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Coronavirus / Covid-19 (7 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich bin gespannt... Heute wirds bei uns 18 Grad, morgen noch wärmer. Bisher ist hier im Ort aber wirklich Disziplin zu spüren. Klar, die Leute sind unterwegs, aber eigentlich nur alleine oder mit Kindern und Haustieren. Hoffentlich bleibt das so.
Gestern kamen bilder von einem wochenmarkt im tv, also gäbe es den virus nicht, abstand von 30 cm.
 
Ja kann man nicht anders sagen, ich glaub das Ordnungsamt darf das nicht aber sie dürfen die Polizei rufen. Natürlich gibt es viel zu wenig Polizei. Wachschutz wäre schon gut, kann nicht sein dass man einen Wochenmarkt betreibt aber nichts dafür tut dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden bzw. werden können, sollen sie die Kosten auf die Preise draufschlagen.
 
Dass die Einhaltung der Maßnahmen auch kontrolliert und Verstöße geahndet werden müssen, liegt auch auf der Hand. Wenn das nicht geschieht, dann bringen die besten Richtlinien nichts.
 
Ja kann man nicht anders sagen, ich glaub das Ordnungsamt darf das nicht aber sie dürfen die Polizei rufen. Natürlich gibt es viel zu wenig Polizei. Wachschutz wäre schon gut, kann nicht sein dass man einen Wochenmarkt betreibt aber nichts dafür tut dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden bzw. werden können, sollen sie die Kosten auf die Preise draufschlagen.

Die "wenige" Polizei sollte dafür jettz Zeit haben. Die Innenminister attestieren gesunkene Kriminalität seit den Einschnitten im Bereich des öffentlichen Lebens. Dafür muss man jetzt vermehrt auf Streife...
 
Erstens ist diese Ansicht sehr zynisch imo und zweitens sind bei diesem Szenario einige Sternchen dran... Konsequente Umsetzung der Bevölkerung (im kommenden Frühling und Sommer...) und starke Ausweitung der Tests.
Außerdem wäre eine Folge, dass wir bis ins nächste Jahr hinein starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens hinnehmen müssen.
Über die Auswirkungen auf den Gemütszustand vieler und die katastrophalen Folgen für die Wirtschaft muss ich nichts sagen, oder?

Vertretbar finde ich auch daran nichts.
Irgendwo in der Spanne zwischen beiden Varianten wird aber die Zukunft liegen. Alles scheiß Optionen.
Aber das der Virus Opfer fordern wird ist klar. Ist sicher zynisch aber wenn man sich mit solchen Szenarien befasst wird , hilft Empathie nicht weiter. 12.000 Tote Tote durch den Coronavirus im Laufe vielleicht von 3 Monaten wäre eben nur ein Plus von 5% von der normalen Sterberate.
 
Da muss halt Polizei und Ordnungsamt durchgreifen. Wer sich in Gruppen draußen aufhält sollte direkt und ohne Warnschuss den Bußgeldbescheid bekommen.

Zu dem Thema hab ich neulich was interessantes gelesen. Dass es in den banlieues Frankreichs schon wieder brodelt. Wenn die mit drölf Brüdern in einer Drei Zimmer Bude hocken und nicht raus dürfen. Ich glaube es ist nur eine Frage der Zeit bis das überkocht.
 
Vielleicht zynisch, aber ich vermute, wenn es weiterhin eine problematische krankheit hauptsächlich für ältere und/oder vorbelastete bleibt, dann wird sie sich auf längere sicht wohl "einfach" in die gesamtstatistik eingliedern. Austherapiert + sterbebegleitung ab alter x, damit das system nicht kollabiert. Glaube nicht, dass die Gesellschaft daran zugrunde geht. Dafür sind die <50jährigen wohl zu gut aufgestellt gegenüber dem virus.
 
Vielleicht zynisch, aber ich vermute, wenn es weiterhin eine problematische krankheit hauptsächlich für ältere und/oder vorbelastete bleibt, dann wird sie sich auf längere sicht wohl "einfach" in die gesamtstatistik eingliedern. Austherapiert + sterbebegleitung ab alter x, damit das system nicht kollabiert. Glaube nicht, dass die Gesellschaft daran zugrunde geht. Dafür sind die <50jährigen wohl zu gut aufgestellt gegenüber dem virus.

https://www.zeit.de/wissen/gesundhe...vid-19-intensivstationen-beatmung-krankenhaus

Sorry, aber da hört dich der Bericht für mich anders an.

Auch bisher vollkommen gesunde Menschen unter 50 kann es hart treffen.
 
:lol:

Das Mädel ist nicht meine. Sollte eigentlich nur ein Update bezüglich meiner kürzlich gestellten Frage sein:


Sehe aber grad dass das auch schon knapp 20 Seiten her ist :ugly:

Ich bin übrigens immer noch nicht zu Hause im Homeoffice da unsere IT es nicht auf die Reihe bekommt. Werde wohl auch nächste Woche noch täglich nach Duisburg eiern dürfen...

