Anders gesagt: An den großen Spielen arbeiten mehr als 100 Leute. Keiner kann seine eigene Vision zum Leben erwecken, jeder muss schauen, dass es für das große Ganze dann passt.
Schonmal etwas von Aktionskunst gehört oder künstlerische Projektarbeiten?
Je nach Ausmaß hast du hier auch teilweise sehr große Teams dran sitzen, die sich um alles mögliche kümmern, wie zum Beispiel lediglich ihr handwerkliches Geschick beizusteuern, Termine organisieren, wirtschaftliche Dinge wie die Finanzierung und das Sponsoring Abwickeln etc. Dennoch gibts hier immerzu einen Kern, von dem das alles ausging, die Idee, das gesamte Konzept, die das Projekt auch überwachen und leiten.
Nur weil es aufgrund des Ausmaßes zur Projektarbeit wurde, handelt es sich nicht weniger um Kunst.
Der Einwand des Geldes ist aber auf jeden Fall berechtigt. Dass mit Kunst Geld verdient oder es beabsichtigt wird, halte ich für kein Problem. Zum Problem wird es, wenn diese Ideen und Visionen von Marktanalysen geleitet und beeinflusst werden, statt sich frei entfalten zu können. Spielt dies mit ein, dann bin ich auch der Meinung, dass es sich auf gar keinen Fall um Kunst handelt.
Das ist ein Problem vor dem aber jede Form der "anerkannten" Kunst steht und dennoch spricht man ihnen die Kunst nicht gänzlich ab.


