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SWI Zelda Kritik Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bin jetzt bei ca. 65 Stunden Spielzeit und vor meinem letzten der 4 Titanen. Was mich bisher am meisten gestört hat sind:

das die Waffen so schnell kaputt gehen und Link wenn das passiert nichtmal eigenständig die nächste aus dem Inventar nimmt. Besonders mitten im Kamf mega nervig.
Der Knaller ist für mich, das sogar das Master Schwert Energie verliert. Ich meine WTF? das Masterschwert muss sich erstmal wieder aufladen bevor es bereit ist? Wer hat den sowas durchgewunken?

Die Nebenquests zwar oft schön von der Idee sind, aber es oft keinerlei Auflösung gibt. Z.B in Hanteno, wo man für jemanden Heuschrecken sammeln muss, weil er damit seine liebste beeindrucken will. Man sammelt also die Heuschrecken, gibt sie ab und das war es dann. Es hat nichtmal eine auswirkung im Spiel auf die Person.

Die Dörfer der verschiedenen Völker viel zu klein und fast schon lieblos designt sind. Jedes Dorf hat quasi fast die selben Einrichtungen, bis auf ein paar Ausnahmen bestehen diese immer nur aus den gleichen Läden.

Die Titanen im Prinzip alle gleich sind und daher spielerisch auch mau sind. Da wünscht man sich einfach wieder die alten Dungeons von früher zurück. Fängt ja schon mit dem Weg dorthin bzw auf die Titanen an, bei den Zoras waren es elektro Pfeile und bei den Gerudos sind es halt Bombenpfeile mit denen man den Titan stoppen muss.

Und generell finde ich bisher die Wirkung von Link auf seine Umgebung sehr schwach. Niemand erkennt den Helden.
Ja nichtmal die Königin der Gerudos womit ich wirklich gerechnet hatte. Klar sind 100 Jahre vergangen aber ich trage das Masterschwert auf dem Rücken und das Reckengewand.

Wat? Hast du die X-Charaktere verpasst, die sich kurz die Augen reiben und dann meinen "Wat wie wo, du bist doch Link!?"?
 
Zunächst die steurung auf der wii u: unfassbar schlecht, mit dem tablett ist das gefühlt nicht spielbar, ständig verdrück ich mich, irgendwie ist alles nicht dort wo es sein sollte.

Das nervt mich auch unglaublich. Es ist halt das typische japanische Layout, bei dem viele essentielle Buttons genau mit den üblichen hier vertauscht sind. Wenn man da noch andere Spiele nebenher spielt und zu Zelda wechselt, besteht die erste Stunde eigentlich erst mal wieder aus dem Kampf gegen die Steuerung und dann mach ich das Teil gefrustet spätestens wieder aus. Wenn nicht da, dann, weil nach 10 Minuten schon wieder die mindestens 5. Waffer zerbrochen ist. -.-
 
Mit dem Button Layout und den zerbrochenen Waffen hatte ich absolut gar keine Probleme. Ich tue mir sehr leicht dabei mir Muster einzuprägen, weshalb es für mich auch nie eine Umstellung mit dem Button Mapping war und Waffen findet man ja wirklich am laufenden Band, plus reichlich zusätzliche Slots in der Waffentasche.
 
Kann mich der Kritik hier im Thread zum allergrößten Teil anschließen. Mit dem Buttonlayout hatte ich allerdings auch nie irgendwelche Probleme. Das hat für mich alles Sinn ergeben.

Die zerbrechenden Waffen haben mich nur anfangs, als die noch nach so gut wie jedem Kampf zerbrochen sind, genervt. Umso länger man spielt, desto bessere (=länger haltbare) Waffen findet man in regelmäßigen Abständen. Das hat mir im Verlauf dann nichts mehr ausgemacht.
 
Also sich über fehlende Bequemlichkeit zu beschweren, finde ich teilweise schon fragwürdig. In der heutigen Generation werden wir viel zu sehr an die Hand genommen und jede Möglichkeit kriegt man direkt in den Arsch geblasen. Umso erfreulicher für mich, wenn Spiele wie Dark Souls und das neue Zelda (beispielhaft) uns die Möglichkeit zum freien entdecken und erforschen ermöglichen.
 
