Es ist völlig richtig, dass die Medien in meinen Augen die Panik ziemlich schüren. Ich meine Live-Ticker mit Meldungen, wer sich wo angesteckt hat, ich mein, gehts noch?? Oder diese ständigen angstmachenen Schlagzeilen:
https://bildblog.de/119319/bild-ueber-das-coronavirus-grund-fuer-panik-nein-panikmache-ja/
Und für Hamsterkäufe oder Panik ist meiner Meinung nach überhaupt kein Anlass.
ABER:
es kann doch nicht sein, dass man die Leute an der "Basis", also die Mediziner, Sanitäter etc da mehr oder weniger alleine lässt. Vor zwei Tagen kam im SWR-Radio eine Talksendung, da waren Mediziner dabei die erzählten, dass sie diesen sogenannten 'Corona-Dienst' hatten. Also das waren die, die vom GEsundheitsamt losgeschickt werden, um bei möglichen Verdachtsfällen Abstriche zu nehmen. Und die hatten keinerlei Schutzkleidung, keine Masken, nichts. Da fragt man sich schon, wie sowas sein kann.
Das sind normale Hausärzte, die dazu verdonnert wurden. Wenn die einen positiv testen, müssen die erstmal 14 tage in Quarantäne und ihre Praxis zumachen, womit wieder die normale Gesundheitsversorgung gefährdet wird. Was ist das denn für eine Strategie?
Oder genauso, wenn man -mitten in der normalen Hochzeit der Rotz und Triefnasen- sagt, man solle halt seinen hausarzt anrufen. Der weiß Bescheid und kann helfen. Oder man verweist lediglich auf die 116 117. War es nicht absehbar, dass diese eine(!) Nummer überlastet sein wird? Sind nicht in der Grippesaison sowieso alle Hausärzte am Anschlag?
Da muss man sich schon fragen, wie die Zeit seit Bekanntwerden des Virus genutzt wurde. Man hat das Gefühl, die sind erst vor ca. 1 Woche aktiv geworden, und vorher dachte man halt irgendwie, es wird schon gut gehen.
Wie gesagt, Panik ist m.M.n. definitiv nicht angebracht, aber ich persönlich finde das Krisenmanagement nicht unbedingt beruhigend.