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KT Zimtzicke denkt: Need for Speed minus Black Box gleich Need for Speed?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Eines vorneweg: Wer die letzten Need for Speed scheisse fand, für wen die Serie nach Need for Speed 3: Hot Pursuit gestorben ist, der braucht erst gar nicht weiter zu lesen!



1994 eroberte ein Rennspiel die Herzen der 3DO-Besitzer. Da die Konsole kaum Abnehmer fand, waren das zuerst nicht viele Herzen. 1995 wurde der Titel dann für den PC portiert, 1996 für die Sony PlayStation und SEGA Saturn. Die Rede ist vom ersten Need for Speed.

Es folgte eine Rennspiel-Karriere, die unvergleichlich ist. Über 100 Millionen Exemplare auf allen möglichen Plattformen wurden von den verschiedenen Need for Speed-Titeln bis heute verkauft, eine Zahl, die selbst das Gran Turismo-Franshise deutlich hinter sich distanziert.

Dabei hat die Serie einen grossen Einschnitt nach Need for Speed: Hot Pursuit 2 erfahren. Weg vom „realistischen“ Rasen mit Sportwagen auf weitläufigen Landstrassen, hin zu Stadtrennen mit Tuning, Neonbeleuchtung und Proll-Faktor. Need for Speed: Underground war für viele der Beginn des Untergangs der Serie, es war gleichzeitig aber auch der am häufigsten verkaufte Teil bis heute. Entwickelt wurde dieses Spiel von EA Black Box, das Entwickler-Team, welches auch für die folgenden Need for Speed-Teile verantwortlich sein sollte.

Es war aber auch für die Vorgänger verantwortlich. Black Box entwickelte bereits eigenständig Need for Speed: Hot Pursuit 2 (Release 2002), da im Team Black Box viele Entwickler von EA Canada vertreten waren, haben einige Entwickler schon die Anfänge des Franshise miterlebt.

Nach Need for Speed: Underground 2 folgte Need for Speed: Most Wanted, welches von vielen Spielern noch positiv bewertet wurde. Das sah beim folgenden Need for Speed: Carbon schon leicht anders aus. Immer noch überdurchschnittlich gut, fehlte es vielen Spielern an Innovationen und Ideen, das Nacht-Setting erinnerte viele zu sehr an Need for Speed: Underground. Black Box sollte im kommenden Need for Speed: Pro Street einen neuen Weg einschlagen. Weg vom Proll, weg von illegalen Strassenrennen, hin zum Motorsport auf abgesperrten Strecken. Ich weiss heute nicht mehr, wie die Resonanz für diesen Titel war. Für mich war Need for Speed: Pro Street der langweiligste Teil der „Neuzeit“. 2008 folgte Need for Speed: Undercover.

Wieder ein Richtungswechsel, mehr Anleihen von Need for Speed: Most Wanted. Was die Resonanz von Spielern und Fachpresse angeht, war Need for Speed: Undercover wohl der Tiefpunkt der Serie. Die Framerate des Spiels ging vor einem Patch mächtig in die Knie (das Ruckeln der Vorgänger war harmlos dagegen), viele empfanden das als unspielbar. Mich hatte es wirklich nicht so sehr gestört, als dass ich nicht trotzdem viel Spass damit gehabt hätte. Der Patch sorgte für Besserung, geruckelt hatte es trotzdem.

EA zog die Notbremse, machte inoffiziell Black Box für sinkende Verkaufszahlen und die miese Technik verantwortlich. Black Box war raus aus dem Franshise, durfte bei Need for Speed: Shift, welches von den Slightly Mad Studios (ehemalige SimBin-Entwickler) entwickelt wurde, nur noch in beratender Funktion beistehen. Technisch war Shift zwar sauber, an alte Verkaufszahlen konnte man aber auch hiermit nicht anknüpfen (es erschien aber auch nur auf drei Plattformen). Erst danach räumte man bei EA ein, dass man selbst Fehler begangen habe, indem man Black Box jedes Jahr auf’s Neue zu einem neuen Need for Speed genötigt habe, ohne auf die Qualität zu achten, die nun mal mehr Zeit in Anspruch nimmt. Da beschloss man auch, dass ab sofort zwei Teams an Need for Speed arbeiten, Jedes Team hat nun zwei Jahre Zeit für seinen Teil. Gebracht hat es Black Box nichts, denn der neueste Ableger, Need for Speed: Hot Pursuit Release 18. November 2010, Demo erhältlich), wird von Criterion Games entwickelt. Die Spieler bejubelten diesen Schritt, ist Criterion Games doch für seine sauber laufenden, schnellen Engines bei Burnout bekannt.

