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PS4 The Order: 1886

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ich finde das das game ab der zweiten hälfte story technisch total abflacht, man hätte den rebellen scheiss sein lassen sollen und es hätte viel mehr um und gegen werwölfe und vampire gehen müssen, aber dieses rebelln verschwörungsscheiss geht nach hinten los ..und das ende
schliesst doch nur darauf das galahad gegen den orden vorgehen wird und irgendwann selber ordensoberhaupt wird, da hätte nichts von wegen verschwörung sein müssen sondern einfach nur der orden der gegen werwölfe/vampire etc kämpft

Ich erkläre mir das Ende so:

Galahad wird ja vom Orden ausgeschlossen und gejagt und taucht fortan unter! Dies alles passiert 1886. Und 1887 tritt auf einmal ein gewisser van Helsing in Erscheinung und macht Jagd auf Vampire und Werwölfe! Für mich wird Galahad also zu van Helsing! Zeilich passt es jedenfalls perfekt zu meiner Theorie!

:cool:
 
ich finde das das game ab der zweiten hälfte story technisch total abflacht, man hätte den rebellen scheiss sein lassen sollen und es hätte viel mehr um und gegen werwölfe und vampire gehen müssen, aber dieses rebelln verschwörungsscheiss geht nach hinten los ..und das ende
schliesst doch nur darauf das galahad gegen den orden vorgehen wird und irgendwann selber ordensoberhaupt wird, da hätte nichts von wegen verschwörung sein müssen sondern einfach nur der orden der gegen werwölfe/vampire etc kämpft

Da bin ich genau umgekehrter Meinung. Die Handlung zieht nach der Sache mit dem Luftschiff bis zum Ende hin erst so richtig an.
 
Die Story zieht zwar an, wird aber nicht konsequent zu Ende geführt. Zu viel wird offen gelassen, zu viel zu kurz behandelt oder zu schnell wieder abgeschnitten. Und das Finale zu überhastet präsentiert. So sehr ich den Kontext und das Potenzial der Story auch schätze: IMHO hat RAD da nicht ganz den roten Faden gefunden.
 
Da bin ich genau umgekehrter Meinung. Die Handlung zieht nach der Sache mit dem Luftschiff bis zum Ende hin erst so richtig an.
Finde ich nicht ..die erste hälfte ist echt so verdammt gut , aber danach ist es irgendwie nicht mehr das wie ich es mir so vorstelle von der story her...schade das man meiner meinung nach so viel potential verschenkt hat um die story so richtig interessant zu halten
 
Die Story zieht zwar an, wird aber nicht konsequent zu Ende geführt. Zu viel wird offen gelassen, zu viel zu kurz behandelt oder zu schnell wieder abgeschnitten. Und das Finale zu überhastet präsentiert. So sehr ich den Kontext und das Potenzial der Story auch schätze: IMHO hat RAD da nicht ganz den roten Faden gefunden.

Wo sahst du den roten Faden verloren?
Fand das eigentlich alles sehr konsequent zu Ende gedacht und selbst das Ende nicht überhastet.

Man merkt dem Titel nur an, dass die Entwickler fest von einem oder mehreren Nachfolgern ausgehen und daher kein völlig in sich abgeschlossenes Werk abgeliefert haben. The Order 1886 stößt im Grunde das Tor zu diesem Universum auf, dessen potentielle Möglichkeiten und dessen Tragweite einem hier präsentiert wurden.

Im Zentrum der Erzählung dieses Erstlings befand sich halt der Orden und...
der Charakter des Grayson, der hier für kommende Teile imo ziemlich gut und interessant aufgebaut bzw. positioniert wurde.
(sicherheitshalber mal in den Spoiler gepackt)
 
Naja, die Beziehung zu Izi, die Wendung im neunten Kapitel, das alles hätte man schon etwas weiter ausbauen können. Das wären ja interessante Punkte gewesen. Ich hätte mir da auch mehr gewünscht, z.B. auch noch zu den Ripper-Morden.
 
