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SWI Zelda: BotW Review Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hier auch mal ein (das einzige? :D) negatives Review:
Bigger isn't always better.
http://www.zam.com/article/1365/the-legend-of-zelda-breath-of-the-wild-review
All the time spent making a big open world could have gone into making things Zelda fans want and expect: many varied dungeons, cool new weapons, or an interesting story. Instead we got BOTW. Exploring can be fun, but it doesn't make up for a lack of other things I want and expect in a Zelda game, and while there are enjoyable moments in Breath of the Wild simply extending the amount of time it takes to get from point A to point B does nothing to advance the series in a meaningful way.

Verdict: No
 
Boah, beim letzten Absatz von Dan Ryckerts Review bei GiantBomb bekomm ich aber auch Gänsehaut, da ich dieses Gefühl bei Spielen ebenfalls vermisse und nicht denke, dass ich es nochmal haben kann. Hoffentlich belehrt auch mich BotW eines Besseren:

This sense of wonder is something that I haven’t felt so strongly since I played A Link to the Past when I was seven years old. Ocarina of Time was able to capture some of that same magic in my teenage years. Now that I’m in my thirties, I don’t think that I expected it to be possible for a game to make me feel like that again. I’ve been reviewing video games for twelve years now, and I’m used to describing games in a certain way. “This game controls well. This mechanic is innovative. The graphics are stunning. The skill tree feels limited.” That type of language doesn’t adequately convey how Breath of the Wild made me feel. Nintendo may have changed so many long-standing traditions of the Zelda franchise, but the spirit of discovery is as strong as it’s ever been no matter your age. I didn’t think I’d feel the Zelda magic this strongly ever again, but I couldn't be happier to be proven wrong.
 
Für alte Zelda-Hasen ist aber vielleicht das persönliche Fazit von Kai bei der Gamepro ganz interessant:

Ich habe dem neuen Zelda entgegengefiebert, versucht, mich nicht im Vorfeld spoilern zu lassen und mich schon auf spannende Abende in kniffligen Dungeons gefreut. Doch Breath of the Wild bricht mit dieser zumindest für mich wichtigen Tradition und setzt den Fokus mehr auf die Spielwelt als auf die Dungeons. Das macht mich etwas traurig. Ich habe die vorherigen Zelda-Spiele geliebt, weil ich das Spielprinzip so sehr mag: Löse die kniffligen Rätsel in den riesigen Dungeons, um ein neues Item zu erhaschen, das du zielgerichtet einsetzen musst, um weiterzukommen.

Breath of the Wild ist mehr wie ein herkömmliches Action-Rollenspiel und fühlt sich zunächst gar nicht nach einem richtigen Zelda an. Ich will nicht looten und craften, sondern einfach nur mehr vom alten Spielprinzip. Es ist mir wirklich schwergefallen, aber letztlich habe ich mich dann doch noch mit dieser Umstellung arrangieren können und Breath of the Wild als das genossen, was es ist: Kein (für mich) richtiges Zelda, aber ein höllisch gutes Action-Rollenspiel.

Solangs den Spielspaß nicht schmälert ist es mir egal, aber vllt gefällts als "Zelda"-Spiel nicht jedem so gut, wie die Wertungen es auf den ersten Blick suggerieren.
 
Das perfekte Spiel gibt's eh nicht, wird am Ende genug Leute geben die ein anderes Spiel, oder ein anderes Zelda besser finden und ist ja auch okay so.
 
Für alte Zelda-Hasen ist aber vielleicht das persönliche Fazit von Kai bei der Gamepro ganz interessant:



Solangs den Spielspaß nicht schmälert ist es mir egal, aber vllt gefällts als "Zelda"-Spiel nicht jedem so gut, wie die Wertungen es auf den ersten Blick suggerieren.
Die Angst hatte ich auch lange (und ist im Hintergrund immer noch da). Aber wenn ich es weiter runterbreche, was ich an den alten Zelda-Teilen so faszinierend fand und was meine Erinnerung daran prägt, dann ist es das Gefühl, die Welt zu entdecken. Hinter jedem Stein könnte ein Geheimnis sein, das ich entdecken kann.
Und wenn man vielen Reviewern glauben darf (siehe meinen gequoteten Absatz von Dan Ryckert), dann macht BotW genau DAS, nur eben mit radikal gebrochenen Serientraditionen. Man entdeckt eine Welt voller Geheimnisse und kann kaum erwarten, was hinter dem nächsten Hügel liegt. Was ja die Sache war, die Miyamoto mit Teil 1 erreichen wollte.

Ich schrieb ja noch vor ein paar Tagen, dass ich Serientraditionen wie Mastersword, klassische Dungeons, Items usw. erwarte. Ich werde wohl nicht alles davon bekommen. Und ich hoffe, dass ich trotzdem dieses Gefühl, das Dan beschreibt, auch bekomme. Denn dann hat das Spiel alles erreicht, was es bei mir erreichen kann.
 
wie die Wertungen es auf den ersten Blick suggerieren.

Darauf wollte ich übrigens mit meinem GTA IV Verweis hinaus. Bekanntermaßen gibt es unter den Spielern, auch hier im KT, genügend, welche GTA IV alles andere als perfekt fanden. Und ich gehe auch bei diesem Zelda davon aus, dass nach dem ersten Hype auf lange Sicht Kritiker da sein werden, welche dem Spiel offensichtliche Schwächen aufzeigen.

Skyward Sword hat beispielsweise auch 'ne 93 im Meta und wurde meiner Erinnerung nach alles andere als nur gut aufgenommen seitens der Spielerschaft.
 
Für alte Zelda-Hasen ist aber vielleicht das persönliche Fazit von Kai bei der Gamepro ganz interessant:



Solangs den Spielspaß nicht schmälert ist es mir egal, aber vllt gefällts als "Zelda"-Spiel nicht jedem so gut, wie die Wertungen es auf den ersten Blick suggerieren.
Den Wegfall der klassischen Dungeons finde ich schade, hoffe aber dass es dennoch genug zum Rätseln gibt. Nach einem Zelda, in dem lootet und craftet, habe ich jetzt auch nicht unbedingt gedürstet.
 
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Und ich gehe auch bei diesem Zelda davon aus, dass nach dem ersten Hype auf lange Sicht Kritiker da sein werden, welche dem Spiel offensichtliche Schwächen aufzeigen.

Das ist aber so selbstverständlich wie der Sonnenaufgang. Es gibt IMMER Kritiker an etwas. Das ist auch gut so und wird sich nie ändern, solange wir es mit einem subjektiven Medium zu tun haben und wir nicht alle zu einem vom Overmind gesteuertem Schwarm verkommen.
 
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