Die Demo ist seit Dienstag erhältlich. Ich weiss, dass eine Demo nicht das ganze Spiel repräsentieren kann. Ja, die Demo hat mir viel Spass gemacht. Ja, auf den ersten Blick ist es wieder ein Need for Speed. Aber meiner Meinung nach merkt man, dass die Handschrift von Black Box fehlt. Es fühlt sich eher wie Burnout an. Muss nicht schlecht sein. Das Spiel wird sicher Spass machen und es steht sowieso ganz oben auf meiner Liste. Aber es ist kein Need for Speed von Black Box. Die meisten von euch werden das begrüssen, denn Black Box, bzw. die letzten Need for Speed waren allesamt eher heftig umstritten als herzlich willkommen. Wenn Frühjahr 2011 Need for Speed: Shift 2 erscheint, wird dies wieder von Slightly Mad entwickelt werden.

Ob Black Box jemals wieder in das Franshise zurückkommen wird? EA wird dies vielleicht wissen, ich nicht. Solange denke ich mit einem weinenden Auge zurück an Need for Speed: Undercover, dem letzten Need for Speed von Black Box. Danke, für viele schöne Stunden und Rennen in den letzten Jahren.
 
schöner Kommentar.
Ich finde auch, soweit man das an einer Demo beurteilen kann, dass das neue NFS schon ein bisschen wie Burnout anfühlt. das muss, wie du ja schon sagst, nicht schlecht sein, aber auch ich hätte gerne ein normales NFS von Black Box gehabt, an dem sie 2-3 Jahre hätten entwickeln dürfen, anstatt eines von Criterion (ich war nie ein grosser Fan von Burnout).
um ehrlich zu sein habe ich aber befürchtet, dass sich das Criterion-NFS noch mehr wie Burnout anfühlt. eigentlich bin ich diesbezüglich sogar positiv überrascht :D

afaik ist aber Black Box nicht ganz weg von NFS, oder? sie haben doch im Sommer World herausgebracht?! in den letzten Jahren wurde parallel an 4 NFS titeln gearbeitet (Criterion: HP; Slightly Mad: Shift; EA Montreal(?): Nitro; Black Box: World)
 
Need for Speed Undercover war eines der bescheidensten Spiele, dem ich je meine Aufmerksamkeit gewidmet habe:

Klassisch steril-leblose, unrealistische Stadtumgebung (die Wahrscheinlichkeit, auf den Straßen der Millionenmetropole ein ziviles Fahrzeug zu treffen war ähnlich hoch wie ein Lottgewinn), die Qualität der Grafik war bis auf die recht gut gelungenen (wenn auch bei weitem nicht so grandiosen, wie immer gehypt) Fahrzeugmodelle und der brauchbaren Geschwindigkeit dank äußerst schwacher Texturen bestenfalls Mittelmaß - die Tatsache, dass solch eine Grafik dann aber (vor dem Patch) auch noch extrem unsauber lief, eher eine Frechheit.

Die vielgelobte Story war ein Witz - es reicht nicht aus, Laiendarsteller vor billigen Hintergründen bedeutungsschwangere Sätze faseln zu lassen - und konnte mich in keinster Weise zum Weiterspielen motivieren (obwohl ich mir von der Atmosphäre und der Story einiges versprochen habe).

