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PS4 Shadow of the Colossus (Remake)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hab doch nichts von Geniestreich gesagt. Keine Ahnung, warum du direkt mit ner Schubkarre voll Sarkasmus daher kommen musste... Es war einfach nur ne Frage.

Kannst das ja gerne anders sehen. Für mich ist das einfach ein stilistisches Mittel, welches da gewählt wurde. Schließe aber nicht aus, dass da irgendwelche Engpässe bei den Ressourcen mit reingespielt haben.

Ja sory, war halt noch nie nen Freund von Überinterpretationen und kann es mir einfach nicht vorstellen :knuddel:schreibe auch immer alles schnell auf arbeit hin, da wirkt das schon manchmal sehr forsch. Freue mich auf das Ende heute und kann dass sicherlich auch das Gesamtwerk besser bewerten.
 
Gestern beendet. Puh war man da angespannt. Dieses immer und immer wieder erklimmen war schon sehr strapazierend mit der Steuerung. Da konnte man quasi am pad die Qualen mitfühlen. Hatte noch nie so einen trockenen Mund beim zocken. Da die Steurung nicht so flutscht wie ein Souls, ärgert man sich auch irgendwann immer wieder anzulaufen. Dann stehe ich zum ersten mal bei der Schulter und pausiere um durchzuatmen.

So jetzt nicht nochmal verkacken, schaust du per Handy in eine Komplettlösung und gehst Nummer sicher.
Pause beendet und nicht R2 gedrückt --> Abflug :ugly: kleine Sünden bestraft das Leben...

Also nochmal das ganze Spiel. Mit dem Endkampf kann man natürlich die immer gleiche Wiederholung der Videosequenzen, mit dem immer wieder Anlaufen der Kolosse gleichsetzen. Man macht halt 16mal exakt das Gleiche ohne groß den Sinn zu hinterfragen und ebenso läuft man immer wieder stumpf die Kolosse (den letzten dann halt sehr oft) an, aber das ist halt zu viel reininterpretiert.

Das Ende war einfach grandios und ich würde abschließend eine 9/10 geben. Für eine 10/10 hätte in der Mitte erzählerisch einfach mehr passieren müssen. Ebenso empfand ich manche Stellen durch Animationsphasen und schwierig einzuschätzender Kamera als unfair.

Frage zum Ende:
gibt es mehrere Enden? Man kann ja als Domir kämpfen. Bin aber in die Falsche Richtuing und so konnten die Männer entkommen. Hätte man ein anderes Ende bekommen, wenn man die Typen tötet?
 
Frage zum Ende:
gibt es mehrere Enden? Man kann ja als Domir kämpfen. Bin aber in die Falsche Richtuing und so konnten die Männer entkommen. Hätte man ein anderes Ende bekommen, wenn man die Typen tötet?

Meines Wissens gibt es nur dieses Ende. Ueda hat aber vor einigen Jahren einmal Skizzen zu einem anderen Ende veröffentlicht, das es nicht ins Spiel geschafft hat.
 
Ich habe jetzt 5 oder 6 Colosse gekillt und mir fehlt irgendwie die Motivation weiterzuspielen. Das ist immer das gleiche und die Colosse sind immer mit dem gleichen Bausteinen zusammen gebaut. Das Fell, die Felsen usw. sehen bei allen gleich aus.

TLG habe ich geliebt, deshalb bin ich im Moment recht stark enttäuscht über SotC. Wird das noch mal besser?

Die Colosse sehen echt aus als würden sie die selben vorgefertigten Bausteine nur neu zusammen würfeln. Mir sind die Dinger total egal, diese Mitleid mit denen kommt bei mir null auf.
 
@lüsterneLINDA

Hatte auch nie Mitleid, aber trotzdem hat mich das ganze direkt angesprochen. Diese Redurziertheit und die ständige Wiederholung in Verbindung mit den Ritten, in denen man Zeit hat alles zu reflektieren und nachzudenken, sind durchaus gewollt und haben mich umso mehr eingesogen. Was man zu fühlen hat, kann dir keiner vorschreiben. Es ist vielleicht auch einfach nichts für dich, wenn du beim Erklimmen nicht "WOW" denkst, sondern "Hmm sieht aus wie immer mit den gleichen Bausteinen zusammengebaut".

Kann ja nicht jeder den gleichen Geschmack haben. Würde dir trotzdem empfehlen es aufgrund der geringen Spielzeit durchzuspielen, einfach damit man sich nen Bild machen kann. Wenigstens im Sale geholt?
 
Ich denke es liegt an TLG, was ich genial finde und leider vor SotC gespielt habe.

Trico ist lebendig und hat Charakter. Die Colosse lassen das für mich gänzlich vermissen. Für mich sind das sich bewegende Klettergerüste, mehr nicht. Liegt auch daran, dass alle wie behaarte Ruinen aussehen.

Auch technisch finde ich es nicht so krass wie andere. Ich spiele es auf der Pro im Grafik Modus und direkt vor mir kann ich das Gras wachsen sehen. Da hätten sie das Gras lieber ganz weggelassen.
 
Ich denke es liegt an TLG, was ich genial finde und leider vor SotC gespielt habe.

Trico ist lebendig und hat Charakter. Die Colosse lassen das für mich gänzlich vermissen. Für mich sind das sich bewegende Klettergerüste, mehr nicht. Liegt auch daran, dass alle wie behaarte Ruinen aussehen.

