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PS4 The Order: 1886

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab gerade das 1. Kapitel gespielt und bin bisher angetan von dem Game. Zur grafik braucht man ja eigentlich nichts mehr sagen und die QTE finde ich persönlich auch überhaupt nicht schlimm. Was für mich zählt, ist das ich unterhalten werde, und das wird mir bislang in bester Optik geboten. Und ich finde sogar, dass die Balken dem Game keineswegs Schaden
 
So, war jetzt so angefixt und hab mir dann auch heute The Order gekauft.
Hatte für die Gamestop Aktion noch zwei Spiele hier liegen, die ich nicht mehr brauche, und mir, weil die Standard Version in allen Frankfurter Gamestops ausverkauft ist, dann die Blackwater Edition gekauft. Die ist an sich zwar völlig überteuert, aber in der Aktion für EUR 29,99 noch verschmerzbar.
Eingelegt, installiert, die ersten Kapitel hinter mich gebracht und was soll ich sagen: Ich bin hin und weg. :huldig:
Das ist ja noch schöner, als ich nach den Grafik Lobhudeleien erwartet hatte. Ich stehe oft einfach nur da und schaue mir die ganzen Details, dieses tolle Art Design, diese wundervolle Setting an. Und dazu bin ich vom Soundtrack auch total begeistert. Pure Love. :liebe:

Muss mir ganz viel Zeit lassen, damit ich da möglichst lange von habe.
 
Das erste Kapitel ist zudem noch das optisch unspektakulärste (zumindest soweit ich mit fünf abgeschlossenen Kapiteln behaupten kann). Da war ich noch nicht mal sonderlich beeindruckt, doch in den Levels danach gibt es so manche Szenenbilder, die fantastisch eingefangen und ausgearbeitet worden sind.
 
Ich denke das größte problem wird nicht sein das die grafik fotorealistisch wäre, sondern die glaubwürdigkeit die dahinter steckt..etwas kann nur echt wirken wenn sich etwas echt verhält..nehmen wir absolut 100% korrekte mimiken,bewegungen, eine glaubwürdige k.i und was da nicht noch alles für abläufe bei einem echten menschen stattfinden, die dann auf so ein charakter auch rüber kommen müssen. ich denke schon das crytek ,epic und amd mit ihren aussagen richtig liegen...aber da wird wohl einiges mehr an probleme sein um eine welt so richtig glaubwürdig wirken zu lassen


Vorallem finde ich die Grafik von Heute ausreichend, hier und da einwenig verbesserungswürdig, aber im großen und ganzen vollkommen ausreichend. Ich hätte da lieber andere Elemente eingeführt, wofür man die neue Rechenpower benutzen könnte. Realtime Destruktion, Softbodys, wirklich gute KI. Sachen, welche die Art Spiele zu spielen wirklich revolutionieren würden. Da haben heute Indie Entwickler deutlich mehr mut Bewiesen und Spiele erschaffen die völlig neu und frisch sind. Grafik ist eben nicht immer alles.
 
Ich denke das größte problem wird nicht sein das die grafik fotorealistisch wäre, sondern die glaubwürdigkeit die dahinter steckt..etwas kann nur echt wirken wenn sich etwas echt verhält..nehmen wir absolut 100% korrekte mimiken,bewegungen, eine glaubwürdige k.i und was da nicht noch alles für abläufe bei einem echten menschen stattfinden, die dann auf so ein charakter auch rüber kommen müssen. ich denke schon das crytek ,epic und amd mit ihren aussagen richtig liegen...aber da wird wohl einiges mehr an probleme sein um eine welt so richtig glaubwürdig wirken zu lassen

