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Fußball-Transfers: Fakten, Gerüchte, Spekulationen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Musste auch eben ziemlich schmunzeln, als ich den Beitrag über die Rücküberweisung der Transfersumme gelesen habe. Auf welcher gesetzlichen Grundlage wird dieser Vorgang begründet? Das FFP ist nur eine Richtlinie und die Ausstiegsklauseln hat die PD selbst ins Regelwerk verankert.
 
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Warum sind da jetzt Grenzen überschritten?
Es wächst halt alles und jeder macht was er will und keine Organisation schreitet ein oder begradigt das irgendwie.
Im Fussball wird sehr viel Geld generiert, dementspreched kann auch viel ausgeschüttet werden.
Da gibts dann entweder eine natürliche Grenze, dass eben irgendwann eine höchste Stufe an Attraktivität und Durchdringung für den Markt erreicht ist und dann keine noch höheren Summen mehr erzielt werden können oder dass da wirklich konsquent und nachhaltig reguliert wird und Grenzen gezogen werden.
Das FinancialFairplay sollte ja so etwas sein, aber wie man sieht ist das ja eher eine sehr lockere Vorgabe.
Sowas wie Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn. :ugly:
 
Das Gejammer ist mittlerweile wirklich unerträglich geworden. Die "Grenzen" sind doch schon vor Jahren überschritten worden. Ein Ronaldo für fast 100 Mio Euro. Im Prinzip doch schon jeder Deal im zweistelligen Mio Bereich. Bei den Gehältern das Gleiche. Das wird jetzt wohl jedes Jahr das Gleiche Gehammer geben. Anstatt sich dann einfach abzuwenden und schauen was man gerne sieht oder macht. Nein, stattdessen wird über einen Zustand gemotzt den es so doch schon seit 15 Jahren und länger gibt. Ein Zustand in dem die meisten gerne Fußball gesehen haben. Ich sehe das in anderer Form wie Streich. Ob 25, 100 oder 222 Mios, das sind für mich unfassbare Summen für einen Menschen. Genauso wie 5, 15 oder 45 Mio Gehalt für Fussballspielen. Das ist alles krank. Irgendwelche moralische Grenzen existieren da doch schon das gesamte Jahrtausend nicht mehr. Fussballer sind eben die neuen Rockstars und der Fussball ist auch immer mehr Entertainment und die Vereine in der Vermarktung eben immer professioneller. Letztlich ist es doch wie alle Hobbys, wenn ich kein Bock mehr darauf habe lasse ich es halt sein. Man hat eh zu wenig Zeit im Leben für alles was man gerne macht. Langeweile gibts so oder so nicht.
 
Warum sind da jetzt Grenzen überschritten?
Es wächst halt alles und jeder macht was er will und keine Organisation schreitet ein oder begradigt das irgendwie.
Im Fussball wird sehr viel Geld generiert, dementspreched kann auch viel ausgeschüttet werden.
Da gibts dann entweder eine natürliche Grenze, dass eben irgendwann eine höchste Stufe an Attraktivität und Durchdringung für den Markt erreicht ist und dann keine noch höheren Summen mehr erzielt werden können oder dass da wirklich konsquent und nachhaltig reguliert wird und Grenzen gezogen werden.
Das FinancialFairplay sollte ja so etwas sein, aber wie man sieht ist das ja eher eine sehr lockere Vorgabe.
Sowas wie Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn. :ugly:
er erklärt ja schon, was ihn stört. der ganze kommentar ist ja rein subjektiv. ich fand ihn interessant genug, ihn zu teilen.

was ich daran teile ist vor allem dieses "ist mir egal". seit einiger zeit wird mir selber der fußball immer egaler. hab ich früher noch wie bescheuert vor dem tv gehockt und mir alles reingezogen, was irgendwie fußball war, interessiert mich mittlerweile nur noch der bvb. alles andere ist mir wumpe. egal ob liga, pokal, cl oder el... solange dortmund da nicht spielt, isses mir einfach egal.
 
Ob nun 100 Mio oder 222 Mio ist doch eigentlich völlig egal. Ich finds in Zeiten der enormen Armutsschere einfach abartig mit welchen Zahlen da um sich geworfen wird. Und damit mein ich nicht mal unbedingt die Ablöse. Die Gehälter der Spieler und Berater sind IMO das eigentlich übel. Allein, dass sich Neymar selber freikaufen kann zeugt doch wie unfassbar absurd das ist.

