Es ist dunkel. Zeit, mich endlich etwas genauer mit
Until Dawn zu beschäftigen.
Beim Titelscreen bin ich gleich mal ordentlich zusammengezuckt.

Schreck verdaut, eine Stunde gespielt und es gefällt mir so weit hervorragend. Die Move-Herkunft spürt man zwar, aber sie haben die zielgerichtete, enge Levelführung und ähnliche Überbleibsel wie QTEs oder "Schaue dir diesen Gegenstand an"-Momente erstaunlich angenehm verpackt.
Grafik ist überaus hübsch, finde ich in seinem Gesamtbild sogar ähnlich eindrucksvoll wie The Order, und überhaupt macht es audiovisuell einiges her. Dichte Atmosphäre, stimmige Soundkulisse, tolle Regie und damit einhergehend auch gut platzierte Jumpscares. Bin schon das ein oder andere Mal zusammengezuckt. Lediglich manche Animationen und vor allem Gesichtszüge wirken etwas zu übertrieben. Die gestikulieren ordentlich rum und ziehen gerne mal 'ne Schnute.

Aber irgendwo passt das auch zum Genre-Klischee, das hier ganz hervorragend verarbeitet wird. Richtig dämlich-gute Klischee-Dialoge und Charaktereigenschaften.
Sie haben nicht zu viel versprochen, es ist ein Teenie-Slasher zum Mitspielen. Bin tatsächlich sehr gespannt, was da noch kommt und habe gleich einen zweiten Durchgang mit ein paar Freunden angesetzt. Wird sicher interessant zu sehen, wie die sich entscheiden und erschrecken.