Die Rennen selbst waren aber die eigentliche Katastrophe - eine KI, dessen Programmierer für diese "Leistung" eigentlich für den Rest seines Lebens irgendwo eingesperrt werden sollte: Vor dem Patch war das Spiel als 1-Button-win verrufen, nach dem Patch beinahe unspielbar, weil gegnerische Fahrzeuge nicht an die Regeln der Physik (und erst recht nicht an die selbe Physik, die der Spieler unterworfen war) gebunden waren. Regelmäßig wurde ich mit dem maximal getuneten, schnellsten Autos des Spiels bei gleichzeitigem Einsatz des Turbos auf einer geraden Strecke mit geschätzten 50kmh Geschwindigkeitsunterschied von Gegnern überholt (in gerne Mal 1-2 Klassen schwächeren Autos).
Und wenn ich dann einmal einen Gegner zu einem Crash verleiten konnte (nicht einfach, schließlich wogen Gegnerfahrzeuge ca. 45t) und dadurch einen uneinholbaren Vorsprung von ~5 Sekunden rausfahren konnte, war anhand der Minimap wunderschön zu beobachten, wie der Gegner völlig losgelöst von jeglichen physikalischen Schranken auf ~450kmh beschleunigte, trotzdem auf Ideallinie durch Haarnadelkurven zog und mich nach wenigen Kurven bereits wieder überholt hat. Lustig war daraufhin immer zu beobachten, dass das Spiel zu spät den God-Mode wieder ausschaltete, und man das gegnerische Fahrzeug bei diesem extremsten aller Gummibandeffekte zumindest ein bis zwei Kurven beobachten konnte, bis es eben aus dem Blickfeld verschwunden war.
Und falls das noch nicht ausreichend Spielspaß-vernichtend gewesen wäre, besann man sich einfach wieder eines höchst beliebten Elements aus vergangenen Teilen (Underground, I look at you), nämlich dem Spawnen von Zivilfahrzeugen (von denen es ja eigentlich nur 3 in der ganzen Stadt gibt) hinter uneinsehbaren Kurven oder Kuppeln, und zwar in genau der für den Spieler vorausberechneten (vorausgesetzt er behält die aktuelle Geschwindigkeit und Position auf der Strecke bei) Fahrtlinie. Der unvermeidbare (!) Crash wird dann gerne mit oben beschriebener Aufholjagd kombiniert.

Wenn mich jetzt jemand fragt, wieso ich ein Spiel durchspiele, welches mir augenscheinlich so überhaupt keinen Spaß macht, muss ich antworten, dass ich das auch nicht genau sagen kann. Ich wollte es halt doch schaffen, quasi beweisen, dass man es trotz dieser haarsträubenden Unzulänglichkeiten im Gameplay schaffen konnte - vernünftig war das aber sicher nicht.
Wie dem auch sei, wie man mit NFS Undercover ernsthaft Spaß haben konnte, wird für mich auf ewig ein unlösbares Rätsel sein.

In diesem Sinne: Gut, dass Black Box endlich weg ist - möge es nie wieder zu NFS zurückkehren!

Achja: Die klassischen NFS fand ich zwar ebenfalls sehr gut, mit Underground 1+2, Most Wanted (mit Abstrichen) und vor allem mit Shift hatte ich aber sehr viel Spaß - von einem grundsätzlichen Ablehnen, weil das klassische Design (Luxuskarossen auf malerischen Freilandstraßen) abgelegt wurde, kann also keine Rede sein.
 
Ich hatte bei Undercover (auch nach dem Patch) alle (!) Rennen gefahren, später auch alle Rennen dominiert.

Mir hat's einfach trotzdem Spass gemacht, weil es sich gut angefühlt hat. Kein Vergleich zu Midnight Club: Los Angeles, welches a) teilweise frustig schwer war, b) kein so ein gutes Fahrverhalten hatte und c) auf Kreuzungen immer Querverkehr war.

Mir ist aber bewusst, dass ich zu den wenigen Spielern hier gehöre, denen Undercover wirklich gefallen hat.
 
merkwürdiger Weise hatte ich mit Undercover auch deutlich mehr Spass als mit Midnightclub LA.
(habe es aber komplett vor dem Patch gespielt).

MCLA fand ich einfach zu frustig wegen dem nervigen Verkehr, weil die Nacht irgendwie 5Mal länger wie der Tag ist und man ein Rennen vergessen kann wenn man einmal irgendwo falsch abbiegt. Generell ist Open World in solchen Rennspielen nicht so meines ...
 
Hattest du die von mir beschriebenen Effekte einfach gar nicht? Jedes Wort stammt 1:1 so aus meinem Spielerlebnis und ist nicht übertrieben. Die "hineinspawnenden" Zivilfahrzeuge, die übermenschlichen Gegner (habe tlw. zugesehen, wie Fahrzeuge vor mir mit gefühlten 400kmh auf der Ideallinie durch Haarnadelkurven gezogen sind, während ich mehr als die Hälfte langsamer sein musste, um mit Müh und Not ohne Bandenkontakt da durchzukommen) ... existierte das bei dir einfach nicht?

