dweezzu schrieb:
Wie? Was ist am Gameplay so unerträglich?
Das Spiel macht doch total Bock.
Ich weiß, es gefällt vielen, aber imho
- zu wenige Gegner-Typen
- langweilige Waffen
- Plasmid-Energie muss zu schnell nachgefüllt werden.
- man bewegt sich viel zu langsam und undynamisch
- Hack-Mini-Game könnte nerviger nicht sein
- Waffen fühlen sich zu schwach an
- Aufnehmen von Items muss erst durch Drücken von A bestätigt werden.
- Durchsuchen und Aufnehmen der Items eines Gegners verlangt sogar zwei Aktionen des Spielers. Das hemmt den Spielfluss.
- Wenn ich eine Waffe in der Hand habe, möchte ich schnell ein Plasmid einsetzen. Das geht aber nicht so, wie ich das möchte, weil ich dazu zweimal den Trigger drücken muss (und dann ist die Energie-Leiste sowieso schon wieder fast leer)
- Enge, verschlungene Level passen nicht zum von den Entwicklern beabsichtigten strategischen Einsatz von Plasmiden. Um die wirklich wirksam einsetzen zu können, muss ich entweder die Lage sondieren können, was bei den engen Levels nicht möglich ist, oder jedes Plasmid müsste einen Hotkey bekommen. Dazu braucht's aber dann schon ne Tastatur..
- Ich muss mich entscheiden, welche Plasmide ich mitnehme. Woher soll ich vorher wissen, welche ich brauche? (kann sein, dass ich mich hier täusche. Aber ich meine, dass man nur eine beschränkte Anzahl mitnehmen konnte)
- Respawnende Gegner. (das kann man nur bringen, wenn die Waffe, die man mit sich führt, keine Munition verbraucht, wie bei Metroid Prime)
- Kein Sterben wegen Vita-Kammern (ok, soweit ich weiß, kann man die jetzt abschalten)
Alles nur Kleinigkeiten, aber zu viele, um mir den Spaß am Spiel zu lassen. Vieles davon sind einfach ganz grundlegende Dinge, die bei einer professionellen Produktion nicht vorkommen dürfen.
Sähe das Spiel so aus wie, na, sagen wir z.B. The Conduit, wäre es lange nicht so gut angekommen. Es lebt von Art Deco Stil und der Atmosphäre. Ich spiele Spiele aber des Gameplays wegen.