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KT Was zockt ihr zurzeit?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja Watchdogs 2 ist leider extrem peinlich. Hab ich teils fast nicht ausgehalten. Aber ansonsten ist das Spiel klasse.

Ach und zum Thread:

Prey angefangen. Komm nicht weiter, diese scheiß menschgroßen Viecher killen mich andauernd. Hab keine Chance, der Schaum macht sie für 2sec langsam, die Zange macht fast kein Schaden, die Waffe auch nicht, der Bolzenwerfer ist eh nen Witz (ist das nen Witz? der verschießt so Nerf-Pfeile ohne Schaden) und ich bin in zwei Sec tot. Überall stehen die rum. Habs direkt wieder deinstalliert.

Danach Split Second angefangen. Ständig verloren. Deinstalliert.

Ich hab echt keine Lust mehr auf so kack Frustspiele. Ab sofort deinstallier ich sowas direkt und widme mich etwas besserem.
 
Meine Frau hat mir zu Ostern einen Steam-Gutschein geschenkt (danke Schatz), den ich direkt in einen Early Acces Titel investiert habe:

Warhammer 40k: Inquisitor - Martyr

1966.jpg


Es handelt sich um ein isometrisches ARPG, weswegen sich natürlich der Vergleich mit Diablo aufdrängt. Der Vergleich passt irgendwie und irgendwie auch nicht. Es ist schon das selbe Sub-Genre, spielt sich aber langsamer und taktischer, würde ich sagen. So ein gepanzerter Inquisitor aus dem Warhammer-Universum bewegt sich eben recht behäbig und das wurde halt entsprechend umgesetzt. Für viele wird das aber schon der erste Kritikpunkt sein, weil man nicht wild schnetzelnd und metzelnd durch die Gegnerhorden rennen kann.

Das würde aber nicht nur wegen der Trägheit der Spielfigur nicht funktionieren. Die Gegner machen ordentlich Schaden und wollen überlegt und geordnet bekämpft werden. Indiz hierfür ist auch, dass das Spiel ein Deckungssystem hat. Auf Tastendruck schmiegt sich der Inquisitor an die Deckung an. Diese sind allerdings wiederum zerstörbar und auch die eigene Schusslinie wird durch sie eingeschränkt. Inquisitor - Martyr ist also auch kein reiner Deckungs-Shooter. Manchmal ist es sinnvoller in Bewegung zu bleiben und die Gegner zu umzirkeln. Das macht das Ganze angenehm abwechslungsreich und taktisch.

Ich würde sagen, dass das Spiel eher auf Fernkampf ausgelegt ist, wobei das aber auch an der Charakterklasse liegen könnte, die ich gewählt habe. Es gibt 3 Klassen mit je 3 Unterklassen. Dabei scheint es auch eine Art "Magier" mit psyotischen Fähigkeiten, einen Assassinen (der sich vielleicht etwas schneller spielt) und einen Nahkämpfer mit Kettenschwert und Turmschild zu geben.
Allerdings scheint jede Klasse jede Waffe führen und jede Rüstung anlegen zu können. Und da an die Rüstung auch die Spezialfähigkeiten der Klassen gebunden ist (Geschützturm spawnen, Raketenschwarm abfeuern usw.), kann irgendwie doch jeder Character mit der richtigen Ausrüstung alles machen und nutzen. So ganz bin ich hier noch nicht dahinter gestiegen, ob man Nachteile hat, wenn z.B ein Assassine eine schwere Raketenwerfer-Rüstung des Crusaders trägt.

Was lässt sich noch über das Gameplay sagen? Es scheint keine klassischen Skill-Trees zu geben. Vielmehr scheint jede Waffe ein eigenes Skill-Set mitzubringen. Mit meinem Sturmgewehr kann ich z.B., neben dem normalen kurzen Burst, einen Dauerfeuerstoß aktivieren, bei dem der Inquisitor langsam vor oder zurück weicht, bis das Magazin leer ist. Außerdem beherrscht das Gewehr einen ziemlich starken Einzelschuss, der massiven Schaden anrichtet und mit dem man einzelne Körperteile des Gegners anvisieren kann. Da man zwischen zwei Waffensets hin und her wechseln kann, hat man ausreichend taktische Variation. Außerdem wechselt man so nicht alle 5 Minuten die Waffe wegen ein paar DPS mehr, wenn man das Moveset der alten Waffe kennen gelernt und verinnerlicht hat.

