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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das ist dem "freuen" auf das Kind is ja auch noch so eine Sache - ich glaube nicht das ich dieses Vater-Gen habe ( wir beide sind ohne Väter ausgewachsen). Klar freue ich mich auch irgendwie auf meinen Sohn, aber das ich jetzt gerade enthusiastisch dabei bin, ist auch nicht der Fall. Ich denke das ist einfach irgendwas falsch bei mir gepolt, denn meine Partnerin denkt das es anders sein müsste....
Wenns dir hilft:
Ich hab mich zwar auf mein Kind gefreut, aber ich hab z. B. während der Schwangerschaft dem Scheisser auch nix vorgesungen, oder sowas. Ich habs mal versucht, aber dabei bin ich mir blöd vorgekommen.
Überhaupt hab ich die Schwangerschaft relativ emotionslos mitgemacht. Bin auch nicht ausgetickt, als man das erste Mal Bewegung im Bauch gespürt hat. Ich fand das im Gegenteil eher gruselig...:oops:
Die Geburt an sich war dann aber echt cool, aber ganz ehrlich: die wirklich tiefen und starken Vatergefühle kamen bei mir auch erst im Laufe der Zeit.
Wenn das Kind anfängt auf dich zu regieren, das ist echt der Hammer...
Vorher ist es ein kleines Etwas, was man füttern, wickeln und schlafen legen muss. Das liebt man natürlich, aber so wirklich unendlich geil wird es, wenn man Abends um 19 Uhr nach Hause kommt, und die kleine Lotte einem ein " HALLO PAPA!!" entgegenkräht, und einem um den Hals fällt..:)
Langer Rede, kurzer Sinn: du bist nicht falsch gepolt, das geht vielen Männern so. Wenn die Gefühle jetzt noch nicht so da sind, werden sie mit der Zeit kommen.
Die ersten Monate sind relativ "langweilig", aber dann gehts ab.
Freu dich drauf. :)
 
Wenns dir hilft:
Ich hab mich zwar auf mein Kind gefreut, aber ich hab z. B. während der Schwangerschaft dem Scheisser auch nix vorgesungen, oder sowas. Ich habs mal versucht, aber dabei bin ich mir blöd vorgekommen.
Überhaupt hab ich die Schwangerschaft relativ emotionslos mitgemacht. Bin auch nicht ausgetickt, als man das erste Mal Bewegung im Bauch gespürt hat. Ich fand das im Gegenteil eher gruselig...:oops:
Die Geburt an sich war dann aber echt cool, aber ganz ehrlich: die wirklich tiefen und starken Vatergefühle kamen bei mir auch erst im Laufe der Zeit.
Wenn das Kind anfängt auf dich zu regieren, das ist echt der Hammer...
Vorher ist es ein kleines Etwas, was man füttern, wickeln und schlafen legen muss. Das liebt man natürlich, aber so wirklich unendlich geil wird es, wenn man Abends um 19 Uhr nach Hause kommt, und die kleine Lotte einem ein " HALLO PAPA!!" entgegenkräht, und einem um den Hals fällt..:)
Langer Rede, kurzer Sinn: du bist nicht falsch gepolt, das geht vielen Männern so. Wenn die Gefühle jetzt noch nicht so da sind, werden sie mit der Zeit kommen.
Die ersten Monate sind relativ "langweilig", aber dann gehts ab.
Freu dich drauf. :)
Das meinte ich weiter oben mit den ersten 3 Monaten. Die sind wirklich schlimm. Müdigkeit wird dein neuer Freund und der kleine fleischklops nervt auch manchmal wenn er vor dir beim Wickeln liegt. Die machen da auch nicht viel. Ich hab mal gelesen das dass menschliche Kind wohl 3 Monate zu früh geboren wird (wegen dem Kopf, der wäre dann zu groß) und die ersten 3 Monate eben noch nicht voll entwickelt ist. Könnte ich so bestätigen weil danach ist irgendwann der Moment wo die Kommunikation mit dir beginnt und das ist eine großartige Erfahrung. Dann geht es auch los das du ständig neues und Entwicklung siehst, eine absolut faszinierende Zeit die einem einen Heiden Respekt vor Mutter Natur einflößt. Ist eh genial wenn die später anfangen zu laufen, zu sprechen und das ganz automatisch. Das Gehirn des Menschen ist schon außergewöhnlich.

