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Wir mögens warm - der Heizungsthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Du weißt schon, dass bei Pellets auch ein Risiko besteht, wenn über sinnhafte Verteuerung der CO2-Schleudern diskutiert werden wird? Bei den Kamin-Schleudern gibts ja schon eine Deadline ... und nochmal: Pellets sind nachweislich die grössten CO2-Schleudern ...

Du bist noch zu jung, als dass es nicht noch gute Politiker geben wird, die das irgendwann kapieren...
Und Heizöl war schon immer da... es gab schon zig Krisen, als das die jetzige echt ein Entscheidungsgrund sein sollte, auf eine schlechtere Alternative zu setzen ...
Ich bin ja auch Saarländer (Gas-Versorgung :)) und würde daher ohne zu zucken Heizöl einbauen, wenn die Voraussetzungen für eine Wärmepumpe nicht vorliegen (wie bei mir).

Eins noch: Die Pellet-Verkäufer werden Dir von Filtern erzählen. Frag sie mal, wieviel CO2 die abfiltern :) und wieviel an Rest-Feinstaub noch durchkommt. Deine Kinder werden es Dir danken, wenn wenigstens ihr Papa nicht noch Feinstaub dahin pustet, wo sie spielen wollen ... ;). (Der letzte Satz war der wichtigste, den ich schreiben konnte. Lass ihn Dir mal durch den Kopf gehen)

Ende meiner Energie ... das mit dem Bekehren im Internet geht ja eh nicht:roll:. Ich finds nur krass, dass sogar hier zu lesen. Ich dachte, das gäbs nur am Stammtisch, wenn keine Fakten auf den Tisch kommen und mit „ach, das war schon immer so“ u.ä vom Tisch gewischt werden (allesamt Leute vom Fach, Wissenschaftler und Hobby-Forscher).
Wer heute noch eine Ölheizung einbaut hat sie imho auf mehrfacher Ebene nicht alle...
 
@Schmemely @YOSHI24

ich wohn in nem Dorf, es wird hier kein Gas geben. und wie gesagt, ein Tank ist für mich indiskutabel. Ich hätte auch gerne die Wahl aber die hab ich eben leider nicht.
.

naja, ich wohn auch in einem Dorf und hab trotzdem Gas, das eine schließt das andere nicht aus. ;)

Aber wenn es denn so ist, dann bleibt wohl wirklich nur Pellets. Oder du baust dir eine Ölbrennwerttechnik ein und kombinierst das mit einer Wärmepumpe und PV/Solarthermie zu ner Hybridheizung. Aber obs dafür Förderung gibt, weiß ich nicht.
BHKW wäre evtl.noch was, da könntest du deinen Öltank weiter nutzen.

Am meisten Sparpotential hat die Heizung an sich. Meine Vorbesitzerin hatte ca. 33.000 kWh mit Heizkörpern und alter Gastherme gehabt. Ich habe jetzt 14.000 mit Gas und FBH.

Welche Fläche beheizt du denn?
 
naja, ich wohn auch in einem Dorf und hab trotzdem Gas, das eine schließt das andere nicht aus. ;)

Aber wenn es denn so ist, dann bleibt wohl wirklich nur Pellets. Oder du baust dir eine Ölbrennwerttechnik ein und kombinierst das mit einer Wärmepumpe und PV/Solarthermie zu ner Hybridheizung. Aber obs dafür Förderung gibt, weiß ich nicht.
BHKW wäre evtl.noch was, da könntest du deinen Öltank weiter nutzen.



Welche Fläche beheizt du denn?
Ca.125qm
 
Ich hab die Tage mal nochmals geguckt bei uns.

Mit den Schwiegereltern sind es knapp 280m² Wohnfläche. Bei uns reichen für 180m² meistens 3 Heizkörper auf Stufe 3. Der im Bad wird nur bei Bedarf kurz hochgedreht.

Insgesamt 6 Personen und wir brauchen im Jahr rund 1.500 Liter Heizöl. Dieses Jahr aufgrund der Witterung wohl noch weniger. Bei 60 Cent den Tank vollgemacht, also rund 900 Euro Heizkosten im Jahr. Geteilt durch zwei sind das 450 Euro. Und damit immer ~23° in den Räumen. Bei uns macht sich die Dämmung auf jeden Fall bezahlt.

