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MULTI Fallout 4

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Sagt mal (an die die Fallout 4 schon durchgespielt haben oder sehr viel gespielt haben): Wird Fallout 4 noch besser von den Sidequests her? Ich muss gestehen bin da ein wenig New Vegas verwöhnt! Fallout 4 kommt mir eher so vor als wäre alles irgendwie um diese Sims-Aufbau-Stadt rumgebaut (die Idee ist klasse aber ich hoffe, dass ist nicht das Hauptfeature...)!
 
Sagt mal (an die die Fallout 4 schon durchgespielt haben oder sehr viel gespielt haben): Wird Fallout 4 noch besser von den Sidequests her? Ich muss gestehen bin da ein wenig New Vegas verwöhnt! Fallout 4 kommt mir eher so vor als wäre alles irgendwie um diese Sims-Aufbau-Stadt rumgebaut (die Idee ist klasse aber ich hoffe, dass ist nicht das Hauptfeature...)!

Ich weiß nicht mehr viel von den Questlines, dementsprechend kann es höchstens nur Durchschnitt gewesen sein :ugly: Auch die Quests der Begleiter bleiben teilweise recht mau. Mich persönlich hat es aber dennoch gut unterhalten. Ich steh aber auch auf Werkeln :D

Den Vergleich zu Vegas kann ich nicht direkt ziehen, da ich das nur ein paar Stunden angespielt habe. Als ich da diese Stadt mit dem Wettbewerb und den Kreuzigungen betreten hatte, war das aber schon ein sehr nachhaltiger Moment. Sowas gibt es wirklich in Fallout 4 eher weniger - leider?
 
Questmäßig fand ich F4 auch langweilig.
Ich habs rund 200h gespielt (Far Harbor als Dlc gekauft) und hatte Spaß.
Aber nur weil ich Bock auf rumballern und looten hatte zu der Zeit.
Ohne das...neeee.
 
Soweit habe ich schon gar nicht mehr gespielt, um das zu wissen. Sollte ich mal beenden :)
Wollte eigentlich gestern fast schon was zu dem post auf den du da geantwortet hattest, schreiben, aber kein Bock mir die Mühe auf nen langen Post zu machen um dann ne Deppen-Antwort zurück zu kriegen, wie es so häufig passiert, wenn es um Fallout geht. Wollte damit auch eigentlich nur darauf hinaus, dass auch New Vegas nahezu keine richtig gute, erinnerungswürdige Sidequest hat.
Das Spiel ist fantastisch darin einem vorzugaukeln beim ersten Durchspielen, dass man coolen Sidecontent hier und da erblickt (wie ich auch vor einiger Zeit in einem Chat mit @Para und @eape erfahren haben, die das Spiel auch nur einmal durchgespielt haben), aber in Wirklichkeit ist das alles mandatory main quest, zu dem man früher oder später eh hingelotst wird und den machen muss. Was natürlich den Impact von deren Quests wesentlich schwächer macht (nenne jetzt aber extra mal keine Beispiele, falls du es wirklich noch irgendwann durchspielst wegen Spoilergründen).
Und New Vegas war halt auch schon voll von generischen Filler-Quests a la "kille dort mal die Feuerameisen und komm zurück", "sammle doch mal bitte 10-mal Gegenstand X und gib ihn mir" ohne richtige Story dazu, das fing leider nicht erst mit Fallout 4 an.

Also Sidequests sind auch eine der größten Schwächen von Fallout 4, weil bis auf 2 Sidequests gibt es keine wirklich stark Erinnerungswürdigen, aber da ist New Vegas auch schon ziemlich scheiße gewesen um auf den Post einzugehen, auf den du ursprünglich geantwortet hattest. Von den 3D Fallouts war da nur Fallout 3 wirklich gut mit viel weniger Sidequests insgesamt, aber dafür jede einzelne handcrafted, mit eigenem Szenario und Hook und gut versteckt in der Welt.
Die Start-Location von Vault 101 in F3 war daher auch sehr bewusst zentral auf der Map gewählt, damit jeder Spieler die Möglichkeit hat in jede beliebige Richtung zu wandern und zu erkunden und dadurch auch wirklich bedeutungsvolle Entdeckungen zu haben, die andere Spieler womöglich nicht haben, weil sie dort nie entlang gelaufen sind. Das macht das ganze als Explorer halt umso besonderer und besser.
NV (und F4 auch in der Hinsicht) haben dagegen ihrer Start-Location bewusst mehr auf Streamlininig ausgelegt und einem einen fast linearen Verlauf vorgegeben, wie man den Anfang erleben wird.

