Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Gleichgeschlechtliche Ehe - Eure Meinung

  • Ersteller Ersteller Gelöschte Mitglieder 5700
  • Erstellt am Erstellt am

Homosexuelle Ehe in Deutschland erlauben?

  • Ja

    Stimmen: 163 88,6%
  • Nein

    Stimmen: 21 11,4%

  • Umfrageteilnehmer
    184

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mir persönlich ist es eher fast egal, weil ich nicht vor habe zu heiraten und auch niemanden kenne der davon jetzt profitiert.
Aber warum konservativ hier immer gleich als alt, rückständig, schlecht und böse abgestempelt wird weiß ich auch nicht.
Ganz einfach: Weil sich die Gesellschaft noch nie zum Positiven verändert hat, wenn man ständig alten Werten und Traditionen nachhängt und gleichzeitig alles/vieles Neue erst mal verteufelt, weil es den Status Quo ändert.
 
nice vielleicht darf ich ja dann bald 2 lesben heiraten :huldig:
klar... hier ... nimm meine :D

upload_2017-6-30_10-6-30.png
 
Also heiraten soll jeder wen er will, da bin ich echt offen.

Bei einer Adoption in einer Homo Ehe sehe ich das etwas skeptischer. Ich weiss nicht ob das ein zu altmodisches Denken ist, aber ich finde ein Kind sollte Mama und Papa haben, und nicht zwei Papas oder zwei Mamas.

Gut, besser zwei großartige Papas als ein "normales" Elternhaus wo das Kind vernachlässigt wird, aber davon sollte man ja nicht ausgehen.

Allerdings sollte man keinem Paar (egal ob hetero oder homo) gesetzlich verwehren ein Kind mit Liebe großzuziehen. Irgendwie schwierig.
 
Also heiraten soll jeder wen er will, da bin ich echt offen.

Bei einer Adoption in einer Homo Ehe sehe ich das etwas skeptischer. Ich weiss nicht ob das ein zu altmodisches Denken ist, aber ich finde ein Kind sollte Mama und Papa haben, und nicht zwei Papas oder zwei Mamas.

Gut, besser zwei großartige Papas als ein "normales" Elternhaus wo das Kind vernachlässigt wird, aber davon sollte man ja nicht ausgehen.

Allerdings sollte man keinem Paar (egal ob hetero oder homo) gesetzlich verwehren ein Kind mit Liebe großzuziehen. Irgendwie schwierig.
In einem Punkt gebe ich dir recht. Das betrifft aber wieder die Gesellschaft. Könnte mir in der Schule schon Mobbing unter den Kindern vorstellen, weil das Kind vllt 2 schwule Papas hat. So traurig das auch ist.
 
Es geht aber darum, Minderheiten vor Benachteiligung zu schützen. Wenn man Homosexuellen die Ehe verwährt, benachteiligt man sie. Und als Minderheit können sie sich in einer Demokratie möglicherweise nicht einmal dagegen wehren, solange eine Mehrheit dafür votiert.
Es wird hingegen schwer zu argumentieren, in welchen Rechten die Minderheit der Konservativen (was ich für ein Gerücht halte btw.) beschnitten wird und darum geschützt werden muss.
aber ab heute ist doch alles gut. die homos werden jetzt vom Staat geschützt und haben durch die Ehe gleiche Rechte wie heteros. niemand ist mehr im Nachteil.
 
Aber ich muss trotzdem mal sagen, dass wir in Deutschland schon Vorreiter was Weltoffenheit und Gleichberechtigung betrifft sind. In der Gesellschaft sind doch die meisten Ausländer und zb. Homosexuelle längst akzeptiert und werden nicht angefeindet, wie vllt noch vor 60-70 Jahren. Für eine Gesellschaft ist das ein ziemlich kurzer Zeitraum. Habe noch ein Gesundheitsbuch von Ende 70er/Anfang 80er. Dort wird Homosexualität als krankhafte psychische Störung beschrieben, welche dringen behandelt werden muß. Und heute sind wir soweit, dass Homosexuelle sogar vor dem Gesetz gleich sind.
Das wäre heute in vielen anderen Staaten noch lange nicht möglich.
Man sollte sich freuen, in so einem fortschrittlichen Land leben zu dürfen, wo man so leben kann wie man möchte (natürlich friedlich)
Und diese ganzen Nazis und Schwulenhasser (ungleich Leuten, welche nur gegen die Ehe für alle sind) sind halt dumm geboren und werden auch dumm sterben.
 