Wie hier schon mehrmals geschrieben. Das eigene Kind gibt einem eine ganz neue Sicht auf die Welt.

Früher war ich auch mal beim Stammtisch säbelrasseln dabei, terrorregime einfach weg Bomben, Krieg ist manchmal notwendig etc. nun sehe ich das alles anders, Krieg und Gewalt ist einfach nur scheisse und absolut respektlos vor dem Geschenk des Lebens das uns die Natur oder Gott gegeben hat.
 
Das trifft es ganz gut auf den Punkt.

Die ersten paar Wochen schläft/isst das Kind, mehr nicht. Eher unspektakulär. Dann fängt es irgendwann an zu grinsen, die Augen werden immer klarer, dann fängt es an zu sitzen, krabbeln, sagt Mama/Papa. Es werden jede Woche neue Skills unlocked. Vielleicht ist das der Reiz.
 
Bei uns sind es drei Jahre Unterschied und das finde ich ziemlich perfekt. Die beiden können momentan super miteinander spielen und der Große istdem Kleinen in allem ein Vorbild und Orientierung. Und die Sozialkompetenz von beiden wird dadurch merklich gefördert!
Finde ich jetzt ziemlich sexistisch von euch nur zwei Jungen auf die Welt zu bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei man diese Entwicklung auch als Eltern braucht. Wenn ich mir vorstelle, dass die Kleine von Anfang an schon Gas gegeben hätte, wären wir sicher nicht so gut mit klar gekommen. So konnte man sich schön ans Elternsein gewöhnen (eben eher mental - wir sind jetzt Eltern, ab jetzt ist vieles anders) und so viel Änderungen im Leben gab es noch nicht. Okay, wenn die Frau stillt hat die schon treiben, aber wenn es normal funktioniert ist das ja eher ne schöne und auch ruhige Sache. Und dann geht es eben nach und nach los. Rückblickend waren eigentlich die ersten 9 Monate recht relaxed. Spannend wird es erst wenn sie sich selbst fortbewegen können.
 
Jo, wenn Babys direkt laufen könnten, wäre das in der Tat sehr gefährlich. Der Kleine von meiner Schwester konnte mit 10 Monaten laufen. Der ist erst mal überall gegen gelaufen, weil er vom Kopf her noch gar nicht so weit war.

... und bis man gelernt hat, alle Gefahrenstellen zu erkennen, dauert es auch ein paar Monate.
 
Ich glaube, was der Diskussion vielleicht (?) gut täte, ist die Einsicht, dass Menschen unterschiedlich sind und ticken. Wenn zum Beispiel Gerri überhaupt nicht vorstellen kann, Vater zu werden, ist das natürlich voll in Ordnung. Hat ja hier auch keiner kritisiert.

Dann gibt es Fälle, wie Wintermute, wo ein Kind quasi aus dem Nichts ins Leben tritt und es alles andere als klar ist, ob er die Vaterrolle annimmt. Imo, und das ist vielleicht schon kontroverser, ist es aus meiner Sicht auch akzektabel, insofern es eben total viele Fälle gibt, wo es so läuft. Wo die Schwangerschaft und das Kind die Leute eher trennt als zusammenbringt. Das wünscht man sich sicherlich nicht. Aber das ist auch kein Gradmesser.

Und natürlich auch die Situationen, wo das Kind noch einmal eine ganz neue Qualität in die Beziehung und persönlich bringt. Mein bester Freund ist gerade Vater geworden und ich interessiere mich schon für sein Baby. Hatte es auch aufn Arm und eine Menge Spaß daran und kann komplett nachvollziehen dass und warum er so stolz auf seine Familie ist.

Aber bei der Entscheidung, ob ich das auch machen sollte, oder als Indikator, ob ich auch so happy damit wäre, hilft mir das ja alles nicht.

Von daher wäre ich da vorsichtig und möchte darauf hinweisen, dass es total viele Möglichkeiten gibt, damit umzugehen. Und das ich nur für jeden hoffen kann, dass er die Entscheidung trifft, die sich später (!) auch als die richtige erweist. Aber das weiß man ja vorher nicht.
 