Jeder Spieler in NV wird in seinem ersten Durchlauf von Goodsprings aus südlich gegen den Uhrzeigersinn dem Highway-folgend durch Primm am NCR Outpost vorbei durch Nelson Richtung Osten und dann nördlich durch Novac laufend in NV ankommen. Schon alleine da im Black Mountain in der Mitte der Map ohne Mods alles voller Kunstmauern ist und man den nicht überqueren kann auch wenn man es physisch eigentlich problemlos könnte.
Ganz gewiefte Leute schaffen es später mit Tricks und richtigen Know-how direkt von Goodsprings nördlich an den Deathclaws als "softe" Absperrung für low level chars vorbeizuschleichen und sind dann gleich in NV, aber ab da an auch jeder Spieler gleiche Route.
Wahre Sidequests sucht man da schon vergeblich, gibt ein, zwei, die auch ganz nett sind, aber jetzt nix weltbewegendes. Aber da ist Fallout 4 wie gesagt auch nicht besser...

So Szenen wie die, die du nennst mit der Lotterie in Nelson sind definitiv ziemlich krass, gibt es aber auch in F4 zu genüge. Ich sag mal nur Suffolk County Charter School, wo Vault-Tec
Experimente an der Cafeteria-Nahrung der Schüler angestellt haben, die gezwungen wurden eine pinke Paste zu essen, die ihre Haut pink verfärben lässt, psychisch zu grunde richtet und am Ende die Kinder an ihr sterben.
Definitiv auch harter Stoff, dass über Holotapes und Berichte so zu verfolgen und sowas gibt es noch in vielen optionalen Dungeons, aber das haben so in der Form alle Fallouts und macht sie ja auch unter anderem so gut.
 
Da hat Hajin nicht ganz unrecht, kann mich auch nicht mehr an vieles aus New Vegas erinnern während ich viele Sidequests aus Teil 3 noch ganz genau im Gedächtnis habe. In der Hinsicht ist der 3. Teil unerreicht aber trotzdem sind die Nachfolger geile Spiele, mit Teil 4 auch 200 Stunden verbracht, man schreibt sich hier und da dennoch seine eigenen Geschichten und erfreut sich an der Atmosphäre vieler Landstriche.
Far Harbor war z.b. total geil in der Hinsicht, überhaupt waren die DLCs bei Vegas und Teil 4 ziemlich gut und den Erweiterungen des 1. Teils überlegen. Anchorage, Pitt und Zeta waren so unfassbar grausam, langweilig und nervig, da kommt nur der Dead Money Dlc von NV dran, Gott was hab ich den gehasst und mich da regelrecht durchgequält.
Beim Schreiben über Fallout bekomme ich direkt wieder Lust, wo bleibt verdammt nochmal Teil5 oder ein 3er Remake mit neuer Engine, ein feuchter Traum wäre das. :ruby:
 
Da hat Hajin nicht ganz unrecht, kann mich auch nicht mehr an vieles aus New Vegas erinnern während ich viele Sidequests aus Teil 3 noch ganz genau im Gedächtnis habe. In der Hinsicht ist der 3. Teil unerreicht aber trotzdem sind die Nachfolger geile Spiele, mit Teil 4 auch 200 Stunden verbracht, man schreibt sich hier und da dennoch seine eigenen Geschichten und erfreut sich an der Atmosphäre vieler Landstriche.
Far Harbor war z.b. total geil in der Hinsicht, überhaupt waren die DLCs bei Vegas und Teil 4 ziemlich gut und den Erweiterungen des 1. Teils überlegen. Anchorage, Pitt und Zeta waren so unfassbar grausam, langweilig und nervig, da kommt nur der Dead Money Dlc von NV dran, Gott was hab ich den gehasst und mich da regelrecht durchgequält.
Beim Schreiben über Fallout bekomme ich direkt wieder Lust, wo bleibt verdammt nochmal Teil5 oder ein 3er Remake mit neuer Engine, ein feuchter Traum wäre das. :liebe:
Versuche heute Nacht noch mal darauf zu antworten, bin jetzt erstmal RDO im Koop zocken...
 
