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Gleichgeschlechtliche Ehe - Eure Meinung

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Homosexuelle Ehe in Deutschland erlauben?

  • Ja

    Stimmen: 163 88,6%
  • Nein

    Stimmen: 21 11,4%

  • Umfrageteilnehmer
    184

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ich möchte mal wissen wer heutzutage noch wegen seiner sexuellen Gesinnung gemobbt wird?

Wh00t?

Für viele Homosexuelle ist das sicher noch trauriger Alltag. Und auch heute noch trauen sich viele nicht, sich zu outen. Es kann Nachteile bei der Jobfindung bringen. Selbst hoch angesehene Sportler outen sich erst nach vielen, vielen Jahren, da sie Nachteile und Imageschäden befürchten. Zudem ist das Internet voll von homophoben Hasstiraden.

Wenn Homosexualität so normal wäre, würden wir uns hier nicht über sowas wie die gleichberechtigte Ehe unterhalten.
 
Zum Thema Adoption

Es werden ja weiterhin die Jugendämter entscheiden, in welche Familie ein Kind kommt. Und da wird es dann interessant, ob die jetzt entschiedene Gleichberechtigung wirklich entstanden ist. Oder ob dann heterosexuellen Paaren bevorzugt ausgewählt werden.
 
Gerade kinder sind so vorurteilsfrei, die haben ganz sicher das allerkleinste problem mit 2 vätern oder müttern, wer lesbische paare oder männer kennt der weiß eh bescheid dass sie in gleicher form unterschiedlich sind wie heteros.

Mobbing ist sicherlich ein thema dabei aber da müssen künftige generationen durch und irgendwann kommt der durchbruch, so ist das im wandel der zeit, der anfang wird steinig sein aber irgendwann kann man damit leben dass der schwarze kein bimbo ist und einem gehört so dern er gleichberechtigt ist. Das hätte in amerika auch keiner gedacht dass das mal geht.

Steel, meinst du das ernst mit gemobbt? Du schwule Sau! Weisst du wie oft man das auf der straße hört? Das ist normalität unter kindern. Und genau deswegen weil man homosexuelle ausgrenzt und nicht als norm integriert.

Da überschätzt du Kinder aber gewaltig. Kinder sind grausam.
 
Wh00t?

Für viele Homosexuelle ist das sicher noch trauriger Alltag. Und auch heute noch trauen sich viele nicht, sich zu outen. Es kann Nachteile bei der Jobfindung bringen. Selbst hoch angesehene Sportler outen sich erst nach vielen, vielen Jahren, da sie Nachteile und Imageschäden befürchten. Zudem ist das Internet voll von homophoben Hasstiraden.

Wenn Homosexualität so normal wäre, würden wir uns hier nicht über sowas wie die gleichberechtigte Ehe unterhalten.

Also ich muß ehrlich sagen, als sich Hitzelsperger (Der wars doch ? ) sich geoutet hat , wars mir recht egal. Denn die Welt hat nun einmal andere Probleme. Was mich aber wirklich gestört hat , war dieses ganze Tara darum. Es wird der Gesellschaft immer vorgeworfen diese Scheere im Kopf zu haben, aber sobald einer aus der Öffentlichkeit sich zu seiner Homosexualität bekennt werden erstmal die Sektkorken knallen gelassen.

Niemand sollte sich zu seiner Homosexualität outen , denn mir ist es egal ..davon habe ich nicht mehr und nicht weniger...
 
Da überschätzt du Kinder aber gewaltig. Kinder sind grausam.
Ich rede nicht von schulkindern sondern adoptierte kinder. Dass kinder die kinder der schwulen pärchen mobben, logo, man kann nicht erwarten dass sich das sofort ändert, vielleicht dauert das 100 jahre, wahrscheinlich wirds immer menschen geben die das nicht akzeptieren wollen, aber das gehört alles dazu, man kann nir davor nicht die augen verschließen dass homosexualität vollkommen normal ist, es tritt so häufig auf dass es dazu gehört, man kann es ja eh nicht ändern, selbst wenn man das will. Spätestens wenn sich alle schwulen outen wird man bauglötze staunen wie häufig das doch auftritt.
 
Niemand sollte sich zu seiner Homosexualität outen , denn mir ist es egal ..davon habe ich nicht mehr und nicht weniger...

Du bist doch dazu quasi gezwungen. Die meisten müssen den inneren Krieg über Jahre mit sich austragen (viele Homos denken ja selbst erstmal, dass sie nicht "normal" sind), dann muss die Familie informiert werden, das gesamte Umfeld. Und bei Personen der Öffentlichkeit dann eben auch die Nation.