Also sich über fehlende Bequemlichkeit zu beschweren, finde ich teilweise schon fragwürdig. In der heutigen Generation werden wir viel zu sehr an die Hand genommen und jede Möglichkeit kriegt man direkt in den Arsch geblasen. Umso erfreulicher für mich, wenn Spiele wie Dark Souls und das neue Zelda (beispielhaft) uns die Möglichkeit zum freien entdecken und erforschen ermöglichen.

Das ist der Aspekt der mir auch so wahnsinnig gut an Breath of the Wilds Open World Gamedesign gefallen hat. Das war erfrischend anders, da man genau das Gegenteil von allen anderen macht und das geht wunderbar auf. Mehr Besinnung auf die IP selbst und es wäre für mich evtl. das beste Zelda ever geworden. So ists das "schlechteste" Konsolen Zelda für mich.
 
Geiles Spiel aber eigentlich ein weniger gutes Zelda, ja :D

Bei mir hätte es fix besser funktioniert wenn das Spiel nicht auf den Namen The Legend of Zelda hören würde, sondern als gänzlich neue IP veröffentlicht worden wäre. Dann hätte ich nicht die ganze Zeit im Hinterkopf gehabt was ich an der Reihe bisher so geschätzt habe und mir bei Breath of the Wild schmerzlich abgeht. Wäre dann wohl auch eine 9 oder 10 geworden bei mir. So drückt die Enttäuschung den Gesamteindruck.
 
Muss auch sagen, so genial wie das Spiel ist, perfekt ist es natürlich nicht und mit fortschreitender Spieldauer machen sich die Mängel bemerkbar:

- Dungeons: Ich vermisse die klassischen Zelda-Dungeons ebenfalls. ABER: Klassische Dungeons mit dem Gameplay-Loop um neue Items, mit deren Hilfe man den jeweiligen Dungeons bewältigen kann, würden dem komprimisslosen Open World Ansatz entgegenstehen. Denn wenn man die üblichen Items in den Dungeons eionfügt, müssen die auch einen Nutzen in der offenen Welt haben. Ansonsten wäre das imo ein krasser Logikbruch der Spielwelt. Und dann hätte man eben wieder viele Situationen, in denen das Spiel "nein" zum Spieler sagen muss, wenn er ein bestimmtes Item noch nicht hat. Und BotW ist komplett nach dem Credo designt, dem Spieler niemals "nein" zu sagen.

- Musik: Kurz und knapp: Sie hat ihre Momente und das Konzept passt ebenfalls zum Spielkonzept. Ich vermisse trotzdem die Epik.

- Waffen: Sorry, aber es hört für mich auch nach 50 Stunden nicht auf affig zu sein, wenn ein Ritterschwert nach ~30 Schlägen den Geist aufgibt. Bei Holzwaffen OK, aber doch nicht bei Kriegswaffen. Das macht absolut keinen Sinn und führt bei mir dazu, dass ich mich nur halb so sehr über tolle Waffenfunde in Schreinen freuen kann, weil das Ding ne Stunde später eh weg ist.

- Nebenquests: IMO einer der größten Schwachpunkte, da sehr, SEHR viele Nebenquests nichts anderes sind als MMO-Fillerquests nach dem Motto "sammle x Stück von Item y". Die Belohnungen sind die Mühe auch nicht wert. 100 Rubine interessieren mich nen feuchten Dreck, dafür sammle ich sicher keine 10 Frösche.
Konsequenz für mich: Mein Questlog ist voller Nebenquests, die ich links liegen lass.

- Regen: Fick dich einfach. Wie oft ich mich schon geärgert hab, wenn ich mitten in der Pampa kletternd zum Ziel kommen wollte, aber dann 5 Minuten warten musste, weil ich wieder mal nicht klettern kann.
Und ja, ich weiß, dass es iregendwo wohl ein Item gibt, das das Problem löst. Aber ich hab keine Ahnung, wann und ob ich da drüber stolper. Bisher hab ich jedenfalls über 50 Stunden ohne das Item verbracht.