Wollte eigentlich gestern fast schon was zu dem post auf den du da geantwortet hattest, schreiben, aber kein Bock mir die Mühe auf nen langen Post zu machen um dann ne Deppen-Antwort zurück zu kriegen, wie es so häufig passiert, wenn es um Fallout geht. Wollte damit auch eigentlich nur darauf hinaus, dass auch New Vegas nahezu keine richtig gute, erinnerungswürdige Sidequest hat.
Das Spiel ist fantastisch darin einem vorzugaukeln beim ersten Durchspielen, dass man coolen Sidecontent hier und da erblickt (wie ich auch vor einiger Zeit in einem Chat mit @Para und @eape erfahren haben, die das Spiel auch nur einmal durchgespielt haben), aber in Wirklichkeit ist das alles mandatory main quest, zu dem man früher oder später eh hingelotst wird und den machen muss. Was natürlich den Impact von deren Quests wesentlich schwächer macht (nenne jetzt aber extra mal keine Beispiele, falls du es wirklich noch irgendwann durchspielst wegen Spoilergründen).
Und New Vegas war halt auch schon voll von generischen Filler-Quests a la "kille dort mal die Feuerameisen und komm zurück", "sammle doch mal bitte 10-mal Gegenstand X und gib ihn mir" ohne richtige Story dazu, das fing leider nicht erst mit Fallout 4 an.

Also Sidequests sind auch eine der größten Schwächen von Fallout 4, weil bis auf 2 Sidequests gibt es keine wirklich stark Erinnerungswürdigen, aber da ist New Vegas auch schon ziemlich scheiße gewesen um auf den Post einzugehen, auf den du ursprünglich geantwortet hattest. Von den 3D Fallouts war da nur Fallout 3 wirklich gut mit viel weniger Sidequests insgesamt, aber dafür jede einzelne handcrafted, mit eigenem Szenario und Hook und gut versteckt in der Welt.
Die Start-Location von Vault 101 in F3 war daher auch sehr bewusst zentral auf der Map gewählt, damit jeder Spieler die Möglichkeit hat in jede beliebige Richtung zu wandern und zu erkunden und dadurch auch wirklich bedeutungsvolle Entdeckungen zu haben, die andere Spieler womöglich nicht haben, weil sie dort nie entlang gelaufen sind. Das macht das ganze als Explorer halt umso besonderer und besser.
NV (und F4 auch in der Hinsicht) haben dagegen ihrer Start-Location bewusst mehr auf Streamlininig ausgelegt und einem einen fast linearen Verlauf vorgegeben, wie man den Anfang erleben wird.

Jeder Spieler in NV wird in seinem ersten Durchlauf von Goodsprings aus südlich gegen den Uhrzeigersinn dem Highway-folgend durch Primm am NCR Outpost vorbei durch Nelson Richtung Osten und dann nördlich durch Novac laufend in NV ankommen. Schon alleine da im Black Mountain in der Mitte der Map ohne Mods alles voller Kunstmauern ist und man den nicht überqueren kann auch wenn man es physisch eigentlich problemlos könnte.
Ganz gewiefte Leute schaffen es später mit Tricks und richtigen Know-how direkt von Goodsprings nördlich an den Deathclaws als "softe" Absperrung für low level chars vorbeizuschleichen und sind dann gleich in NV, aber ab da an auch jeder Spieler gleiche Route.
Wahre Sidequests sucht man da schon vergeblich, gibt ein, zwei, die auch ganz nett sind, aber jetzt nix weltbewegendes. Aber da ist Fallout 4 wie gesagt auch nicht besser...

So Szenen wie die, die du nennst mit der Lotterie in Nelson sind definitiv ziemlich krass, gibt es aber auch in F4 zu genüge. Ich sag mal nur Suffolk County Charter School, wo Vault-Tec
Experimente an der Cafeteria-Nahrung der Schüler angestellt haben, die gezwungen wurden eine pinke Paste zu essen, die ihre Haut pink verfärben lässt, psychisch zu grunde richtet und am Ende die Kinder an ihr sterben.
Definitiv auch harter Stoff, dass über Holotapes und Berichte so zu verfolgen und sowas gibt es noch in vielen optionalen Dungeons, aber das haben so in der Form alle Fallouts und macht sie ja auch unter anderem so gut.

