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VOTE Seid ihr hochsensibel?

Bist du hochsensibel?

  • ja

    Stimmen: 37 51,4%
  • nein

    Stimmen: 35 48,6%

  • Umfrageteilnehmer
    72

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mandos

Aure entuluva!
Bin eher zufällig auf diese Thematik gekommen. War am Mittwoch beim Arzt wegen ein paar Kleinigkeiten. Und in dem Gespräch ist dann mal dieser Begriff gefallen und dass mich das eventuell betreffen könnte.

Hatte ich vorher noch nie gehört. Nach dem einlesen in die Materie weiß ich jetzt dass etwa 15-20% der Bevölkerung Hochsensibel sind. Diese "leiden" darunter, dass ihr Kopf viel eher auf Reize etc reagiert wie normal Menschen. Dies führt dann auch schnell mal zu Unverständnis durch die Umwelt und dadurch auch zu Abkapselung. Wenn man das alles so liest, hört sich das im ersten Moment eher nach Depressionen an. Ist aber offensichtlich doch etwas anderes und insbesondere keine Krankheit oder ähnliches. Ich muss zugeben dass ich seit nem halben Jahr ohnehin etwas auf dem Trip bin wieder mehr für meinen Körper und Wohlbefinden zu machen und mich auch ansonsten gerne mit verschiedenen Themen des Lebens zu beschäftigen. Da finde ich diese Materie extrem interessant. Auf Amazon gibts ein ganz gutes Buch dazu, dass es auch bei Spotify als Hörbuch gibt. Das habe ich mir die letzten beiden Tage mal angefangen anzuhören und ich bin echt erstaunt wie sehr viele Dinge auf mich zutreffen bzw. ich mich darin erkenne. Nicht alle, aber doch sehr viele Fragmente https://www.amazon.de/Hochsensibel-Kompass-Wohlbefinden-grundlegenden-zahlreichen/dp/3866162812/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1518176864&sr=8-1&keywords=hochsensibel

Was mich aber wirklich wundert, ist dass jeder sechste Mensch ein Hochsensibler sein soll. Daher die Idee der Umfrage. Kann ich mir kaum vorstellen. Nachfolgend gibt es einen Test mit automatischer Auswertung den man mal machen kann um ne Richtung zu haben. Ich komme tatsächlich über die Grenze, bin aber von der Punktzahl her eher in der Einstiegskategorie:

https://www.zartbesaitet.net/survey/site.php?a=su_onepage&su_id=1.php?a=su_onepage&su_id=1


Für mich persönlich ist es auch wirklich interessant, da sich für mich viele Verhaltensmuster nun doch etwas anders darstellen. Ein stückweit atme ich da auch auf, weil man ja selbst nicht so richtig weiß ob man nicht doch nen psychischen Knacks hat. Diesbezüglich ist das für mich echt ne verdammt spannende Erkenntnis gewesen. Werde mich die nächsten Tage mal noch mehr mit der Materie beschäftigen.

Wie ist das bei euch? Kennt ihr das oder jemanden der dazu zählt? Habt ihr davon schon mal gehört?
 
Meine Freundin ist das. Sie hat schon manchmal Schwierigkeiten Dinge auszublenden und wird schneller gestesst, wenn sie vielen Reizen ausgesetzt ist. Vor allem große Menschenmengen sind für Sie extra nervig.

Manchmal knuddelt sie mich dann und ich halte ihr die Ohren zu, dann kann sie mal kurz durchatmen.
 
Oh ja, das bin ich. Und auch wenn es heißt, Sensibilität sei durchaus eine positive Eigenschaft, so bringt sie mir persönlich meist nur Leid und Probleme.

Bei diesem "Test" komme ich auf 278 Punkte.
 
HSP Test
Sie haben 166 Punkte

Punkteanzahl von 163 bis 173


Sie sind wahrscheinlich nicht hochsensibel. Hochempfindlichkeit beginnt ab ca. 163 Punkten. Falls Ihre Punkteanzahl zwischen 155 und 162 liegt, so wäre es möglich, dass Sie eine HSP sind. Vielleicht war Sensibilität in Ihrer Jugend nicht so positiv besetzt, oder Sie haben einige der Fragen anders interpretiert als sie gemeint waren.

