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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

das seh ich nicht unbedingt so, weder wie entschieden wird, noch dass es Ärzte tun müssen.

Doch, in so Extremsituationen greift die sogenannte Triage, die wir sonst nur aus Kriegszeiten oder Katastrophenfällen kennen. Sie zielt ganz einfach nur darauf ab die beschränkten Ressourcen so zu verteilen, dass möglichst viele Leben gerettet werden. Das schließt mit ein, dass man Menschen auch gezielt sterben lässt, weil man ihre Überlebenschancen als geringer einschätzt als die eines anderen und dem daher die Versorgung zukommen lässt. Ist schrecklich, wünscht man keinem Mediziner oder Sanitäter dies entscheiden zu müssen aber in Nord Italien wird aktuell triagiert.
 
Nein. Er hat zu früh agiert und ist einen Schritt weiter gegangen als alle anderen. Und bei so krassen Grundrechtsbeschneidungen, wie sie momentan stattfinden (auch müssen) ist jeder kleine unnötige Trippelschritt einfach zu viel und nicht akzeptabel.
Ein grober Einschnit in die grundlegendsten Rechten der Bürger darf nicht nach dem Motto "viel hilft viel" passieren, sondern muss GENAU abgewogen werden.
Außerdem sollten die Länder in Absprache agieren. Das macht er nicht, sondern prescht vor und macht sein Ding. Einfach nur, weil er die Chance sieht, sich zu profilieren.

Die Länder sollten in Absprache agieren? So wie Berlin die noch die BuLi mit Zuschauern spielen lassen wollten, bis sie in die Schranken gewiesen wurden?

Wir haben nunmal ein föderales System. Niemand weiß was genau nötig ist um hier möglichst unbeschadet rauszukommen, das wird die Zeit zeigen aber manchmal sind harte temporäre! Maßnahmen nötig.
 
Doch, in so Extremsituationen greift die sogenannte Triage, die wir sonst nur aus Kriegszeiten oder Katastrophenfällen kennen. Sie zielt ganz einfach nur darauf ab die beschränkten Ressourcen so zu verteilen, dass möglichst viele Leben gerettet werden. Das schließt mit ein, dass man Menschen auch gezielt sterben lässt, weil man ihre Überlebenschancen als geringer einschätzt als die eines anderen und dem daher die Versorgung zukommen lässt. Ist schrecklich, wünscht man keinem Mediziner oder Sanitäter dies entscheiden zu müssen aber in Nord Italien wird aktuell triagiert.

Natürlich, ich versteh das Prinzip schon. Die Frage ist dann ob wir uns noch Krankheitsfälle importieren müssen wenn solche Fälle abzusehen sind. Hab ich ja die letzten Seiten schon erörtert.
 
Die Länder sollten in Absprache agieren? So wie Berlin die noch die BuLi mit Zuschauern spielen lassen wollten, bis sie in die Schranken gewiesen wurden?

Wir haben nunmal ein föderales System. Niemand weiß was genau nötig ist um hier möglichst unbeschadet rauszukommen, das wird die Zeit zeigen aber manchmal sind harte temporäre! Maßnahmen nötig.
Ja, die Länder hatten schon vereinbart, dass am gestrigen Sonntag konferiert wird, um die Maßnahmen einheitlich zu beschließen...
 
Ja, die Länder hatten schon vereinbart, dass am gestrigen Sonntag konferiert wird, um die Maßnahmen einheitlich zu beschließen...

Ok, in normalen Zeiten würde ich das auch verurteilen aber nicht wenn 2 Tage Leben retten können. Das Saarland ist mit voran gegangen (hinter Bayern allerdings) und da der Zustand einer direkten Bedrohungslage zugrunde liegt kann ich da jetzt nichts Verwerfliches erkennen.
 
Natürlich, ich versteh das Prinzip schon. Die Frage ist dann ob wir uns noch Krankheitsfälle importieren müssen wenn solche Fälle abzusehen sind. Hab ich ja die letzten Seiten schon erörtert.

