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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich weiß schon, #NotAllMen...

Sorry, aber ich kann durchaus differenzieren und auch als Mann hinter dem Hashtag stehen. Männlichkeit verstanden als soziale und politische Kategorie ist nun mal unterm Strich Abfall, weil Männlichkeit für ziemlich viel strukturelle Scheiße verantwortlich ist.
Ich kann das als Mann ganz gut abnicken ohne dass mir da ein Zacken aus der Krone bricht.

Auch richtig:
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War so klar, dass der Spruch kommt. Was genau weißt du über mich? Dass ich oft genug als jemand mit ausländischen Wurzeln angegangen wurde zum Beispiel? Würde schon oft genug in Schubladen gesteckt, aber hauptsache feuern...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Genau wegen solcher Reaktionen hat der Hashtag seine Daseinsberechtigung.
Du bestätigst sogar genau das, was Sibel Schick in ebendiesem Tweet, den du gerade zitierst, anprangert. Privilegien werden nicht in Frage gestellt, Kritik wird nicht angenommen, es wird rumgeheult.
ach komm, ich halte dich für wesentlich intelligenter, als dass du auf solche billigen Tricks wie von dieser twitter-Tante reinfällst. Ein provokanter hashtag, bei dem sich gezwungenermaßen erstmal jeder Mann angesprochen (bzw angegangen) fühlt und dann solche Formulierungen wie "Männer werden [...] gebasht". Und sowas soll ich ernst nehmen und mir Gedanken über meine Rolle in der Gesellschaft machen? :lol:

Es gibt clevere Methoden, auf Missstände über Social Media hinzuweisen, wie über "#metoo". Und es gibt Personen wie diese Sibel Schick, die einfach nur Aufmerksamkeit wollen. Das funktioniert mit den billigsten Mitteln im Internet nun mal ganz gut. Viel besser wie irgendwelche youtuber, die emojis in ihre Toplisten-Videos mit clickbait-Titeln hauen müssen ist das dann aber nicht.
 
Okay, hast alles durchschaut, nur ein billiger Trick von "dieser Twitter-Tante" die Männer hasst.
#MenAreTrash
 
Zuletzt bearbeitet:
ich kann natürlich zu jemandem gehen und sagen "du bist dumm, rücksichtslos, egoistisch und ein riesengroßes Arschloch. Denk mal drüber nach!"
oder ich kann sagen "schon mal drüber nachgedacht, ob es klüger wäre...? ...ob es nicht besser wäre, sich so und so zu verhalten?" etc.

Womit man mehr Erfolg hat, beim Gegenüber etwas anzuregen, wenn derjenige nicht gerade für die nächste Reality Soap auf RTL2 gecastet wurde, sollte klar sein.
 
Ich finde das sogar eher schädlich, so hinterfragt sich doch niemand.
Gräben werden dadurch eher größer.
Das Gefühl hab ich auch. Das ganze wird gefühlt ganz schön schnell zur slippery slope, wenn ich z.B. Tweets, wie den von Mingo zitierten lese:
Genau wegen solcher Reaktionen hat der Hashtag seine Daseinsberechtigung.
Du bestätigst sogar genau das, was Sibel Schick in ebendiesem Tweet, den du gerade zitierst, anprangert. Privilegien werden nicht in Frage gestellt, Kritik wird nicht angenommen, es wird rumgeheult.

Dumm ist halt dass die Männer es halt nicht mal checken wie sie alles bestätigen, was der Hasthag aussagt: aber sonst wäre #MenAreTrash ja auch nicht so wahr.

edit: Lass es mich auch mit einem Tweet sagen:
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Man kann den implizierten Subtext ja schon recht deutlich rauslesen.

-Mann, stell gefälligst deine Rolle in der Gesellschaft und deine Privilegien in Frage!
-Du, ich hab damit gar nichts am Hut, ich selbst merke an vielen Stellen noch nicht mal was von meinen Privilegien und bin froh, wenn ich auch so mit meinen Lasten irgendwie mein Leben leben kann. Nur weil "ihr" jetzt fordert, ich muss jetzt meine soziale Rolle in Frage stellen, bin ich automatisch Sexist, wenn ich das nicht tue, wer hat das denn überhaupt so offiziell festgelegt?
-Naja, "wir" halt. Musst du jetzt machen, wenn du nicht auf sozialer Ebene gebrandmarkt werden willst.

