Hab mir Uncharted damals zu meiner ersten PS3 bereits gekauft und habe es nie beendet, jetzt allerdings von einem Freund geliehen und ausgespielt.
Der schlechte Eindruck vom ersten Mal, ließ sich zumindest etwas beseitigen und sich zu einem doch recht guten Urteil wandeln, mit einigen Kritikpunkten.
* Seichte Story und der erzählerische Hintergrund war nicht wirklich zufriedenstellend (gut, das ist jetzt nur ein kleiner Kitikpunkt, da ich das von dem Genre sowieso nicht erwarte und die Story imo ausreichend genug war, um das Spiel voranzutreiben).
* Es stellte sich recht schnell eine Monotonie ein, wobei der kleine Umschwung im letzten Drittel richtig gut getan hat.
* Die Spannung eines guten Boss-Kampfes hab ich vollkommen vermisst.
* Der Plattforming-Part war optisch sehr ansprechend, aber ein spielerischer Reinfall, da viel zu einfach und simpel.
* Viel zu leichte Rätsel und teils frustrierende Feuergefechte.
Nettes Spiel, mit vielen tollen Ansätzen und Edel Optik.
Heute morgen durchgespielt.
Atmosphärisch, optisch und akustisch, lässt es wirklich die Muskeln spielen, aber steuerungstechnisch und von der Inszenierung her, hinkt Killzone so manchen Genre-Vertretern doch etwas hinterher (was jetzt nicht bedeutet, dass beides, vor allem das Gameplay, schlecht wäre, da ich es trotzdem als sehr gut empfunden habe). Die Story könnte leider belangloser nicht sein.
Ein technisch brillanter Titel, gewürzt mit einer gehörigen Brise an Intensität, welcher aber anderen Genre-Vertretern in Sachen Steuerung, Inszenierung und Story nachhinkt.
Nichts, was ich jetzt als absoluten Blockbuster bezeichnen würde, aber geknallt hat es doch ganz ordentlich.
Ich kenne den Vorgänger zwar nicht, aber von Pacific Rift bin ich wirklich schwer begeistert.
Kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt ein Rennspiel in die Finger bekommen haben, welches mir derart viel Spaß gemacht hat.
Optisch hab ich nicht großartig viel anzukreiden und das Gameplay ist einfach überwältigend, mit einem spitzen Geschwindigkeitsgefühl und den unterschiedlichen Vehikeln, die alle ihre wunderbar ausbalancierten Stärken und Schwächen besitzen. Von der KI bin ich auch begeistert, da ich das Gefühl habe, dass jene alles daran setzt, um das eigene Fahrzeug in einen Haufen Schrott zu verwandeln.
Was mir besonders gefällt, ist die Größe der Strecken und die damit verbundenen Möglichkeiten, vor allem in Bezug auf die Fahrzeug-Typen.
Sehr angetan bin ich auch vom Soundtrack, der stark antreibt und so richtig aus dem Soundsystem knallt (hört sich zudem an, als könnte er einer meiner Playlists entsprungen sein). Eine der besten Kompilationen, die mir seit langem untergekommen ist.
MotorStorm ->
Etwa 15 Spielstunden auf dem Buckel und bisher äußerst angetan von diesem Titel, der deutlich aus der Masse an Spielen heraus ragt und gegen den Strom schwimmt.
Das Gameplay ist angenehm erfrischend und tiefgehend, in Sachen Story und Charaktere weiß Segas Titel auch auf voller Linie zu punkten. Der Grafikstil ist wahrscheinlich eine Streitfrage, aber ich persönlich stehe auf sowas, von daher ist das natürlich ein weiterer Pluspunkt.
So erfrischend das Gameplay auch ist, zieht es auch manche Mängel mit sich, die etwas Sand ins Getriebe streuen. Das wären zum einen das unausgereifte Deckungssystem und die gegnerische KI, die dem taktischen Tiefgang (welcher eigentlich reichlich vorhanden ist), doch manchmal den Wind aus den Segeln nimmt...zu einfach wird das Spiel dadurch aber zum Glück eher selten, da es der KI durch plötzlich auftauchender Verstärkung oder Desinformation, dennoch gelingt, einen selbst ab und an zu überraschen.
Jetzt bleibt mir nur mehr zu hoffen, dass sich die hohe Qualität von Valkyria Chronicles bis zum Schluss hält.