Naja wie gesagt: Für Jeff Bridges waren ja all diese Ressourcen ausreichend verfügbar und trotzdem schreit sein CGI Modell geradezu nach Uncanny Valley. Konsolen müssten ja diverse Figuren + Umgebung + Ki + Animationen + Physik usw zugleich berechnen und das auch noch besser als auf Film-Niveau in einem zehntausendstel der Zeit um wirklich von Fotorelalismus sprechen zu können.
Die Grafik wird sich natürlich diesem Ziel immer weiter annähern, aber dass wir in 7 Jahren ein Spiel haben bei dem man nicht mehr sagen kann ob es ein Spiel ist oder nicht...glaub ich einfach nicht. Das heißt ja aber nicht, dass nicht ne Momentaufnahme einer Szene dieses Spiel fotorealistisch aussehen könnte - sowas ist ja heute schon fast möglich.
Eventuell muss man da auch nach Genre differenzieren: Rennspiele wären da das Genre dem ich diesen Sprung am ehesten zutrauen würde.
Auch heute sieht man ja noch wie unterschiedlich ausgereift die Nachbildung der echten Welt in Spielen gelingt: Gebäude/Architektur - erstaunlich gut. Sowas wie Vegetation ist dagegen absolut furchtbar bzw kann nicht im Ansatz mit dem Niveau mithalten was man eben bei künstlich generierten Strukturen erreicht hat. Oder nehmen wir mal natürlichen Boden in Spielen: Das sieht auch meistens ziemlich bescheiden aus - zum einen weil er unnatürlich undetailliert wirkt und zusätzlich wegen fehlendem Texturefiltering (wobei das Problem in 7 Jahren wohl keines mehr sein dürfte). Techniken die den Boden realistisch aussehen lassen wie zB Parallax Mapping funktionieren auch immer nur aus nem bestimmten Blickwinkel und verlieren aus einem anderen jede Wirkung (gut in Far Cry 4 zu sehen). Dann müsste man schon alles wirklich aus Polygonen basteln - ist mit 10TF vielleicht auch drin, aber die anderen Probleme bleiben ja weiterhin (Menschen, Vegetation, Flüssigkeitssimulation). Vegetation hat imo zB in den letzten Jahren kaum Fortschritte gemacht. Damit das besser aussieht müsste man in den nächsten 7 Jahren schon ne komplett neue Technik haben um sowas darzustellen, anstatt mit Sprites zu arbeiten oder es halt wie in nem Renderfilm wirklich ausmodellieren, aber ob dafür 10TF reichen?

Sind ja alles nur Laien - Mutmaßungen und Epic und AMD wissen da sicherlich eher drüber Bescheid, nur mich wundert es dann eben, dass man im Filmbereich diese Hürde noch nicht genommen hat (jetzt auf den Menschen bezogen).

@Cycron

in den von dir genannten Feldern sind Fortschritte auch unbedingt notwendig, aber die Grafik ist imo noch nicht ausreichend - zumindest für mich nicht. Und generell kann das Ziel ja letztlich nur der Fotorealismus sein, da man immer versuchen wird so lange Fortschritte zu machen bis eben die natürliche Grenze erreicht ist.
Vor 12 Jahren zu Xbox Zeiten haben btw auch schon Leute gesagt, dass die Grafik ja eigentlich gut genug ist und man doch praktisch nichts mehr verbessern könnte - dem würdest du ja aus heutiger Sicht auch nicht mehr zustimmen, oder?
 
Das ziel ist vr, die grafik wird eher wieder heruntergeschraubt, geht auch gar nixht anders weil die spiele zu teuer werden und eben dann auch zur gefahr, je teurer die spiele umso vorsichtiger die studios, das kann also überhaupt nicht gut ausgehen, vor allem nicht aus kreativer sicht. VR wird so einige defizite wieder wett machen, das wird cool.
 
VR wird nur temporär für einen Stagnation sorgen (und das auch nur bei VR Spielen) - danach wird natürlich auch dort das Ziel Fotorealismus sein. Das ist ne Tatsache, weil es einfach die natürliche Obergrenze ist. Vielleicht werden sich weniger Studios diesem Ziel verschreiben, aber es wird nicht passieren, dass AMD und Nvidia einfach aufhören bessere GPUs zu bauen und Epic und Crytek etc aufhören ihre Engines weiterzuentwickeln. Es wird immer irgendjemanden geben, der die Grenzen noch weiter verschieben will. Und die finale Grenze ist eben der Fotorealismus.
 
Es ist aber keine win win situation, je mehr du deinen fotorealismus bekommen wirst umso eingeschränkter werden die spiele werden, fast schon einfältig werden sie ausfallen. Im grunde doch auch bezeichnend dass die 2 hübschesten nexgen spiele die fotorealistisch sind die einfälltigsten sind, das wird sich auch kaum ändern, zusätzlich war eines davon ein todesstoß der spieleschmiede. Ich weiß nicht ob ich das so arg erstrebenswert finde, eigentlich kein bisschen sogar.
 
Ich glaube auch, dass Fotorealismus ein Ziel ist, der Gelder für Entwicklungen freigibt. Aber jeder weiß, dass das niemals zu machen sein wird. Wenn man das nämlich sehr ernst nimmt, ist dass dann nämlich irgendwann kein Spiel mehr. Irgendwann müssten so viele Details berechnet werden, dass einfach eine zweite Realität entsteht.