Dann gibt es eben noch die o.g. Spezialfähigkeit der Rüstung und einen Slot für verschiedene Granaten bzw. Minen. Bei ballistischen Waffen muss man außerdem regelmäßig das Magazin wechseln und Energiewaffen können überhitzen. Melee-Waffen habe ich noch gar nicht genutzt.

Man hört also schon heraus, dass das Spiel beherrscht werden will. Die Steuerung funktioniert bereits mit den beiden Varianten Maus/Tastatur und Gamepad, wobei ich persönlich (wie immer) mit dem Pad besser zurecht komme. Egal welche Variante man wählt... Die Steuerung benötigt Einarbeitung: in Deckung gehen, Waffen durchwechseln, verschiedene Angriffsarten und Spezialfähigkeiten nutzen, nachladen, Gegner umzirkeln und dabei feuern... Das geht nicht alles intuitiv von der Hand, flutscht aber immer besser, je länger man spielt. Der Schwierigkeitsgrad ist vor jeder Mission in 4 Stufen gut anpassbar. Einfach heißt auch einfach (wirft aber kaum guten Loot ab). Schwer bedeutet schwer (dabei wird aber die Drop-Rate guter Items deutlich erhöht).

Generell ist Inquisitor - Martyr etwas für Leute, die gerne entdecken, wie ein Spiel funktioniert und Ebene für Ebene in ein vielschichtiges Gameplay vordringen wollen. Es gibt wirklich zahllose Währungen, Materialien und Levelsysteme. Da wären z.B der Account-Level und der Character-Rank. Dann gibt es normale Credits und noch irgendwelche Rage- (oder Faith ?) Punkte. Material für ein Crafting-System scheint es auch zu geben. Und als ich gesagt habe, es gäbe keine Skill-Trees, war das nur die halbe Wahrheit. Level-Bäume gibt es sogar ohne Ende. Die bringen aber eher passive Boni, wie mehr Schaden oder mehr Slots für Heil-Items, aber eben keine neuen aktive Fähigkeiten.

Die eigentliche Spielstruktur ist auch irgendwie schwer zu verstehen. Der Werbetext spricht von einer "persistent Open World" .
Nun... es gibt zumindest eine sehr sehr große Galaxiekarte mit etlichen Systemen und Planeten. Davon kann ich aber lange nicht alle betreten. Ob das am Early Access liegt, oder am zu geringen Story-Fortschritt, kann ich nicht so richtig sagen. Die Auswahl an Missionen ist aber stets groß genug. Man kann immer einer Hauptstory folgen, oder eine von zahllosen Nebenquests machen.

Ich weiß nicht, ob man es heraus hört, aber ich bin von Inquisitor - Martyr schwer fasziniert. Es macht mich neugierig und ich möchte das scheinbar vielschichtige Gameplay lernen und verstehen. Ich habe gerade tatsächlich 5 Stunden am Stück gespielt und das kommt wirklich nicht mehr all zu häufig vor. Ich könnte mir vorstellen, dass ich dafür Far Cry erstmal liegen lasse, obwohl mir auch das viel Spaß macht.

Abschließend sollte man vielleicht nochmal erwähnen, dass es sich um einen Early Access Titel handelt. Trotzdem wollen sie 50 Euro dafür haben. Das ist ganz schön heikel, dafür dass schon noch einige grafische Schönheitsfehler vorhanden sind. Auch einen Absturz hatte ich heute leider zu verzeichnen. Wenn ich nicht den Gutschein von meiner Frau gehabt hätte, wäre ich wahrscheinlich zu geizig dafür gewesen. Nun hab ich es aber und bin zufrieden damit. Finalen Release soll auch schon im Mai sein. Bis dahin soll sich wohl nichts mehr tun, zum eigentlichen Launch soll es dann aber nochmal ein massives Content-Update geben. Schauen wir mal. Zum Release soll das Spiel dann aber auch nochmal 10 Euro teurer werden.