Ich denke auch, dass "Promis" sich nicht outen, um selbst etwas davon zu haben. Sondern damit normale Homos sehen, dass Homosexualität auch vor Promis nicht Halt macht und dass man dazu stehen soll.

Wenn das alles so einfach wäre, müsste sich echt keiner outen. Aber es ist eben noch weit von Normalität entfernt. Sieht man ja auch hier. Würden sich zwei Männer in der Öffentlichkeit küssen, würden viele es "eklig" finden. Das könnte man jetzt weit zurückverfolgen bis man zu dem wahren Punkt kommt, warum man es eklig findet.
 
Sieht man ja auch hier. Würden sich zwei Männer in der Öffentlichkeit küssen, würden viele es "eklig" finden. Das könnte man jetzt weit zurückverfolgen bis man zu dem wahren Punkt kommt, warum man es eklig findet.

Der da wäre? Geheim gehaltener abgrundtiefer Schwulenhass? Oder vielleicht einfach nur, weil man es als Gegenteil der eigenen sexuellen Orientierung schlicht unschön findet, so wie es viele auch nicht sonderlich attraktiv finden, wenn sie zwei sich küssende fette oder hässliche Menschen sehen müssen? (Mal unabhängig davon dass es immer auf die Art des Kusses ankommt, da gibt's ja viele Abstufungen).
 
Zuletzt bearbeitet:
@Zimtzicke

Jetzt noch die etwas unglückliche und nicht mehr zeitgemäße Wortwahl "die Homos" einfach durch "homosexuelle/queere/gleichgeschlechtlich Liebende Personen/Menschen" ersetzen und alles ist shiny. ;) :) :dhoch:

(Nicht alle Personen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften sind homosexuell...)
 
altmaier und von der leyen haben übrigens zugestimmt. das hätte ich vor allem von altmaier nicht unbedingt erwartet...

Ich glaube Altmeier hatte aber schon mal vor Jahren Andeutungen gemacht, dass er das locker sieht. Vielleicht auch, weil ihm selbst ja regelmäßig unterstellt wird, schwul zu sein und er die gesellschaftliche Problematik und die Tatsache, dass es überfällig ist, gut nachvollziehen kann.
 
Das ist aber auch nicht die Definition von "echten" Konservativen Positionen. Die sind ursprünglich eher die Weiterentwicklung dort, wo es Sinn macht und andererseits Bewahrung von Dingen, die sich bewährt haben. Dass das leider im Laufe der Zeit zum Teil verloren gegangen ist, ist ne andere Sache.

Was das politische Spektrum angeht, ist das auf die frühe französische Nationalversammlung im 18 Jahrhundert zurück zu führen und zwar auf die dortige Sitzordnung. Links saß die revolutionär-republikanische Stoßrichtung (die nach Veränderung Strebenden) und rechts die der Monarchie freundlich Gesinnten (die Konservativen). Daher die politischen Begriffe links und rechts. Da hat sich dann natürlich auch mal eine Mitte zwischen den beiden herausgebildet.

Deine Definition passt daher wenn du Konservative gegen die politische Mitte tauscht.
 
kann gut sein, würde sogar sinn ergeben, ahtte ich aber überhaupt nicht auf dem schirm.
Ich möchte mich zwar weder an Zwangsoutings beteiligen, noch an Gerüchten über die sexuelle Orientierung einer Person, da dies absolute Privatsache ist.

Da sich Altmaier dazu aber schonmal geäußert ha, weil es Spekulationen gab, kann man das ruhig anbringen: "Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will als Politiker nicht über seine "sexuelle Identität definiert oder wahrgenommen werden". Es sei seltsam, sagt Altmaier im neuen stern: "Die gleichen Leute, die sagen, Ihr müsst uns als Schwule akzeptieren, haben ein Riesenproblem, zu akzeptieren, dass jemand alleine leben möchte". Das Charakteristikum seines Lebens sei nun mal, dass er seit 54 Jahren allein durchs Leben gehe. "Ich leide nicht darunter, ich bin auch nicht depressiv, und jeder, der mich kennt, wird bestätigen können, dass ich ein sonniges Gemüt und eine kindliche Freude am Leben habe"."
http://www.stern.de/politik/deutsch...sst-sein-leben-als-ewiger-single-3588294.html

Bestätigt mich, dass ich Altmaier als einen der klügsten Köpfe der Union betrachte.
 
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