Ich bin der Ansicht, dass jedes Open-World-Spiel gleich ist. Egal, ob Witcher, Fallout oder Horizon drauf steht. Alle haben Filler-Content, ja auch Witcher und RDR, und Story/Quest-Design steht auf einem anderen Blatt Papier und ist ohnehin nur ein unterstützender Faktor bei mir. Ich spiele OW-Titel seit eigentlich immer aus einem gemeinsamen, simplen Grund: Bewegungsfreiheit in einer wunderschön nachgebauten Welt. Diese Lust darauf steht über allem, sich von Checklisten-Design oder belangloser Story abschrecken zu lassen funktioniert bei mir nicht.
Gab bislang in jedem OW-Titel genug interessante Aufgaben, die das Grund-Gameplay auch ausnutzen. Kaufe ich mir ein Phantom Pain, will ich schleichen. Drölf Außenposten geben mir die Freiheit, dass auszukosten. Mache ich deshalb gleich alle Außenposten? Nö. Auch 100 % wie der komplette Motherbase-Aufbau juckt mich nicht, ist sicher auch ein Faktor, wieso ich keine Ermüdung spüre. Ich spiele ja zwischendurch auch mal ein Indie, Battlefield oder Cinematic-Ding.
Horizon Zero Dawn und letztes Jahr Watch Dogs 2 zeigen es aktuell wieder. Welt und Gameplay sind genial, Sammelei und Crafting/Waffen bauen nimmt man nebenher mit, Thematik ist gut genug rübergebracht als Begründung für die Missionen. 50 Stunden Spaß mit beiden. So gehört sich das. Denke ich an RDR2, Cyberpunk, AC Empire oder Crackdown 3 juckts mir in den Fingern.