In jedem Falle raten wir Ihnen, sowohl mit sich selbst als auch mit merklich empfindlicheren Menschen geduldig und nachsichtig zu sein. Denn Menschen mit Testergebnissen in dieser (mittleren) Höhe haben öfters die Neigung, rücksichtslos zu sein – in erster Linie sich selbst gegenüber, und eventuell auch anderen, sensibleren, Menschen gegenüber. Da Sie nicht übermäßig sensibel sind, kann es sein, dass sie mit vielen Aspekten des modernen Alltags gut zurechtkommen. Da erscheint es Ihnen wahrscheinlich sowohl sinnvoll als auch möglich, sich anzupassen und sich – und vielleicht auch andere – abzuhärten. Also eine ideologisch motivierte Rücksichtslosigkeit, die nicht aus Mangel an Empathie oder aus Egoismus entstand, sondern aus guten Absichten. Man ist oft der Überzeugung, dass man sich selbst nicht verzärteln sondern abhärten soll. Man will etwas leisten, man will sich in die Welt einbringen, und da steht die eigene Sensibilität (scheinbar) im Weg.

Wenn das für Sie zutrifft, dann raten wir, sich die Stärken vor Augen zu halten, die Hochsensible in die Welt einbringen, besonders dann, wenn sie authentisch sein können: Genauigkeit, Intuition, Gerechtigkeitssinn, Idealismus, das Streben nach Harmonie und nach Win-Win-Lösungen, lebenslange Lernfreude, und vieles mehr. Die völlige Entfaltung dieser Stärken braucht Akzeptanz, Zeit und Ruhe. Verwenden Sie Ihre gegenwärtige Disziplin oder andere Kompetenzen nicht nur dafür, sich selbst an die Anforderungen des modernen Lebens anzupassen, sondern verschaffen Sie sich auch immer wieder Freiräume, um Ihre ureigensten Werte und Ziele verfolgen zu können.
 
Bin eher zufällig auf diese Thematik gekommen. War am Mittwoch beim Arzt wegen ein paar Kleinigkeiten. Und in dem Gespräch ist dann mal dieser Begriff gefallen und dass mich das eventuell betreffen könnte.

Hatte ich vorher noch nie gehört. Nach dem einlesen in die Materie weiß ich jetzt dass etwa 15-20% der Bevölkerung Hochsensibel sind. Diese "leiden" darunter, dass ihr Kopf viel eher auf Reize etc reagiert wie normal Menschen. Dies führt dann auch schnell mal zu Unverständnis durch die Umwelt und dadurch auch zu Abkapselung. Wenn man das alles so liest, hört sich das im ersten Moment eher nach Depressionen an. Ist aber offensichtlich doch etwas anderes und insbesondere keine Krankheit oder ähnliches. Ich muss zugeben dass ich seit nem halben Jahr ohnehin etwas auf dem Trip bin wieder mehr für meinen Körper und Wohlbefinden zu machen und mich auch ansonsten gerne mit verschiedenen Themen des Lebens zu beschäftigen. Da finde ich diese Materie extrem interessant. Auf Amazon gibts ein ganz gutes Buch dazu, dass es auch bei Spotify als Hörbuch gibt. Das habe ich mir die letzten beiden Tage mal angefangen anzuhören und ich bin echt erstaunt wie sehr viele Dinge auf mich zutreffen bzw. ich mich darin erkenne. Nicht alle, aber doch sehr viele Fragmente https://www.amazon.de/Hochsensibel-Kompass-Wohlbefinden-grundlegenden-zahlreichen/dp/3866162812/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1518176864&sr=8-1&keywords=hochsensibel

Was mich aber wirklich wundert, ist dass jeder sechste Mensch ein Hochsensibler sein soll. Daher die Idee der Umfrage. Kann ich mir kaum vorstellen. Nachfolgend gibt es einen Test mit automatischer Auswertung den man mal machen kann um ne Richtung zu haben. Ich komme tatsächlich über die Grenze, bin aber von der Punktzahl her eher in der Einstiegskategorie:

https://www.zartbesaitet.net/survey/site.php?a=su_onepage&su_id=1.php?a=su_onepage&su_id=1


Für mich persönlich ist es auch wirklich interessant, da sich für mich viele Verhaltensmuster nun doch etwas anders darstellen. Ein stückweit atme ich da auch auf, weil man ja selbst nicht so richtig weiß ob man nicht doch nen psychischen Knacks hat. Diesbezüglich ist das für mich echt ne verdammt spannende Erkenntnis gewesen. Werde mich die nächsten Tage mal noch mehr mit der Materie beschäftigen.

Wie ist das bei euch? Kennt ihr das oder jemanden der dazu zählt? Habt ihr davon schon mal gehört?
Sie gehören mit an Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu den hochsensiblen Menschen. Hochsensibilität beginnt ab ca. 163 Punkten.