 

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Meine Frau hat mir zu Ostern einen Steam-Gutschein geschenkt (danke Schatz), den ich direkt in einen Early Acces Titel investiert habe:

Warhammer 40k: Inquisitor - Martyr

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Es handelt sich um ein isometrisches ARPG, weswegen sich natürlich der Vergleich mit Diablo aufdrängt. Der Vergleich passt irgendwie und irgendwie auch nicht. Es ist schon das selbe Sub-Genre, spielt sich aber langsamer und taktischer, würde ich sagen. So ein gepanzerter Inquisitor aus dem Warhammer-Universum bewegt sich eben recht behäbig und das wurde halt entsprechend umgesetzt. Für viele wird das aber schon der erste Kritikpunkt sein, weil man nicht wild schnetzelnd und metzelnd durch die Gegnerhorden rennen kann.

Das würde aber nicht nur wegen der Trägheit der Spielfigur nicht funktionieren. Die Gegner machen ordentlich Schaden und wollen überlegt und geordnet bekämpft werden. Indiz hierfür ist auch, dass das Spiel ein Deckungssystem hat. Auf Tastendruck schmiegt sich der Inquisitor an die Deckung an. Diese sind allerdings wiederum zerstörbar und auch die eigene Schusslinie wird durch sie eingeschränkt. Inquisitor - Martyr ist also auch kein reiner Deckungs-Shooter. Manchmal ist es sinnvoller in Bewegung zu bleiben und die Gegner zu umzirkeln. Das macht das Ganze angenehm abwechslungsreich und taktisch.

Ich würde sagen, dass das Spiel eher auf Fernkampf ausgelegt ist, wobei das aber auch an der Charakterklasse liegen könnte, die ich gewählt habe. Es gibt 3 Klassen mit je 3 Unterklassen. Dabei scheint es auch eine Art "Magier" mit psyotischen Fähigkeiten, einen Assassinen (der sich vielleicht etwas schneller spielt) und einen Nahkämpfer mit Kettenschwert und Turmschild zu geben.
Allerdings scheint jede Klasse jede Waffe führen und jede Rüstung anlegen zu können. Und da an die Rüstung auch die Spezialfähigkeiten der Klassen gebunden ist (Geschützturm spawnen, Raketenschwarm abfeuern usw.), kann irgendwie doch jeder Character mit der richtigen Ausrüstung alles machen und nutzen. So ganz bin ich hier noch nicht dahinter gestiegen, ob man Nachteile hat, wenn z.B ein Assassine eine schwere Raketenwerfer-Rüstung des Crusaders trägt.

Was lässt sich noch über das Gameplay sagen? Es scheint keine klassischen Skill-Trees zu geben. Vielmehr scheint jede Waffe ein eigenes Skill-Set mitzubringen. Mit meinem Sturmgewehr kann ich z.B., neben dem normalen kurzen Burst, einen Dauerfeuerstoß aktivieren, bei dem der Inquisitor langsam vor oder zurück weicht, bis das Magazin leer ist. Außerdem beherrscht das Gewehr einen ziemlich starken Einzelschuss, der massiven Schaden anrichtet und mit dem man einzelne Körperteile des Gegners anvisieren kann. Da man zwischen zwei Waffensets hin und her wechseln kann, hat man ausreichend taktische Variation. Außerdem wechselt man so nicht alle 5 Minuten die Waffe wegen ein paar DPS mehr, wenn man das Moveset der alten Waffe kennen gelernt und verinnerlicht hat.

Dann gibt es eben noch die o.g. Spezialfähigkeit der Rüstung und einen Slot für verschiedene Granaten bzw. Minen. Bei ballistischen Waffen muss man außerdem regelmäßig das Magazin wechseln und Energiewaffen können überhitzen. Melee-Waffen habe ich noch gar nicht genutzt.