Und bzgl. MCLA: Wie lange hast dus denn gespielt?
Es benötigte einige Eingewöhnungszeit, bis man sich bei Tempo 200 ohne Kontakt von Zivilfahrzeugen durch Kolonnenverkehr schlängeln konnte oder bei einer vielbefahrenen Kreuzung bei Vollgas genau die nötige Lücke nutzen konnte - war aber alles möglich und wenn man das mal drauf hatte, waren die Rennen extrem spaßig, spannend und ein Sieg sehr befriedigend.
Und von frustig schwer kann imho keine Rede sein (vor allem wenn ich es mit NFSUC vergleiche, welches schlicht unfair war): Die Gummiband KI war so gut programmiert, dass man als Führender die Gegner ohne Fahrfehler locker hinter sich halten konnte (unmöglich bei NFSUC) - spielspaßfördernd, weil spannend - und bei einem Crash die Gegner relativ locker wieder einholen konnte (wenn es nicht 300m vor dem Ziel passiert ist) - spaßfördernd, weil motivierend. NFSUC war hingegen der Inbegriff von "frustig schwer", weil man eben nun mal selbst an eine Physik gebunden war, die für die Gegner einfach nicht galt.
Die Fahrphysik war wohl Geschmackssache: NFSUC klassisch behäbig und langsam, MCLA unnatürlich agil und leichtgängig.

@snooky: Du hättest nur immer so fahren müssen, wie es dir dein gesunder Menschenverstand gesagt hat. Die Open World Strecken beim MCLA waren genau so, wie man es sich erwartet hat. Frustig/richtig schwer waren nur die Point-to-Point Rennen ohne Indikatoren - da musste man die Straßenverläufe schon extrem gut kennen, um hier erfolgreich zu sein.
Zum Glück hatte man bei MCLA aber immer sehr viele verschiedene Rennen zur gleichen Zeit - die Point-to-Point Sachen hab ich größtenteils ignoriert.
 
@ om3ga

Ich fand die meisten Rennen bei Undercover relativ easy. Wie gesagt, ich hatte am Schluss ALLE Rennen dominiert, sprich, mit hohem Zeitvorsprung gewonnen. Tricky waren eigentlich nur ein paar Highway-Battles und am Schluss die Aufgaben gegen die Polizei. Die SUVs waren schon harte Brocken.

Dass durch den ausgeprägten Gummiband-Effekt ab und zu die Gegner unnatürlich schnell angerast kamen, ist klar. Überholt haben sich mich aber eigentlich nie, wenn ich mal vorne war. Es sei denn, ich bin irgendwo reingerauscht.

Nach dem Patch lief das Spiel technisch IMO deutlich besser, aber objektiv gesehen immernoch nicht rund. Der Schwierigkeitsgrad hat zwar etwas angezogen, ich fand's aber immernoch ziemlich leicht.

MC:LA habe ich die Karriere ziemlich genau 50% gespielt. Ab da wollte ich das Pad einfach nur noch gegen die Wand pfeffern. Ich bin auf dem dritten, vierten Platz, rase auf eine Kreuzung zu... Die Gegner vor mir kommen gut durch und bei mir... kommt ein Auto mit Tempo 200 über die Kreuzung und ich rase natürlich rein. Positionen und Zeit verloren. Auch MC:LA hatte einen Gummiband-Effekt, allerdings konnte man erst gegen Ende des Renn-Events wieder zu den anderen anschliessen. Wenn man dann noch einen Fahrfehler oder gar die falsche Route gewählt hat, war Feierabend. Zudem waren die Rennen ja nicht einzeln, ein Event bestand ja immer aus mehreren Rennen. Hatte man eines nicht gewonnen, war pillo.


Aber wir waren ja schon Test Drive Unlimited völlig unterschiedlicher Meinung. :grins:
 
om3ga schrieb:
@snooky: Du hättest nur immer so fahren müssen, wie es dir dein gesunder Menschenverstand gesagt hat. Die Open World Strecken beim MCLA waren genau so, wie man es sich erwartet hat. Frustig/richtig schwer waren nur die Point-to-Point Rennen ohne Indikatoren - da musste man die Straßenverläufe schon extrem gut kennen, um hier erfolgreich zu sein.
Zum Glück hatte man bei MCLA aber immer sehr viele verschiedene Rennen zur gleichen Zeit - die Point-to-Point Sachen hab ich größtenteils ignoriert.

ja zum Glück gab es auch rennen bei denen in jeder wichtigen Ecke eine Markierung war, die waren eh toll. Aber bei so vielen Events heizte man irgendwo im dichtesten Verkehr und musste auf der Minimap den eventuellen Weg suchen und der war (bei mir) dann halt des öfteren falsch.