- Nebenbosse: Wiederholen sich einfach zu oft. Inzwischen gähn ich nur noch, wenn ich mal wieder über einen Hinox stolper... Kann ich inzwischen im Schlaf besiegen, ohne mir groß Mühe zu geben. Hier würd ich mir mehr unerwartete Situationen wünschen.

Alles in allem wären viele Punkte zu beheben, wenn das Spiel nicht ganz so 100% konsequent den Begriff "Open World" umsetzen wollte. Dann doch lieber eine ebenso genial designte offene Welt wie in BotW, aber mit Gebieten und Geheimnissen, die man nur mit Items erlangen kann, die man in klassischen Zelda-Dungeons findet.
Die Leveldesign-Götter, die die vorliegende Spielwelt designt haben, werden für dieses Problem doch sicher auch ne Lösung finden können...
 
- Regen: Fick dich einfach. Wie oft ich mich schon geärgert hab, wenn ich mitten in der Pampa kletternd zum Ziel kommen wollte, aber dann 5 Minuten warten musste, weil ich wieder mal nicht klettern kann.
Und ja, ich weiß, dass es iregendwo wohl ein Item gibt, das das Problem löst. Aber ich hab keine Ahnung, wann und ob ich da drüber stolper. Bisher hab ich jedenfalls über 50 Stunden ohne das Item verbracht.

Ja der Regen nervt, am besten eine Stelle suchen wo der Regen nicht so hinkommt und da einfach ein Feuer machen und warten. Einfach Feuerstein und Holzbündel auf den Boden werden und drauf schlagen.
 
Ja der Regen nervt, am besten eine Stelle suchen wo der Regen nicht so hinkommt und da einfach ein Feuer machen und warten. Einfach Feuerstein und Holzbündel auf den Boden werden und drauf schlagen.
Weiß ich, gibt aber genug Stellen, wo es weit und breit keinen Unterschlupf gibt und damit auch kein Feuer geht.
Einfach Lösung wäre gewesen: Auch ohne Lagerfeuer warten können. So wie in jedem anderen Rollenspiel.
 
volle zustimmung @el_barto

- Waffen: Sorry, aber es hört für mich auch nach 50 Stunden nicht auf affig zu sein, wenn ein Ritterschwert nach ~30 Schlägen den Geist aufgibt. Bei Holzwaffen OK, aber doch nicht bei Kriegswaffen. Das macht absolut keinen Sinn und führt bei mir dazu, dass ich mich nur halb so sehr über tolle Waffenfunde in Schreinen freuen kann, weil das Ding ne Stunde später eh weg ist.

this. konnte mich über belohnungen wie den zoraspeer dann gar nicht freuen, weil er eh zwei kämpfe später wieder weg war. das konzept führt waffen als belohnung ad absurdum.
 
Ich hatte mit Horizon begonnen, dann unterbrochen und Zelda und Nier gespielt und bin jetzt wieder bei Horizon gelandet. Und ich bin eigentlich überfordert/gestresst/genervt von Welt. Alles ist over-the-top, man kann keinen Schritt machen, ohne an Action vorbei zu kommen, alles ist zugestopft mit Aussichten, tollen Schauplätzen, ... Irgendwie ist mir das aktuell viel zu komprimiert und ich vermisse die Klarheit, die mir die Welt von Zelda geboten hat.

Hyrule war m. E. die perfekte offene Welt, realistisch, nur auf den ersten Blick einfach und auf den zweiten Blick komplex. Fühle ich mich nie Horizon gerade gehetzt, habe ich mit Link ein ruhiges, tweilweise aber auch frustiges, Abenteuer erlebt.

Das eine ist hektische in-your-face-Action, das andere eine selbszugestaltende Reise. Das funktioniert Beides, direkt aufeinander ist es aber ein Mega-Kontrast.
Ist bei mir genau andersrum. Horizon und nier sind da perfekt, 3 meter gehen und bäm, aufgabe, action, weiter gehts. Bei zelda ewig ödes durch die landschaft rennen.

Der witz dabei ist, bei horizon bin ich aufgrund der unglaublich detailreichen welt und den kämpfen ziemlich oft quer üner die karte gelaufen anstatt schnellreise zu benutzen. Das dabei noch ne menge grinding dazukam war ein angenehmer nebeneffekt "ah ein donnerkiefer, das gibt ordentlich exp...".

