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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Blickt einer überhaupt noch durch was tagesaktuell erlaubt und nicht erlaubt ist?
Es fällt schon schwer genug, die Änderungen des eigenen Bundeslandes in Gänze zu kennen...
Hinzu gesellen sich gefährliche Aussagen von z.B. Söder, dass Corona nun unter Kontrolle sei.

Ich habe den Eindruck, dass nun alle Dämme gebrochen sind und wir uns in 1-2 Wochen wieder auf der Hütt'n in Ischgl oder im Karneval befinden... keiner blickt mehr, jeder ist verunsichert und der Schrei nach mehr Freiheit (welche wir mMn immer noch genug haben) wird immer größer.

Ich bin gespannt in welche Richtung das Experiment der Lockerungen gehen wird.
Wird am Ende Mutti -welche ja strenger handeln möchte- Recht behalten?
 
Also die Tochter meiner Cousine geht jedenfalls ab Montag zur Schule, das ist laut meiner Rechnung noch vor Bundesligastart. Ich hab auch noch niemanden sagen hören: IKEA macht vor der Schule auf, was für ein Skandal. Nur bei der Bundesliga ist das der Fall.
 
Das ist ja ne Schwachsinnsregelung :lol:

Bei uns sind die Spielplätze auch wieder auf. Keine Maskenpflicht, nur als Regel "1 Kind pro 10 m²". Weil Kinder auf dem SPielplatz wie bekannt ja eine gleichmäßige Verteilung vornehmen.

Zudem haben wir einige Spielplätze, die keine eindeutige Begrenzung haben. Links Wiese, rechts Streetballplatz, zwischen den Spielelementen auch viel PLatz. Wie berechnet man das? Oder betreibt das Ordnungsamt dann einfach WIllkür, wenn sie kontrollieren?

Es ist echt zum Schreien. Für jeden Scheiß werden KOnzepte aufgefahren und Ideen ausgetauscht und bei Kleinkindern, die nicht kurz vorm Abschluss stehen (und damit für die Leistungsgesellschaft irrelevant sind) wird einfach nur mit den Schultern gezuckt und die Merkel stellt sich vor die Presse und mein nur lapidar, dass das noch dauern wird.

Diese scheiß himmelschreiende Ungerechtigkeit stresst mich tausendmal mehr als es jeder andere Aspekt an dieser Pandemie zusammen geschafft hat.

Hauptsache die fucking Bundesliga kann wieder spielen und man kann zur Nageltante gehen...

Ernsthafte Frage: wie soll man es denn deiner Meinung nach regeln?

Alternative wär ja die Spielplätze einfach zu zu lassen, mir fällt da keine andere ein.
 
Kann doch eh keiner kontrollieren. Das ist ja nicht statisch wenn die kids da spielen. Die einen bauen im Sand was, dann rutscht ein Kind und wird zwangsläufig wahrscheinlich in die Nähe des anderen Kindes kommen. Oder Schaukeln die ja meist direkt nebeneinander sind...

Die Leute die sich das ausgedacht haben, waren def. länger nicht auf einem Spielplatz, noch haben sie selbst "kleine" Kinder.

Ich glaub da geht es eher im Statistiken, das kann man ja berechnen. Wenn 50 Kinder auf 50m² spielen stecken sich wahrscheinlich alle an wenn es einer hat, sind es nur 15 Kinder wohl prozentual weniger.
 
seh ich ganz genauso. Das die es nicht hinbekommen, da irgendein Konzept auszuarbeiten ist unfassbar. Und das nach der langen Zeit. Natürlich isses schwer, aber man hat immer das Gefühl, die setzen sich zusammen und sagen: „yo, ist schwer“, gucken sich bedröppelt an und vertagen sich wieder. Kinder haben halt keine Lobby...

Auch in dich die Frage. Wie soll man es denn machen?
 
Ein Virus verbereitet sich wie ein Schnupfen und legt soziales, sowie wirtschaftliches Leben lahm, weil es im eigenen Körper unabhängig von Alter, körperlicher Verfassung und Kontostand Schäden bis hin zum Ableben verursachen kann. Geschuldet natürlich in der Tatsache, dass wir bis jetzt und auch auf längere Sicht kein Medikament oder Impfstoff haben. Verständlich, dass da nicht jeder das Experiment wagen möchte, zu sehen was passiert, wenn er sich mit dem Virus infiziert. Das Risiko ist einfach zu groß. Tendenz steigend.

