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GEN7 Wie gut ist diese ominöse "Dragon Age"

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mochtest du spiele wie baldurs gate und könntest du damit leben dieses leicht angestaubte gameplay heute noch zu ertragen ist dragon age genau das richtige für dich.

Die story selbst ist nicht überragend aber okay, dafür ist die hintergrund geschichte unglaublich detailliert ausgearbeitet.

Die einzelnen Gruppenmitglieder verfügen teils über sehr interessante hintergrundgeschichten.

Die quests sind einseitiger schmonz. Das läuft in etwa so ab
a) Hallo ich brauche eure hilfe! - Okay aber erst musst du dich für uns durch 50 immer gleiche räume schlachten während du auf normalem schwierigkeitsgrad einschläfst weil du immer das gleiche tust oder auf hohem wahnsinnig wirst weil das spiel schwierigkeit über gegnermasse definiert.

oder aber variante b) die genau wie a) ist blos das du nicht die hilfe der anderen beanspruchst. Das ist insgesamt das was ich am anfang mit angestaubten gameplay meinte. Das ganze ist sehr monoton und hat mir am meisten den spaß an der sache geraubt.

Grafik geht in ordnung, nichts was man noch nicht gesehen hätte. Auf dem PC etwas detaillierter aber immernoch keine schönheit. Kann man halt mit leben ohne sich zu beschweren.

Alles in allem wird es bei mir dem hype nicht ganz gerecht, ich fände eine wertung irgendwo um die 80% wäre vollkommen okay. Wer aber wie gesagt auf oldschoolige westliche rpgs ala baldursgate steht kann da auch gerne noch dezent was drauflegen, muss aber nicht.
 
Angenommen, ich habe einen Spielegeschmack, der exakt auf Dragon Ages zutrifft: Wie gut ist das Spiel dann?

a.) Absolute Oberburner; Bestes Spiel aller Zeiten, da es noch nie dagewesenen Spielspaß bietet!
b.) Meilenstein, exzellentes Spiel, viele Innovationen
c.) Sehr gutes Spiel, spielt in der obersten Liga.
d.) Sehr gutes Spiel
e.) Gutes Spiel

?
 
Dragon Age ist für mich die Enttäuschung des Jahres.

Kurz aber zu meiner Person und meinem Bezug zu RPGs im Allgemeinen.
Ich wurde durch Rollenspiele (Willow NES, FF) schon im zarten Alter auf das Medium Videospiele aufmerksam und war verblüfft, wie man interaktive Geschichten (mit)erleben kann. Erst später dann kamen die damaligen Aushängeschilder des Mediums wie Mario, Sonic etc. dazu. Soll heissen- Rollenspieler seit meiner ersten Stunde als Computer/Videospielespieler. Durch die späteren Generationen hindurch hat sich das Genre immer weiter entwickelt- manches wurde so in's Positivere gerückt, manches verschlimmbessert und vieles davon hängt mit dem Sprung von 2D zu 3D, sowie auch der extremen Zunahme der Zielgruppe des Mediums zusammen. Heute sind wir ja schon so weit, Videospielen kulturellen Wert zuzuschreiben oder gar als Lernmedium zu nutzen, da die Zockergemeinde sehr breit gefächert und v.A. sehr gross ist.
Franchises wie das legendäre Final Fantasy fanden sich vor zwei Generationen im neuen, schicken 3D-Gewand wieder, blieben ihren Zielgruppen aber weiterhin treu, indem sie die klassischen Elemente nicht strichen. Eine Generation später und der weiteren Zunahme der Gemeinde, hat man versucht, jeden Geschmack zu bedienen. Ein wirtschaftlich korrektes Handeln, das sich ein jedes profitorientiertes Unternehmen durch den Kopf gehen lassen muss- auch genannt, Evolution. Spiele werden immer schöner, Spiele werden immer packender, realistischer inszeniert- mittlerweile aber ohne grossartig etwas neues zu erzählen. Die Essenz eines Rollenspieles ist die Geschichte, ist die Welt und ihre Bewohner, die Gemeinschaft, mit der der Spieler durch die, mittlerweile malerisch bezaubernden und teils technisch protzenden, virtuellen Ortschaften zieht.

