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MULTI Shadow of the Tomb Raider

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich soll mit Etzli reden aber der Pimpf ist nirgends ?

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Ich bin mittlerweile am "Point of no return" und schwer enttäuscht.

Bruchstückhafte, unsinnige Story mit belanglosen Figuren, unglaubwürdiges Leveldesign.
Rein technisch und auch gameplaytechnisch kann ich dem Spiel im Vergleich zu den Vorgängern wenig vorwerfen, aber das Spiel ist einfach lieb- und sinnlos.
Der erste Teil der neuen Trilogie war spitze und mit Abstand der Beste, danach ging es bergab.
Auch schon wieder eine Kunst, dass Tomb Raider jetzt schon wieder einen Reboot nötig hat.
 
das war also die Trilogie...

Warum müssen Gameplaymechaniken und Story insbesondere bei Triple A Titeln immer so auseinanderdriften???
Hätte lieber eine kleinere Welt gehabt und das gesparte Geld lieber an Schreiber gegeben, die eine nachvollziehbare, ernsthafte, nicht so verkitschte Story gesteckt hätten.


Das Finale ist leider absoluter Unfug, die Honigkuchen-After-Credit-Scene ebenso, auch in der geänderten Fassung. Ich liebe das Spiel für das Gameplay, die wunderbaren Rätsel, die Orte, die Atmosphäre, die Gunfights, Schleichmechaniken etc aber diese Handlung... diese Dialoge.... und vor allem...

die Tatsache das so viel Zeit bei diesem blöden Post-Inka-Dschungel-Volk verbracht wird und Lara darunter so schnell und naiv zu einer Mischung aus Mittelaltermarkt-Cosplay-Girl und Birkenstock-Hippie mutiert, schadet dem Spiel gewaltig. Spätestens, wenn Lara dort dieses unsympathische Königs-Balg überambitioniert mit "your Highness" anspricht, muss man kurz durchatmen und darüber staunen, in welchem Gegensatz das geniale Gameplay zur fürchterlichen Handlung und Charakterzeichnung steht.

Anstatt einem coolen Ende - also eines, was weniger verlogen, weniger magisch und weniger brav wäre, geht man auf Nummer sicher und Lara, die eben noch fluchend und mit Schlamm bedeckt, sich durch Lateinamerika gemordet hat, ist nun wieder das süße, nette, naive Mädchen ohne posttraumatische Belastungsstörung, ohne interessante Charaktereigenschaft; Eine die sich auch noch beim Antagonisten entschuldigt... Man vergeudete eben keine Zeit mit Charakterzeichnung... Darum ist "Shadow of the Tomb Raider" auch kein "Uncharted 4" oder "Last of Us", weil man schlicht nicht weiß, wie man gute Geschichten schreibt oder wie man mit den Charakteren umgeht.
 
Bin jetzt bei 35% und noch immer restlos begeistert.
Ich kann mich an keine Stories der anderen Teile erinnern. War bei den alten Teilen nie wichtig. Gab es da überhaupt Handlungen?

Ich spiel doch Tomb Raider, um in exotischen Umgebungen den Weg zu finden und Hindernisse frei zu rätseln. Nicht mehr und nicht weniger. Das reicht mir völlig. Und das macht dieser Teil hervorragend.
 
Bin jetzt bei 35% und noch immer restlos begeistert.
Ich kann mich an keine Stories der anderen Teile erinnern. War bei den alten Teilen nie wichtig. Gab es da überhaupt Handlungen?

Ich spiel doch Tomb Raider, um in exotischen Umgebungen den Weg zu finden und Hindernisse frei zu rätseln. Nicht mehr und nicht weniger. Das reicht mir völlig. Und das macht dieser Teil hervorragend.

Teil 1 der Trilogie hatte Atmosphäre und vor allem ein spannendes Grundszenario.
Die Story an und für sich war nicht überragend, aber deutlich zweckmäßiger als der hier kredenzte Blödsinn.
 
Aber Teil 1 der Trilogie war für mich kein Tomb Raider mehr. Die handvoll lächerlich einfacher Gräber war doch einfach nix.
Wenn man wie ich mit den Ur Tomb Raider Teilen seinen Spaß hatte, ist das Reboot Zeugs nur ein müder Abklatsch. Dieser Teil jedoch erinnert wohlig an die alten Teile.
 
