Mingo
wohnt mietfrei in deinem Kopf
Vielleicht ist der Begriff "im Sinne" ungünstig gewählt oder es wäre besser "im vermeintlichen Sinne" zu schreiben; aber mir geht es dabei ja vielmehr um die Ebene der Adressierung, und da sind es eben einige Tänzerinnen die von der konkreten Entscheidung betroffen sind und zusätzlich aber potentiell alle Frauen, die von Sexismus betroffen sind.Mingos Ausführungen waren auch nicht speziell auf Alba bezogen, sondern auf die Gesellschaft: "Daher werden auf dieser Ebene nicht die unmittelbar involvierten Cheerleaderinnen vor Sexismus "geschützt" sondern eben im Sinne der Gesamtheit der Gesellschaft gehandelt."
Deswegen halte ich es für viel zu kurz gegriffen zu behaupten, die Betroffenen spielten in der Entscheidung "keine oder nur eine untergeordnete Rolle" wenn dabei doch genau deren Perspektive eingenommen wird.
Unabhängig davon kann man natürlich geteilter Meinung sein ob es eine richtige Entscheidung von ALBA war oder nicht; ich bin in der Frage gar nicht so wirklich entschlossen.
Aber ich finde die Entscheidung und die Argumentation durchaus nachvollziehbar.
Dass hier so viele User jedoch vollkommen ratlos zu sein scheinen, wie man in Cheerleading als Pausenshow beim Herrenbasketball überhaupt auch nur annähernd etwas sexistisches erkennen könne, so als ob es der abwegigste Gedanke der Welt wäre, das finde ich dann schon ziemlich irritierend.
