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Also ich benutze es gerne und fast ausschließlich. Ich muss aber auch zugeben, dass da einige Jahre Erfahrung dahinterstecken und die ausführliche Lektüre einiger Fachliteratur wie z. B. der roten Bücher von Sutter, Meyers und Alexandrescu. Mittlerweile halte ich sogar öfter mal Vorträge über C++.
Jetzt kann man zwar argumentieren, dass genau das demonstriert, warum C++ gerade nicht das Gelbe vom Ei ist, aber dafür bin ich der Meinung, dass man durch C++ einen Level erreicht (besser: erreichen kann), in dem man nicht nur die Sprache beherrscht, sondern wirklich Programmieren lernt. Und das macht einen unabhängig von der Sprache. Man versteht die Mechanismen dahinter und neue/andere Sprachen beherrscht man in wenigen Tagen besser, als 95% der Leute, die seit Jahren nichts anderes benutzen und doch auf Gewisse Weise im Trüben fischen, weil "es ja geht".
Allerdings sind 99,X% der C++-Anwendungen miserabel programmiert, weil man eben das ganze Zusatz- und Metawissen nicht braucht, um ein zumindest irgendwie bzw. scheinbar lauffähiges Programm dahinzuschludern.