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort :) New Vegas werde ich definitiv noch spielen, deswegen Danke für den Spoilerverzicht. Dass mit den Experimenten in F4 habe ich gar nicht mehr so in Erinnerung, aber es kommt natürlich auch immer drauf an was man liest und findet. Muss aber auch dazu sagen, dass F4 mein erstes Fallout war und ein paar Jährchen später mit vielen neuen Geschichten im Kopf, na ja, da vergisst man das ein oder andere :D Ob nun bessere oder schlechtere Sidequests oder ob überhaupt welche, in F4 habe ich mich ziemlich verloren und obwohl z. B. die Hauptstory in F3 für mich am Ende einen größeren Impact hatte und viele F3 oder Vegas bevorzugen, mag ich F4 am liebsten. Wahrscheinlich liegt es wirklich auch an meiner Schwäche für Crafting (und vielleicht auch etwas daran, dass es einfach mein erstes war).

@Zerfikka Da bekomme ich auch glatt wieder Lust :D Far Harbor fand ich auch ganz großartig, wogegen Nuka World für mich als reiner Gutmensch eine ziemliche Enttäuschung war.
 
Da hat Hajin nicht ganz unrecht, kann mich auch nicht mehr an vieles aus New Vegas erinnern während ich viele Sidequests aus Teil 3 noch ganz genau im Gedächtnis habe. In der Hinsicht ist der 3. Teil unerreicht aber trotzdem sind die Nachfolger geile Spiele, mit Teil 4 auch 200 Stunden verbracht, man schreibt sich hier und da dennoch seine eigenen Geschichten und erfreut sich an der Atmosphäre vieler Landstriche.
Far Harbor war z.b. total geil in der Hinsicht, überhaupt waren die DLCs bei Vegas und Teil 4 ziemlich gut und den Erweiterungen des 1. Teils überlegen. Anchorage, Pitt und Zeta waren so unfassbar grausam, langweilig und nervig, da kommt nur der Dead Money Dlc von NV dran, Gott was hab ich den gehasst und mich da regelrecht durchgequält.
Beim Schreiben über Fallout bekomme ich direkt wieder Lust, wo bleibt verdammt nochmal Teil5 oder ein 3er Remake mit neuer Engine, ein feuchter Traum wäre das. :liebe:
So, jetzte...
Dead Money fand ich lustigerweise noch ganz cool wegen der sehr bedrückenden Atmosphäre und dem extrem harten Survival Gameplay. War halt leider nur wieder erkauft unter diesen klassischen billigen "Charakter verliert alles an Zeug in einer Cutscene"-Momenten, die wenig Sinn machen, wenn der eigene Charakter Level 50000 ist und Gegenspieler, die dreißig Mal so krass wie Elijah waren bezwungen hat, entweder durch Kämpfe oder durch roleplaying Momente, wie z.B. der Möglichkeit direkt das Halsband durch nen Skillcheck zu entfernen, was da halt komplett missachtet wird, damit das grundlegende Setup funktioniert.
Favourite NV DLC war aber definitiv Honest Hearts, richtig schicke Umgebung, interessante Storyline mit Einblicke in Native American Culture nach dem Fall der Bomben (finde native Americans generell immer cool in Videospielen), und mega interessante Berichte über die Map verteilt von Randall Clark, dem Survivalist, der nur durch Glück am Tag der Bomben auf einem Wandertrip in den Bergen war und dadurch nicht durch die Bomben gemeinsam mit seiner Familie starb. Die Berichte über die Jahre wie er dann in dem Tal überlebt durch seinen Ex-Military Background sind einige der für mich interessantesten und coolsten Berichte im Fallout Universum.

Muss sagen, bei Fallout 3 fand ich bis auf Zeta keinen DLC richtig schlecht. Anchorage verstehe ich die Probleme der meisten damit, weil es halt null Rollenspiel-Elemente mehr hat und ein reiner Shooter ist (und gegeben das F3 ein sehr schlechtes Spiel wäre, wenn man es als klassischen Shooter spielt, nicht mal wirklich superspaßig selbst).
Aber fand es sehr interessant und spaßig so direkt im Great War kämpfen zu können und all die militärischen Einheiten sehen zu können. Dachte mir damals schon, wie viel besser das Spiel wäre, wenn es im Kampf-Gameplay mehr wie ein richtiger Shooter wäre und nicht die ganzen negativen Impacts des RPGs hätte (randomizierung des Bulletspreads, Bulletspongi-ness der Gegner, Abhängigkeit vom VATS um irgendwas reißen zu können) und Anchorage entfernt zumindest einige der nervigsten RPG Elemente, die nichts zum Gameplay beitragen wie Gear-Conditions, etc.

