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Welche Spielelemente treiben euch in den Wahnsinn?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich mag so viele Sache nicht. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Meistens stören mich aber weniger einzelne Elemente, sondern das "große" Gamedesign. Es gibt so viele Spiele, wo ich das Gefühl habe, die Entwickler wussten nicht so richtig wie sie ihre Spielidee umsetzen sollen.

geht mir auch so. meistens endet es dann damit das ich das gefühl entwickle dafür schlicht zu alt zu sein und mich einfach nicht mehr begeistern kann. kommt mir jedenfalls so vor.
 
  • Beschütze von Personen / Zielen
  • Aufgesetztes, unnützes Füllmaterial, um die Spielzeit zu strecken oder irgendwie die Fläche der Open World-Spielwelt zu nutzen
  • Zwischensequenzen / Kameraschwenkts, etc., die nicht abgebrochen werden können
  • Zeitlimits
  • Bossfights gegen 08/10 Typen, die aber gefühlt 10 Mio. Lebenspunkte haben
  • Generell aufgesetzt wirkende Elemente: Etwa die schlecht gemachte Stealthpassage im Shooter
  • Gestorben / gescheitert weil was passiert ist, worauf man keinen / kaum Einfluss hat (NPC ist in einen Abgrund gefallen, die mit angreifenden Truppen sind gestorben, etc.)
  • Gegner / Bosse mit Angriffen ohne Ausweich- oder Blockmöglichkeit
  • QTEs (in 9 von 10 Fällen)
  • Schlecht positionierte Kontrollpunkte (etwa an blöden Stellen oder man sieht nach dem Reset immer erst wieder eine nervige Sequenz) oder fehlende Kontrollpunkte
  • Mit einer Party von z.B. 10 Personen unterwegs sein, die tauchen in den Zwischensequenz alle auf und im Kampf ist man dann allein oder hat nur 2 der 10 Begleiter. Der Rest macht Pause und wartet.
 
Ladezeiten sind aber auf der ONE auch echt die Hölle. Hatte jetzt nochmal kurz die 360 angeschlossen.... das ging gefühlt alles schneller, obwohl es von der Disc kam.
 
geht mir auch so. meistens endet es dann damit das ich das gefühl entwickle dafür schlicht zu alt zu sein und mich einfach nicht mehr begeistern kann. kommt mir jedenfalls so vor.

Ja, zu alt, zu dumm, zu uninspiriert. Irgendwie sowas.

So ein Spiel wie Dragon Age: Inquisition und viele Ubisoft-Titel zeugen doch von völliger Betriebsblindheit. Man baut eine interessante Geschichte auf und kleistert sie dann mit Müll zu und anstatt der Story zu folgen, muss der Spieler dann Symbole auf der Karte abklappern und mit X bestätigen.

Oder Outlast. Man inszeniert eine spannende Horrorstory und ganz plötzlich landet man in Gegnerarenen und spielt Pacman. Und das ist keine Metapher für das mechanische Gameplay. Es spielt sich wie Pacman, wenn man dann im Kreis läuft mit irgendeinem Frankenstein hinter einem bis er ganz plötzlich umdreht und wieder seine Runden dreht. Immersion ( :P ) zerstört.

Oder das aktuelle Video von Until Dawn. Man wird von einem Killer verfolgt. Er ist nur noch wenige Meter von einem entfernt. Der Schweiß tropft von der Stirn. Und plötzlich pausiert das Spiel und man muss sich wie bei 'Wer wird Millionär?' für eine Möglichkeit entscheiden während der Psycho mit der Axt grinsend an der Türschwelle wartet. So lächerlich. Warum keine "Live-QTEs" wie in Heavy Rain, etc. wenn man auf das Gameplay setzen will.

Das sind jetzt nur aktuell von mir gezockte Spiele bzw. das aktuell gesehene Video, aber immer mehr stößt man auf solche groben Designschnitzer. Das mag ich dann an Nintendo. Das sind perfekt designte, sehr runde Spiele, die sich von vorne bis hinten "richtig" anfühlen.
 
-Cutscenes, die nicht enden wollen. Dann kurz um die Ecke laufen um dann wieder eine nicht enden wollende Cutscene zu sehen.
-Speicherpunkte from hell (erst recht wenn diese kurz vor einer Cutscene war, die man s.... :wand: )
-die sich immer wiederholenden Dialoge nach einem Speicherpunkt
-hatte ich schon Cutscenes erwähnt?
 
Zwei kommen in Form von virtuellen Charakteren, nämlich Ashley in Resident Evil 4 und Navi in Ocarina of Time.
Das dritte und letzte Element ist das berüchtigte Piranha Bytes-Kampfsystem und das obwohl Gothic 1 und 2 zu meinen Allzeit-Favoriten gehören.
 
schlecht gewählte Speicherpunkte. Für mich das schlimmste wenn man 1. gezwungen is zu speichern und die Speicherpunkte dazu noch ellen lang dumm gesetzt sind. Eskort Missionen stören mich eig nicht, hat bis jetzt zumindest nie eine die scheiße war
 
Es gibt aber RPGs die bringen dich durch die Story immer von sich aus auf das nötige Level. Du merkst das Grinden praktisch nicht. Scorpio wird sicherlich Dinge meinen wie wenn man storymäßig vor einem Gegner steht den man nur ab Level 30 besiegen kann [bspw. weil man dann erst eine bestimmte Attacke kann/stark genug ist --> hallo Secret of Mana], man aber erst Level 28 ist.
 
Aber es mach unter Umständen nicht so viel Spass wenn es ein Spielbedingtes Grinden ist weil man sonst an einer Stelle nicht weiterkommt. Dabei handelt es sich ja meist nicht nur um ein Level das man höher werden muss sondern mehr. Und das ist halt nur sinnlose Streckerei (imho)
 
Level grinden, egal ob freiwillig oder dem "Weiterkommen" geschuldet gehört einfach dazu, ich mein das doch einer der wichtigsten Komponenten im RPG. Ich will mich frei in der Welt bewegen und da grinden wo ich will, wann ich will, solange ich will.

Bei Lost Odyssey wars ja extrem da konntest nur in den jeweiligen Dungeons soweit Leveln wie das Spiel dich lässt. Irgendwann ist einfach nix mehr passiert. Hab auch noch nie ein Spielgehabt wo ich das grinden als nervig oder hindernd empfand.

Ein Spiel wo du automatisch mit der Story levelst ist da für mich ne arge Eingrenzung
 
genau sowas meinte ich. wobei mir bei secret of mana jetzt sowas nicht untergekommen ist :? :D
dafür aber bei (wenn ich mich richtig erinnere) ff7, chrono trigger uvm.

mich stört das ungemein, wenn mich der spielfluss selbst nicht genug auflevelt und ich vor den stadttoren noch mal drölftausend gegner umhauen muss, um in der story weiterkommen zu können.:D ganz schlimm, wenn sowas dann auch noch mehrmals pro spiel vorkommt :fp:


@Trayal
kusch dich! :D

@olddeadman30
ich will ja nicht, dass dem spieler die option zu grinden genommen wird, nur möchte ich nicht zwingend drauf angewiesen sein.
 
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