Hab vom kampf her kaum was geileres in letzter zeit gezockt, bischen mehr übersicht wäre gut gewesen aber ich hatte da so geile fights zum schluss. Wenn man aus versehen noch nen sägezahn oder sonst was auf sem schlips getreten ist.

Aber so ist es halt, des einen freud....

Ich bin wieder gut drauf, hab grade viel spass mit mass effect. Zum glück hat man momentan ziemlich fette auswahl was rpg/action adventure anbelangt.
 
Ach ja: Bei aller Kritik, die ich hier gestern geschrieben hab, muss ich festhalten, dass das Spiel trotzdem in meinen Augen eines der besten Spiele aller Zeiten ist. Den Punkten gegenüber stehen sooooo viele positive Punkte, das Spiel ist faszinierend, es macht in (fast) jeder Sekunde einen Heidenspaß, die Welt ist genial.

Normalerweise bekomm ich bei längeren Spielen immer so ein nagendes Ungeduldgefühl im Hinterkopf, das mich dazu drängen will, was anderes zu zocken.
Inzwischen spiele ich aber seit Release (also seit über 6 Wochen) ausschließlich BotW und hatte noch keine Sekunde den Gedanken, was anderes spielen zu wollen.
 
Oh der regen... war in dem kaff wo diese akademie ist wo du einiges erklärt bekommst, du sollst ihr aber erstmal die blaue flamme an machen. Gut, quelle gesucht, gefunden, fackel raus anzümden, loslaufen und....trommelwirbel... es schifft, flamme aus und blöd.

Da das mit dem feuerstein und holz nicht bekannt, bzw. Kein feuerstein zur hand, lief ich dann fünf echte minuten durchs kaff um zu warten bis es aufhört zu regnen.

Mag authentisch sein, mich nervte es auch nur ungemein.

Das dumme dabei (wurde hier ja schon angemerkt) man hat ständig das gefühl irgendwas nicht zu wissen das einem helfen könnte (wie das mit dem feuerstein). Es schreit gradezu nach lösungsbuch.

Vielleicht gehe ich (nach mass effect) diesen ansatz und hol mir da eins.
 
Ach ja: Bei aller Kritik, die ich hier gestern geschrieben hab, muss ich festhalten, dass das Spiel trotzdem in meinen Augen eines der besten Spiele aller Zeiten ist. Den Punkten gegenüber stehen sooooo viele positive Punkte, das Spiel ist faszinierend, es macht in (fast) jeder Sekunde einen Heidenspaß, die Welt ist genial.

Normalerweise bekomm ich bei längeren Spielen immer so ein nagendes Ungeduldgefühl im Hinterkopf, das mich dazu drängen will, was anderes zu zocken.
Inzwischen spiele ich aber seit Release (also seit über 6 Wochen) ausschließlich BotW und hatte noch keine Sekunde den Gedanken, was anderes spielen zu wollen.

Mein Reden.
Hier gibt,s an jeder Ecke nur noch „Dies,das, jenes passt mir aber nicht" und ne Menge „mimimi" .
Dabei macht das Spiel eigentlich genau das was es soll.....Spaß! Aber nein lieber......

 
naja steht ja jedem frei seine Meinung zu äußern. Und wir jammern hier ja auf sehr hohem Niveau.

Dass das Spiel mit dem neu eingeschlagenen Weg bei einigen anecken würde war auch abzusehen. Wer lieber an die Hand genommen werden will, die Lösungen für Rätsel per HUD-Einblendungen und Questmarker auf dem Präsentierteller serviert bekommen will oder ganz simpel nur von Mission zu Mission gescheucht werden will wird mit BotW keine Freude haben.
Andere dagegen lieben die wieder gewonnene Freiheit und die Herausforderung, Spielmechaniken und Geheimnisse selbst herauszufinden. Für die ist das Spiel eine Offenbarung. Und von ersterer Sorte gibt es so unglaublich viele (wie mushaaleste selbst geschrieben hat: Horizon, Mass Effect, Ubisoft), dass man schon Glück haben muss, wenn ein Entwickler auch mal was anders macht.
 
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