Klar, einzelne Objekte, werden irgendwann so aussehen wie abfotografiert, aber die Illusion wird ein paar Sekunden später einbrechen.

Trotzdem, ich hoffe, dass The Order in dieser Gen grafisch auch noch mal überholt wird. Auch in Spielen, die mehr Spiel sind.
 
Mixer zieht auch Schwerter des Königs einem Herr der Ringe vor und auf die visuelle Qualität beider Spiele übertragen, passt dieser Vergleich sogar besser als man denkt. Von daher: Was hast du denn erwartet? :grins:

Ich mag Ryse übrigens so, wie es ist - bevor hier noch jemand denkt, er/sie müsse einschreiten.
 
Ist halt die Frage, ob die Engine ein God of War auf der PS4 überhaupt stemmen kann. Es ist ja nun kein Geheimnis, dass die Optik von The Order durch gewisse Einbußen (Balken, Blur, Linearität, kleine Level) erzeugt wurde. "Größere" Szenen wie z.B.

Bei allem Respekt für RAD in Hinsicht auf das geleistete aber bei Santa Monica & vielen anderen prestigeträchtigen Studios ist doch ein ganz anderes Kaliber von Talenten beheimatet. Ein lineares und dennoch weitaus offeneres Abenteuer inkl. einer interaktiven Welt mit der jetzt gesehenen Technik & besser wird spätestens ab 2016 eher die Regel als die Ausnahme sein. Ohne Limitierungen wie Balken oder Blureffekten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist aber keine win win situation, je mehr du deinen fotorealismus bekommen wirst umso eingeschränkter werden die spiele werden, fast schon einfältig werden sie ausfallen. Im grunde doch auch bezeichnend dass die 2 hübschesten nexgen spiele die fotorealistisch sind die einfälltigsten sind, das wird sich auch kaum ändern, zusätzlich war eines davon ein todesstoß der spieleschmiede. Ich weiß nicht ob ich das so arg erstrebenswert finde, eigentlich kein bisschen sogar.

Eingeschränkt werden sie ja nur durch die Technik. Die wird ja auch Fortschritte machen und irgendwann in ferner Zukunft bist du an nem Punkt wo du sowohl fotorealistische Optik wie auch riesige Spielwelten, KI, Physik etc miteinander verknüpfen kannst. Ich rede ja immer vom endgültigen Ziel. Das heißt ja nicht, dass es das schon in 20 Jahren geben muss. Bei Spielen muss sich das schon die Waage halten. Ein fotorealistischer Raum in dem man nichts machen kann wird für die meisten natürlich nicht das Ziel sein. Warum sollten die Spiele immer weiter dadurch eingeschränkt werden? Temporär wenn man der Grafik alles unterordnen würde schon - aber doch nicht auf Dauer.

Ich glaube auch, dass Fotorealismus ein Ziel ist, der Gelder für Entwicklungen freigibt. Aber jeder weiß, dass das niemals zu machen sein wird. Wenn man das nämlich sehr ernst nimmt, ist dass dann nämlich irgendwann kein Spiel mehr. Irgendwann müssten so viele Details berechnet werden, dass einfach eine zweite Realität entsteht.

Klar, einzelne Objekte, werden irgendwann so aussehen wie abfotografiert, aber die Illusion wird ein paar Sekunden später einbrechen.

Trotzdem, ich hoffe, dass The Order in dieser Gen grafisch auch noch mal überholt wird. Auch in Spielen, die mehr Spiel sind.

Es wäre ja immer nur eine Illusion, aber das reicht ja schon um Fotorealismus zu erschaffen. Mal als einfaches Beispiel: Damit ne Spielwelt fotorealistisch aussieht muss nicht jedes Blatt einzigartig sein und die Texturen vollkommen verschieden. Es muss auch keine 1000000fache Lichtreflektionen geben. Es muss nicht jedes Sandkorn berechnet werden und du musst die Objekte auch nicht bis auf atomarer Ebene ausmodellieren etc.
Kurzum: um den Anschein zu erwecken muss man nicht die gesamte Realität simulieren. Ich denke zwar nicht, dass man den Anschein von Fotorealismus mit 10TF Rechenleistung erreichen kann, aber irgendwann wird der Punkt bestimmt erreicht sein.
 