Gefühlt war The Order für mich die erste Staffel einer neuen Serie, für einen Film sind echt noch ein paar Dinge zu offen geblieben. Genau deshalb erhoffe ich mir einen oder mehrere Nachfolger und eine kontinentübergreifende Erweiterung des Universums.

Das Ende an sich fand ich auch stimmig.

Gerade deshalb, weil man nicht die Wahl hatte, ihn leben zu lassen. Hatte ein richtig mulmiges Gefühl.
 
Was mir einfach nicht gefällt
das Galahad nun ordenlos da steht, der orden durch eine verschwörung nun das "böse" ist , mir hätte es einfach besser gefallen wenn der Orden erstmal so bleibt wie er sollte ohne verschwörung und die Ritter gegen Werwölfe, Vampire oder was weiss ich kämpft....
......mir gefällt die Story so überhaupt nicht wirklich.
 
Naja, die Beziehung zu Izi, die Wendung im neunten Kapitel, das alles hätte man schon etwas weiter ausbauen können. Das wären ja interessante Punkte gewesen. Ich hätte mir da auch mehr gewünscht, z.B. auch noch zu den Ripper-Morden.

Die Ripper Morde hat man Lord Hastings und seines Gleichen in die Schuhe geschoben, als man dessen Identität hautnah erfuhr. Whitechapel war ja quasi deren Futterplatz.

Die Beziehung zu Isabeau fand ich auch sehr interessant dargestellt. Man merkte ganz klar, dass sie beide etwas für einander empfinden bzw. das auch recht offen auslebten und das völlig von irgendwelchen kitschigen Szenen oder Dialogen befreit. Grayson war auch ständig bedacht sie nicht in unnötige Gefahr zu bringen, weshalb er sich ja auch ua an ihren Bruder für die Infiltration von Hastings Villa wandte und nicht an seinen Squad.

Interessant fand ich dann auch Isas inneren Konflikt, als Grayson im Orden als Verräter hingestellt wurde. Da merkte man durch Acting und Dialoge richtig, dass ihr das zum einen extrem gegen den Strich geht bzw. sie innerlich völlig zerrissen/aufgebracht deshalb ist, sie sich aber eisern an ihren Schwur gegenüber dem Orden klammert.

Das hat mir insgesamt verdammt gut gefallen, dass hier nicht irgendeine Standard Love Story zelebriert wurde, wovon ich eigentlich von Anfang an ausging.


Was mir einfach nicht gefällt
das Galahad nun ordenlos da steht, der orden durch eine verschwörung nun das "böse" ist , mir hätte es einfach besser gefallen wenn der Orden erstmal so bleibt wie er sollte ohne verschwörung und die Ritter gegen Werwölfe, Vampire oder was weiss ich kämpft....
......mir gefällt die Story so überhaupt nicht wirklich.

Der Orden ist doch überhaupt nicht das böse?
Eigentlich wurde das völlig frei von schwarz/weiß Denken umgesetzt.

Lord Chancellor brachte es aufgrund eines moralischen Konflikts nicht übers Herz, den jungen Lykaner zu töten und nahm ihn auf. Später erkannte er, dass es zu spät war, hier noch einzuschreiten und dass eine Enthüllung des ganzen den Orden in seinen Grundfesten erschüttern und gefährden würde.

Grayson erkannte das auch anstandslos zum Schluss und machte nicht lange einen Aufstand deshalb. Einfach weil er wohl wusste, aufgrund seiner Jahrhunderte die er im Orden verbrachte, dass dieser einen wichtigen Zweck erfüllte und daher fortbestehen musste.

Alastair wiederum stand im Konflikt mit seiner Herkunft und entschied sich dazu seinesgleichen über die Menschen zu stellen. Das ist auch kein klassischer "Bösewicht".
 
