Weil es eine weder durch Fakten noch durch neutrale Betrachtung belegbare Behauptung ist, die sich einseitig gegen Männer richtet. Es mag ja sogar stimmen, dass Männer im Mittel häufiger als Frauen dazu neigen, Tatsachen erklären zu wollen (ich bin das beste Beispiel dafür), aber wenn man daraus die Behauptung macht, wenige/viele/alle Männer würden wenigen/vielen/allen Frauen zwanghaft ständig etwas erklären wollen, ist das eben ein sexistisches Klischee.
Mit derselben Berechtigung könnte man den Begriff "womanclaiming" einführen und behaupten, das mansplaining wäre nur dadurch verursacht, dass Frauen "ja immer" haltslose Behauptungen aufstellen (wie z. B. die Behauptung, Männer würden mansplainen), so dass der Mann gar nicht anders kann, als der Frau zu erklären, "was richtig ist".