Checke nicht "ein Kind sollte Mama und Papa haben, sonst fehlt etwas". Soll auch gar nicht b9se gemeint sein, aber was kann denn Papa/Mama was Mama/Papa nicht für die Erziehung tun kann (außer dem obvious Milch geben)?
 
Ganz einfach: Weil sich die Gesellschaft noch nie zum Positiven verändert hat, wenn man ständig alten Werten und Traditionen nachhängt und gleichzeitig alles/vieles Neue erst mal verteufelt, weil es den Status Quo ändert.

Das ist aber auch nicht die Definition von "echten" Konservativen Positionen. Die sind ursprünglich eher die Weiterentwicklung dort, wo es Sinn macht und andererseits Bewahrung von Dingen, die sich bewährt haben. Dass das leider im Laufe der Zeit zum Teil verloren gegangen ist, ist ne andere Sache.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, ein Thema findet man immer mit dem man jemanden aufziehen/mobben kann und 80% der Kinder sind die eigenen Eltern eh peinlich. Ich denke es fehlen da in unseren Gefilden nur die Erfahrungswerte, funktioniert ja in anderen Ländern auch.
 
das zum Thema Meinungsfreiheit. aber typisch für kt. schwimmt man nicht in der Masse mit wird man nieder gemacht und ausgelacht. :drunter:

Das gehört eben zur Meinungsfreiheit, das ertragen anderer Meinungen.

Diese weinerliche Mimi Kultur ist schon ein Unding. Mir doch egal ob mich jemand wegen meiner Meinung mit seiner konfrontiert, solange es nicht handgreiflich wird, auch wenn es die Masse ist. Ich ertrage es und habe ggf Argumente für jene die tatsächlich an einem Diskurs interessiert sein sollten und nicht nur Meinungen austauschen wollen.

Sitze da auch nicht persönlich in einer Bubble (wie man das heutzutage so nennt), denn in meinem persönlichen Umfeld (Familie, Freunde, Bekannte und Kollegen) befinden sich etliche Menschen mit zB politisch grundlegend anderer Meinung. Das sind an sich feine Menschen, wenn es nicht gerade um diese Themen geht, auch wenn ihre politische Meinung konträr zu meiner steht und Diskussion darüber meist darin enden, dass sie mir übers Maul fahren möchten aber das juckt mich nicht. Ich ertrage ihre Meinung und weiß mich dagegen zu wehren (ohne weinerlich im Selbstmitleid zu versinken), klar zu machen weshalb ich ihre Meinung nicht teile und was ich an jener “verkehrt“ finde. Im Gegensatz zu mir tun sich diese wiederum mit dem Ertragen meiner Meinungen und Argumente schwer (eigentlich sind Menschen die mit Meinungsfreiheit wirklich umgehen können leider eine Rarität) aber auch damit kann ich leben :D
 
Ich kann mich bei dem Thema nicht entscheiden, ich bin absolut dafür das Homosexuelle heiraten dürfen mit allen Rechten und Pflichten. Ich habe auch in der Familie eine Cousine die sogar über uns wohnen. Und kenne allgemein ein paar Leute und hab da garkein Problem mit. Aber selbst die diskutieren ob die "Ehe" nicht nur was für altmodische Katholisch Christliche Denkweisen ist. Also weniger im negativen Sinne , ist halt echt ein schwieriges Thema. Wie @Freezi schön sagt auch das Kinder Thema.

Einerseits war das für mich auch immer so ein Mama Papa Ding, die Ehe. Jetzt etwas extra für diejenigen zu machen und es anders zu nennen wäre eine Lösung. Denke aber die falsche, das impliziert wieder die Leute sind anders. Sowas will ich eigtl nicht, man soll sich da nicht ausgeschlossen fühlen und es wäre ein absolut falsches Zeichen.

Die Ehe war für mich halt immer ein Grundgerüst in der Gesellschaft was die Familiengründung angeht.

Umgekehrt denke ich auch wieso sollten Homosexuelle kein Kind groß ziehen können. Ich seh es in der Familie, Frau a hatte vorher ein Kind und es mit genommen in die Beziehung mit ihrer Lebensgefährtin. Und bevor ein Kind garkeine Eltern hat ist es ja ganz sicher die bessere Sache. Wenn jetzt manche denken so als Bsp:
"Woher holen sich Mädels ihre Mädels Tipps wie schminken"...

