Es hilft wenn man den bauphysikalischen Zusammenhang kennt.
Interessant sind 3 Werte:
• Luftfeuchtigkeit im Raum
• Lufttemperatur im Raum
• Oberflächentemperatur
Bei deinem konkreten Beispiel hat man eigentlich den klassischen Fall. Ein eher kühler Raum, der über längere Zeit nicht be/entlüftet wird und es zu einem hohen Feuchtigkeitsanfall (Schweiß und Atemluft) kommt. Wenn es nun draußen kälter wird, sinkt die Oberflächentemperatur vom Fenster. Wenn die Oberflächentemperatur den Taupunkt erreicht, fällt dort die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit als Kondensat aus.
Wann das passiert, kannst du anhand einer
Taupunkttabelle feststellen.
Um das in deinem Fall zu verhindern wird dir vermutlich nur übriggbleiben, die Temperatur im Raum zu erhöhen. Mit einem
Infrarotthermometer kannst du die Oberflächentemperatur messen. Anhand der Tabelle kannst du dann ablesen ob es bei dir möglich wäre, die Raumtemperatur soweit zu erhöhen, damit es einfach zu keinem Kondensatausfall kommt.
Dein Lüftungsverhalten (Stoßlüften für wenige Minuten) ist eh schon vorbildhaft. Sinn macht es zB vor allem nach dem Kochen oder Duschen.
Je nach dem wie viel du im Schlafzimmer die Heizung hochdrehen musst, würde ich einfach in der Früh nach dem Aufstehen das Wasser abwischen, fertig. Wenn es Kunststofffenster sind, ist es ohnehin komplett unproblematisch. Bei Holzfenster ist immer die Gefahr gegeben, dass dort über Jahre/Jahrzehnte der Holzstock bzw. die Lackierung/Lasur kaputt geht.
[ama]
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