Meine Frau übt sich derweil zu Hause in der Betreuung eines schwer zu kontrollierenden Kinderduos :D
Ach ja... Hatte noch nicht genug Kaffee
 
Vielleicht zynisch, aber ich vermute, wenn es weiterhin eine problematische krankheit hauptsächlich für ältere und/oder vorbelastete bleibt, dann wird sie sich auf längere sicht wohl "einfach" in die gesamtstatistik eingliedern. Austherapiert + sterbebegleitung ab alter x, damit das system nicht kollabiert. Glaube nicht, dass die Gesellschaft daran zugrunde geht. Dafür sind die <50jährigen wohl zu gut aufgestellt gegenüber dem virus.
Ja, ich seh auch so. Eine Dauerlösung ist das hier nicht und früher oder später muss man dann halt mit den neuen Toten leben. Ja, auch junge sterben, aber das passiert auch jetzt schon. Sind dann halt nur ein paar mehr. Natürlich unschön, aber was will man machen, die Welt für den Rest aller Tage abschließen?
 
https://www.zeit.de/wissen/gesundhe...vid-19-intensivstationen-beatmung-krankenhaus

Sorry, aber da hört dich der Bericht für mich anders an.

Auch bisher vollkommen gesunde Menschen unter 50 kann es hart treffen.

Punktuelle/Subjektive beurteilung vs. Großflächige statistik.

Siehe italien. Siehe china.

https://science.orf.at/stories/3200422/

Auch wenn es sich noch verschieben könnte. Die mehrheit bleibt im höheren alter.

Und sorrry, derzeit interessiert mich nur die generelle stimmung. Einzelberichte direkt aus hot spots sorgen doch nur für sinnlose panik. Lese auch sonst nicht ununterbrochen news aus syrien/etc...

Ich bleib dabei: die welt wird mir dieser krankheit leben lernen. Ohne ww3.
 
Zuletzt bearbeitet:
https://www.spiegel.de/politik/deut...narien-a-1cafaac1-3932-434d-b4de-2f63bce0315d

Mögliche Szenarien einer Ausbreitung.





12.000 Tode als Best Case Szenario, wenn alle Maßnahmen strengst umgesetzt werden und die Testkapazitäten versiebenfacht werden. Und dann hat man nur eine Million Menschen, die immun sind, also ist man als Gesellschaft nach wie vor sehr anfällig für einen schnellen Wiederanstieg, sobald die Maßnahmen gelockert werden, bevor ein Impfstoff vorhanden und großflächig verteilt ist.
Und das alles unter dem Zeitdruck einer exponentiellen Verbreitung.

Und jetzt überlegen wir mal, dass es realistisch ist, Anfang bis Mitte 2021 einen Impfstoff gefunden und durch die klinischen Tests gebracht zu haben. Und dann müssen erst mal die benötigten Impfdosen hergestellt werden. Nicht nur für die verbleibenden 81 Millionen in Deutschland, sondern für Millarden Menschen weltweit.

Da weiß man nicht, wie man noch positiv in die Zukunft schauen soll...

Denn auch wenn das klappt... Den Forderungen nach Location Tracking und Verarbeitung mittels Big Data Methoden wird nachgegeben und die gehen garantiert nicht mehr weg. Und wieder gibt es einen großen staatlichen Überwachungsfaktor mehr bei uns.

Hab dich gar nicht für so einen Pessimisten gehalten :D.
 
Hab dich gar nicht für so einen Pessimisten gehalten :D.
Naja, wenn schon die Best Case Szenarien der Regierung nicht wirklich gut sind, halte ich das nicht mehr für Pessimismus, sondern für Realismus.

Ich versink jetzt auch nicht in Trauer, Angst oder Panik. Ich und meine Frau können unseren Berufen von zu Hause aus nachgehen, haben keine Einkommenseinbußen, die Kinder stecken die Lage dank Garten auch gut weg.
Von daher lebe ich ganz normal vor mich hin. Aber deswegen denke ich nicht, dass das schon alles war und wir in ein paar Wochen einfach da weitermachen, wo wir vor Corona aufgehört haben. Wir erleben gerade eine Zäsur auf vielen Ebenen, welche das sind, wird die Zukunft zeigen.

Ich denke, dass die nächsten Wochen und Monate nicht einfach werden. Für uns als Gesellschaft im Ganzen. Und natürlich für viele Einzelne. Ja, mein AG sagt, dass wir uns alle keine Sorgen machen müssen und wir stabil da stehen. Aber ob das noch gilt, wenn wir Wochen und Monate so weitermachen? Das kann auch unser CEO nicht sagen.

Wir stehen vor der Wahl 'massive Überlastung des Gesundheitssystems mit überfüllten Krankenhäusern Menschen, die nicht mehr behandelt werden' - wobei das auch meine Oma oder meine Eltern sein können oder 'lange bestehende Einschränkungen des Alltags mit nicht absehbaren Folgen für die Wirtschaft'

Ich hoffe natürlich, dass es anders kommt. Aber so ziemlich jeder Experte zeichnet ein nicht gerade positives Bild. Der Gesundheitssektor spricht einheitlich von der "Ruhe vor dem Sturm", wobei die Lage in Krankenhäusern natürlich nicht ruhig ist. Kleinunternehmen können in großer Zahl nicht ohne Geld vom Staat überleben etc.
 
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