Was soll man sonst machen?
Die Betten frei lassen weil "wir" die evtl. bald selber brauchen und Menschen sterben lassen weil sie ein paar km zu weit im westen geboren wurden?
Es ist usere und die Pflicht der Ärzte/Krankenhäuser zu helfen wenn wir die kapazizäten dafür haben. Und aktuell haben wir diese noch.
 
Was soll man sonst machen?
Die Betten frei lassen weil "wir" die evtl. bald selber brauchen und Menschen sterben lassen weil sie ein paar km zu weit im westen geboren wurden?
Es ist usere und die Pflicht der Ärzte/Krankenhäuser zu helfen wenn wir die kapazizäten dafür haben. Und aktuell haben wir diese noch.

du hast den Thread aber schon verfolgt? Darum geht es doch garnicht und das hab ich schon mehrmals deutlich gesagt.

Solange die Kapazität da ist, soll man bitte jedem helfen der Hilfe braucht. Es geht darum wenn die Kapazität nicht mehr da ist.
 
Ok, in normalen Zeiten würde ich das auch verurteilen aber nicht wenn 2 Tage Leben retten können. Das Saarland ist mit voran gegangen (hinter Bayern allerdings) und da der Zustand einer direkten Bedrohungslage zugrunde liegt kann ich da jetzt nichts Verwerfliches erkennen.
Und genau das sind die erschreckenden Zustände, von denen ich vorhin geschrieben hab...
Kaum ist die Bedrohungslage da, werden alle Grundrechtseinschränkungen einfach durchgewunken und kritisches Denken setzt aus...

egal, ob die Experten schon vorher sagten, dass es auch ein "zu viel" gibt, das keinen entsprechenden Nutzen mehr mit sich bringt.

Und du kannst nicht einerseits monieren, dass der Föderalismus schlecht sei und die Regierung zentral agieren muss und andererseits dann das egoistische Vorpreschen trotz bestehender Absprachen und terminierter Konferenzen loben...
 
du hast den Thread aber schon verfolgt? Darum geht es doch garnicht und das hab ich schon mehrmals deutlich gesagt.

Naja, du hast das nicht wirklich so deutlich gesagt. Vielmehr hast du gesagt:

Also im Saarland und BaWü nimmt man aktuell noch Franzosen auf weil deren Kapazitäten erschöpft sind, die scheinen zu glauben dass man so schnell nicht überlastet ist.
Tatsache ist aber, dass aktuell Patient*innen aufgenommen werden da man aktuell nicht überlastet ist und nicht weil man denkt auch in Zukunft nicht überlastet zu sein.
Und das ist der entscheidende Punkt. Man entscheidet sich eben nicht prophylaktisch dagegen aufs Lebenretten zu verzichten, von daher kann man von dieser Praxis überhaupt nicht ableiten ob eine Überlastung erwartet wird oder nicht.
 
Und genau das sind die erschreckenden Zustände, von denen ich vorhin geschrieben hab...
Kaum ist die Bedrohungslage da, werden alle Grundrechtseinschränkungen einfach durchgewunken und kritisches Denken setzt aus...

Du schreibst das gerade so als wäre das etwas was alle 5 Jahre vorkommt und ne beliebige Bedrohungslage ist, das ist es aber eben nicht, in der Form hatten wir so etwas noch nie, zumindest nicht so weltumspannend.
Das ist ein absoluter Ausnahmezustand.

egal, ob die Experten schon vorher sagten, dass es auch ein "zu viel" gibt, das keinen entsprechenden Nutzen mehr mit sich bringt.

Mh also anscheinend folgen ja alle nun doch diesem Modell also war es wohl noch nicht zuviel?

Und du kannst nicht einerseits monieren, dass der Föderalismus schlecht sei und die Regierung zentral agieren muss und andererseits dann das egoistische Vorpreschen trotz bestehender Absprachen und terminierter Konferenzen loben...

Doch kann man, wenn in solchen Zeiten das Ganze zu lange dauert (obwohl es eigentlich schon schnell von statten geht).
 
