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Coronavirus / Covid-19 (7 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich finde es krass wie schnell die Zahlen hier in Deutschland klettern, war man doch vor ner Woche "erst" bei knapp 20k sind es jetzt schon über 40k...

Auf die Zahlen kann man eh nicht so viel geben.
Zum einen wird jetzt auch einfach viel mehr getestet, die Dunkelziffer dürfte weit höher sein und bei exponentielles Wachstum klettern die Zahlen halt ordentlich.
Ist ja auch nicht so als würde aus 1 nur 2 werden sondern je nach sozialem Umfeld und leben gleich 4+ die jeweils auch nochmal so viele anstecken.
 
also versteh immer noch nicht in wie weit Bayern härtere Kontaktregelungen haben als in den restlichen Bundesländern:?

Hat hier ja schonmal einer behauptet aber nicht darauf geantwortet.

Das Unterschied liegt beim Kontakt mit andren Menschen. Bei der Bundeslösung darf ich nach wie vor nicht im eigenen Haushalt lebende Menschen treffen, so lange man nur zu zweit ist. In Bayern gibt es diese Möglichkeit gar nicht mehr. Dieses Unterschied ist für mich markant und gerade für Alleinstehende ist damit die letzte Chance auf soziale Kontakte vergeben.
 
BTW, in diesem Moment im Hause Frequenzberater:

xw0t2WM.jpg


:)
 
Was sicher auch damit zu tun hat, dass es bei Vielen darum geht ob sie in ner Woche noch was zu Essen aufm Tisch haben oder nicht.

edit: ZwischendoppelK

Das ist in den USA sicherlich so. Aber stell Dir mal vor wie es in Indien sein muss wo Millionen nur gerade das zu essen haben was sie jeweils an dem Tag auftreiben können....1,3 Mrd. Staat und dieser ist nun ebenfalls komplett von der Ausgangssperre betroffen.
 
BTW, in diesem Moment im Hause Frequenzberater:

xw0t2WM.jpg


:)
Sei froh das du zwei hast.... Meiner liegt noch im Bett... Wackelt dann gleich runter. Essen und dann muss ich im Garten Torwart spielen und mir die Bälle um die Ohren schiessen lassen. Ach ja.. Hausaufgaben sind gerade so richtig populär. Hätte ich Lehramt studiert wäre ich irgendwann in der Tagesschau....
 
https://www.spiegel.de/politik/deut...narien-a-1cafaac1-3932-434d-b4de-2f63bce0315d

Mögliche Szenarien einer Ausbreitung.

In einem "Worst Case"-Szenario beschreiben die Wissenschaftler, was passiert, wenn der Staat gegen die Corona-Epidemie nur wenig unternimmt, etwa nur Großveranstaltungen verbietet und Reisetätigkeiten einschränkt. Infolgedessen wären bald 70 Prozent der Bevölkerung infiziert, mehr als 80 Prozent der Intensivpatienten müssten von den Krankenhäusern abgewiesen werden, die Todeszahlen in Deutschland überstiegen die Millionengrenze.

Ein weiteres Szenario beschreibt die strikte Unterdrückung der Neuansteckungen unter anderem auch mit umfangreichen Tests und einer strengen Isolierung der Infizierten. Dafür müssten die Testkapazitäten in den nächsten Wochen gesteigert, mobile Teststationen müssten aufgebaut werden. In der Studie geht man zunächst von einer Erhöhung der Testkapazitäten auf 100.000 pro Tag, wenige Wochen später auf 200.000 pro Tag aus. Derzeit werden nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums 200.000 Tests pro Woche in Deutschland durchgeführt.

"Um das Testen schneller und effizienter zu machen", heißt es in dem Papier des Innenministeriums, "ist längerfristig der Einsatz von Big Data und Location Tracking unumgänglich". Folgt man diesem Modell, würden sich nach Berechnungen der Wissenschaftler rund eine Million Menschen in Deutschland infizieren, aber nur 12000 würden sterben. Das strenge Vorgehen müsste zwei Monate durchgehalten werden. Da aber danach nur ein geringer Teil der Bevölkerung gegen das Virus immunisiert wäre, "müsste weiterhin kontinuierlich hohe Wachsamkeit bestehen bleiben", heißt es.