Wir haben allerdings auch Solar auf dem Dach für Warmwasser.
 
naja, ich wohn auch in einem Dorf und hab trotzdem Gas, das eine schließt das andere nicht aus. ;)

Aber wenn es denn so ist, dann bleibt wohl wirklich nur Pellets. Oder du baust dir eine Ölbrennwerttechnik ein und kombinierst das mit einer Wärmepumpe und PV/Solarthermie zu ner Hybridheizung. Aber obs dafür Förderung gibt, weiß ich nicht.
BHKW wäre evtl.noch was, da könntest du deinen Öltank weiter nutzen.

Wenn Gas liegen würde, dann würd ich es auch vorziehen aber ich knall mir nicht nen Tank in den Garten.
 
Ich hab die Tage mal nochmals geguckt bei uns.

Mit den Schwiegereltern sind es knapp 280m² Wohnfläche. Bei uns reichen für 180m² meistens 3 Heizkörper auf Stufe 3. Der im Bad wird nur bei Bedarf kurz hochgedreht.

Insgesamt 6 Personen und wir brauchen im Jahr rund 1.500 Liter Heizöl. Dieses Jahr aufgrund der Witterung wohl noch weniger. Bei 60 Cent den Tank vollgemacht, also rund 900 Euro Heizkosten im Jahr. Geteilt durch zwei sind das 450 Euro. Und damit immer ~23° in den Räumen. Bei uns macht sich die Dämmung auf jeden Fall bezahlt.

Wir haben allerdings auch Solar auf dem Dach für Warmwasser.

Kommt halt auch immer drauf an was es kostet. Natürlich spart man damit, wenn man aber vorher zehntausende Euro investiert hat, muss man die erstmal wieder rausholen.
Von dem von mir benannten Risiko mal ganz abgesehen.
 
Ganz ehrlich, an deiner Stelle würde ich jetzt nicht Teufel komm raus den Energieträger wechseln, nur weils jetzt ne Förderung gibt.
Kannst ja erstmal die BAFA Förderung zur Heizungsoptimierung nutzen. Wenn du bis in ein paar Jahren eine FBH einbauen willst, kannst du dann immer noch auf z.B. Wärmepumpe umsteigen.
Es sei denn, der Ölpreis steigt doch so rasant, dass es sich doch vorher rechnet.
(Oder bei dir macht ne Wärmepumpe jetzt doch schon Sinn, aber das kann dir nur ein Fachmann sagen, wir kennen dein Haus nicht

Ich hab 208qm und brauchte im ersten Jahr auch 14.000kWh. Dabei hab ich nur ein Standard-Haus (halt nach neuester EnEV), kein kfw-Effizienzhaus oder gar ein Passivhaus. War mir beides zu teuer und rechnete sich nicht. :D
Mein Verbrauch dürfte auch noch sinken, der Neubau trocknet immer noch.
Aber wahnsinn, was die Technik für Fortschritte gemacht hat. Früher hat man locker 200kWh pro qm und Jahr verballert, jetzt liegt man deutlich unter der Hälfte.
 
Ich hatte die Tage eine Energieberaterin der Verbraucherzentrale zuhause, übrigens sehr netter Service dass man nur 30€ selbst zahlen muss.

Fazit:
-Gas fällt raus wegen fehlender Leitung, von Flüssiggas wird eher abgeraten (Mehrkosten, wenige Anbieter)
-Wärmepumpe fällt definitiv raus, ich müsste 3-fach verglaste Fenster einbauen, die Fassade vllt. noch dämmen, etc. etc. das wird sich nie mehr amortisieren.
-Pellet ist das einzig Sinnvolle bei mir, alternativ noch ein Holzscheidofen (also einfach ein kleiner Kamin) für Wohn/Esszimmer + Küche.
-ich kann noch bis 2024 warten, da die Förderung 10 jahre laufen soll und bei Heizungsanlagen bis 30 Jahre gewährt wird (meine ist 25). Nach 2025 darf man übrigens keine Ölheizung mehr einbauen/austauschen, da MUSS also was Neues her.
-eine eventuelle Fußbodenheizung würde mitgefördert werden WENN man sie zeitgleich mit der Heizung einbaut aber wird bei mir wohl auch rausfallen.
 
Ich krame den Thread mal wieder aus. Die neue Heizperiode steht bevor, der Staat sagt, man soll Energie sparen und ich frage mich jetzt, was ich tun kann.
Wir wohnen im Einfamilienhaus und ich könnte die Heizung ganz nach meinen Wünschen einstellen.