Und wenn man da mal irgendwo falsch abgebogen ist konnte man das Event eh gleich neustarten.

Und dass halt der Grossteil des Spiels in der Nacht spielte hat mir nicht gefallen, bei mir war fast immer dunkel :D
 
EA Black Box kann von mir aus gerne Underground 3 entwickeln, wenn es an die Qualität des ersten Teils ranreicht (im Sinne eines guten Spiels), aber was sie die letzten Jahre dauernd verbrochen haben ist schon nicht schön. Ich hatte mit Underground damals zwar sehr viel Spaß, aber die Jahre danach wurde das einfach zu viel. Vor allem die immer wieder gleich aussehenden Städte, die Ruckler, die gleiche Proletenscheiße mit Tuningkarren ging mir nur noch auf den Sack.

Ich wollte IMMER Hot Pursuit zurück, und durch Criterion bekam ich das 2010 nun endlich. Hoffentlich muss man jetzt nicht wieder ein gefühltes Jahrzehnt warten bis es dementsprechend weitergeht. Shift ist das etwas andere NfS und schließt die Lücken zwischen einer Sim und einem Arcade Racer, sehr gut.. aber man braucht nicht alle zwei Jahre ein neues Shift.

Ich hoffe mal Criterion widmet sich nun wieder der Burnout Serie zu und das mit dem Vorhaben zu den Wurzeln zurückzukehren, die offene Stadt gehört nun hoffentlich der Vergangenheit an. Dann kann Black Box sich auf ihr neues NfS konzentrieren, ohne diesen Zeitdrang. Vielleicht bekommen sie dann auch mal wieder etwas auf die Beine.

Da ich vorgestern die Demo zu Most Wanted und Carbon spielte, musste ich erst mal wieder feststellen was das für ein scheiß Gameplay ist. Die Autos lenken sich wie Boote, alles ist so starr irgendwie... kann ich 2010 GAR NICHT mehr spielen, dabei hatte ich vor Most Wanted mal nachzuholen. Aber ich glaube damit hätte ich keinen Spaß mehr, auch wenn Most Wanted vom Spielinhalt von vielen gemocht wird.
 
Nicht Black Box hat NfS zerstört (was sie IMO nicht haben), EA war es.

Und es gibt schon ein paar Dinge, die ich aus den alten NfS vermisse. Story, Tuning und man hätte bei HP den Störsender oder EMP weglassen können und dafür die Zeitlupe übernehmen. Dann wär's ganz rund gewesen.
 
Zimtzicke schrieb:
Nicht Black Box hat NfS zerstört (was sie IMO nicht haben), EA war es.

Und es gibt schon ein paar Dinge, die ich aus den alten NfS vermisse. Story, Tuning und man hätte bei HP den Störsender oder EMP weglassen können und dafür die Zeitlupe übernehmen. Dann wär's ganz rund gewesen.

Nä, die Zeitlupe fand ich so behindert. Zugegeben, sowohl Störsender, EMP als auch Straßensperre sind eigentlich Unsinn, teilweise gerät man dadurch nur selbst aus dem Ruder, aber man wird ja nicht gezwungen sie zu nutzen.

Und Dinge die mir persönlich gern gestohlen bleiben können, und zwar für immer... sind Story, Tuning und Driftevents. Kann mir nichts etwas anfangen (außer vielleicht optischen Tuning). Ein Rennspiel benötigt auch keine Story, das ist eine Seuche die Blackbox eingeführt hat und kein Mensch braucht. Zumindest nicht bei einem Burnout, Hot Pursuit, Sega Rally, Shift.. bei einem Proletenraser mit irgendwelchen rivalisierenden Rasergangs womöglich schon.
 
Ganz gut!

Assassinen übernehmen die Kontrolle in den Games-Charts

26.11.2010


Ewige Feindschaft in der ewigen Stadt: Meuchelmörder und Templer bekriegen sich in "Assassin's Creed – Brotherhood" aufs Äußerste – und ziehen doch an einem Strang, wenn es um die Vorherrschaft in den media control Games-Charts geht. Das im mittelalterlichen Rom angesetzte Action-Adventure dringt in der D1 Version bis auf Platz eins der PS3- und Xbox 360-Charts vor.



