Ich hatte 57% Eigenkapital, da hat es auch keinen Unterschied mehr gemacht, dass ich das Ding alleine kaufe.
Aber gehe auf jeden Fall vorher zu Banken (die LBS hat Erfahrungsgemäß sehr gute Angebote) und lasse Dir vorrechnen, was drin ist finanziell.
Dazu brauchst du Deinen Verdienst, deine Eigenkapital, eine Vorstellung wie viel du an monatlicher Rate möchtest, wie lange du Zinsbindung möchtest und vor allem wie viel du Sondertilgen möchtest im Jahr.
Von anderen Flexibilisierung halte ich nicht so viel, aber das ist meiner persönlichen Situation geschuldet.
Danach kannst du Dir ein Haus aussuchen, dass Deinem Budget entspricht. Hierbei darauf achten, dass du auf den Kaufpreis ca. 9% weitere Kosten einplanen musst (Notar, Grunderwerb etc.). Die 9% sind schon mit Makler inklusive. Wenn du den nicht brauchst ziehst du die Prozente ab.
Achte aber vorallem darauf, dass du dich finanziell nicht voll ausschöpfst. Bei einem Haus musst du IMMER einen Puffer für unvorhergesehene Reparaturen haben (z.B. Heizung).
Wichtig war mir persönlich auch, dass ich meine monatlichen Raten relativ gering halte, dafür aber hoch Sondertilgen kann.
Meine Überlegung war 1. dass ich auch bei einem Arbeitsplatzverlust auf jeden Fall die Raten tragen kann und 2. dass sich die Wohnung komplett selbst mit Mieteinnahmen tragen kann (inkl. kleinem Polster), falls ich (aus welchen Gründen auch immer) doch nicht mehr in der Wohnung/Haus wohnen kann.