12.000 Tode als Best Case Szenario, wenn alle Maßnahmen strengst umgesetzt werden und die Testkapazitäten versiebenfacht werden. Und dann hat man nur eine Million Menschen, die immun sind, also ist man als Gesellschaft nach wie vor sehr anfällig für einen schnellen Wiederanstieg, sobald die Maßnahmen gelockert werden, bevor ein Impfstoff vorhanden und großflächig verteilt ist.
Und das alles unter dem Zeitdruck einer exponentiellen Verbreitung.

Und jetzt überlegen wir mal, dass es realistisch ist, Anfang bis Mitte 2021 einen Impfstoff gefunden und durch die klinischen Tests gebracht zu haben. Und dann müssen erst mal die benötigten Impfdosen hergestellt werden. Nicht nur für die verbleibenden 81 Millionen in Deutschland, sondern für Millarden Menschen weltweit.

Da weiß man nicht, wie man noch positiv in die Zukunft schauen soll...

Denn auch wenn das klappt... Den Forderungen nach Location Tracking und Verarbeitung mittels Big Data Methoden wird nachgegeben und die gehen garantiert nicht mehr weg. Und wieder gibt es einen großen staatlichen Überwachungsfaktor mehr bei uns.
 
Im Moment spielt das Wetter noch mit, dass die Menschen eher zu Hause bleiben...wenn es dann wieder wärmer wird (wie letzte Woche) wird es auch eher wieder mehr Leute auf den Strassen usw. haben....
 
Facebook:

Die Denkweise einiger Menschen ist so gruselig. Hat gestern damit angefangen das sich ein Bekannter über einen Bericht nur lustig gemacht hat ohne ihn zu lesen und auf Nachfrage nur meinte, das sich durch den Tod der alten Menschen jetzt evtl. das Rentensystem bessert.

Und dann mein Cousin, der wieder mit dem Grippevergleich ankam, sich extrem in seiner Freiheit beraubt sieht und am Ende Vergleiche mit 1933 anfing. Zum Glück gabs genug Leute, die nicht der Meinung sind, teilweise auf der Intensivstation arbeiten und berichten wie scheiße die Lage aktuell ist. Dann hat er aber auch Freunde die ihn Recht geben und nun auch mit 1933 oder auch 1938 anfangen. Ich raffs nicht :wand:
 
Sei froh das du zwei hast.... Meiner liegt noch im Bett... Wackelt dann gleich runter. Essen und dann muss ich im Garten Torwart spielen und mir die Bälle um die Ohren schiessen lassen. Ach ja.. Hausaufgaben sind gerade so richtig populär. Hätte ich Lehramt studiert wäre ich irgendwann in der Tagesschau....

:lol:

Das Mädel ist nicht meine. Sollte eigentlich nur ein Update bezüglich meiner kürzlich gestellten Frage sein:

Ich brauche mal eure Meinung:

Eine Freundin arbeitet im Pflegedienst und hat eine 2,5 Jahre alte Tochter. Die Tochter ist eine gute Spielkameradin von unserm gleichalten Sohn.
Aufgrund der aktuellen Situation hat besagte Freundin nun keine Betreuungsmöglichkeit für ihre Tochter mehr. Partner und Eltern fallen raus. Eigentlich hat Sie als systemrelevante Arbeitskraft Anspruch auf einen Notbetreuungsplatz.
Da ihre Tochter dort allerdings das einzige Kind ist, hat man ihr nahegelegt eine andere Möglichkeit zu finden.
Jetzt hat Sie meine Frau um Hilfe gebeten, ob Sie die Tochter bei uns zu Hause bis Nachmittags mit betreuen könnte.
Nach aktuellen Richtlinien wäre das ja legitim. Trotzdem machen wir uns da natürlich auch unsere Gedanken. Wir versuchen unseren Alltag, so wie die meisten, möglichst isoliert zu gestalten.
Die Freundin hat jobbedingt Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen. Und kleinen Kindern merkt man eine eventuelle Infektion mit dem Virus bekanntermaßen ja häufig nicht an...

Helfen oder nicht helfen?

Sehe aber grad dass das auch schon knapp 20 Seiten her ist :ugly:

Ich bin übrigens immer noch nicht zu Hause im Homeoffice da unsere IT es nicht auf die Reihe bekommt. Werde wohl auch nächste Woche noch täglich nach Duisburg eiern dürfen...

