Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Wer, wie, was? Der 'Fragen über Gott und die Welt'-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

schön, dasses dir gut geht marci.. :)

mal ne frage an die historiker hier... wer hatte im 2. weltkrieg die aufsicht in den bunkern? wenn es zum fliegeralarm kam und die leute sich dort gesammelt haben...
 
Ich schätze mal, daß fiel bei den Zivilbunkern dem sog. Blockwart/-leiter zu:

Block

Ein Block bestand aus ca. 40-60 Haushalten mit insgesamt etwa 170 Personen und wurde vom Blockwart (später Blockleiter) geleitet. In der Hierarchie war der Blockwart der niedrigste Posten innerhalb der NSDAP.

Der Blockwart konnte auf ehrenamtliche Helfer, wie z.B. Blockwalter, Blockhelfer oder Hauswarte, zurückgreifen. Diese stammten meist aus nationalsozialistischen Nebenorganisationen wie Deutsche Arbeitsfront, NS-Frauenschaft oder NS-Volkswohlfahrt. Im Gegensatz zu seinen Helfern (sie mussten nicht einmal der NSDAP angehören) war der Blockwart auf Adolf Hitler vereidigt.

Die Aufgaben des Blockwarts umfasste die Verteilung von Lebensmittelkarten, einhalten des Luftschutzes (Verdunklung), Betreuung von Ausgebombten, das Melden von "Judenfreunden", Organisation des Volkssturmes usw.

Der Blockleiter genoss kein hohes Ansehen und wurde im Volksmund verächtlich als „Treppenterrier“ bezeichnet.

http://zweiter-weltkrieg-lexikon.de/index.php/Drittes-Reich/Die-NSDAP/Struktur-und-Hierarchie.html
 
Ich denk mal, dazu kommen andere Gründe.
Wenn jeder vorm PC ständig schauen könnte, wo der DHL-Mann grade ist, was meint ihr, wie oft die sich am Tag was anhören könnten wie "wieso sind sie da vorne erst in die Bahnhofsstraße abgebogen und nicht gleich hier her gefahren? Ich wart hier die ganze Zeit und blablabla"
Dazu weiß ich nicht, ob es gegen die Persönlichkeitsrechte des Fahrers verstoßen würde, wenn er ständig von jedem beliebigen Menschen (auch sein Chef) in Echtzeit kontrolliert werden könnte...
 
el_barto schrieb:
Ich denk mal, dazu kommen andere Gründe.
Wenn jeder vorm PC ständig schauen könnte, wo der DHL-Mann grade ist, was meint ihr, wie oft die sich am Tag was anhören könnten wie "wieso sind sie da vorne erst in die Bahnhofsstraße abgebogen und nicht gleich hier her gefahren? Ich wart hier die ganze Zeit und blablabla"

Ehrlich gesagt halte ich das heutige weit verbreitete Verhalten gegenüber Paketlieferservices bereits für relativ grenzwertig.
Wie da nur wegen einem oder zwei Tagen geflucht und wegen nicht ganz akkuraten Angaben auf der Website reklamiert wird... :nein:

Ich bestelle häufig in UK und erhalte mein Zeug dann in 1 oder 2 Wochen. Und ich halte dies für ein logistisches Wunder.
 
Zurück
Oben