Eigentlich heisst das, dass sich jeder zu Hause verkrümmelt und zwar über mehrere Monate, wenn nicht sogar ein Jahr oder länger. Kurz: auf unbestimmt. Das können nur wenige. Ganz zu schweigen vom Allein sein. Wir haben das für uns Ende März so beschlossen und den Stecker gezogen. Was macht aber der Rest, deren Leben auch darauf basiert, dass an wirklich allem ein Preisschild hängt? Ohne Einkommen sind diese Existenzen ausnahmslos langfristig gefährdet. Vom Autoverkäufer bis zum Zoowärter. Egal ob Mann oder Frau.

Wir sprechen hier aber nicht von Geld, dass gespart wird, weil z.B. dieses Jahr der teure Urlaub im Ausland ausfällt, sondern von Geld, dass auch noch in Monaten da sein muss, um sich zu ernähren. Ratenkredite kann ich ausfallen lassen, aber Hunger? Das System, nach dem das Kolletiv hier funktioniert muss unter allen Umständen im Sinne aller also aufrecht erhalten werden. Sprich: Systemrelevante Arbeitsplätze haben Priorität. Sie geben eine gewisse Sicherheit, sowohl sozial als auch gesundheitlich. Sie können alleine aber nicht die Wirtschaftskraft stellen, die benötigt wird, um jeden eine kleine Finanzspritze zu verabreichen.

Es werden also viele andere, sich dem oben genannten hohen Gesundheitsrisiko aussetzen, sich zu infizieren. Primär natürlich, im eigenen und/oder familiären Interesse. Aber zusammengenommen sorgen diese Menschen eben auch dafür, dass die Wirtschaft, wenn auch abgeschwächt am Laufen gehalten wird. Das sorgt unweigerlich für eine Bewegung in der Gesellschaft, an der wieder jeder teilhaben möchte. Dumm? Ja, weil diese Dynamik gesundheitlich für viele traurig enden wird. Auf der anderen Seite sorgt es aber auch sehr wahrscheinlich dafür, dass wir uns zu Weihnachten nicht alle an die Gurgel gehen. Dilemma. Auf der einen Seite das Virus und die Gesundheit, und auf der anderen Nöte und der Nachbar, der dir für die Scheibe Brot im November, ein Kantholz durch das Gesicht zieht.

Wie sich das ganze in den nächsten Monaten entwickelt, kann ich relativ entspannt abwarten. Aber alle anderen die Essen aus dem Supermarkt benötigen, Kosten decken, Kredite bedienen müssen etc. brauchen Konzepte, die meiner Meinung nach nicht vorliegen, stattdessen aber überall kostbare Zeit damit verschwendet wird, sich gegenseitig Unfähigkeit zu attestieren. Ob da draußen oder hier im Forum. Von mir aus kann jeder machen was er will, aber ich frage trotzdem:

Wenn ihr bestimmen könntet, wie es jetzt weitergehen soll, wie würdet ihr dann z.B. alleine nur den Betrieb von Kitas und Schulen gestalten? Also so, dass das Ansteckungsrisiko für alle Beteiligten so niedrig wie möglich gehalten wird. Oder findet ihr gar den Lösungsweg, der auch noch alle zufrieden stimmt? Nur im KT für eine Handvoll User wohlgemerkt und nicht für 80 Millionen Bundesbürger. Und dann für Bundesligaspiele, Zoos, Restaurants, Kinos ... wie sehen eure Konzepte konkret aus?

Blickt einer überhaupt noch durch was tagesaktuell erlaubt und nicht erlaubt ist?

#Bleibtzuhause ist am einfachsten.
 
Ernsthafte Frage: wie soll man es denn deiner Meinung nach regeln?

Alternative wär ja die Spielplätze einfach zu zu lassen, mir fällt da keine andere ein.
Du, ich weiß auch nicht. Unsere Regelung mit der "Maximalbesetzung" geht ja noch einigermaßen. Mein Amüsement bezog sich hauptsächlich auf die Maskenregelung. Denn die ist in der Form reiner Populismus (möglichst sichtbar ein "da, wir ham was gemacht").

Aber klar ist: Kleinkinder auf Abstand halten geht nicht. Das hat keinen Sinn. Aber eine Maximalbelegung wird halt in der Praxis ad absurdum geführt. Sagen wir mal, bei einem 150 m² SPielplatz dürfen 15 Kinder drauf. Schön. Aber davon werden halt am Ende 5 an der Rutsche sein, 3 sitzen in nem Spielhaus, 4 spielen Fangen etc. Wenn ich ein KLeinkind von dem allen abhalten wollte, könnt ich gleich daheim bleiben. Denn Spaß hätte dann niemand.
Aber es ist auch keine Lösung, Kleinkinder daheim einzusperren, während sonst alles wieder anläuft.

