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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ganz einfach: Der Verlauf ist immer noch exponentiell, auch wenn die Steigung leicht abflacht. Schau dir aber mal berechnete Verläufe an, um die ICU-Kapazitäten nicht zu überlasten.
Das hat nix mit Schwarzmalen zu tun, sondern mit kalter Realität. Man kann nur hoffen, dass das Gesundheitssystem das Beste daraus macht, aber es ist objektiv alles andere als unwahrscheinlich, dass wir in den kommenden Tagen alle Intensivbetten ausgebucht haben.

Und siehe mein vorletzter Post: Wenn es gelänge und man den Zustand dauerhaft beibehalten will, würde das eine Aufrechterhaltung der momentanen Freiheitseinschränkungen bis ins nächste Jahr bedeuten, da ansonsten die Infektionsrate wieder steigt, wenn die Rechenmodelle in diesem Artikel recht hatten.

Also im Saarland und BaWü nimmt man aktuell noch Franzosen auf weil deren Kapazitäten erschöpft sind, die scheinen zu glauben dass man so schnell nicht überlastet ist.
 
Warum spricht eigentlich jeder immer nur vom Impfstoff? Ein wirksames Medikament würde doch erstmal ausreichen. Klar wird man dann trotzdem krank, aber man stirbt vllt. nicht mehr, somit könnte man die ganzen Beschränkungen auch wieder gut lockern.

Dazu sollte man sich die Medikamente anschauen, die aktuell zur Wahl stehen. Das sind alles welche, die nicht mehr im normalen Einsatz sind und das hat Gründe. Gerade das HIV Medikament hat sicherlich nicht gerade angenehme Nebenwirkungen.

Bayer hat von seinem Medikament (Gegen Malaria) z.B. 3 Mio Stück in die USA verschenkt, wir werden sehen was es bringt.
 
Warum spricht eigentlich jeder immer nur vom Impfstoff? Ein wirksames Medikament würde doch erstmal ausreichen. Klar wird man dann trotzdem krank, aber man stirbt vllt. nicht mehr, somit könnte man die ganzen Beschränkungen auch wieder gut lockern.

gegen Viren Medikamente zu finden ist schwer, sonst gäb es ja auch keine Grippeimpfung mehr. Die Impfung wird der einfachere Weg sein.
 
Warum spricht eigentlich jeder immer nur vom Impfstoff? Ein wirksames Medikament würde doch erstmal ausreichen. Klar wird man dann trotzdem krank, aber man stirbt vllt. nicht mehr, somit könnte man die ganzen Beschränkungen auch wieder gut lockern.
Sauber zu bleiben ist besser als sich anschließend zu waschen... vor allem, wenn die Seifen und Waschbecken knapp werden. Aua, der Vergleich schreit vor Schmerzen.
 
gegen Viren Medikamente zu finden ist schwer, sonst gäb es ja auch keine Grippeimpfung mehr. Die Impfung wird der einfachere Weg sein.
Das stimmt und würde genauso wie der Impfstoff einer Zulassung unterliegen, die bis 2021 braucht.

Bitte bedenkt: Die Medikamente würden an Leute gehen, die oft alt sind und vor einer Beatmung stehen. Keiner kann sich bei so einer Zielgruppe leisten, dass die Nebenwirkungen zu sehr reinhauen.
 
Ich bin auch kein Experte, aber auch dieser Post ist völlig übertrieben. Aus den vielen Podcasts / Artikeln von Experten ging hervor, dass die benötigten 60-70 % viel eher erreicht wären und die Verbreitung damit extrem verlangsamt wäre. Momentan geht man von einem Höhepunkt im Mai aus.

