Kabellänge und Kabelqualität
Von der HDMI-Organisation sind bisher maximal 15 Meter lange Kabel vorgesehen. Vereinzelt sind auch Längen bis zu 20 Metern erhältlich, die aber nicht in allen Fällen problemlos funktionieren. Außerdem gibt es spezielle Kabel mit
Lichtwellenleitern, die eine Länge bis zu 100 Metern erlauben.
[19] Lange Kabel müssen im Allgemeinen bessere Hochfrequenzeigenschaften aufweisen, um eine fehlerfreie Datenrückgewinnung im HDMI-Empfänger zu gewährleisten.
[20] Für eine fehlerfreie Übertragung sind die Kabelqualität wie auch die Empfangseigenschaften des HDMI-Empfängers ausschlaggebend. Bei Kabellängen bis zu fünf Metern sind aufgrund der digitalen Übertragung auch minderqualitative Kabel ausreichend.
Ab einer Kabellänge von ca. 10 Metern ist mit Übertragungsfehlern zu rechnen, die man durch qualitativ hochwertige Kabel reduzieren kann. Ob Fehler auftreten, lässt sich aufgrund der bei HDMI verwendeten
TMDS-Kodierung sehr einfach an der resultierenden Bildqualität beurteilen. Das kann man durch farbiges „Aufblitzen“ von Bildpunkten (Pixel) oder ganzer Pixelreihen erkennen.
Bildrauschen im herkömmlichen Sinn oder
Artefakte wie bei der analogen
Datenübertragung lassen sich bei HDMI daher generell ausschließen, sofern der HDMI-Transmitter beziehungsweise der HDMI-Receiver die Videodatenauflösung nicht begrenzt (zum Beispiel 8-Bit anstatt 12-Bit Farbkomponentenauflösung im
YCbCr 4:2:2-Format).
Um die Datenrate für HDMI 1.3 weiter zu steigern, wurden zwei Kabelkategorien mit unterschiedlichen Hochfrequenzeigenschaften definiert. Ein Kategorie-1-Kabel kann Pixelraten bis 74,25 MHz übertragen, ein Kategorie-2-Kabel bis zu 340 MHz. In HDMI 1.3 sind, um eine fehlerfreie Übertragung auch über längere Kabel sicherzustellen, erstmals die Kabeleigenschaften wie
Dämpfung, Signallaufzeitdifferenzen,
Übersprechen festgelegt. Um der unvermeidbaren Kabeldämpfung entgegenzuwirken, ist bei HDMI 1.3 für Pixelraten über 165 MHz empfängerseits ein Kabelequalizer zur Anhebung der höherfrequenten Signalanteile vorgesehen.
Mit
Signalrepeatern (zum Beispiel in einem
AV-Receiver) kann die Distanz verdoppelt werden. Für größere Distanzen stehen „
Extender“ zur Verfügung, die das Signal wandeln und über
Lichtwellenleiter übertragen. Mit entsprechenden Konvertern ist auch eine Wandlung nach
HD-SDI und zurück möglich, wobei der Vorteil darin besteht, dass HD-SDI mit nur einem
Koaxialkabel, das über
BNC-Steckverbinder verfügt, auch größere Strecken überbrücken kann. Der Einsatz von SDI-Verbindungen hat sich vor allem bei professionellen Anwendern, z.B. am Filmset bewährt.
http://de.wikipedia.org/wiki/High_Definition_Multimedia_Interface
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Mein Längstes Kabel zu Hause ist 7,5 Meter lang, das Funktioniert -wie zu erwarten- ohne Probleme. Mit längeren Kabeln hab ich keine eigenen Erfahrungen. Um auf Nummer sicher zu gehen, würde ich bei der Länge lieber nen Repeater dazwischen hängen.
[ama]http://www.amazon.de/deleyCON-Repeater-Signal-Verst%C3%A4rker-Kabel/dp/B009117JP8/ref=zg_bs_316958011_11?tag=hdmi-laenge-21[/ama]