ich finde es gut, dass the order etwas auf die bremse tritt...denn so kommen umgebung und atmo einfach besser
bei cod weiss man nach dem durchspielen garnicht mehr was es alles für levels gab weil man so durchgejagt wird
 
Es wäre ja immer nur eine Illusion, aber das reicht ja schon um Fotorealismus zu erschaffen. Mal als einfaches Beispiel: Damit ne Spielwelt fotorealistisch aussieht muss nicht jedes Blatt einzigartig sein und die Texturen vollkommen verschieden. Es muss auch keine 1000000fache Lichtreflektionen geben. Es muss nicht jedes Sandkorn berechnet werden und du musst die Objekte auch nicht bis auf atomarer Ebene ausmodellieren etc.
Kurzum: um den Anschein zu erwecken muss man nicht die gesamte Realität simulieren. Ich denke zwar nicht, dass man den Anschein von Fotorealismus mit 10TF Rechenleistung erreichen kann, aber irgendwann wird der Punkt bestimmt erreicht sein.

Scheint dann aber einfach nur die Frage zu sein, wann man sich zu Frieden gibt. Ich wette, wenn wir so weit sind, kommt einer und erzählt, dass entweder Fotorealismus von gestern ist und wir Realismus brauchen, oder aber er sagt, das geht doch nur, wenn man Holz atomar aufbaut. Denn nur eine Oberfläche, mit Lichtspiegelungen, reiche nicht...etc, pp

Wenn mir jemand Reflektionen in einer Techdemo simuliert, erweckt das für mich schon den Anschein von Fotorealismus. Auf Autos etwa, aber eigentlich sind sich ja alle einig, dass das noch keiner ist.
 
Scheint dann aber einfach nur die Frage zu sein, wann man sich zu Frieden gibt. Ich wette, wenn wir so weit sind, kommt einer und erzählt, dass entweder Fotorealismus von gestern ist und wir Realismus brauchen, oder aber er sagt, das geht doch nur, wenn man Holz atomar aufbaut. Denn nur eine Oberfläche, mit Lichtspiegelungen, reiche nicht...etc, pp

Wenn mir jemand Reflektionen in einer Techdemo simuliert, erweckt das für mich schon den Anschein von Fotorealismus. Auf Autos etwa, aber eigentlich sind sich ja alle einig, dass das noch keiner ist.

Deswegen spreche ich ja auch nur vom Anschein von Fotorealismus. Im Detail betrachtet wird man die Illusion wohl immer brechen können (z.B. wenn man irgendwelche Hilfsmittel wie ein Fernglas im Spiel hätte mit dem man extrem nah an Texturen bzw generell Objekte heranzoomen könnte).
Aber ich denke auch, dass man in einigen Aspekten schon jetzt den Anschein von Fotorealimus erreicht hat. Spiegelungen auf Autos (wenn sich die Kamera wie in nem Rennspiel dahinter befindet), wie du sagst z.B. Die sind vielleicht nicht 100% akkurat, aber das registriert man ja nicht unbedingt, wenn man nicht ständig die Umgebung im Blick hat. Bei anderen Ansichten des Autos könnte die Illusion dann wieder brechen bzw. sieht man schon wie sowas mit raytracing noch realistischer geht - aber ich glaube eben dass man das in der Verfolgerperspektive bei nem Rennen nicht registrieren würde.
Damit ein ganzes Spiel aber fotorealistisch ist bzw. den Anschein erweckt, muss eben alles zusammenkommen - das Beste von dem was derzeit machbar ist und sehr, sehr viel was heute noch nicht machbar ist.
 
Habs gerade durchgespielt und wird wohl ne solide 4 von 5 bei mir. Mit eins der besten Spiele dieser noch jungen Generation. Jetzt brauch ich erstmal den Soundtrack.
 
Gestern bis zum Krankenhaus gespielt.

Bis jetzt ist dieses Spiel sehr geil. Die Kritik, es würde zu wenig gespielt, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich finde die Mischung zwischen Gameplay und Cutscenes sowie einfach nur ruhigen abschnitten ziemlich gut gewählt. Zudem finde ich mal die Charaktäre richtig klasse. Von der taffen Izi über den Franzmann bis zu Sir Gallahad. Super :lol:

Die Grafik ist über jeden zweifel erhaben, lediglich ein mal dachte ich: Ok, das jetzt aber nicht hübsch
Man kam aus nem Gullideckel, die Bodentexturen :schreck:

Mal sehen, ob ich heute Zeit finde, weiter zu machen :liebe:
 
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