Pitt fand ich großartig, weil es visuell halt richtig abgefahren war, Pitt war so fucking ungemütlich, als F3 neu war, waren die Ruinen von DC eine der bedrückendsten Spielelandschaften, die ich in nem Videospiel gesehen hab. Als Pitt kam, wirkte das Capital Wasteland wie ein freundlicher, gemütlicher Urlaubsort im Vergleich dazu. Dann noch die abgefuckten Trogs als richtig creppy Gegner, in den dunklen Ecken und den imo richtig guten Story-Hook für die eigene Anreise nach Pitt, der wesentlich besser einem die Power wegnimmt und dafür eine gute Erklärung findet als noch in NV Dead Money, mit einem interessanten Konflikt, den Ashur und die Raider nicht ganz so unreasonable darstellen, wie es am Anfang den Anschein hat.

Broken Steel war dann einfach geil, weil es die mainstory weiter geführt hat, mehr Brotherhood of Steel Awesomeness, mehr der Enclave in den Arsch treten, mehr Liberty Prime, mehr neue Waffen-Technology und die ganzen Veränderungen im Capital Wasteland sind super interessant zu beobachten, wie die BoS z.B. Versorgungsrouten aufstellt und mit Karavanen aufbereitetes Wasser an die Siedlungen liefert und man die dabei sogar treffen kann in der Open World.

Point Lookout ist bis dato immer noch mein fav. Fallout DLC, sogar vor Far Harbor. Grandiose neue Map, richtig geiles Design, richtig starke Quests, düsteres Horror-Feeling und sogar einen sehr abgefuckten Moment, wenn man den DLC ein zweites Mal spielt.
Wenn man im Sumpf an der Blume riecht und der eigene Charakter bewusstlos wird und man dann in der abgefuckten Traumwelt durch den Sumpf zurück rennt und die eigenen Visionen aus der Kindheit in abgefuckter Version sieht. Man sieht ständig merkwürdige Objekte aus dem Boden rein und rausschießen, Zaunpfosten auf und ab schießen. Erst später in der Story lernt man, dass der Fährmann, der einen nach Point Lookout gebracht hat, einem selbst den Kopf aufgeschnitten und ein Stück vom eigenen Gehirn rausgeschnitten hat, als man bewusstlos war.
und beim zweiten Mal spielen mit dem Wissen bemerkt man dann, dass dieser Zaunpfosten z.B. genau die Bewegung einer Nadel mimt, die einen Kopf wieder zu näht. Während man grade ohne Bewusstsein durch die Traumwelt latscht. Super fucked up, als es da Klick bei mir gemacht hat.
Ppoint Lookout war einfach all in all great, auch die Swampfolk mit ihren ganzen Mutationen und deformierten Körpern waren hervorragende Gegner.
Und imo auch bis jetzt noch die beste Lovecraft Quest in einem modernen 3D-Fallout, die einen sogar map-übergreifend zurück ins Capital Wasteland schickt um sie Abzuschließen, wo wir doch gestern sogar das Thema hatten @para. :D

Zeta war dann wirklich nicht so doll, zu viele gleich aussehende Gänge, Gegner wiederholen sich zu schnell, Story ist auch relativ meh, auch wenn die Idee Zeitreisende aus der Menschheitsgeschichte an Bord zu haben ganz witzig ist. Und der Showdown gegen das andere Mothership von der Brücke aus war visuell ganz cool, aber halt spielerisch nur knöpfchen-drücken, also Zeta schließ ich mich an, fand ich auch nicht so doll.