Ja, mir ist das mit dem Ripper schon klar, aber da hatte man mehr draus machen können. Bei Izi hätte ich mir am Ende noch einen Dialog gewünscht. Das wurde nicht gut zuende gebracht. Spricht jedenfalls Vieles für einen Nachfolger. Ich sehe das wie bestoftimes. Fühlt sich nach einer Pilotfolge einer Serie an. Interessante Einführung mit viel Potenzial, aber nicht viel mehr.
 
Wo ich so gerade darüber nachdachte, muss ich The Orders Narration ein weiteren, größeren Pluspunkt anhängen: Es wird recht viel zwischen den Zeilen erzählt, ohne einem das direkt auf die Nase zu binden. Das mag ich ja bei Filmen sehr, weil das für mich ein Zeichen von intelligent/gut geschriebenen Drehbüchern ist.
 
Das meine ich. Vieles wird angedeutet, aber nicht ausgearbeitet. Das ganze Thema mit den Lykanern kam mir zu kurz, deshalb hat mich das Finale auch moralisch kaum abgeholt.

Übrigens fällt mir da noch eine Frage ein:

Würde erklärt, was genau die Luftschiff-Bombe jetzt eigentlich bewirkt hat? Also diejenige, die angefordert wird und die Lykaner...vertreibt?
 
Ich werd am Ende wohl doppelt so lange am Spiel sitzen, wie jeder andere. Habe erst Kapitel 5 abgeschlossen und schon über 7 Stunden gespielt. Ich nehm aber auch alles mit, lese jeden einzelnen Text, beachte die Details und renne/sprinte so gut wie nie. Ist schon ein tolles Fühl in London.

dito. spiels seit freitag jeden abend und bin immer noch nicht durch.

nehme auch alles mit und spaziere regelrecht durch die levels. das letzte spiel was das geschafft hat, war alan wake.
 
Wow, das vielleicht einzige Presse Review da draußen, mit dem ich konform gehen kann. :ulgy:

Einer großartigen Spielwelt, einer restlos beeindruckenden Technik in Verbindung mit dem dazu passenden Artdesign steht ein konservatives, geradliniges Spieldesign gegenüber. Eure Finger werden keine neue Erfahrung sammeln, jedenfalls keine, die es vorher noch nicht gab. Das Auge erfreut sich jedoch der detailverliebten Zelebration - und ja, in gewisser Weise ist es eine fast göttliche Erfahrung - eines aus ebenso konservativen Elementen neu gemischten Szenarios, das von der ersten bis zur letzten Stunde fasziniert. Es stimmt, dass zwischen diesen Stunden nicht so viele andere liegen, aber wiederum, dem gegenüber stehen ein Tempo und Timing, die exakt wissen, was sie tun. The Order 1886 ist eine spielbare Filmerfahrung, eine technisch atemberaubende Fortsetzung des Full-Motion-Video-Gedankens von vor so langer Zeit, nur mit dem Unterschied, dass der spielerische Anteil drumherum durchaus was kann. Insoweit ist es eben nicht das Rebel Assault unserer Tage. Es kann mehr, als nur besser auszusehen als alles andere. Man spielt es auch gerne und folgt seiner Geschichte mit Freude durch eine Welt, von der wir in Zukunft hoffentlich noch mehr zu sehen bekommen.

http://www.eurogamer.de/articles/2015-02-19-the-order-1886-test
 
Ich werd am Ende wohl doppelt so lange am Spiel sitzen, wie jeder andere. Habe erst Kapitel 5 abgeschlossen und schon über 7 Stunden gespielt. Ich nehm aber auch alles mit, lese jeden einzelnen Text, beachte die Details und renne/sprinte so gut wie nie. Ist schon ein tolles Fühl in London.
Schön. Habe ca. 11 oder 12 Stunden gespielt und dachte, dass ich der einzige hier bin, der so lang da dran sitzt. :D
 
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