War mir aber schon klar. Das einzig hochsensible an mir ist mein Penis :D
 
115 Punkte und nicht betroffen. Das war mir allerdings auch ohne diesen Test relativ klar.

Ist schon ziemlich spooky, wie hochkomplex unsere Psyche ist und wie sich das auswirkt. Früher waren das sicher die Menschen, die als "Mimose" abgewatscht wurden.
 
Im Test 131 Punkte und damit "mit an Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit" nicht hochsensibel. Wundert mich nicht wirklich, da mich nur wenig aus der Fassung bringt, egal in welcher Lebenslage.

War mir aber schon klar. Das einzig hochsensible an mir ist mein Penis :D
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Ich nicht, aber meine Frau.

Als das hier im Forum mal zur Sprache kam war die Reaktion: "man kann sich auch viel einreden."
Anfangs war das alles noch verletzend, vorallem für sie, inzwischen haben wir aber sehr gut gelernt mit der ignoranz der "anderen" zu leben.
 
Meine Freundin ist das. Sie hat schon manchmal Schwierigkeiten Dinge auszublenden und wird schneller gestesst, wenn sie vielen Reizen ausgesetzt ist. Vor allem große Menschenmengen sind für Sie extra nervig.

Manchmal knuddelt sie mich dann und ich halte ihr die Ohren zu, dann kann sie mal kurz durchatmen.
ich kann mir vorstellen, dass das kacke ist, es liest sich aber eigentlich ganz schön.
 
Werden sie (unterschwellig) auch heute noch.

Glaube ich gerne. Also eigentlich ungerne, du weisst schon. :D

Menschen, die sich nicht mit gewissen Themen beschäftigen (oder sich in andere Menschen hineinversetzen können), werden das mit Sprüchen wie "ach, mit ein bisschen gutem Willen kann man das bestimmt unterdrücken" abtun. Aber wie bei (für "uns" unverständlichen) Phobien geht das nicht. Und sowas wird zur permanenten Belastung.
 
Finde ich aber schon krass wie präsent das Thema doch ist anhand der ersten Reaktionen hier. Hatte ich vorher noch nie mit zu tun. Die Spannweite in dem Bereich ist schon recht groß. Was ich mir zum Beispiel schlimm vorstelle, sind die Fälle die extrem an Reizüberflutung leiden. Sprich nichtmal richtig im Restaurant sitzen können weil sie alle Geräusche und Gerüche ablenken. Dass man dann auch irgendwann Gefahr läuft ne Depression zu bekommen ist relativ klar. Wenn das Gehirn so einem Dauerreiz ausgesetzt ist.

Umgekehrt finde ich es aber auch krass, dass es Fälle gibt die zum Psychologen rennen und mit Chemie vollgepumpt werden, obwohl sie eigentlich gar nicht an Depressionen leiden, sondern einfach "nur" eine extreme Gefühlswelt haben.

Ich wusste von mir immer schon dass ich ein "Gefühlsmensch" bin. Jetzt kann ich viele Handlungen von mir aber in eine andere Schublade stecken. Werde zum Beispiel nie vergessen wie ich als Kind in den 80er mal irgendwann in den Nachrichten die meine Mom geschaut hat, gesehen habe wie im Irak oder Iran irgendwo einem Menschen von Soldaten mit nem Stein der Arm gebrochen wurde. Hat man damals einfach so kurz gezeigt. Das hat mich abartig lange verfolgt weil ich mit 9 oder 10 einfach nicht verstehen konnte wie Menschen so etwas machen können. Und so etwas passiert immer wieder. Gerade in den letzten Jahren mit der IS, wenn man da manchmal gehört hat, was die anrichten sind mir wirklich Tränen die Wangen herunter gelaufen. Da dachte ich schon dass ich wohl ein Misanthrop bin oder werde. Oder so Dinge dass man sich lieber mit Freunden einzeln trifft und große Partys eher nicht mag und meidet. Und mein berühmter Mandosfreitag den sich jede Freundin immer anhören durfte. Wenigstens einen Tag die Woche den ich nur für mich habe und mich zurück ziehen kann. Klingt verschroben, aber jetzt verstehe ich das. Einfach zum Selbstschutz und Reiz-reseten.

Wobei ich da gegenüber den extremen Fällen wirklich ganz gut und "normal" da stehe. Wenn ich da manche Dinge und Erfahrungsberichte lese wird einem echt anders.
 
Ich bin anscheinend das Gegenteil und werde dazu ermahnt, mit Hochsensiblen sorgsam umzugehen.

Interessantes Thema.
Werd das mal von meiner Frau machen lassen. Schätze ihr Score wird schon etwas anders ausfallen und näher in die Richtung gehen.
 
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