Das trifft es ganz gut auf den Punkt.

Die ersten paar Wochen schläft/isst das Kind, mehr nicht. Eher unspektakulär. Dann fängt es irgendwann an zu grinsen, die Augen werden immer klarer, dann fängt es an zu sitzen, krabbeln, sagt Mama/Papa. Es werden jede Woche neue Skills unlocked. Vielleicht ist das der Reiz.
Wer braucht da schon Dragon Age oder the witcher :lol:
 
Unser Wicht war letzte Woche bei nem mehr oder weniger spontanen Fotoshooting in nem Familiencafe. Sieht man doch an den Augen was das für ein freches Würstchen ist :lol:

Wicht.jpg
 
Ich glaube, was der Diskussion vielleicht (?) gut täte, ist die Einsicht, dass Menschen unterschiedlich sind und ticken. Wenn zum Beispiel Gerri überhaupt nicht vorstellen kann, Vater zu werden, ist das natürlich voll in Ordnung. Hat ja hier auch keiner kritisiert.

Dann gibt es Fälle, wie Wintermute, wo ein Kind quasi aus dem Nichts ins Leben tritt und es alles andere als klar ist, ob er die Vaterrolle annimmt. Imo, und das ist vielleicht schon kontroverser, ist es aus meiner Sicht auch akzektabel, insofern es eben total viele Fälle gibt, wo es so läuft. Wo die Schwangerschaft und das Kind die Leute eher trennt als zusammenbringt. Das wünscht man sich sicherlich nicht. Aber das ist auch kein Gradmesser.

Und natürlich auch die Situationen, wo das Kind noch einmal eine ganz neue Qualität in die Beziehung und persönlich bringt. Mein bester Freund ist gerade Vater geworden und ich interessiere mich schon für sein Baby. Hatte es auch aufn Arm und eine Menge Spaß daran und kann komplett nachvollziehen dass und warum er so stolz auf seine Familie ist.

Aber bei der Entscheidung, ob ich das auch machen sollte, oder als Indikator, ob ich auch so happy damit wäre, hilft mir das ja alles nicht.

Von daher wäre ich da vorsichtig und möchte darauf hinweisen, dass es total viele Möglichkeiten gibt, damit umzugehen. Und das ich nur für jeden hoffen kann, dass er die Entscheidung trifft, die sich später (!) auch als die richtige erweist. Aber das weiß man ja vorher nicht.
Alles richtig.
Aber er wird ja jetzt nunmal Papa, ob gewollt oder nicht.
Und da isses, denke ich, schon ok, wenn andere Väter versuchen, ihm etwas die Angst zu nehmen.
Bei Gerri ist es was anderes.
Das Gerri (momentan) kein Kind will, hat ihm ja niemand versucht auszureden.
 
Das ist dem "freuen" auf das Kind is ja auch noch so eine Sache - ich glaube nicht das ich dieses Vater-Gen habe ( wir beide sind ohne Väter ausgewachsen). Klar freue ich mich auch irgendwie auf meinen Sohn, aber das ich jetzt gerade enthusiastisch dabei bin, ist auch nicht der Fall. Ich denke das ist einfach irgendwas falsch bei mir gepolt, denn meine Partnerin denkt das es anders sein müsste....

Das liegt wahrscheinlich eher an der Situation, das ist natürlich unschön. Würde das Ganze trotzdem nicht so auf die Kosten reduzieren ;)
 
@Wintermute Warst Du aber nicht mal einer der geschrieben hatte mehrerer 100€ monatlich fürs Alter (Privat-Rente) zu investieren? Wenn ja würde ich jetzt mal Prioritäten setzen. Du lebst jetzt. Pfeif erst mal auf die Altersvorsorge, wenn Du damit Familie unterstützen und Dein Haus retten kannst. Genieße es was in nächster Zeit passiert.
 
Naja, Familie unterstützen.. für sein Kind wird er schon zahlen (müssen), ansonsten gibts da keine Familie. Wird wohl eher verunsichern, wenn man die Altersvorsorge kappt und das Geld monatlich an die Ex überweist. Wenn man das Haus so retten könnte, klar...
 
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