Den Spagat zwischen klassischer Motivation und Evolution schafft Dragon Age nicht.

In den ersten Spielstunden war ich baff- ein westliches Rollenspiel, der in puncto Inszenierung den linearen Genrevertretern aus dem Osten quasi in Nichts nachsteht. Zu schön um wahr zu sein?
Allerdings, denn in keinem anderen Spiel, sei es nun ein Rollenspiel, ein Action Adventure oder gar Strategie, fiel der geschmückte Vorhang so abrupt und bot dem Spieler dann quasi nichts mehr auf gleichem Niveau. Nicht unerwähnt muss ich an dieser Stelle die Tatsache lassen, dass westliche Rollenspiele in ihrer Inszenierung generell den pompöseren, dafür aber wesentlich lineareren Pendants aus dem Osten hinterherhinken- aber mit Verlaub, keines dieser WRPGs beginnt so brachial und weiss die Dramaturgie so geschickt in die Adern des Spielers zu pumpen, wie Dragon Age, aber wieso zieht sich das hohe Niveau nicht durch das gesamte Spiel? Wieso gibt es da eine so kraterhafte Lücke? Wieso will die Mixtur, trotz grandiosem Ansatz, nicht gelingen?

Nach spätestens 3 1/2 Stunden öffnet sich die Weltkarte und man ist mehr oder weniger frei, den chronologischen Verlauf seiner Geschichte selbst zu gestalten. Aber diese Freiheit ist vorgetäuscht, da die Entscheidungen sich offensichtlich nicht so sehr auf kommende Storytwists auswirken, wie z.B die Verlaufe diverser Dialoge.
Dazu fehlt noch ein roter Faden, der den Spieler etwas antreibt und gleichzeitig über das Geschehen informiert. Man könnte mit Oblivion kontern oder auch Fallout 3, ja, aber das sind keine SemiOpenWorld-Rollenspiele und können auf sowas völlig verzichten, da man beim Bereisen der Welt allfällige Änderungen stets vor Augen hat oder in F3 gar durch ein Radiosystem auf dem Laufenden gehalten wird. Gothic spielte da sogar in einer ganz anderen Liga, indem es die offene Spielgestaltung durch geschickt platzierten und in die Story eingebundenen Zwänge bisher besser vortäuschen konnte, als sonst ein mir bekannter Genrevertreter.
Wir drücken aber mal ein Auge zu, weil das Genre in dieser Hinsicht noch seit dem ersten (semi-)OpenWorld-Rollenspiel stagniert und mir ehrlich gesagt auch keine Lösung einfallen würde, da das Medium schlicht noch nicht so weit ist, eine eigene Intelligenz zu entwickeln.

Ich sprach vom Dialogsystem und auch hier muss ich etwas ankreiden- Schwarz/Grau/Weiss. Wer BioWare-Spiele kennt, der weiss, wovon ich spreche. Inkonsequenzen sind im Alltag- so kann man eine Person, die man vor keiner viertel-Stunde zur Sau gemacht hat, später durch virtueller Arschkriecherei wieder wohlwollend stimmen. Oder halt- man macht es sich sogar noch einfacher, indem man das sowieso überschüssige Gold in Geschenke investiert, mit denen man seine Mitstreiter bescheren und die virtuell-sozialen Beziehungen stabilisieren kann. Feature? Ja, man muss es nicht nutzen- aber a) warum konnte man diese Items nicht rarer säen? b) warum kann man Dank enormen Inkonsequenzen sowieso auf das virtuelle-Sozialleben pfeifen? c) warum brüsten sich die Entwickler damit, dem Spieler eine frei individualisierbare Welt/soziale Umgebung anzubieten?
Ich meine ein Baldurs Gate II- vom selben Entwickler, mittlerweile fast 10 jährig und immernoch mein intensivstes Spielerlebnis bisher, war in dieser Hinsicht sehr, sehr, sehr, sehr viel härter und ernster.

