Ich kann mir ja als Vater ein bisschen vorstellen, wie ein Kleinkind reagiert, wenn plötzlich ein fremder Mann ins Leben kommt und Zeit mit ihm verbringen will. Angst und Ablehnung werden da logische Reaktionen sein, v.a. wenn es von der Mutter nicht gefördert wird, dass der "Neue" akzeptiert wird.
Daher auch von mir der Rat, versuch nicht mit der Brechstange in das für das Kind intakte Familiengefüge einzubrechen. Akzeptiere, wenn das Kind dich nicht als Vertrauensperson annehmen will - temporär oder (vorerst) dauerhaft.
Ich verstehe deine Gefühle zu 100%, wenn ich nur dran denke, ich hätte meine Söhne 2,5 Jahre nicht sehen können, geht mein Puls schon hoch und mein Hals schnürt sich zu.
Aber das Wohl des Kindes muss immer im Mittelpunkt stehen und für ihn existierst du momentan nicht in seinem Gefüge an Vertrauenspersonen. Bau es langsam auf, sonst läufst du womöglich Gefahr, dass sich das Kind von dir abwendet, sobald es älter ist.
Wenn du da vom Jugendamt oder sonstwo Hilfe in Anspruch nehmen kannst, den Kontakt kindgerecht aufzubauen, dann nimm das bitte in Anspruch.
Ich drück dir ganz aufrecht alle Daumen!