Man hört also schon heraus, dass das Spiel beherrscht werden will. Die Steuerung funktioniert bereits mit den beiden Varianten Maus/Tastatur und Gamepad, wobei ich persönlich (wie immer) mit dem Pad besser zurecht komme. Egal welche Variante man wählt... Die Steuerung benötigt Einarbeitung: in Deckung gehen, Waffen durchwechseln, verschiedene Angriffsarten und Spezialfähigkeiten nutzen, nachladen, Gegner umzirkeln und dabei feuern... Das geht nicht alles intuitiv von der Hand, flutscht aber immer besser, je länger man spielt. Der Schwierigkeitsgrad ist vor jeder Mission in 4 Stufen gut anpassbar. Einfach heißt auch einfach (wirft aber kaum guten Loot ab). Schwer bedeutet schwer (dabei wird aber die Drop-Rate guter Items deutlich erhöht).

Generell ist Inquisitor - Martyr etwas für Leute, die gerne entdecken, wie ein Spiel funktioniert und Ebene für Ebene in ein vielschichtiges Gameplay vordringen wollen. Es gibt wirklich zahllose Währungen, Materialien und Levelsysteme. Da wären z.B der Account-Level und der Character-Rank. Dann gibt es normale Credits und noch irgendwelche Rage- (oder Faith ?) Punkte. Material für ein Crafting-System scheint es auch zu geben. Und als ich gesagt habe, es gäbe keine Skill-Trees, war das nur die halbe Wahrheit. Level-Bäume gibt es sogar ohne Ende. Die bringen aber eher passive Boni, wie mehr Schaden oder mehr Slots für Heil-Items, aber eben keine neuen aktive Fähigkeiten.

Die eigentliche Spielstruktur ist auch irgendwie schwer zu verstehen. Der Werbetext spricht von einer "persistent Open World" .
Nun... es gibt zumindest eine sehr sehr große Galaxiekarte mit etlichen Systemen und Planeten. Davon kann ich aber lange nicht alle betreten. Ob das am Early Access liegt, oder am zu geringen Story-Fortschritt, kann ich nicht so richtig sagen. Die Auswahl an Missionen ist aber stets groß genug. Man kann immer einer Hauptstory folgen, oder eine von zahllosen Nebenquests machen.

Ich weiß nicht, ob man es heraus hört, aber ich bin von Inquisitor - Martyr schwer fasziniert. Es macht mich neugierig und ich möchte das scheinbar vielschichtige Gameplay lernen und verstehen. Ich habe gerade tatsächlich 5 Stunden am Stück gespielt und das kommt wirklich nicht mehr all zu häufig vor. Ich könnte mir vorstellen, dass ich dafür Far Cry erstmal liegen lasse, obwohl mir auch das viel Spaß macht.

Abschließend sollte man vielleicht nochmal erwähnen, dass es sich um einen Early Access Titel handelt. Trotzdem wollen sie 50 Euro dafür haben. Das ist ganz schön heikel, dafür dass schon noch einige grafische Schönheitsfehler vorhanden sind. Auch einen Absturz hatte ich heute leider zu verzeichnen. Wenn ich nicht den Gutschein von meiner Frau gehabt hätte, wäre ich wahrscheinlich zu geizig dafür gewesen. Nun hab ich es aber und bin zufrieden damit. Finalen Release soll auch schon im Mai sein. Bis dahin soll sich wohl nichts mehr tun, zum eigentlichen Launch soll es dann aber nochmal ein massives Content-Update geben. Schauen wir mal. Zum Release soll das Spiel dann aber auch nochmal 10 Euro teurer werden.





Danke für deinen ausführlichen und gut geschriebenen Beitrag. Habe erst kürzlich von dem Spiel überhaupt erfahren das es erscheint bzw. das es auch für Konsolen kommt. Bin bei Warhammer immer halbwegs interessiert solange es kein (Multiplayer)Shooter ist. Hatte nur noch nicht geschaut was es genau für ein Genre ist - aber dank deiner Eindrücke weiss ich das jetzt und bin doch interessiert an dem Spiel.
 
Von mir auch mal ein kurzes Update, aktuell immer noch:

NIX
Zock ich jetzt schon nen guten Monat.
Ziemlich cool und spaßig, nimmt sich dabei selbst nicht zu ernst. Herrlich erfrischend!
Grafik ist durchwachsen, stellenweise echt schön, aktuell bin ich aber in einem Gebiet wo die Grautöne dominieren - aber der Regen sieht cool und realistisch aus, vor allem in Kombi mit dem genialen volumetric lighting.