Mit einer einzigen Chart-Position geben sich die Assassinen allerdings nicht zufrieden: Dank der Limited Codex Edition und der Auditore Edition lassen sie sich im PS3-Ranking zusätzlich auf den Positionen vier und fünf nieder.



Auf der Flucht vor den Cops machen die Raser aus "Need for Speed: Hot Pursuit" (Limited Edition) an zweiter Stelle Halt. Der Fantasy-Kracher "Two Worlds 2" schafft in der Standard- und Royal Edition den Doppeleinstieg auf Rang sechs und neun. "Call of Duty: Black Ops" geht die Munition dagegen aus und fällt von eins auf drei.



In den Xbox 360-Charts entert "Assassin's Creed – Brotherhood" in der Limited Codex Edition und der Auditore Edition an sechster und siebter Stelle das Geschehen. "Need for Speed: Hot Pursuit" drängelt sich bis auf die Drei vor, während "Call of Duty: Black Ops" von eins auf zwei abrutscht.



Heiße Reifen und Burnouts bestimmen das Bild in den PC-Vollpreis-Charts: "Need for Speed: Hot Pursuit" weicht den Asphalt an zweiter Stelle auf. Das Rennspiel schiebt sich zwischen "Call of Duty: Black Ops" und "Die Sims 3: Late Night", die wie vor sieben Tagen Gold und Bronze holen.




Einfach zauberhaft geht es an 17. Stelle zu: Dort halten "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1" Einzug.
 
Jetzt, wo ich Criterions zweites NfS spiele, kann ich meine Aussage von damals nochmals bekräftigen.

Most Wanted (2) ist ein gutes Spiel, aber es fühlt sich nicht wie ein richtiges NfS an.

Es fehlt eine Story, und sei sie noch so trashig. Man klappert einfach die Rennen ab, selbst die Blacklist-Fahrer haben keine Namen, kein Gesicht, kein nichts. Man muss einfach nur Speedpoints sammeln und kann gegen sie antreten. Ich habe von den regulären Rennen erst 18 (!) absolviert, aber bereits 8 Blacklist-Fahrer eliminiert.

Sammelaufgaben ersetzen nicht den roten Gameplay-Faden, den The Run noch hatte.

Der Multiplayer ist chaotisch, einige Ideen wirken auf mich einfach behämmert.

Und Autolog, DAS zentrale Element von The Run, ist hier einfach unübersichtlich und überladen. Ich hab nichtmals richtig Lust, die Zeiten meiner Freunde zu batteln, im Zweifelsfall kann ich ja nichtmals sehen, welche Zeiten z. B. indie oder micra haben.

The Run mag ein relativ ideenloser Racer gewesen sein, aber es hatte den typischen NfS-Flair und das, was es gemacht hat, hat es sehr gut gemacht. Most Wanted kommt in meiner Einschätzung da nicht ran.
 
Ein richtiges NFS hat keine Story, hat keine Gummiband-KI, hat keine Sammel-Achievements ;)
Aber das sieht sowieso jeder anders, dennoch ist MW(2012) weder ein NFS noch ein MW ... die besten richtigen NFS wurden eh von EA Canada / EA Seattle entwickelt.
Black Box hat sehr gute Arbeit mit NFS U 1+2 geleistet but that's it.
 
Zimtzicke schrieb:
Ich hatte bei Undercover (auch nach dem Patch) alle (!) Rennen gefahren, später auch alle Rennen dominiert.

Mir hat's einfach trotzdem Spass gemacht, weil es sich gut angefühlt hat. Kein Vergleich zu Midnight Club: Los Angeles, welches a) teilweise frustig schwer war, b) kein so ein gutes Fahrverhalten hatte und c) auf Kreuzungen immer Querverkehr war.

Mir ist aber bewusst, dass ich zu den wenigen Spielern hier gehöre, denen Undercover wirklich gefallen hat.

Nach einem Patch war MC LA deutlich einfacher und auf jeden Fall machbar.

Bei Undercover war das genau umgekehrt, da seh ich das 100% so wie om3ga.
Jedoch vor einigen Wochen habe ich das komplett von Anfang bis Ende durchgespielt. Da kam es mir komischerweise aber auch einfacher vor :?

Bei MW2 habe ich übrigens schon festgestellt, dass es bei euch anscheinend nicht an The Run rankommt :D


EDIT
Oh, ich seh grad, dass der Thread ja schon älter ist. Habe mich schon gewundert, was du von einer Demo schreibst, die noch auf deiner Liste steht :ugly:
 

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