Das es bis zum nächsten Jahr - sprich dem Impfstoff - alles so extrem bleibt, ist völlig ausgeschlossen. Mit der hohen Dunkelziffer gehen wir aktuell von bis zu 135k Infizierten aus. Die werden alle in ca. 2 Wochen völlig Immun gegen die Krankheit sein. Das ist schon einmal ein großer Schritt zur Herdenimmunität, allerdings sind dazu auch noch mehrere Wellen nötig. Sicher ist, bis der Impfstoff kommt, wird es schon deutlich schwerer für den Virus sein noch genügend Wirte zu finden, um so ein Chaos wie jetzt auszulösen.
Eben. Mit all ihren Konsequenzen.
Ich sehe nicht, wo ich da übertreibe.
 
Warum spricht eigentlich jeder immer nur vom Impfstoff? Ein wirksames Medikament würde doch erstmal ausreichen. Klar wird man dann trotzdem krank, aber man stirbt vllt. nicht mehr, somit könnte man die ganzen Beschränkungen auch wieder gut lockern.

Wirkt so als wäre es einfacher einen Impfstoff herbei zu zaubern, als eine Therapie. Zumindest ist China bereits in Phase 1 der klinischen Studie und die USA wohl auch. An der Therapie Front hört man nicht viel Gutes.
 
Antivirale Medikamente sind tricky. Entweder sie sind gut verträglich wie Tamiflu (und ein entsprechend mangelhaftes Wirkungsprofil) oder sie sind ultra Nebenwirkungs-Hämmer, die man nicht der breiten Masse geben will wie Hydroxychloroquine (ja ich weiß, Malaria wird von Protozoen ausgelöst :p ) oder Mittel gegen HIV.

Bei Remdesivir laufen gerade Tests über die Wirksamkeit. Aber da sollte man sich auch nicht zu viel versprechen, die meisten Virustatika helfen nur, Verläufe teilweise abzumildern.
ich war bei meiner Influenza trotz Tamiflu eine Woche komplett ausgeknockt.

Medikamente, die die Krankheit komplett und einigermaßen verhindern, gibts bei viralen Krankheiten afaik allgemein nicht oder nur in Ausnahmefällen.
 
Kurze frage an das KT,
dürfen Krankenhäuser Sachspenden annehmen?

Ich hätte nämlich einen Haufen Desinfektionstücher (Medizinisch und Neu) die ich spenden möchte. Kann ich die einfach so vorbeibringen oder gibt es Gesetze die so etwas untersagen? Natürlich abgesehen vom Risiko vor Ort angesteckt zu werden.
 
Also im Saarland und BaWü nimmt man aktuell noch Franzosen auf weil deren Kapazitäten erschöpft sind, die scheinen zu glauben dass man so schnell nicht überlastet ist.
Nein, die scheinen einfach nur zu glauben dass ein Menschenleben einfach nur ein Menschenleben ist. Und dass man nicht zwischen deutschem und französischem Menschenleben unterscheiden sollte.
Gilt leider nicht über jede Ländergrenze hinweg sondern ist eher die Ausnahme. Dennoch.
 
Antivirale Medikamente sind tricky. Entweder sie sind gut verträglich wie Tamiflu (und ein entsprechend mangelhaftes Wirkungsprofil) oder sie sind ultra Nebenwirkungs-Hämmer, die man nicht der breiten Masse geben will wie Hydroxychloroquine (ja ich weiß, Malaria wird von Protozoen ausgelöst :p ) oder Mittel gegen HIV.

Bei Remdesivir laufen gerade Tests über die Wirksamkeit. Aber da sollte man sich auch nicht zu viel versprechen, die meisten Virustatika helfen nur, Verläufe teilweise abzumildern.
ich war bei meiner Influenza trotz Tamiflu eine Woche komplett ausgeknockt.