Story kann ich noch nicht abschließend beurteilen. Die ein oder andere Missionen war etwas langatmig und trocken, aber durchaus realistisch. Man konnte z.B. Bank- und Notartermine wahrnehmen (in voller Länge!!!:schock:) und in der Homebase ging das sogar so weit, dass Windelwechseln ein fester Bestandteil des Ablaufs war (ist optional aber abschaltbar). Könnte mein GotY werden, weil es eben so abwechslungsreich ist, kann ich aber noch nicht abschließend beurteilen...

Wie dem auch sei. Hab ja seit Tagen auch Far Cry 5 hier liegen und es zumindest schon installiert.
Vielleicht schau ich da ja auch mal rein :ugly:
 
Ja, das ist natürlich alles eine sehr subjektive Angelegenheit. Für mich ist es nur ein totaler Immersions-Killer, wenn eine für mich ansonsten halbwegs stimmige Spielwelt durch derartige Dinge (v.a. Charaktere) zerstört wird. In den genannten Beispielen ist es mir daher eindeutig zu dick aufgetragen und man fängt an, sich fremdzuschämen.
 
Meine Frau hat mir zu Ostern einen Steam-Gutschein geschenkt (danke Schatz), den ich direkt in einen Early Acces Titel investiert habe:

Warhammer 40k: Inquisitor - Martyr

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Es handelt sich um ein isometrisches ARPG, weswegen sich natürlich der Vergleich mit Diablo aufdrängt. Der Vergleich passt irgendwie und irgendwie auch nicht. Es ist schon das selbe Sub-Genre, spielt sich aber langsamer und taktischer, würde ich sagen. So ein gepanzerter Inquisitor aus dem Warhammer-Universum bewegt sich eben recht behäbig und das wurde halt entsprechend umgesetzt. Für viele wird das aber schon der erste Kritikpunkt sein, weil man nicht wild schnetzelnd und metzelnd durch die Gegnerhorden rennen kann.

Das würde aber nicht nur wegen der Trägheit der Spielfigur nicht funktionieren. Die Gegner machen ordentlich Schaden und wollen überlegt und geordnet bekämpft werden. Indiz hierfür ist auch, dass das Spiel ein Deckungssystem hat. Auf Tastendruck schmiegt sich der Inquisitor an die Deckung an. Diese sind allerdings wiederum zerstörbar und auch die eigene Schusslinie wird durch sie eingeschränkt. Inquisitor - Martyr ist also auch kein reiner Deckungs-Shooter. Manchmal ist es sinnvoller in Bewegung zu bleiben und die Gegner zu umzirkeln. Das macht das Ganze angenehm abwechslungsreich und taktisch.

Ich würde sagen, dass das Spiel eher auf Fernkampf ausgelegt ist, wobei das aber auch an der Charakterklasse liegen könnte, die ich gewählt habe. Es gibt 3 Klassen mit je 3 Unterklassen. Dabei scheint es auch eine Art "Magier" mit psyotischen Fähigkeiten, einen Assassinen (der sich vielleicht etwas schneller spielt) und einen Nahkämpfer mit Kettenschwert und Turmschild zu geben.
Allerdings scheint jede Klasse jede Waffe führen und jede Rüstung anlegen zu können. Und da an die Rüstung auch die Spezialfähigkeiten der Klassen gebunden ist (Geschützturm spawnen, Raketenschwarm abfeuern usw.), kann irgendwie doch jeder Character mit der richtigen Ausrüstung alles machen und nutzen. So ganz bin ich hier noch nicht dahinter gestiegen, ob man Nachteile hat, wenn z.B ein Assassine eine schwere Raketenwerfer-Rüstung des Crusaders trägt.

