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360/PS3 Lightning Returns: Final Fantasy XIII

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Du bist scheinbar auch der einzige der dass Spiel zockt. Hatte ich auch mal dass ich nen thread für mich selbst hatte. Auch mal schön. Fast wie aufm WC.

Finde es auch krass wie ein Arbeitskollege die Spiele liebt. Jeden Teil der Trilogie. Bei Returns hat er Anlaufschwierigkeiten gehabt und fands scheiße, aber jetzt nach dem Wochenende ist es eines der besten Spiele aller Zeiten und sowie das beste Final Fantasy.

Ich überlege mir dabei immer ob ich ihm auf den Tisch kotze oder die Schmerzen im Herzen ertrage.

EDIT: Also, ich kann nicht mal mit ihm diskutieren, weil er da wie auf Wolke 7 schwebt. Kampfsystem ist extrem tief und findet es komplex. Am nähsten kommt da Dark Souls ran... boar, mir wird gerade wieder schlecht. :fp:
 
Das Spiel ist imo wie gemacht für die paar Runden zwischendurch. Länger kann ich es aber, aufgrund des steten Zeitdruckes - auch wenn man es locker exploiten mag, ich werd das Gefühl einfach nicht los - schlicht nicht spielen. Aber unterhalten tut es schon. Noch.
 
Boah, erst jetzt das Gameswelt Review gelesen.

Nimmt der da FFVI, FFVII und The World Ends With You zusammen mit Returns in den Mund? :ugly:

...aber irgendwie. Das Gameplay soll also toll und originell sein? Ist es so gut, dass es jemanden der eigentlich kaum etwas mit FFXIII anfangen kann (wobei gut, die CGI Sequenzen waren schon ganz nett anzusehen und Lightning selbst war auch nicht so übel) auch bei der Stange hält? Star Ocean: The Last Hope war das letzte JRPG das mich im Grunde fast rein aufgrund seines Gameplays halten konnte, obwohls inhaltlich teils schon schwer grenzwertig war.
 
Das Gameplay soll also toll und originell sein?
Stand vermutlich so in der PR-Meldung und wurde einfach übernommen. :ugly:

Es ist ein Zwitter aus dem Paradigmen von 13/13-2 und einem Echtzeitkampfsystem. Ausrüstung & Fertigkeiten legt man sich auf 3 aktive Kampfgarnituren. Je nach Gegner / Vorlieben kann man sich etwa eine Kampfgarnitur zusammenstellen, die etwa für ordentlich physischen Schaden sorgt und eine Andere nur auf Feuermagie ausgelegt ist. Zwischen denen kann man mit in der Auseinandersetzung jederzeit mit LB/RB wechseln und verteilt dann mit A, B, X & Y die unterschiedlichen Angriffe, die jeweils einen Teil der Energie der Kampfgarnitur verbrauchen. Man kann also nicht die ganz Zeit über kontinuierlich angreifen, sondern muss entweder warten, wenn die Energie verbraucht ist oder in der Zwischenzeit zu einer anderen Garnitur wechseln.

So weit, so "originell". Im Vergleich zu den Vorgängern ist es auf jeden Fall ne ganze ecke fordernder und bietet reichlich Möglichkeiten zu experimentieren / die perfekte Charakterausrüstung zu gestalten. Allerdings gibt es gleichzeitig auch einiges, was den Spaß an mehr Möglichkeiten wieder reduziert. Neben Angriff spielt die Verteidigung durch Blocken eine ganz entscheidende Rolle. Blocken ist eine Fertigkeit, die man jeder Garnitur verpassen kann. Macht man das nicht, dann muss man im Kampf erst zu der Kampfgarnitur schalten, damit man die Blocken-Fertigkeit nutzen kann. Bei starken Angriffen ist Blocken im exakt richtigen Moment schon sehr wichtig, was problematischer wird, wenn man mitunter Angriffe / den Charakter nicht sieht / Timing schlecht abschätzen kann.

Außerdem zum Thema schlecht abschätzen: Den Gegner zu schocken ist noch immer ein wichtiger Bestandteil vom Kampfsystem. Leider hat Sqaure aus der sichtbaren Zahl in den Vorgängern eine schlecht erkennbare, helle Amplitude gemacht, die je nach Effektgewitter auf dem Schirm oder Blickwinkel der Auto-Kamera oftmals nicht / kaum zu sehen ist. Man hat viele Gegenstände & Fertigkeiten, aber da den Überblick zu behalten / das Inventar zu verwalten ist recht umständlich.