Auch technisch finde ich es nicht so krass wie andere. Ich spiele es auf der Pro im Grafik Modus und direkt vor mir kann ich das Gras wachsen sehen. Da hätten sie das Gras lieber ganz weggelassen.

Für mich waren das auch nur geil inszenierte sich bewegende Level und ich habe mich gefreut mit jedem Koloss etwas anderes machen zu müssen. Lebendig ist da für mich nichts, aber gerade viel Designentscheidungen in diesem Spiel lassen es dann wie Kunst und etwas runder wirken. Die Animationen und die Veränderung der Augen sind 2018 eh nicht mehr so imponierend wie damals zu Release, da sollte man nicht den Anspruch haben mit den Steinkolossen mitzufühlen, wie es paar Leute damals getan haben.

Das mit den Gras ist auch etwas unschön, aber damit kann man sich arrangieren und sollte nicht auf die Graskante schauen.

Ich schaue eh schnell hinter Kulissen von Videospielen und bin froh, dass das hier so reduziert ist und ich einfach abtauchen kann.

Ein Witcher 3 ist da viel schlimmer mit der angeblich lebendigen Welt, wo sich kein Char oder Gegenstand auch nur bewegt, wenn ich mal nicht in der Nähe bin. Das sind alles nur Polygone, die in der Funktionsweise so krass reduziert sind, dass sie nur auf nen X von mir reagieren können, obwohl sie was anderes vorgeben. Selbst die Steuerung wird da je nach Situation vorgeflaggt und Leute erzählen mir was von lebendiger Open World.

Das soll nur zeigen: jeder Spieler ist halt anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werde das Spiel wahrscheinlich trotzdem weiterspielen. Immer mal wieder 2 Colossi.
Denn es ist schon schön zu sehen, woher TLG und vieler seiner tollen Elmente kommt.
 
Habe es mal eben angefangen und die ersten beiden Kolosse gelegt.

Das ist also Bluepoints Meisterleistung? Das erste Mal, dass sie ein Spiel ernsthaft modernisieren wollten und die Steuerung ist das Schlimmste, das ich in den letzten Jahren erlebt habe. Die Animationen alleine sind furchtbar. Oft viel zu schnell und hektisch, dann gerne träge und hakelig. Wirkt so affig wie sich der Junge bewegt, der noch dazu aussieht als wäre er gerade dem N64 entsprungen.

Es ist fast unmöglich das Pferd einfach geradeaus laufen zu lassen. Außerdem galoppiert es nicht, sondern rennt wie ein Gepard oder so. Während der beiden sehr kurzen Ritte ist es bei mir auch zwei Mal im Erdboden versunken. Würde ich aber auch machen, wenn sich das Gras 3m vor mir aufbaut.

Einzig der HDR-Effekt ist extrem gelungen. Überhaupt artistisch immer noch wunderschön. Und der Soundtrack ist auch phänomenal. Genieße das gerade mehr als das Gameplay. Denn wirklich imposant sind die Kolosse für mich heutzutage nicht mehr. Kann aber daran liegen, dass ich es schon auf der PS2 damals gespielt habe (und damals wirklich umgehauen wurde) oder daran, dass Videospiele sich mittlerweile mächtiger inszenieren lassen. Die ersten beiden Viecher sterben auch so schnell, dass man irgendwie nicht viel Zeit zum Staunen oder für Ehrfurcht hat. Freu mich aber trotzdem auf die späteren Highlights unter den Kolossen.
 
Ja, ähnlich war mein Eindruck vor ein paar Wochen auch.
Die Steuerung ist ein absoluter Graus und verhagelte mir einen Großteil des Spielspaßes. Ständig kämpft man mit der Kamera, dem Pferd, der Terrain-Navigation oder allen drei Aspekten zusammen, wie z.B. beim Koloss, für den man Agro benötigt.

Ich fand die Kolosse auch nicht sonderlich imposant als jemand, der das Spiel im Remake auf der PS4 erstmals gespielt hat. Klar, es waren coole Setpieces dabei, die durch die Musik perfekt unterstützt worden sind. Aber alles in allem "nothing to write home about", wie der Ami sagt.

Und dank der miesen Steuerung hatte ich auch keinerlei Interesse, die Welt freiwillig zu erkunden. Es ging quasi nur auf direktem Wege von Koloss zu Koloss.

ich bin froh, dass ich das Spiel gespielt hab und ich sehe absolut, wieso das damals ein Meilenstein war. Aber ich sehe noch deutlicher, wie krass sich Gaming in allen Aspekten seit dem weiterentwickelt hat.
 
Sehe ich genauso. Auf der PS2 war das Spiel für mich ein Meisterwerk. Es gab noch keine Indies für solche mutigen Konzepte. Dazu die Größe der Welt, die Größe der Kolosse und ihre Inszenierung. Einige Dinge wie das Art Design und der Soundtrack ließen sich auch ohne Verluste in die heutige Zeit übertragen. Aber vieles ist heute dann doch nicht mehr so imposant und die Steuerung und Kamera macht noch dazu fast alles kaputt. Es ist eine Schande wie das Remake diese Dinge nicht modernisiert und so die Qualitäten untergräbt.
 
Vielleicht ganz gut, dass ich das Remake nie gekauft habe und somit einfach das Original in Erinnerung habe. Hab hier lediglich noch die PS3-Fassung, aber auch nur, weil ich diese aufm Flohmarkt für nen 5er mitgenommen habe.
 
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