und anderer Fehler bei pandemischen Einschätzungen ergänzen nur noch das Gesamtbild.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Vetulus

Das mag ja alles sein, ich glaube aber, du siehst das einfach nur zu lokal aus deutscher Sicht. In den USA steigen die Zahlen wieder auf neue Höchstwerte, nachdem man die Massnahmen lockerte. In Brasilien ebenfalls. In Peru ebenfalls. Und dann sind wir doch mal ehrlich, von vielen Ländern haben wir sicher schlicht keine belastbaren Zahlen. Da wird die Dunkelziffer enorm sein, auch bei den Toten.

Als es jetzt um Tönnies ging sagte irgendjemand im Interview, dass das Virus jede Chance nutzen werde, die man ihm gebe.

Ich schätze, momentan ist es einfach schwierig, bei der pandemischen Beurteilung Deutschland als Maßstab zu nehmen. Und wenn, dann zeigt das nur, wo es enden wird, wenn man nicht strikt unseren Weg geht. Die Gefahr ist durchaus immernoch (sehr) hoch.

Und neueste Studien belegen auch, dass bei vielen Infizierten nach wenigen Wochen kaum messbare Antikörper vorhanden sind. Das mit der Immunität wird noch so eine Geschichte für sich werden...

Man wird sicherlich das Weltgeschehen auch weiterhin sehr genau beobachten müssen. Meiner Einschätzung nach, wenn die Deutschen schlau sind, werden wir mit Abstandsregeln und Masken noch lange, sehr lange, leben. Denn DAS hat uns wahrscheinlich den Arsch gerettet.
 
Wenn man aber weiß wie Wissenschaft und Forschung funktioniert und wenn man gerade auch die wirtschaftlichen Folgen bedenkt sowie den globalen Rahmen sieht, dann klingt das unweigerlich nach Faktencheck - Danke für die Vorlage !

Ich habe 3 Ärzte, einen forschenden Physiker und eine Chemikerin im engsten Familienkreis. Ich selbst bin Wirtschaftswissenschaftler (So stehts jedenfalls auf dem Diplom) - als komm mir bitte nicht Verschwörungstheorie.
Okay, lass es mich anders ausdrücken: wie und warum sollten für praktische, 'an der Basis' tätige Expert*innen ersichtliche Lösungen und Forschungsansätze nicht weiter verfolgt werden? Unwissenheit kann es nicht sein, dagegen spricht die Wissenschaftslogik, die in diesem Fall auch noch global greift. Finanzielle Gründe können es auch nicht sein, wenn man die wirtschaftlichen Folgen von Corona betrachtet sollte ein großes (volks-)wirtschaftliches Interesse vorhanden sein, das Virus effizient und effektiv zu bekämpfen.
Was sollte also der Grund sein, wenn nicht eine Verschwörung - also geheime, nicht öffentlich kommunizierte Interessen, die genau diese Forschung versuchen zu verhindern?

So gesehen hast du natürlich noch keine Verschwörungstheorie geliefert - aber genau das macht es für mich irgendwie unplausibel?
 
Ich versteh trotz deines Diploms und der sage und schreibe 5 Leute in deinem näheren Umfeld mit wissenschaftlichen Hintergrund (sogar Physiker und Chemiker) noch nicht ganz, warum du ernsthaft der Meinung zu sein scheinst qualifizierter beurteilen zu können wie das mit dem Virus läuft als virologen auf der ganzen Welt, die sich zum Teil seit Jahrzehnten mit genau diesem Thema oder im Falle von drosten sogar mit genau diesem Virus beschäftigen.

Und wenn du dann behauptest, dass die richtige Forschung rausgeschoben werden würde und das unter anderem an der Postzahl eines drosten bei Twitter festmachst. Dann wird das IMO schon wild spekulativ.
 
- also geheime, nicht öffentlich kommunizierte Interessen
Du meinst so wie das interne Strategiepapier aus dem Innenministerium vom März u. a. zur gezielten Panikmache, welches doch leider zur Presse durchgerutscht ist ?
Ich versteh trotz deines Diploms und der sage und schreibe 5 Leute in deinem näheren Umfeld mit wissenschaftlichen Hintergrund (sogar Physiker und Chemiker) noch nicht ganz, ...
Wenn man aber weiß wie Wissenschaft und Forschung funktioniert ...
Das bezog sich nur darauf

Und wenn du dann behauptest, dass die richtige Forschung rausgeschoben werden würde und das unter anderem an der Postzahl eines drosten bei Twitter festmachst. Dann wird das IMO schon wild spekulativ.
Vielleicht liegts auch an den fehlenden Kapazitäten, wer weiß :cool:
...vielleicht aber auch an der Angst, auf Grund der Medien und sozialen Netzwerke 10 Tage später wieder kritisiert zu werden, weil ein Arzt in Burkina Faso eine andere Studie veröffentlicht hat. Die Vernetzung der Wissenschaftler ist eh der größte Witz in der jetzigen Situation. Das hat ja auch Streeck schon hinreichend bemängelt...

Was soll mit der Postzahl von Drosten sein ? Das habe ich nicht verstanden.

Und vielleicht ist es auch schon dem einen oder anderen aufgefallen: Es gibt selbst unter den renommierten Wissenschaftlern nicht DIE Meinung bzgl. Corona ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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