Medikamente, die die Krankheit komplett und einigermaßen verhindern, gibts bei viralen Krankheiten afaik allgemein nicht oder nur in Ausnahmefällen.
Ich fahre seit meiner Lungenentzündung vor ein paar Jahren ganz hervorragend mit Propolis während der Grippesaison (1000 mg / Tag). Seit dem konnten die Kinder was auch immer nach Hause bringen - eine Grippe hat mich nicht mehr erwischt. Mag Zufall sein, aber das hat mit auch sehr gut während der Lungenentzündung geholfen, weil die herkömmlichen Antibiotika versagt haben und der Arzt hielt das für eine gute Idee, falls es virusbedingt war.
 
Was ich auch nicht verstehen kann, da werden Frisöre und alles geschlossen, weil man 2m Abstand zum Kunden nicht gewährleisten kann, beim Zahnarzt sind aber größtenteils keine Veränderungen. Jedenfalls nicht bei uns. Und da rede ich natürlich nicht von akuten Problemen und Schmerzfällen, sondern Zahnreinigung, Zahnstein entfernen etc.
Es gibt ein paar Ärzte, die momentan freiwillig -in Absprache mit dem Patienten- darauf verzichten. Aber das sind nur die verantwortungsvollen 5%. Der Rest macht das nicht. Die sind doch hochgradig gefährdet, wenn sie da immer im Mund des Patienten rumfuhrwerken müssen.
 
Was ich auch nicht verstehen kann, da werden Frisöre und alles geschlossen, weil man 2m Abstand zum Kunden nicht gewährleisten kann, beim Zahnarzt sind aber größtenteils keine Veränderungen. Jedenfalls nicht bei uns. Und da rede ich natürlich nicht von akuten Problemen und Schmerzfällen, sondern Zahnreinigung, Zahnstein entfernen etc.
Es gibt ein paar Ärzte, die momentan freiwillig -in Absprache mit dem Patienten- darauf verzichten. Aber das sind nur die verantwortungsvollen 5%. Der Rest macht das nicht. Die sind doch hochgradig gefährdet, wenn sie da immer im Mund des Patienten rumfuhrwerken müssen.
Mein Zahnarzt macht immer mit Mundschutz und Handschuhen.
 
Antivirale Medikamente sind tricky. Entweder sie sind gut verträglich wie Tamiflu (und ein entsprechend mangelhaftes Wirkungsprofil) oder sie sind ultra Nebenwirkungs-Hämmer, die man nicht der breiten Masse geben will wie Hydroxychloroquine (ja ich weiß, Malaria wird von Protozoen ausgelöst :p ) oder Mittel gegen HIV.

Bei Remdesivir laufen gerade Tests über die Wirksamkeit. Aber da sollte man sich auch nicht zu viel versprechen, die meisten Virustatika helfen nur, Verläufe teilweise abzumildern.
ich war bei meiner Influenza trotz Tamiflu eine Woche komplett ausgeknockt.

Medikamente, die die Krankheit komplett und einigermaßen verhindern, gibts bei viralen Krankheiten afaik allgemein nicht oder nur in Ausnahmefällen.

Wollte ich auch gerade schreiben!
 
Was ich auch nicht verstehen kann, da werden Frisöre und alles geschlossen, weil man 2m Abstand zum Kunden nicht gewährleisten kann, beim Zahnarzt sind aber größtenteils keine Veränderungen. Jedenfalls nicht bei uns. Und da rede ich natürlich nicht von akuten Problemen und Schmerzfällen, sondern Zahnreinigung, Zahnstein entfernen etc.
Es gibt ein paar Ärzte, die momentan freiwillig -in Absprache mit dem Patienten- darauf verzichten. Aber das sind nur die verantwortungsvollen 5%. Der Rest macht das nicht. Die sind doch hochgradig gefährdet, wenn sie da immer im Mund des Patienten rumfuhrwerken müssen.
Das versteh ich auch nicht...

Ich müsste eigentlich zum Zahnarzt für den Vorsorgetermin und weil meine Knirschschiene kaputtgegangen ist (ich zerbeiß die mit der Zeit...). Aber ich spare mir den Termin in der momentanen Lage.
 
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