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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

viele fänden sowas eben erst schlimm wenn die hautfarben getauscht wären und dies auf einem öffentlichen Platz passiert wäre

ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

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Meine Tochter (5) und ich zocken zusammen gerne Mario Party 1 auf dem N64. Sie nimmt natürlich immer Peach, sie liebt auch alles, was mit Prinzessinnen zu tun hat. Letztens aber dann, als wir wieder einmal unsere Spielfiguren ausgewählt haben, sagte sie mir wie aus heiterem Himmel etwas, das mich nachdenklich gestimmt hat (und noch immer nachdenklich stimmt):

"Weißt du, warum ich immer Peach nehme, Papa? Weil sie ein Mädchen ist und ich ja auch."

Da ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass es in dem Spiel sieben männliche Charakter gibt und einen weiblichen.
 
Meine Tochter (5) und ich zocken zusammen gerne Mario Party 1 auf dem N64. Sie nimmt natürlich immer Peach, sie liebt auch alles, was mit Prinzessinnen zu tun hat. Letztens aber dann, als wir wieder einmal unsere Spielfiguren ausgewählt haben, sagte sie mir wie aus heiterem Himmel etwas, das mich nachdenklich gestimmt hat (und noch immer nachdenklich stimmt):

"Weißt du, warum ich immer Peach nehme, Papa? Weil sie ein Mädchen ist und ich ja auch."

Da ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass es in dem Spiel sieben männliche Charakter gibt und einen weiblichen.

Und dann kann man den Gedanken weiterspinnen, warum sich Mädchen z.B. eher mit der Prinzessinnenrolle identifizieren als anderen weiblichen bzw. neutralen Charakteren.
 
So assi die Aktion auch ist, sollte man aber doch dennoch überlegen, wie man das ursächliche Problem lösen könnte. Ist ja ähnlich zu den Mediziniern in Deutschland, die zu einem nicht unerheblichen Teil in die Schweiz oder GB zum arbeiten gehen. Ausbildungskosten trug jedoch der deutsche Staat. Ähnlich sieht es dann mit gewissen Ländern im Osten aus, deren frisch ausgebildete Mediziner dann nach Deutschland gehen. Und den letzten beißen die Hunde. Gibt wohl Länder, die gesetzlich verlangen, dass auf Staatskosten ausgebildete Fachkräfte erst einmal für eine gewisse Zeit im eigenen Land arbeiten müssen.
 
Und dann kann man den Gedanken weiterspinnen, warum sich Mädchen z.B. eher mit der Prinzessinnenrolle identifizieren als anderen weiblichen bzw. neutralen Charakteren.
Post ist jetzt zwar knapp nen Monat alt, aber ich seh den erst jetzt. Mich würde tatsächlich mal interessieren, wie sich die Wahrnehmung von Charakteren da in unterschiedlichen Altersgruppen verändert, bei allen Geschlechtern zum Vergleich.
Ich bin z.B. außerhalb von Pokemon aufm Gameboy komplett Nintendo-frei aufgewachsen, und habe daher gar keinen Bezugspunkt zu den dazugehörigen Charakteren. War immer direkt mit PSone und PS2 aufgewachsen, und da gab es an ikonischen weiblichen Videospielfiguren außerhalb von Lara Croft gar nix, mit der ich aber noch nie was anfangen konnte.

Und doch war bei mir es so, dass trotz der Fülle an männlichen Videospielcharakteren in großen Titeln, ich damals als 5-jähriger am coolsten immer Ayane aus dem ach so bösen DoA2 fand. Anfangs nur allein weil das Design auf mich als kleiner Junge cool wirkte, aber auch als ich älter wurde, ich mich auch von der Personality am ehesten in ihr wiedergesehen hab, obwohl es dutzende Charaktere "meines" Geschlechts in anderen Spielen gab.

Mich würde wirklich interessieren, wie das für jüngere Spieler ist, die in der heutigen Spielelandschaft aufwachsen, wo es ja schon ein etwas breiteres und vielseitigeres Portfolio an Protagonisten in Mainstream-Spielen gibt.
 
Weiß nicht wie das in Japan ist aber ich kenne ja sehr viele Ärztinnen. Die haben entweder keine Kinder oder haben welche, sind nach dem Kind wieder berufstätig geworden und haben da oft einen Mann (oder jemand anderen) der statt ihnen den Haushalt schmeißt. An Ärztinnen die Schwanger wurden und danach nicht mehr kamen, kann ich mich jetzt weniger erinnern. Denke das überlegt sich Frau schon gut im Vorhinein, wenn sie Ärztin werden möchte.

Als typische Ärztin in einem Krankenhaus bekommst so viele Stunden zusammen, dass es kaum anders geht. Entweder du verzichtest auf deine Karriere für die Kinder oder hast Eltern oder einen Mann der das übernimmt.
 
Ich habe ja hauptsächlich Ärzte und Ärztinnen als Mandanten und die haben fast alle Kinder und sind Beide voll berufstätig. Nicht alle, aber die überwiegende Mehrheit. Scheint kein Problem zu sein...
 
Naja, auch "Bonzen-Ärzte mit eigener Praxis" (was immer das auch bedeutet...) haben Arbeitszeiten weit jenseits der 38,5h-Woche und es geht. Und auch meine KH-Ärzte kriegen es offensichtlich hin. Ist halt eine Frage des Zeitmanagements...
 
Weiß nicht wie das in Japan ist aber ich kenne ja sehr viele Ärztinnen. Die haben entweder keine Kinder oder haben welche, sind nach dem Kind wieder berufstätig geworden und haben da oft einen Mann (oder jemand anderen) der statt ihnen den Haushalt schmeißt. An Ärztinnen die Schwanger wurden und danach nicht mehr kamen, kann ich mich jetzt weniger erinnern. Denke das überlegt sich Frau schon gut im Vorhinein, wenn sie Ärztin werden möchte.

Als typische Ärztin in einem Krankenhaus bekommst so viele Stunden zusammen, dass es kaum anders geht. Entweder du verzichtest auf deine Karriere für die Kinder oder hast Eltern oder einen Mann der das übernimmt.
In Japan funktioniert die Gesellschaft aber anders. Da is das große Problem das die Masse an Frauen ab dem 30ten Lebensjahr verheiratet sind/sein sollten und nicht mehr arbeiten gehen (Kind und Haushalt). Und später wenn sie dann arbeiten wollen, nicht mehr eingestellt werden.
 
Wir Männer sagen oft zu unseren Frauen, dass sie ein Engel sei. Dabei gibt es überhaupt keine weibliche Form für Engel. Schon interessant, dass da noch niemand ein Wort kreiert hat
 
Wir Männer sagen oft zu unseren Frauen, dass sie ein Engel sei. Dabei gibt es überhaupt keine weibliche Form für Engel. Schon interessant, dass da noch niemand ein Wort kreiert hat

Schonmal drüber nachgedacht, dass Engel, wenn nicht als geschlechtlos und ohne Materie beschrieben, männlich zugeordnet werden? Gabriel? Raphael? Michael? Uriel?

Warum? Weil Abbild von Gott und Gott gilt halt warum auch immer als männlich.

Edit: und diese Darstellungen kennt man heute halt nur noch aus Fantasysettings.

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Das beschriebene Erscheinungsbild hat sich mit den Jahrhunderten aber so geändert, dass alles, was Engel ausmachte, heute als weiblich und abwertend als weibisch, gilt.

Was soll man da für ein Wort kreieren? Das ist in etwa genauso wie der Wandel von blau und rosa. Farben, die früher andersherum konnotiert waren.
 
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