Better Call Saul Staffel 4 (AMC/Netflix)
Obwohl die Staffel etwas langsamer gestartet ist, als erwartet, wurde Sie mit jeder Episode immer besser und endete im besten Staffelfinale der gesamten Serie und mit einem der besten Pay-Off Momente des gesamten Breaking Bad/Better Call Saul Universums. Die neuen Charaktere werden super eingeführt, aufgebaut und in die Geschichte eingebunden. Ich fand schon zu beginn der Serie, dass Peter Gould und Vince Gilligan einen absolut herausragenden Job darin machen, die Kontinuität der Welt beizubehalten und dieses wurde nun mit der vierten Staffel auf ein neues hoch gebracht. Es gibt so viele Details, Easter Eggs und Rückrufe zu Breaking Bad, ohne, dass die Serie in Referenzen erstickt. Alles wird nahtlos und bedacht eingefügt.
Mein Lieblingsaspekt der Serie ist aber etwas, dass nicht's mit Breaking Bad zu tun hat. Die Beziehung zwischen Kim und Jimmy wird so stark von der Performance von Bob Odenkirk und Rhea Seehorn getragen und beide - vorallem letztere - machen einen so unglaublich tollen Job. Auch hat sich Kim diese Staffel mit lächerlicher Leichtigkeit zu meinem Lieblingscharakter hoch katapultiert.
Das war eine wirklich tolle Staffel und hat meine Annahme nochmal bestätigt, dass Better Call Saul in vielen Aspekten seine Mutterserie qualitativ überholt hat.