Far Harbor fand ich auch sehr stark, main story war vor allem interessant, und wie bei Point Lookout gefällt mir als Kieler natürlich einfach das Setting immer mega. Muss aber sagen, was Side-Quests und Discoveries angeht, war Nuka World fast noch ein kleines bisschen spannender. Die Story von den Ghoulen, die im Kiddie Kingdom sich verstecken und ausharren seit die Bomben fielen und verzweifelt nach einer Heilung suchen, war extrem faszinierend als Beispiel. Und so Sachen, wie das versteckte Haus am Rand der Map als Andenken für den verstorbenen Fan war eine sehr schöne Geste von Bethesda. Und es war sehr satisfying in der Questreihe für gute Charaktere Nuka World am Ende zu befreien.

Insgesamt generell eine recht gute Quote, Fallout hat fast nur gute DLCs für mich produziert, selbst noch zu Fallout 4 Zeiten... :dhoch:
 
Nee, der ist jetzt ja schon ne zeitlang weg, war nur irritiert, dass es jemanden mit exakt dem gleichen Usernamen aber kleinem P und Punkt am Ende gibt. Muss ich beim taggen ab sofort mehr aufpassen, wenn ich schnell tippe... ^^
 
Ach, kann man doch immer mal wieder spielen. Spiele grade selbst aktiv F4 wieder mit einem modded playthrough auf hardcore Gameplay ausgelegt, also ultra realistisch und sehr schwer, ein Treffer kann für mich wie auch die meisten humanoiden Gegner das Aus bedeuten, immersives HUD (also stark reduziert), limitiertes Speichern und Fast Traveln und nem Haufen anderen Zeugs um es realistischer zu machen und es macht so als Shooter nen Haufen Spaß.
Wenn man das grundlegende Movement des Charakters weglässt, dass halt immer noch sich nach Bethesda RPG anfühlt, ist Fallout 4 durchaus nen ziemlich solider Shooter, sobald man die Stellschrauben genügend andreht, dass Schadenszahlen passen und Gegnerverhalten adäquat sind. So macht das als Stalker/Metro/MGSV-Hybrid mir grade ziemlich viel Laune... ^^
 
Ach, kann man doch immer mal wieder spielen. Spiele grade selbst aktiv F4 wieder mit einem modded playthrough auf hardcore Gameplay ausgelegt, also ultra realistisch und sehr schwer, ein Treffer kann für mich wie auch die meisten humanoiden Gegner das Aus bedeuten, immersives HUD (also stark reduziert), limitiertes Speichern und Fast Traveln und nem Haufen anderen Zeugs um es realistischer zu machen und es macht so als Shooter nen Haufen Spaß.
Wenn man das grundlegende Movement des Charakters weglässt, dass halt immer noch sich nach Bethesda RPG anfühlt, ist Fallout 4 durchaus nen ziemlich solider Shooter, sobald man die Stellschrauben genügend andreht, dass Schadenszahlen passen und Gegnerverhalten adäquat sind. So macht das als Stalker/Metro/MGSV-Hybrid mir grade ziemlich viel Laune... ^^

Klingt auch alles voll nach meinem Geschmack, nur gehöre ich nicht der Master Race an. :traurig:
 
Wieso, ich spiel ich es doch auch auf Xbox, gibt's doch auch Mods in gewissen Maßen. Am PC könnte ich noch ein bisschen mehr machen, weil halt Script Extender nicht zugelassen sind auf Xbox und Gesamtlimit bei F4 bei 2GB ist, und ich noch so gut 500MB-1GB an Platz gebrauchen könnte, damit ich alles an Waffen- und Armor Mods aktiv haben könnte, was ich gerne hätte, so muss ich je nach Playthrough halt switchen, worauf ich grade Bock habe.

Problem ist, ich bin halt ein großer Waffennarr, und ich kann halt nie genug Realistic Weapons installiert haben, die custom animations haben. Gute Waffen, mit vielen Upgrades, die visuell zum tragen kommen, und die dann geil animiert sind, da krieg ich beim Gedanken und Durchlesen der Mod-Description immer schon nen halben Orgasmus. Aber passt halt leider nie alles auf einmal raus, also muss ich wegen dem Limit auf Konsole immer picken, was ich grade nutzen will.
Aber sonst geht das eigentlich auch voll gut auf Konsole...
 
Wieso, ich spiel ich es doch auch auf Xbox, gibt's doch auch Mods in gewissen Maßen. Am PC könnte ich noch ein bisschen mehr machen, weil halt Script Extender nicht zugelassen sind auf Xbox und Gesamtlimit bei F4 bei 2GB ist, und ich noch so gut 500MB-1GB an Platz gebrauchen könnte, damit ich alles an Waffen- und Armor Mods aktiv haben könnte, was ich gerne hätte, so muss ich je nach Playthrough halt switchen, worauf ich grade Bock habe.