Ich hab zwei Schwestern, die haben auch nicht ihre Mutter gefragt wie das mit der Schminke hinhaut xD. Dafür gab es andere Medien und Freundinnen etc.

Wie gesagt ich habe da garkein problem mit nur einerseits weiß ich nicht ob es nur für "normale" sein soll und es ein System geben soll das exakt das selbe ist mit einem anderen Namen. Umgekehrt will ich auch nicht das die Personen sich anders behandelt fühlen.

Meine Antwort geht eigtl ganz klar ins "Ja" mit ein paar bedenken, bitte steinigt mich nicht, was ist schon hundertprozentig.
 
Checke nicht "ein Kind sollte Mama und Papa haben, sonst fehlt etwas". Soll auch gar nicht b9se gemeint sein, aber was kann denn Papa/Mama was Mama/Papa nicht für die Erziehung tun kann (außer dem obvious Milch geben)?

Auch wenn es heute gerne anders propagiert wird, gibt es immer noch deutliche Unterschiede in der Erziehung zwischen Mann und Frau. Fehlt ein Teil, fehlt auch ein Teil der Erziehung. Andererseits gibt's die perfekte Familie ja eh kaum noch, weil Kinder absolute Liebestöter sind :D.
 
Auch wenn es heute gerne anders propagiert wird, gibt es immer noch deutliche Unterschiede in der Erziehung zwischen Mann und Frau. Fehlt ein Teil, fehlt auch ein Teil der Erziehung. Andererseits gibt's die perfekte Familie ja eh kaum noch, weil Kinder absolute Liebestöter sind :D.
tut mir leid, aber das halte ich für ausgemachten unsinn. ein kind ist entweder gut erzogen oder nicht, inwiefern das geschlecht seiner eltern daran beteiligt sein soll erschließt sich mir nicht.
 
Das ist aber auch nicht die Definition von "echten" Konservativen Positionen. Die sind ursprünglich eher die Weiterentwicklung dort, wo es Sinn macht und andererseits Bewahrung von Dingen, die sich bewährt haben. Dass das leider im Laufe der Zeit zum Teil verloren gegangen ist, ist ne andere Sache.
So schauts aus , der Konservatismus lehnt Neues ja nicht gleich ab, aber will altes was sich bewährt hat erhalten. Und das ist auch gut so.

Und zum Thema Homoehe...ich würde mich schon als Konservativ bezeichnen,bei dem Thema komme ich trotzdem ins wankeln. Ich kann zwar nicht verstehen das Männer Männer lieben und Fraue Frauen..aber das muß ich auch nicht , aber akzeptzieren sollte man es in einer modernen Gesellschaft. Genauso wie man akzeptieren muß das es Menschen gibt die Homosexualität nicht verstehen können. Aber jeder soll so leben wie er/sie Glücklich wird solang er/sie der Gesellschaft und andere nicht dabei schadet.
Bin aber doch eher gegen die Ehe ,da das traditionelle Bild der Ehe (Mann/Frau) schon immer galt. Das sich da die Geister scheiden kann ich schon nachvollziehen,da wir in der heutigen Zeit doch in einer toleranten Welt leben. Schwierig schwierig das alles.

Was mich nur irritiert ist dieser Begriff "Ehe für alle" Wo fängt es an und wo hört es auf . Wenns dann irgendwann mal in die Richtung gehen sollte das z.b diese abartige Kinderehen geduldet werden...dann ...
deshalb sollte man bei dem Begriff "Ehe für alle" Gleich Grenzen setzen.
 
Diese Unterhaltungen hatte ich schon zu Hauf. Recht schnell kommt man dann beim letzten verbliebenen Argument an: "Aber die werden doch dann in der Schule gemobbt". Auf das Gegenargument wird dann allerdings immer mit Abwinken/Unglaube reagiert: "Für die junge Generation ist das schon heute kein Grund mehr zum Mobben, da sie bereits ein Leben lang gleichgeschlechtliche Beziehungen z. B. im Fernsehen vorgelebt bekommen.". Es ist sind allein die jetzigen Erwachsenen und Alten die ein Problem daraus machen.
 
Zurück
Oben