So... hab den ersten Durchgang durch... ob ich einen zweiten mache? vielleicht mal in den directors cut reinguggen...
Unterm Strich bleibt aber eher ein fader Beigeschmack. Hatte Until Dawn wenigstens noch facettenreiche Charaktere zu bieten, ist men of medan einfach nur stumpf runtergeklopptes Klischeegetue aus der Strafkammer von Pseudo Hollywood Z Schreibern. Dann natürlich wieder so schön nebulös serviert, dass man sich als Schreiber nicht wirklich Mühe geben muss, eine glaubwürdige, dichte, nachvollziehbare, schockierende Geschichte erdenken muss, um etwas zu erzählen.
Am Ende besteht die Schwierigkeit darin, in der richtigen Zeitspanne die richtigen Knöpfe zu drücken, was inbesondere bei der geringen Antwortzeit eher zum Frust verkommt als wirklich Spannung, Dramatik oder sonst was zu erzeugen. Immerhin vergeht erstmal eine Sekunde, wenn plötzlich eine button Bezeichnung auf dem screen erscheint, das timing dafür aber bereits abgelaufen ist... retry? nö... irgend eine Karte oder Verlauf, welche Entscheidung hier und da noch zu einer veränderten Story führt? macht ja Arbeit, also lassen wir sowas weg...
Geht es mir nur alleine so, dass die Charaktere immer mal wieder automatisiert Dinge tun, die man anhand der vorher getroffenen Auswahl nie für möglich gehalten hätte? das hat mich schon angenervt irgendwie.
30 euro für das spiel? zu viel.. dafür ist auch die Präsentation zu dröge... es kann ja gerne dunkel sein, aber dann doch bitte atmosphärischer und nicht so dieses gematschte, bei dem selbst hdr nix an atmo rausreißt...
statt zig einzelspiele ohne wirklich interessante Geschichte, hätte man ein großes ding machen sollen... denn auch gameplaytechnisch hat sich mom nicht weiterentwickelt, wenn man until dawn dagegenstellt... keine neuen grusel mechaniken... nix...