Es gibt kein Nullrisiko, Kinder sind auch Mitglieder der Gesellschaft mit Rechten und ihren eigenen Bedürfnissen. Denen muss auch Rechnung getragen werden, auch wenn es hier und da das Verbreitungsrisiko erhöht, weil gewisse Regeln für Kleinkinder nicht vermittel- und umsetzbar sind. Solange sich die Gesellschaft auch bei lockereren Regelungen vernünftig verhält, seh ich da auch kein Problem. Und selbst bei Unvernunft halte ich immer noch Spielplätze für ein kleines Problem.

Zur Zeit gibt es bei mir im Ort (mit über 11.000 Einwohnern) z.B. keinen einzigen (bekannten) Corona-Fall. Fährt man also seine Mobilität auf den unmittelbaren Umkreis runter (bzw. hält es bei), senkt man schon mal das lokale Risiko enorm.
 
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Du, ich weiß auch nicht. Unsere Regelung mit der "Maximalbesetzung" geht ja noch einigermaßen. Mein Amüsement bezog sich hauptsächlich auf die Maskenregelung. Denn die ist in der Form reiner Populismus (möglichst sichtbar ein "da, wir ham was gemacht").

Aber klar ist: Kleinkinder auf Abstand halten geht nicht. Das hat keinen Sinn. Aber eine Maximalbelegung wird halt in der Praxis ad absurdum geführt. Sagen wir mal, bei einem 150 m² SPielplatz dürfen 15 Kinder drauf. Schön. Aber davon werden halt am Ende 5 an der Rutsche sein, 3 sitzen in nem Spielhaus, 4 spielen Fangen etc. Wenn ich ein KLeinkind von dem allen abhalten wollte, könnt ich gleich daheim bleiben. Denn Spaß hätte dann niemand.
Aber es ist auch keine Lösung, Kleinkinder daheim einzusperren, während sonst alles wieder anläuft.

Es gibt kein Nullrisiko, Kinder sind auch Mitglieder der Gesellschaft mit Rechten und ihren eigenen Bedürfnissen. Denen muss auch Rechnung getragen werden, auch wenn es hier und da das Verbreitungsrisiko erhöht, weil gewisse Regeln für Kleinkinder nicht vermittel- und umsetzbar sind. Solange sich die Gesellschaft auch bei lockereren Regelungen vernünftig verhält, seh ich da auch kein Problem. Und selbst bei Unvernunft halte ich immer noch Spielplätze für ein kleines Problem.

Zur Zeit gibt es bei mir im Ort (mit über 11.000 Einwohnern) z.B. keinen einzigen (bekannten) Corona-Fall. Fährt man also seine Mobilität auf den unmittelbaren Umkreis runter (bzw. hält es bei), senkt man schon mal das lokale Risiko enorm.

Klar aber dann infizieren sich von den 15 halt nur 5 und keine 30, was das für die exponentielle Ausbreitung bedeutet dürfte jedem hier klar sein.
 
Auch in dich die Frage. Wie soll man es denn machen?

Keine Ahnung.
Aber ich muss das nicht wissen. Dafür gibts Fachleute, die sich ausführlich damit beschäftigen können und dafür auch bezahlt werden. Und wenn es tatsächlich unmöglich ist, dann sollen die das gefälligst sagen. Aber dieses "ja, irgendwann mal, so mit 50% vielleicht, da wirds eventuell was vor den Sommerferien, aber ist halt schwer", das ist ist so dermaßen unbefriedigend. Vor allem, weil so ziemlich für jeden anderen bereich schon lange an irgendwelchen Fahrplänen gebastelt wird, nur bei den Kindern nicht.
Und vor allen Dingen wird sich im Sommer an der grundlegenden Situation (Virus noch da, Impfstoff nicht) ja auch nichts geändert haben. Also entweder knallharte Ansage: "Kindergärten öffnen erst wieder wenn Impfstoff da" oder man macht Kindergärten so wie (fast) alles andere wieder auf.
Da hätte ich doch einen Vorschlag, fällt mir gerade auf: die Kinder werden in feste Gruppen eingeteilt und gehen dann tageweise abwechselnd wieder in den Kindergarten, mit den immer selben Erziehern. Abends wird gründlich gereinigt.
Und dann wird halt in Gottes Namen jeden Tag getestet. Wird ein Fall bekannt, kann man die betreffenden Kinder/Erzieher ganz einfach identifizieren und in Quarantäne schicken.
Sicher mühsam, aber kann mir keiner erzählen, so was oder so ähnlich wäre das nicht machbar.
 
Vorhin den Plan für das restliche Schuljahr bekommen. Geplant sind dann 7 Tage Schule für 2.5Std. jeweils.

Finde ich lustig, zur gleichen Zeit haben dann auch Freibäder und die Hallenbäder auf und darf in der Rotze von den anderen schwimmen. Aber die Schule... die böse Schule, das ist zu viel fürs System.
 
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