Edit: kann mich den 3en oben nur abschließen. Sturm Graz bzw die AUT Liga ist mir einfach zu schlecht und mit Red Bull zu fad. CL spielen eh immer die gleichen, das rumgehuele am Platz geht mir auch aufn Sack. Da ist die Transferpolitik zwar nur ein Teil der die Unlust bringt, aber doch dabei...
 
Ja, ich verstehe nur nicht wie man schreiben kann dass das alles nichts mehr mit dem eigentlichen Fußball zu tun hat.
Was ist denn eigentlicher Fußball? Wie gesagt wenn man Fußballromantik und Unverdorbenheit haben will, dann geht man halt Kreisliga gucken. Aber will auch keiner. :D
Natürlich interessiert mich auch nicht alles, wie auch, warum auch.
Wenn ich Musik mag muss ich ja auch nicht jedes Lied auf der Welt hören, sondern nur das was mir gefällt.
Es gibt ein sehr, sehr grosses Angebot an Fussball, das auch gewachsen ist in den letzten Jahren ...viele Sendeplätze und Termine, Vereinsfuball, Nationalmannschaften etc. Da findet natürlich eine gewisse Art Sättigung statt, aber das ist ja auch normal.
Aber ebenso normal ist ja auch, dass Vereine um ihren Teil am Kuchen kämpfen.
Um Prestige, um Spieler, um Titel, um (Vermarktungs)gelder, um Platzierungen ... kann man denen nicht vorwerfen.

Wenn einem diese ganzen Preise auf den Keks gehen, dann darf man aber auch keine Konzerte mehr besuchen von Rockstar oder dann darf man auch keine Hollywoodfilme mehr sehen. Was Neymar in einem Jahr verdient bekommt Leonardo DiCaprio für einen Film
 
dieses kreisliga-argument wird aber irgendwann auch langweilig. zum einen kann ich mir meinen lieblingsverein nicht aussuchen. der bvb spielt in dem falle nun mal nicht in der kreisliga. selbst wenn: was mache ich denn, wenn die aufsteigen? (meine ex bspw. ist bochum-fan und hofft, dass die vierter werden, damit sie in der zweiten liga bleiben, aber zu den besten gehören).

die amateure gucken ist sicher nicht das gleiche. allein schon vom zuschauerschnitt. und wo liegt denn das problem, sich die vorstellung des fußballs von vor 25-30 jahren bewahren zu wollen? "bratwurst und bier", der spieler ist "einer von uns"...

ist das utopisch? na klar. die marketingentwicklung im fußball ist kaum aufzuhalten. in amerika ist so etwas ja quasi standard. dort hat man aber auch keine vergleichbare fankultur. eine die über jahrzehnte mit dem alten fußball gewachsen ist und nun vor diesem "kapitalistischen" umbruch steht. "der fußball" war nunmal anders und wir erleben seinen wandel. dass das nicht jedem gefällt ist doch logisch.

kritik an dieser entwicklung kann man von mir aus als "jammern" bezeichnen. ich seh das allerdings nicht so eng. ich selber jammer darüber nicht (mehr). wie gesagt: mir ist es mittlerweile einfach egal. ich werde mein sky-abo kündigen, wenn sich discovery und sky nicht mehr einigen. den bvb seh ich dann in der sportschau oder im stadion. und ich empfinde es nicht als jammern, festzuhalten wieso "sie" mich als fan des fußballs im allgemeinen verloren haben.
 
Was mich an der ganzen Sache juckt ist das Financial Fair Play. Dass das schon immer lax gehandhabt wurde, ist mir klar. Aber irgendwo muss doch mal ein Punkt erreicht sein, wo man einfach mal einschreiten muss :? Nächstes Jahr kommt dann einer für 500 Mio. und es wird irgendwie wieder getrickst, das der Verein den Transfer offiziell gar nicht zahlt, weil er ansonsten seine ganze Mannschaft verkaufen müsste, um international spielen zu dürfen...
 
Bin auch mal gespannt ob der Salary Cup kommt.
Dann müsste man aber wirklich eine eigene Liga auserhalb der FIFA machen.
Das würde dann wirklich so wie in den USA ablaufen, das da aus Deutschland vielleicht 2 oder 3 Vereine dabei sind.
Der normale Fan hat in den USA seinen Lieblingsverein in der Profiliga und seinen Örtlichen Verein im College.
Kann ich mir selber zwar nur schwer vorstellen aber wer weiß was kommt.
 
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