Was lässt sich noch über das Gameplay sagen? Es scheint keine klassischen Skill-Trees zu geben. Vielmehr scheint jede Waffe ein eigenes Skill-Set mitzubringen. Mit meinem Sturmgewehr kann ich z.B., neben dem normalen kurzen Burst, einen Dauerfeuerstoß aktivieren, bei dem der Inquisitor langsam vor oder zurück weicht, bis das Magazin leer ist. Außerdem beherrscht das Gewehr einen ziemlich starken Einzelschuss, der massiven Schaden anrichtet und mit dem man einzelne Körperteile des Gegners anvisieren kann. Da man zwischen zwei Waffensets hin und her wechseln kann, hat man ausreichend taktische Variation. Außerdem wechselt man so nicht alle 5 Minuten die Waffe wegen ein paar DPS mehr, wenn man das Moveset der alten Waffe kennen gelernt und verinnerlicht hat.

Dann gibt es eben noch die o.g. Spezialfähigkeit der Rüstung und einen Slot für verschiedene Granaten bzw. Minen. Bei ballistischen Waffen muss man außerdem regelmäßig das Magazin wechseln und Energiewaffen können überhitzen. Melee-Waffen habe ich noch gar nicht genutzt.

Man hört also schon heraus, dass das Spiel beherrscht werden will. Die Steuerung funktioniert bereits mit den beiden Varianten Maus/Tastatur und Gamepad, wobei ich persönlich (wie immer) mit dem Pad besser zurecht komme. Egal welche Variante man wählt... Die Steuerung benötigt Einarbeitung: in Deckung gehen, Waffen durchwechseln, verschiedene Angriffsarten und Spezialfähigkeiten nutzen, nachladen, Gegner umzirkeln und dabei feuern... Das geht nicht alles intuitiv von der Hand, flutscht aber immer besser, je länger man spielt. Der Schwierigkeitsgrad ist vor jeder Mission in 4 Stufen gut anpassbar. Einfach heißt auch einfach (wirft aber kaum guten Loot ab). Schwer bedeutet schwer (dabei wird aber die Drop-Rate guter Items deutlich erhöht).

Generell ist Inquisitor - Martyr etwas für Leute, die gerne entdecken, wie ein Spiel funktioniert und Ebene für Ebene in ein vielschichtiges Gameplay vordringen wollen. Es gibt wirklich zahllose Währungen, Materialien und Levelsysteme. Da wären z.B der Account-Level und der Character-Rank. Dann gibt es normale Credits und noch irgendwelche Rage- (oder Faith ?) Punkte. Material für ein Crafting-System scheint es auch zu geben. Und als ich gesagt habe, es gäbe keine Skill-Trees, war das nur die halbe Wahrheit. Level-Bäume gibt es sogar ohne Ende. Die bringen aber eher passive Boni, wie mehr Schaden oder mehr Slots für Heil-Items, aber eben keine neuen aktive Fähigkeiten.

Die eigentliche Spielstruktur ist auch irgendwie schwer zu verstehen. Der Werbetext spricht von einer "persistent Open World" .
Nun... es gibt zumindest eine sehr sehr große Galaxiekarte mit etlichen Systemen und Planeten. Davon kann ich aber lange nicht alle betreten. Ob das am Early Access liegt, oder am zu geringen Story-Fortschritt, kann ich nicht so richtig sagen. Die Auswahl an Missionen ist aber stets groß genug. Man kann immer einer Hauptstory folgen, oder eine von zahllosen Nebenquests machen.

Ich weiß nicht, ob man es heraus hört, aber ich bin von Inquisitor - Martyr schwer fasziniert. Es macht mich neugierig und ich möchte das scheinbar vielschichtige Gameplay lernen und verstehen. Ich habe gerade tatsächlich 5 Stunden am Stück gespielt und das kommt wirklich nicht mehr all zu häufig vor. Ich könnte mir vorstellen, dass ich dafür Far Cry erstmal liegen lasse, obwohl mir auch das viel Spaß macht.

