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Aktien & andere Anlagen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dax Unternehmen sind auf jeden Fall günstig. Ich kann aber nur raten, nicht den gleichen Fehler wie viele deutsche Anleger zu machen und sich schwerpunktmäßig auf den Dax zu konzentrieren. Der Dax ist von der Zusammensetzung (aktuell) vielleicht der schlechteste Index aller Industrienationen. Fast alle Branchen darin haben derzeit massive Probleme. Wir haben betrügerische Autohersteller, eine kriminelle Bank, ein paar gebeutelte Chemie- und Pharmakonzerne. Die reißen den ganzen Index mit runter, inkl. Einzelaktien, die sonst eigentlich gar nicht betroffen wären.

Fresenius käme mir persönlich auch nicht ins Depot. Ist imo zwar ein sehr gutes Unternehmen, aber durch Fresenius Medical Care hat man immer doppeltes Risiko - wie man zuletzt gesehen hat. Obwohl formal unabhängig an der Börse braucht nur einer von beiden ne Gewinnwarnung ausgeben und schon fällt die andere Aktie um mindestens die Hälfte mit runter...
 
Zuletzt bearbeitet:
Was den Dax angeht, gebe ich dir Recht. Ich habe da im Augenblick auch wenig Vertrauen. Mein Depot ist aber breit gestreut, ich habe deutsche, britische, kanadische, chinesische, russische und US-amerikanische Werte und natürlich ETFs und Fonds mit weltweiter Abdeckung. Wenn es ein deutscher Index sein muss, würde ich aktuell eher auf den Tec-Dax schauen.
 
Nvidia erlebt ja gerade die Korrektur des Jahrhunderts ... das könnte sich aber als günstiger Einstiegspunkt herausstellen.

Dazu eine interessante Überlegung: Könnte Nvidias raketenartiger Aufstieg seit 2016 und der jetzige schnelle Fall mit dem Bitcoin zu tun haben? Miner dürften seit dem Aufstieg des Bitcoin für einen signifikanten Teil der Verkaufszahlen von Nvidia verantwortlich gewesen sein - Verkaufszahlen, die nun womöglich abgerissen sind.
 
Nvidia erlebt ja gerade die Korrektur des Jahrhunderts ... das könnte sich aber als günstiger Einstiegspunkt herausstellen.

Dazu eine interessante Überlegung: Könnte Nvidias raketenartiger Aufstieg seit 2016 und der jetzige schnelle Fall mit dem Bitcoin zu tun haben? Miner dürften seit dem Aufstieg des Bitcoin für einen signifikanten Teil der Verkaufszahlen von Nvidia verantwortlich gewesen sein - Verkaufszahlen, die nun womöglich abgerissen sind.

Ich (!) vermute (!) ja, und zwar ziemlich stark. AMD und Nvidia hatten ja immer gesagt, dass ihre Karten nur zu sehr geringen Teilen an Miner gehen. Allerdings war das schon immer etwas zweifelhaft, denn wenn einer ganz stinknormale AMD/Nvidia Karten kauft (ob nun 1, 10 oder 2000), wissen die ja gar nicht, was damit passiert. Damit könnten also ggf. einfach diejenigen Karten gemeint gewesen sein, die AMD und Nvidia speziell für das Mining rausgebracht haben. Da könnte den ein oder andere nun vermuten, dass ein nennenswerter Teil des Geschäfts bei Nvidia wegbricht.
Andererseits ist das Q3 (August bis Oktober 2018) bei Nvidia immer noch sehr solide gelaufen (irgendwas zwischen +10 und +30% bei Gewinn/Umsatz zum Q3 2017) und da waren die Ethereum und Co. Preise ja auch schon ordentlich runter. Dass sich zu den Preisen noch massenhaft Miner mit GPUs eingedeckt haben, kann ich mir nur schwer vorstellen.
Für die Zukunft könnte Intel noch zur Gefahr werden, die afaik Ende 2019 oder 2020 auch Grafikkarten auf den Markt bringen wollen.
 
Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine (unwahrscheinliche) weltweite Rezession in 2019, dann haben wir wohl so ziemlich alles an schlechten Nachrichten zusammen, was man so haben kann in der Börsenwelt :D. 2018 ist schon ein grandios beschissenes Jahr aus Investmentsicht. Und das völlig unnötig, das macht es um so frustrierender.
 
In einem Umfeld wie aktuell muss man halt mehr Stock Picking betreiben, relative Stärke erkennen, oder stumpf seine Sparpläne (langfristig) bedienen. Nur weil ein Unternehmen fundamental gut aufgestellt ist, bedeutet es nicht, dass sich das in den Kursen widerspiegelt. Die Psychologie der Marktteilnehmer war schon immer ein Faktor, hat aber durch die Digitalisierung noch mehr an Bedeutung gewonnen. Dazu kommt, in welchem Zeithorizont man handelt. Ist die "Ernte" erst in 20-30 Jahren vorgesehen, sind solche Phasen wie jetzt zu vernachlässigen.
Deswegen halte ich persönlich auch die Chartanalyse mit einigen Indikatoren und einem ergänzenden Blick auf die fundamentalen Werte für effektiver im kurz- und mittelfristigen Zeitfenster.