In Dragon Age ist meine Gesinnung also völlig schnurz- ich habe in meiner PArty, wen ich will. Ich gehe hin, wo ich will. Ich meuchle, wen ich will, aber die Welt spielt da nicht mit! Wer das genannte Baldurs Gate II gespielt hat, der weiss auch hier, wovon ich spreche, denn wenn man schon ein Gesinnungssystem und ein mehr oder weniger ausgereiftes Dialogsystem einbaut (oder gar der Erfinder dieser Mechanik ist), sollte die Umgebung des Spielers auch entsprechend im Spielverlauf gestaltet werden. Und damit meine ich jetzt nicht die null aussagekräftigen EInwände meiner Mitstreiter oder diverser NPC-Charaktere.

Was mich also an Dragon Age stört, sind also solche Inkonsequenzen und die lieblose Einbindung der Hintergrundinformationen durch den schlecht präsentiert und gegliederten ingame-Kodex. Mehr als gefühlte 10 Abschnitte konnte ich mir nicht antun, denn so sehr mich der Stoff auch interessiert hat, war es mir die Mühe dann doch nicht wert.

Dabei sind Script und Cast so toll, dabei ist die, mittlerweile zwar gnadenlos ausgelutschte Thematik um Orks (ja, die dunkle Brut besteht aus Orks... sagt, was ihr wollt), Elfen, Zwerge und Mittelerde-Trara doch genau mein Ding und dabei bin ich doch nichtmal eine verdammte Grafikhure.
Also gut, ich sehe es ein- ich habe mir zuviel versprechen lassen und erhielt schlussendlich die für mich wichtigsten Aspekte des Genres höchstens in Ansätzen. Deshalb tauche ich diesen Winter wieder in Baldurs Gate II ein- ich brauche keine Modernisierungen und 3D-Grafik, ich will bloss ein Rollenspiel.

/edit
Ganz abgesehen davon, bin ich gar der Meinung, dass BioWare seit KOTOR kein rundes Rollenspiel mehr in's Leben rufen konnte.
 
Auch komisch: Die ersten Beiträge hier sprachen davon, dass DA perfekt für Rollenspieler sei und dann erfolgt eine Seite später die relativ glaubhafte Entzauberung seitens Jehuty...

Leute: Fanbrille abnehmen! :deal:
 
Ist ein rein subjektives Empfinden und Dragon Age kann mit minderer Erwartung ganz schön rocken- allem voran dann, wenn man nach dem langen Stereotyp-Cast in Rollenspielen wieder etwas sehr, sehr tolles erleben will. Aber das war mir nicht genug, denn BioWare ist zu viel mehr fähig und das wissen sie hoffentlich auch selbst. Hoffnung -> Mass Effect 2, auch wenn wohl Shooter im RPG-Pelz. Dann spiele ich eben ein Shooter mit netter RPG-Dreingabe, tollem Cast und phänomenaler Inszenierung. Ist mir viel lieber als ein von Inkonsequenzen geplagtes und unmotivierendes Rollenspiel, das sich dazu noch zieht wie Kaugummi und an manchen Stellen sogar wie Schwanzschnur (unglaubliches Backtracking@ Orzammar ahoi!). ;)
 
Naja einen großen Einfluss auf den Spielfluss hat man mit den eigenen Entscheidungen nicht. Es ist schon fast egal, ob du nun ein Dorf vor dem Bösen rettest oder nicht. Ins Schloß mußt du sowieso. Dir kann nur passieren, daß du die ein oder andere Nebenquest und so manchen Gefährten verpasst, mehr nicht.
 