Abschließend sollte man vielleicht nochmal erwähnen, dass es sich um einen Early Access Titel handelt. Trotzdem wollen sie 50 Euro dafür haben. Das ist ganz schön heikel, dafür dass schon noch einige grafische Schönheitsfehler vorhanden sind. Auch einen Absturz hatte ich heute leider zu verzeichnen. Wenn ich nicht den Gutschein von meiner Frau gehabt hätte, wäre ich wahrscheinlich zu geizig dafür gewesen. Nun hab ich es aber und bin zufrieden damit. Finalen Release soll auch schon im Mai sein. Bis dahin soll sich wohl nichts mehr tun, zum eigentlichen Launch soll es dann aber nochmal ein massives Content-Update geben. Schauen wir mal. Zum Release soll das Spiel dann aber auch nochmal 10 Euro teurer werden.

Im Mai ist Release der Vollversion, bis dahin wird es auch keine signifikanten Updates für das Spiel geben. Mit der Vollversion soll aber nochmal einiges an Inhalt kommen inklusive allgemeiner größerer Änderungen. Bin gespannt, wenn sie die Vollversion nicht verkacken, steige ich auf jeden Fall mit ein.

Edit: Haste ja sogar geschrieben. Erst lesen, dann schreiben. :D
 
Gerade Cod Infinite Warfare gestartet, hatte im November schon mal reingeschaut, hab dann heute aber nochmal von vorne angefangen, schon allein wegen dem O-Ton musste das sein. Aber auch so war das ne gute Entscheidung, die erste Stunde ist das Geilste was ein Cod jemals abgeliefert hat, als SciFi opfer rennt man da mit Dauerlatte rum und kriegt den Mund nicht zu. Abartig geile und epische Action. :liebe: :huldig:
Da ist das Blops3 Trauma direkt vergessen auch wenn ich immer noch Stimmen aus dem frozen Forest vernehme. :O_o:

Das ist jetzt genau das Richtige nach dem etwas schnarchigen FF15. Action satt und auf die Fresse. :headbang: :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Gegensatz zu FF15 werden hier die Sidequests gemacht, da bin ich mir jetzt schon sicher als hartes SciFi Opfa. Ich meine, daß sich damals selbst @Bart Wux positiv über die Nebenmissionen geäußert hat. :D

Auf welchem SG haste es durchgezockt @Flips ? Hab auf leicht begonnen, man kommt natürlich gut voran, gerade an Stellen wo man kopflos nach vorne preschen muss um die endlosen Respawns der Gegner zu stoppen, haben mich höhere SGs bei Cod immer genervt. Deswegen hab ich die letzten Teile auch nur noch auf easy gezockt. Aber der Teil ist so geil, daß ich schon fast gewillt bin auf normal hoch zu stellen. Jedoch denke ich, daß man dann nur vermehrt in Deckung hockt um sich zu heilen, darauf hab ich wiederum keinen Bock. :ulgy:
 
Auf welchem SG haste es durchgezockt @Flips ? Hab auf leicht begonnen, man kommt natürlich gut voran, gerade an Stellen wo man kopflos nach vorne preschen muss um die endlosen Respawns der Gegner zu stoppen, haben mich höhere SGs bei Cod immer genervt. Deswegen hab ich die letzten Teile auch nur noch auf easy gezockt. Aber der Teil ist so geil, daß ich schon fast gewillt bin auf normal hoch zu stellen. Jedoch denke ich, daß man dann nur vermehrt in Deckung hockt um sich zu heilen, darauf hab ich wiederum keinen Bock. :O_o:
Wie bei jedem CoD direkt auf Veteran :D IIRC war es so ziemlich das leichteste CoD.
 
Ich mach gerade eine kleine Far Cry 5-Pause und hab heute mit Life is Strange 2 gestartet. Ist ein ziemlich harter Kontrast, wenn man in der Spielwelt plötzlich so eingeschränkt ist und alles so "entschleunigt" wird, zumal ich fast nur Open Worlds spiele.

Die Musik ist so gut wie im ersten Teil und ich bin gerade sehr gespannt wohin mich das Spiel führen wird. Leider ist Chloe nicht gerade die sympathischste. Ich bin ja so froh, dass ich kein Teenager mehr bin :P
 
verpassen kann man sie glaub ich nicht direkt. hab die immer gespielt sobald sie verfügbar waren.

aber ist doch schon etwas her :D
 
bringt mich drauf, dass das spiel eigentlich perfect for switch wäre

wobei, welches spiel ist das nicht?
 
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