@Mondknallschlumpf Du solltest wirklich deine Emotionen zurückfahren, wenn es um den Wertpapierhandel geht. Zumal es momentan im Gesamtverhältnis nur kleine Korrekturen sind. Keine Ahnung, ob es so ist, aber es hat den Anschein, dass du bei jeder negativen News deine Fingernägel abkaust.
Wenn Du bei einem richtigen Crash voll investiert bist, dann kann es durchaus zu dem einen oder anderen Zucken am Auge kommen. ;)
 
Naja, ich war in der Finanzkrise auch voll investiert und hatte das Ganze nach 6 Monaten wieder egalisiert. Man sollte natürlich nicht in die substanzlosen Blender investieren, auch wenn sie kurzfristig tolle Kurssteigerungen haben, die sind in so einem Crash in der Tat tot! Und Lehman-Zertifikate wären auch nicht so toll gewesen :D
 
In einem Umfeld wie aktuell muss man halt mehr Stock Picking betreiben, relative Stärke erkennen, oder stumpf seine Sparpläne (langfristig) bedienen. Nur weil ein Unternehmen fundamental gut aufgestellt ist, bedeutet es nicht, dass sich das in den Kursen widerspiegelt. Die Psychologie der Marktteilnehmer war schon immer ein Faktor, hat aber durch die Digitalisierung noch mehr an Bedeutung gewonnen. Dazu kommt, in welchem Zeithorizont man handelt. Ist die "Ernte" erst in 20-30 Jahren vorgesehen, sind solche Phasen wie jetzt zu vernachlässigen.
Deswegen halte ich persönlich auch die Chartanalyse mit einigen Indikatoren und einem ergänzenden Blick auf die fundamentalen Werte für effektiver im kurz- und mittelfristigen Zeitfenster.

@Mondknallschlumpf Du solltest wirklich deine Emotionen zurückfahren, wenn es um den Wertpapierhandel geht. Zumal es momentan im Gesamtverhältnis nur kleine Korrekturen sind. Keine Ahnung, ob es so ist, aber es hat den Anschein, dass du bei jeder negativen News deine Fingernägel abkaust.
Wenn Du bei einem richtigen Crash voll investiert bist, dann kann es durchaus zu dem einen oder anderen Zucken am Auge kommen. ;)

Ich bin investiert und kaufe in solchen Phasen auch nach und die Sparpkäne laufen mit erhöhtem Anteil weiter. Objektiv ist das sogar ne tolle Gelegenheit und viel besser als die Langeweile 2015-2017. Schlechte Laune bekomme ich in solchen Phasen aber trotzdem :D. Vor allem wenn (fast) keine Assetklasse überhaupt noch im Plus ist. Es sei denn man ist komplett defensiv investiert. Nestle & Co. laufen natürlich super. Ich bin auch kein Freund von Shortpositionen und Zertifikaten. Wer damit umgehen kann, der hat aktuell natürlich ideale Bedingungen. Ist mir aber zu riskant.
 
Mein Depot



Hoffe man sieht es, habe es am Handy gemacht.
 

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(KO-)Zertifikate sind relativ verständlich und im kurzfristigen Zeitfenster eigentlich gut handelbar.
Am besten solche Positionen nur in Höhe des persönlichen maximalen Risikos (Richtwert max. 1% vom Gesamtvermögen) eingehen. Dadurch hat man zwar hohe Hebel, da man in der Nähe der KO-Schwelle agiert, aber verliert maximal nur das eingesetzte (geringe) Kapital, da es keine Nachschusspflicht gibt. Bei Aktienpositionen kann man durch Gaps bei hoher Volatilität deutlich unter dem eigenen Stopp-Loss aus der Position geschmissen werden und mehr Kapital verlieren.

@Leo_Lausemaus Falls deinen Namen veröffentlichen wolltest, hast du es geschafft. ;)
 
(KO-)Zertifikate sind relativ verständlich und im kurzfristigen Zeitfenster eigentlich gut handelbar.
Am besten solche Positionen nur in Höhe des persönlichen maximalen Risikos (Richtwert max. 1% vom Gesamtvermögen) eingehen. Dadurch hat man zwar hohe Hebel, da man in der Nähe der KO-Schwelle agiert, aber verliert maximal nur das eingesetzte (geringe) Kapital, da es keine Nachschusspflicht gibt. Bei Aktienpositionen kann man durch Gaps bei hoher Volatilität deutlich unter dem eigenen Stopp-Loss aus der Position geschmissen werden und mehr Kapital verlieren.

@Leo_Lausemaus Falls deinen Namen veröffentlichen wolltest, hast du es geschafft. ;)


Ja, glaube gern, dass man die handeln kann. Aber wenn die Position so klein ist - warum dann überhaupt handeln? Die hat dann ja wenig Auswirkung aufs Depot. Für mich persönlich habe ich die Regel aufgestellt, Finger weg von jeglichem Hebel. Ich bin letztendlich nur langfristig per buy and hold drin. Ab und zu mal ein wenig Swing Trading aus Spaß.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, glaube gern, dass man die handeln kann. Aber wenn die Position so klein ist - warum dann überhaupt handeln? Die hat dann ja wenig Auswirkung aufs Depot. Für mich persönlich habe ich die Regel aufgestellt, Finger weg von jeglichem Hebel. Ich bin letztendlich nur langfristig per buy and hold drin. Ab und zu mal ein wenig Swing Trading aus Spaß.

Durch den (hohen) Hebel hast du bei deutlich geringerem Kapitaleinsatz die gleichen Gewinne/Verluste wie beim Aktienkauf. Für deine Strategie aber tatsächlich eher ungeeignet.
Wenn du buy and hold betreibst, wundert mich deine intensive Marktbeobachtung mit dem Blick auf bad news um so mehr.
 
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