Und nen Monat später heißt es dann, Person X ist ein frauenverachtender Sexist, weil er seine Privilegien nicht in Frage stellt. Und wird somit sogar noch weiter in die entgegengesetzte Schiene gedrückt.
Solche Leute sind vielleicht nicht 100% unterstützend für in Sachen Gleichberechtigung, da sie nicht an jeder Petition, jedem Aufmarsch, jeder Social Media Kampagne teilnehmen, aber auch nicht stark gegendrückend, sofern man nicht auf sie einschießt, und verhindern somit auch nicht wirklich Fortschritt, der in diesen Bereichen erzielt werden will. In dem man sie aber weiter entfremdet, macht man sie damit aber zu viel vokaleren, stärkeren Gegnern und bremst eigentlich die Sache, für die man kämpft, viel stärker ein.

Es ist diese sehr starke "If you're not with us, you're against us"-Mentalität, die grade weltweit in so vielen Diskussionen so viel Schaden anrichtet und uns immer weiter auseinander treibt. Befürchte wirklich, dass das in einem ganz starken Jojo-Effekt ändern wird, mit immer radikaleren, aggressiveren Anfeindungen und Taten bis es irgendwann zu nem Meltdown kommt.

Mich wundert es nur, dass grade Mingo da noch so mitmacht und diese toxische Einstellung noch weiter befeuert, wo er eigentlich immer sehr vernünftige und intelligente Dinge postet und sich auch den eher, ich sag mal, konservativen Einstellungen einiger User immer sehr geklärt entgegenstellt und seine Standpunkte gut erklärt und begründet.
 
War so klar, dass der Spruch kommt. Was genau weißt du über mich? Dass ich oft genug als jemand mit ausländischen Wurzeln angefangen wurde zum Beispiel? Würde schon oft genug in Schubladen gesteckt, aber hauptsache feuern...
Dann solltest du ja leicht den Unterschied erkennen zwischen in eine Schublade gesteckt werden um klein gehalten zu werden und Zugang zu Machtpositionen verwehrt zu bekommen und in eine Schublade gesteckt werden aufgrund seiner Privilegien und seinem Zugang zu Machtpositionen.
 
Dann solltest du ja leicht den Unterschied erkennen zwischen in eine Schublade gesteckt werden um klein gehalten zu werden und Zugang zu Machtpositionen verwehrt zu bekommen und in eine Schublade gesteckt werden aufgrund seiner Privilegien und seinem Zugang zu Machtpositionen.

Ach komm, und nur deshalb wirfst du mir so einen Quatsch vor? Was genau hab ich denn getan, damit ich mit sowas an den Kopf werfen lassen muss? Das erklär mir mal. Allein dieses Think about it ist in der Form einfach völlig unnötig. Ich kritisiere Schubladendenken als Ganzes und finde, dass es sich für keine Seite gehört.
 
wo kommen die Leute mit ihren kruden Meinungen her?

- ich schäme mich deutscher zu sein
- ich schäme mich ein Mann/Frau/beliebiges der drölftausend fiktiven Geschlechter zu sein (es gibt nur zwei, fertig)
- ich werde diskriminiert weil ich männlich/weiblich/Engel/whatever bin
- Sind sowieso alle kacke die nicht so bekloppt sind wie ich

Liste lässt sich beliebig verlängern, je nachdem welche Macke morgen trendet ... Geht arbeiten, gründet eine Familie, sucht euch Hobbies oder geht halt zum Therapeuten, aber verschont eure Umwelt mit euren seltsamen Ansichten.

So viel Zeit für Blödsinn hätte ich auch gerne.

Chillt mal mehr. Alle. Und hört auf andere für eure Probleme verantwortlich zu machen.

All das bringt rein gar nichts, außer jegliche Diskussion im Vorfeld im Keim zu ersticken. Radikaler und extremer geht's kaum. Sollte doch klar sein, dass sich dadurch jede Front nur weiter verhärtet, aber das hat @HajinShinobi gerade schon wunderbar auf den Punkt gebracht.
 
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