Die Frage, die ich mir immer stelle und die mir mein Heizungsservice bisher nie wirklich zufriedenstellend beantworten konnte:
Heizung bzw. Raumthermostate zeitschalten wenn man nicht zuhause ist, oder nicht?
Mit SmartHome oder allgemein programmierbaren Thermostaten könnte man die Heizkörper individuell an- oder ausschalten. Aber wie sinnvoll ist das? Was braucht mehr Energie, die ausgekühlten Räume kurz bevor man nach hause kommt, stark zu heizen oder die Räume besser bei einer niedrigeren Temperatur konstant zu heizen?
Hat da hier jemand Ahnung davon?
 
Brauchst du nicht, va keine dig. Thermostate, du kannst ja direkt die ganze Heizung ausschalten.

ob es sinnvoller ist eine Temperatur zu fahren oder immer hoch und runter weiß ich leider auch nicht, das ist wohl mit Radiatoren nicht zu beantworten. Bei ner FBH ist die Lage klar, die ist träge.
 
Hab den Vorlauf für WW auf 50 Grad reduziert. Heizung ist aus. Hab in jedem Raum Raumtemperaturregler die ich individuell einstelle. Durch die. FB Heizung ist aber schon viel gespart. Das ist ne ganz andere Hausnummer gegenüber Heizkörper.
 
Ich habe mir programmierbare Thermostate für die Räume besorgt, die ich flexibel steuern möchte. Alles andere wird nur bei Bedarf manuell geheizt. Warmwasservorlauf zu reduzieren hatte ich auch überlegt, davon rieten aber zwei Heizungsexperten unabhängig voneinander dringend ab wegen der Legionellengefahr. Auch die Anti-Legionellenprogramme der Heizungen wären wohl nicht geeignet, das Risiko komplett zu beseitigen.
 
Die Räume nie ganz auskühlen lassen! Wenn der Raum auskühlt, bräuchtest viel mehr Energie um ihn wieder auf die gewünschte Temp zu bringen. Dann lieber 2-3grad absenken wenn man nicht zu Hause ist. Bei kalten Räumen besteht auch Schimmelgefahr. Und denn WW Speicher bloß nicht unter 60 Grad einstellen wegen Legionellen. Da spart man am falschen Ende und setzt womöglich seine Gesundheit aufs Spiel. An jeder Zapfstelle sollen mindestens 55 Grad Wassertemperatur ankommen.
 
kann man das irgendwo nachlesen was genau das ist und was man damit anstellen kann?
KNX ist ein kabelgebundenes BUS System. i.d.R für komerziellen Gebrauch. Das gibts schon 30 Jahre und ist quasi das erste Smart Home. Ich hab meine ganze Bude vernetzt und hab halt nen Siemens Raumluft Controller. Ich kann grenzwerte (Temp, CO und Feuchte) selbst einstellen und das Moped zeigt mir das über ein rotes Symbol an....
 
KNX ist ein kabelgebundenes BUS System. i.d.R für komerziellen Gebrauch. Das gibts schon 30 Jahre und ist quasi das erste Smart Home. Ich hab meine ganze Bude vernetzt und hab halt nen Siemens Raumluft Controller. Ich kann grenzwerte (Temp, CO und Feuchte) selbst einstellen und das Moped zeigt mir das über ein rotes Symbol an....

ok ganz simpel und blöd gesagt wie so ein Eve Room Raumklima- & Luftqualitäts-Monitor, und wenn die Werte dann was anzeigen was passiert dann beziehungsweise was machst du dann, dass man so ein Anwendungsfall mal hat?

 
Heizung ballert seit gestern durch. heute hatten wir über tag 9°C. Das ist viel zu kalt ohne Heizung.

Heute war Bürotag...wie woanders schon geschildert den ganzen Tag durchgebibbert bei 17°C.
 
Zuletzt bearbeitet:
Terrassentür auf und einmal ordentlich durchlüften.

gefällt mir, mache das generell eher nach Gefühl. Aber mit smarten Heiz Thermostaten und so wie beschrieben einem Sensor der mir sagt, hau mal frischluft rein junge, wenig Sauerstoff und zuviel feuchte Luft.

Denke ich zumindest das es effizienter wäre.

dieses hier lüften Blabla nervt mich eh, da hätte ich gerne mal für gegenüber liegende Fenster eine Automatisierung. Von wegen Tür geht auf oder zumindest nen Stück die Balkontür. Aber hat zuviele Nachteile, selbst wenn es das geben würde :?
 
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