Wie sieht's eigentlich mit der Spieldauer aus? Bei Sacred 2 will ja manch einer rund 500 Stunden gespielt haben...

Sind derart exzessive Ausmaße auch in Dragon Age möglich?
 
empfand dragon age auch eher als enntäuschung...die quests langatmig und die story ehe rmau ...mir fehlte einfahc die bedrohung der dark spawn im spiel ...
und die grafik auf der box...naja
gut hingegen fand ich die entscheidungend ei man trifft wovon mich einige doch zum grübeln brahctn udn nen paar sogar gewissensbisse bereiteten^^
udn wie alle sagn sind die chars extrem glaubhaft und gut gemahct
schließe mich dem horst an und würde höchstns im beriech 80% was gebn
also nichd er oberburner...dann lieber bg2 :D
 
tomixxx schrieb:
Also: Kurz und knapp: Wie gut ist Dragon Ages? Mit welchem Game ist es am ehesten vergleichbar? Und überhaupt: Lohnt es sich oder ist es gar ein Meisterwerk?

Es ist kaufens- und spielenswert für Jeden, der ein Faible für RPG's entwickelt hat, egal ob nun westlich oder östlich (Tellerrand ;) ). Ein Meisterwerk oder gar einen Meilenstein sollte man jedoch nicht erwarten. Dazu kränkelt es an zu vielen Stellen, vor allem an der Story und den Charakteren.

Ich habe schon Schlechteres gespielt, aber auch schon haufenweise Besseres.
 
Interessanter Thread! Stand heute vor dem Spiel, hab überlegt es zu kaufen. Aber nachdem ich hier nun reingelesen habe, vermute ich eher, daß es mir wohl nicht wirklich gefallen würde. Glück gehabt! :D
 
tomixxx schrieb:
Auch komisch: Die ersten Beiträge hier sprachen davon, dass DA perfekt für Rollenspieler sei und dann erfolgt eine Seite später die relativ glaubhafte Entzauberung seitens Jehuty...

Leute: Fanbrille abnehmen! :deal:

Dann mach hier kein Fass auf, sondern leihe es dir aus und spiele es 5h. Alleine deine Probleme gelöst. Die ersten positiven Antworten befriedigen dich nicht, ein negativer Beitrag bestätigt dich. Du suchst also nur die Kritik. Auf der Basis hat der Thread hier keine große Zukunft.

EDIT: Gilt auch für Urgs :)
 
Dow Jones schrieb:
Du suchst also nur die Kritik. Auf der Basis hat der Thread hier keine große Zukunft.

In der Tat bin ich bei den Spielen mittlerweile schon sehr kritisch. Gute oder gar exzellente Spiele gibt es heutzutage leider nur mehr ganz selten und deswegen möchte der nächste 60-Euro-Kauf auch gut überlegt sein. ;)
 
Hm ob die ersten 5h ausreichen um einen wirklichen Spieleindruck zu bieten? Wird zumindestens kritisch, da vor allem den Anfang ich als sehr gelungen empfinde und die Negativpunkte in den Hintergrund geraten.
 
tomixxx schrieb:
Dow Jones schrieb:
Du suchst also nur die Kritik. Auf der Basis hat der Thread hier keine große Zukunft.

In der Tat bin ich bei den Spielen mittlerweile schon sehr kritisch. Gute oder gar exzellente Spiele gibt es heutzutage leider nur mehr ganz selten und deswegen möchte der nächste 60-Euro-Kauf auch gut überlegt sein. ;)

Das ist auch völlig richtig. Doch warum wendest du dich bei einer solchen Frage an ein Forum und spielst es nicht einfach selbst? Den 1€ wirste noch haben. Im Zweifelsfalle würdest du ja auch 59€ sparen. Klingt für einen fairen Deal.

Als erfahrener Spieler, wirst du wissen das Reviews nur begrenzt helfen.
 
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