Meine Frau übt sich derweil zu Hause in der Betreuung eines schwer zu kontrollierenden Kinderduos :D
 
Und es wird aktuell ja auch immer von der Ruhe vor dem Sturm gesprochen. Das wirkt stand jetzt noch so surreal.
Ja, irgendwie hat das denk ich auf viele eine ähnliche Wirkung wie der Klimawandel. Nüchtern-wissenschaftlich weiß man längst, was passieren wird, aber das die direkten Auswirkungen noch nicht so spürbar sind, wird vieles gerne wegargumentiert und ignoriert. Solange man es halt noch kann.

Je mehr Zeit vergeht desto sicherer bin ich mir, dass auch unser Gesundheitssystem unter der Last brechen wird. Wir sind als Nation sicher besser vorbereitet als viele andere, aber die Wahl zwischen Millionen Tote und langfristige Einschränkungen der Bewegungsfreiheit mit nicht absehbaren langfristigen Folgen für Privatsphäre und Grundrechten ist ziemlich beschissen muss ich sagen...

Irgendwie seltsam... Wir durchleben gerade Wochen, die noch in Jahrhunderten in Geschichtsbüchern stehen werden und von A bis Z analysiert werden.
 
Im Moment spielt das Wetter noch mit, dass die Menschen eher zu Hause bleiben...wenn es dann wieder wärmer wird (wie letzte Woche) wird es auch eher wieder mehr Leute auf den Strassen usw. haben....
Ich bin gespannt... Heute wirds bei uns 18 Grad, morgen noch wärmer. Bisher ist hier im Ort aber wirklich Disziplin zu spüren. Klar, die Leute sind unterwegs, aber eigentlich nur alleine oder mit Kindern und Haustieren. Hoffentlich bleibt das so.
 
https://www.spiegel.de/politik/deut...narien-a-1cafaac1-3932-434d-b4de-2f63bce0315d

Mögliche Szenarien einer Ausbreitung.





12.000 Tode als Best Case Szenario, wenn alle Maßnahmen strengst umgesetzt werden und die Testkapazitäten versiebenfacht werden. Und dann hat man nur eine Million Menschen, die immun sind, also ist man als Gesellschaft nach wie vor sehr anfällig für einen schnellen Wiederanstieg, sobald die Maßnahmen gelockert werden, bevor ein Impfstoff vorhanden und großflächig verteilt ist.
Und das alles unter dem Zeitdruck einer exponentiellen Verbreitung.

Und jetzt überlegen wir mal, dass es realistisch ist, Anfang bis Mitte 2021 einen Impfstoff gefunden und durch die klinischen Tests gebracht zu haben. Und dann müssen erst mal die benötigten Impfdosen hergestellt werden. Nicht nur für die verbleibenden 81 Millionen in Deutschland, sondern für Millarden Menschen weltweit.

Da weiß man nicht, wie man noch positiv in die Zukunft schauen soll...

Denn auch wenn das klappt... Den Forderungen nach Location Tracking und Verarbeitung mittels Big Data Methoden wird nachgegeben und die gehen garantiert nicht mehr weg. Und wieder gibt es einen großen staatlichen Überwachungsfaktor mehr bei uns.
Das Best Case Szenario ist aber durchaus vertretbar. Es sterben im Monat 75000 Menschen in Deutschland.
 
Das Best Case Szenario ist aber durchaus vertretbar. Es sterben im Monat 75000 Menschen in Deutschland.
Erstens ist diese Ansicht sehr zynisch imo und zweitens sind bei diesem Szenario einige Sternchen dran... Konsequente Umsetzung der Bevölkerung (im kommenden Frühling und Sommer...) und starke Ausweitung der Tests.
Außerdem wäre eine Folge, dass wir bis ins nächste Jahr hinein starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens hinnehmen müssen.
Über die Auswirkungen auf den Gemütszustand vieler und die katastrophalen Folgen für die Wirtschaft muss ich nichts sagen, oder?

Vertretbar finde ich auch daran nichts.
Irgendwo in der Spanne zwischen beiden Varianten wird aber die Zukunft liegen. Alles scheiß Optionen.
 
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