Ich finde die "Rätsel" in Shadow of the Tomb Raider eher schwach. Meistens muss man sich nicht mal einen Überblick verschaffen und kann einfach den Lösungsweg auf Geratewohl ablaufen.
Teil 1 war atmosphärisch zumindest deutlich überlegen, die Umgebung hatte eigene Geschichten zu erzählen.
Hier lauf ich ständig knietief durch Leichen, das Leveldesign setzt keine Klimaxpunkte.
Und wenn ich dann schon mal eine bedeutende Grabkammer entdecke, dann darf ich sie mir nicht mal frei ansehen, sondern seh sie nur am Rande einer Cutscene.

Ich gönne jedem den Spaß an dem Spiel, für mich ist es ein Rohrkrepierer, wieder eine künstlerische Sackgasse, so kurz nach einem genialen Reboot.
 
Stimmt, das war nice. Waren auch nicht so die Gräber an sich, sondern eher die Art, wie sie eingebunden waren. Die waren so belanglos verstreut auf der Karte verteilt. Also eigentlich, wie beim dritten Teil auch, wenn ich es mir recht überlege :O_o:
 
Das eigentliche Problem, Trilogie-übergreifend, ist doch, dass es keine wirklich nachvollziehbare Geschichte gibt. Es sind 3 Einzelgeschichten, die an gewissen Stellen zusammenführen, aber im dritten Teil spielt das in den Vorgängern erlebte überhaupt keine Rolle... charakterliche Entwicklung ist da irgendwie kaum da...
Dabei hätte man es durchaus düsterer anlegen können, wenn man bedenkt mit wieviel Widerwillen Lara im 1. Teil das erste Tier erlegt... aber bereits hier wurde ja auf Tempo gemacht, wie schnell diese emotionale Zerrissenheit vergessen war und sie im Rambo Stil geschlachtet hat...

normalerweise prägt das doch einen Menschen, so eine Erfahrung...
und wieso hat das keine Auswirkung auf die Fortschreibung der Geschichte und Charakterzeichnung?

Was aber fast noch mehr stört, ist dieses Getue...
einerseits wieder religiös verblendete Hippies ohne wirklich höheres Ziel und nachvollziehbare Legitimation...
könnten auch Nazis oder Templer, Kirchennachläufer, sonst wer sein... austauschbare stereotype
und wieso rennen die eigentlich immer mit Purge Masken rum? alles mega lächerlich...
wäre ich in einer spirituellen Vereinigung, würde ich die Leute doch eher subtil mit Argumenten von meiner Sache überzeugen statt mit Knarren... aber in Laras Universum hat die Historie der Welt irgendwie nie stattgefunden :-)

Dass man das ganze dann damit ziemlich entzaubert, weil es einfach an den derzeit lodernden Konflikt auf dieser Welt erinnert, und somit nur als stumpfe Adaption daherkommt, statt sich was neues inspirierendes auszudenken... kommt noch obendrauf.

wundert es einen, dass die Realität so scheiße ist wie sie derzeit daherkommt? ich will nicht sagen Spiele sind Schuld daran... aber können Medien nicht irgendwie mit ihren erzählten Geschichten das eingefahrene Denken verändern indem sie was inspirierendes, überraschendes, nachvollziehbares liefern?


Auch dieser Mechanismus "stürze ab und verliere deine Ausrüstung" ist ziemlicher Murks. ein wirklicher Abenteurer würde umkehren und vorbereitet zurückkehren anstatt unkoordiniert durch unbekanntes Gebiet zu hechten...

Auch dieses sinnbildliche "ziehe unbedarft einen Stein aus der Wand und die Welt geht unter" ist selten trottelig... wo kam sowas schon mal vor??? Dass man möglicherweise einen versteckten Mechanismus auslöst der einen Raum mit Wasser füllt oder irgendwelche Speere oder oder oder aktiviert, nachvollziehbar. Aber dieses Endzeitstimmungszenario oder heiliger Gral der das ewige Leben verheißt - albern hoch 10

ich hätte mir mal ein Tomb Raider in einem story setting gewünscht, das wirklich realistisch und weniger zusammengesponnen daherkommt.

Eine düstere Tomb Raider FAssung, wie einst angel of Darkness fände ich auch gut.
 
was hat das mit Interpretation verloren?
Spielemacher wollen ernst genommen werden und die Projekte werden immer größer und wollen Geschichten erzählen.

Die Zeiten, in denen es nur stur darum geht, von a nach b zu kommen, sind doch nun seit mindestens 10 Jahren mehr als vorbei... ein Tomb Raider von damals, wo die Spielfigur unantastbar auf nem Sockel steht, weil man den Charakter nicht kennenlernen kann, würde heute doch auch nicht funktionieren.
 
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