Naja, du hast das nicht wirklich so deutlich gesagt. Vielmehr hast du gesagt:


Tatsache ist aber, dass aktuell Patient*innen aufgenommen werden da man aktuell nicht überlastet ist und nicht weil man denkt auch in Zukunft nicht überlastet zu sein.
Und das ist der entscheidende Punkt. Man entscheidet sich eben nicht prophylaktisch dagegen aufs Lebenretten zu verzichten, von daher kann man von dieser Praxis überhaupt nicht ableiten ob eine Überlastung erwartet wird oder nicht.

Richtig, ICH hab das nicht gesagt, du hast auf das Thema gelenkt, mein Guter.

Nein, die scheinen einfach nur zu glauben dass ein Menschenleben einfach nur ein Menschenleben ist. Und dass man nicht zwischen deutschem und französischem Menschenleben unterscheiden sollte.
Gilt leider nicht über jede Ländergrenze hinweg sondern ist eher die Ausnahme. Dennoch.

Ich hab nur darauf geantwortet.
 
Richtig, ICH hab das nicht gesagt, du hast auf das Thema gelenkt, mein Guter.
Nein, ich habe erörtert warum deine Annahme und Implizierung (wenn mit einer baldigen Überlastung zu rechnen ist, warum dann noch "fremde" Patient*innen aufnehmen?) falsch ist.
Und das war sie eben von Anfang an: die Aufnahme von französischen Erkrankten ist völlig losgelöst von der Vorbereitung darauf "einheimische" Leben zu retten.

Du scheinst auch zu vergessen dass die Grenzschließung allein die weitere Ansteckung verhindern soll, nicht dass nun Patient*innen anderer Länder in deutschen Krankenhäusern nicht mehr das Leben gerettet wird.
 
Nein, ich habe erörtert warum deine Annahme und Implizierung (wenn mit einer baldigen Überlastung zu rechnen ist, warum dann noch "fremde" Patient*innen aufnehmen?) falsch ist.
Und das war sie eben von Anfang an: die Aufnahme von französischen Erkrankten ist völlig losgelöst von der Vorbereitung darauf "einheimische" Leben zu retten.

Du scheinst auch zu vergessen dass die Grenzschließungen allein die weitere Ansteckung verhindern soll, nicht dass nun Patient*innen anderer Länder in deutschen Krankenhäusern nicht mehr das Leben gerettet wird.

Sobald man das tut wie es gerade passiert muss man sich dann aber eben die Frage stellen was im Falle des Falles passiert.
Damit zu warten bis es soweit ist, ist fahrlässig.
Was dann passieren soll, da sind wir 2 unterschiedlicher Meinung. Haben wir ja schon erörtert.
 
Was bekommst du als Künstler jetzt für finanzielle Unterstützung , wenn ich fragen darf ?
naja es gibt in nrw eine einmalige finanzielle spritze aber das wird vielleicht bis mai reichen. ich muss erstmal was anderes suchen oder vom staat leben bis die lage sich beruhigt. hab ja noch einen job als Autor aber auch da muss man abwarten, ob die produktionsfirmen normal weiter machen. aber ist schon mies. hatte mehrere jobs als coach und darsteller. das tut mega weh. egal hauptsache alle werden wieder gesund.
 
naja es gibt in nrw eine einmalige finanzielle spritze aber das wird vielleicht bis mai reichen. ich muss erstmal was anderes suchen oder vom staat leben bis die lage sich beruhigt. hab ja noch einen job als Autor aber auch da muss man abwarten, ob die produktionsfirmen normal weiter machen. aber ist schon mies. hatte mehrere jobs als coach und darsteller. das tut mega weh. egal hauptsache alle werden wieder gesund.
Wird nicht bis Mai reichen. Meine Frau hat heute beim Land angerufen. Die haben innerhalb von 3 Tagen ca. 2000 Anträge bkeommen. Wenn davon nur die Hälfte berechtigt ist die Hilfe zu bekommen ist der Pott schon leer...


Hier waren doch welche die MS Teams nutzen und davon so begeistert sind. Bei Golem klingt das alles andere als toll?
https://www.golem.de/news/microsoft...g-um-effizienz-zu-vernichten-2003-147299.html
 
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