Die ansonsten größere Änderung betrifft sicherlich die Charakterentwicklung. Vorbei ist die Zeit, wo es Erfahrungspunkte für Kämpfe gab. Besser werden die Charakterwerte (HP, Stärke, etc.) nur durch das Erfüllen von Quests und sind der Grund, warum man im Spielverlauf um die 50-60 Nebenaufträge erfüllen sollte. Fertigkeiten dagegen sind ein Zufallsdrop bei Kämpfen und müssen zur Verbesserung mit X anderen Fertigkeiten des gleichen Typs und der gleichen Stufe kombiniert werden. Waffen darf man zudem auch erst verbessern, wenn man ein neues Spiel startet. Und als Bonus gibt es obendrauf noch ein Zeitlimit, so dass man die ganze Zeit oben rechts am Schirm eine tickende Uhr sieht. Läuft die zu früh ab oder steht man zu schwach vor dem Endgegner, dann heißt es „gehe zurück zu Tag 1 und versuch es erneut“. (Charakter selbst wird nicht zurückgesetzt, aber ob man da nach ggf. 30-50 Stunden noch Lust drauf hat…)

Wem FF 13 nicht gefallen hat, weil der Titel sehr einfach, das Spiel linear war und es keine richtigen Händler / Städte gab, der kann sich freuen. Der SG ist fordernd, die Welt ist offen und man findet zahlreiche Shops. Aber 2 von 4 Welten bestehen nahezu nur aus Stadtarealen mit vielen Händlern, die aber nur in Ausnahmefällen was Brauchbares haben. Eine etwas offenere Welt ist schön und hier kann man sogar fast alles in beliebiger Reihenfolge angesehen, aber dafür ist der Part zwischen Tutorial und Finale / Weltuntergang weitestgehend austauschbar. Die 200+ Gegner in FF 13 sind auf 30 zusammengeschmolzen und nicht einmal bei den Bossgegnern der Hauptkampagne hat sich Square Mühe gegeben, da mehr als Resteverwertung zu betreiben. Irgendwelchen Endgamecontent gibt es auch nicht (außer man war bei 2 optionalen Bossen zu schwach, dann könnte man die im NG+ erneut versuchen), sondern es gibt NG+ mit einem (optional) höheren Schwierigkeitsgrad.
 
Ok, jetzt trollt mich das Spiel.

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Die aktuell von den Werten her mit Abstand beste Waffe...
 
Die restlichen 4-5 Tage kann ich jetzt fast nur noch damit verbringen, Gegner auszurotten. Auf Dauer ziemlich eintönig. Aber die Belohnungen sind oft richtig gut.

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Bonus Moogle-Weitwurf-Bild. Nichts für schwache Nerven.

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Wenn es dir nur um die Belohnungen geht: Ausrotten kannst du die ganzen Letzten-Gegner kurz vor Ende. Wenn du Tag 13 mit ~50 Nebenquests erreichst hast, dann gibt es einen weiteren Tag und du kannst einen Bonusdungeon betreten, wo auf ~30 Ebenen jeweils eine Letzter jeder Rasse (sofern man die Rasse noch nicht ausgerottet hat) wartet.
 
Kannst dich auf jeden Fall erst einmal anderen Sachen zuwenden. Es ist allerdings hilfreich, wenn du schon dein oder anderen Letzten beseitigt hast, weil im Bonusdungeon die Zeit nicht angehalten werden kann und auch in den Kämpfen weiterläuft. Wenn du also Zeit über hast, dann die Verbindungsstraßen zwischen den Gebieten eröffnen und dort die größeren Gegner ausrotten, wo sich die Kämpfe (insb. bei den Letzten) ggf. ein wenig hinziehen. Insbesondere ein Erdtyp (Erdfresser oder so) sollte man vielleicht schon vorher besiegen.
 
Ich bin jetzt bei knapp 50h und habe bemerkt, dass ich Overclock total vergessen habe. Ist mir erst wieder aufgefallen, als ich Army of One bekommen habe :fp:

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Ooooohhkay. Das Ende der gesamten FFXIII Saga ist also mehr oder weniger...

... der beliebte und leicht überstrapazierte Battlestar Galactica/Xenoblade/Planet der Affen Twist. Das passt irgendwie dazu, dass in dieser Trilogie kaum etwas zusammen passt. Da hilft auch das 15 Minuten Rendervideo mit allen Charakteren nicht wirklich weiter. Nun gut. Lightning ist jetzt also in Frankreich und kommt mich besuchen? Klang eher wie eine Drohung.

Das sind schon drei sehr seltsame Spiele. Ich hab's insgesamt trotzdem nicht bereut, glaube ich zumindest. LR hat mir dann aber klar am besten gefallen. Die ganze Zeitlimit Geschichte ist eigentlich nur Augenwischerei. Die letzten drei Tage habe ich fast komplett übersprungen. Und davor war nach der "Story" (fünf relativ unspektakuläre Quests...) auch eher gepflegte Langeweile angesagt. Gameplay wie gesagt aber sehr solide. Ich habe Stunden in den Menüs verbracht und Outfits kombiniert. Gar nicht mein Stil. Eigentlich kaufe ich die erstbeste Hose die halbwegs passt. New Game+? Mal schauen...
 
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