Problem ist, ich bin halt ein großer Waffennarr, und ich kann halt nie genug Realistic Weapons installiert haben, die custom animations haben. Gute Waffen, mit vielen Upgrades, die visuell zum tragen kommen, und die dann geil animiert sind, da krieg ich beim Gedanken und Durchlesen der Mod-Description immer schon nen halben Orgasmus. Aber passt halt leider nie alles auf einmal raus, also muss ich wegen dem Limit auf Konsole immer picken, was ich grade nutzen will.
Aber sonst geht das eigentlich auch voll gut auf Konsole...

Oh man, jetzt hast Du mich ja, ich bin einer von den Noobs die Ihre Konsole einschalten können und froh sind wenn Sie läuft, alles andere würde mich wohl in meiner Freizeit komplett überfordern. :schreck:

Doch weil Du es hier gerade schreibst, genau so läuft es bei mir und den Souls Spielen, meine Motivation ist da es in jedem Lauf anders zu spielen, andere Waffen, andere Rüstung, mal mit, mal ohne Fernkampf, mal als Zauberer, nur mit Messern, ohne Schild usw... könnte hier noch hunderte Kombis aufführen. Daraus entsteht bei mir die Immersion und die Lust es zu spielen, hält und hält und hält!
 
Oh man, jetzt hast Du mich ja, ich bin einer von den Noobs die Ihre Konsole einschalten können und froh sind wenn Sie läuft, alles andere würde mich wohl in meiner Freizeit komplett überfordern. :schreck:

Doch weil Du es hier gerade schreibst, genau so läuft es bei mir und den Souls Spielen, meine Motivation ist da es in jedem Lauf anders zu spielen, andere Waffen, andere Rüstung, mal mit, mal ohne Fernkampf, mal als Zauberer, nur mit Messern, ohne Schild usw... könnte hier noch hunderte Kombis aufführen. Daraus entsteht bei mir die Immersion und die Lust es zu spielen, hält und hält und hält!

So, sorry für die späte Antwort, musste nur kurz Einkauf erledigen...

Joa, ich mein, ist halt schon relativ simpel an der Konsole Mods zu nutzen, wenn man nur halt grobe Englisch Kenntnisse hat und halt bei den Mods immer die Notes zu Load Order und Compatibility Issues liest, kann da verhältnismäßig wenig schief gehen.

Muss halt nur wenn auf der Xbox sein, weil die PS4 in der Hinsicht mehr als nutzlos ist, da dort externe Assets verboten sind. Also an der PS4 ist das maximale was mit Mods möglich ist, dass man halt eine bestehende Rüstung oder Waffe von schwarz in blau färbt oder sowas, aber mehr geht halt nicht wirklich. Deshalb hab ich halt auch ein zweites (bzw. drittes Mal) an der Xbox für die Mods investiert, ursprünglicher Durchlauf auf der PS4 zum Launch, dann auf PC gekauft wegen Mods, aber da ich zur Zeit grade keinen dafür funktionstüchtigen PC habe, nochmal auf der Xbox investiert, damit ich es da spielen kann und einen relativ okayen Kompromiss habe. Kann wie gesagt nicht alle Mods nutzen und vor allem nicht alle gleichzeitig, aber es ist so als kostengünstiger Kompromiss okay.
Also wenn du das auf Konsole mal machen möchtest, nur auf der Xbox Version, für den Fall dass du bislang nur die PS4 Version hattest.

Solltest das machen wollen und ein, zwei Wegweiser für ein paar Sachen brauchen, was du wo unter welchem Namen findest an der Xbox, kannst mich aber gerne fragen. Weiß ja nicht, wie sehr du auch in Sachen role-playing und charakter Verwirklichung gehst, da kommen ja bei mir schon ne Menge Sachen in Form von Body-Replacern und Beauty-Mods drauf (für mich persönlich geht seit Skyrim nix über CBBE, aber jeder hat da halt eigene Vorstellungen), wenn das für dich z.B. nicht so wichtig wäre, sparst du da ja einiges an Platz...
 
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