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Was findet ihr überbewertet, obwohl "alle" anderen es lieben?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@hyperman

da gebe ich dir recht :)

buffy zeigt ja im Grunde kein Blut aber ich würde schätzen dass man heutzutage die Serie eher 22.15 als zur primetime ausstrahlen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
vor allem gabs zu der zeit damals diese kontinuierlichen Handlungsstränge nicht. keinerlei Charakterentwicklung. Alles Episodisch. Das hat Buffy quasi eingeführt auf dem level das wir heute kennen.
 
Und endlich mal eine Blondine die nicht schreiend weg rennt oder nach 5 min on Screen time tot ist sondern den Vampiren und Dämonen ordentlich auf die fresse gibt :D

Das War auch neu.
 
Und was ist mit Akte X?
obwohl ich nur wenige folgen akte x als jugendlicher gesehen habe denke ich schon dass es was anderes ist wenn 2 erwachsene gegen aliens kämpfen oder wenn es high school kids sind die dämonen und vampire killen.

buffy hat halt den charme eines teeniefilms mit viel humor gepaart ohne, und das ist meine meinung, lächelrich zu wirken.

aber korrigiere mich gerne was akte x angeht :)
 
Serien laufen halt oftmals gleich ab: Man hat einen guten Plot für die erste Staffel. Hat sie keinen Erfolg, bleibt die Geschichte einfach unvollendet. Who cares. Hat sie Erfolg, wird natürlich weiterproduziert. Und das möglichst schnell. Plotlöcher tuen sich auf, Hauptdarsteller haben keine Lust mehr/wollen zu viel Geld und werden aus der Serie gestrichen. In der nächsten Staffel kommen sie dann wieder zurück, da sie mit ihren Filmprojekten etc. selbstverständlich keinen Erfolg hatten. Antagonisten zu Beginn der Serien werden fast immer zu Partnern der „Guten“ oder haben keinen Einfluss mehr auf die Geschichte, da sie durch noch viel krassere Bösewichte abgelöst wurden, gefolgt von noch durchtriebenere Bad Guys etc.
Ach ja: Habe ich schon gesagt, dass am Ende die Auflösung meistens enttäuscht? In Staffel 1 sind halt noch ganz andere Punkte spannend/wichtig als in Staffel 9.

Dann empfehle ich dir, es mal mit einer Mini-Serie (eine einzige Staffel mit abgeschlossener Handlung) oder mit einer Anthologie-Serie (mehrere Staffeln, aber abgeschlossene, voneinander unanhhängige Handlung) zu versuchen.
Wie z.B. True Detective, Fargo, Top of the Lake etc.

Da hast du all die von dir aufgezählten Kritikpunkte nicht, dafür quasi einen XXL Spielfilm, der sich viel mehr Zeit insbesondere für die Ausarbeitung der Charaktere nehmen kann, als es ein normaler Film je könnte.
Dazu kommen wie beim Spielfilm eine von Anfang bis Ende duchgeplante Story und im Gegensatz zur Standard Serie meist ein einziger, von Anfang bis Ende der Staffel zuständiger Regisseur.

The Best of both Worlds.
 
Nicht? Was war denn daran so wegweisend? (no flame)

Hatte das damals nur am Rande verfolgt und bin immer davon ausgegangen dass die Zielgruppe 13 jährige Mädchen sein :D
oh, da gab es viele. zum einen die starke weibliche hauptfigur. das verquirlen mit banalitäten. eine serie vor diesem hintergrund (welt retten) nimmt sich zeit für probleme der darsteller. die entwicklung der charaktere, der humor. die running gags (mal aufgefallen, das die werwölfe IMMER anders aussehen. selbst innerhalb einer staffel^^) die serie nimmt sich selbst nicht richtig ernst. es gibt absurde situationen ohne ende (allein in der ersten folge der kampf mit dem vampir im bronze, als dann die scheibe kaputt geht). es gibt aber auch sehr düstere staffeln (die böse willow zum beispiel). das thema mit verlust und tot (buffy stirbt im verlaufe der serie zweimal). auch genial ist, wie dawn auftaucht und sich jeder fragt, woher zum teufel diese schwester kommt...^^

aber auch "technisch" waren da viele neuerungen drin: eine musicalfolge (once more with feeling), eine folge in der alle darsteller fast 30 minuten schweigen (hush), eine folge komplett ohne musik (tod einer mutter)...

joss whedon ist einfach genial! und buffy ein meisterwerk!
 
Bin js mit meiner besseren Hälfte auch seit langer Zeit im Rerun. Momentan liegt Buffy ein wenig auf Eis und Angel wird geschaut, da stecken wir jetzt grad in der 3. Staffel.

Man hat zwar (fast) alles schonmal gesehen, aber auch schon vieles vergessen. Es ist, wie so oft bei so "alten" Sachen, auch eine kleine Zeitreise. Wenn wir uns sonst nicht so richtig einigen können, geht eigentlich immer eine Folge Angel/Buffy. :popcorn:
 
no-thanks.gif
 
Buffy wurde hier auch komplett falsch vermarktet. Die ersten Seasons liefen noch Samstagnachmittag. Zudem ist die Synchro auch kein Glanzstück. Wegweisend war sie aber allemal. Aufbau, Drehbücher, Dialoge, Charaktere. Vieles, was heute Standard ist, wurde damals von Whedon und seinem Team zum ersten mal richtig gut umgesetzt/eingeführt. Und abgesehen von den Effekten auch heute noch wunderbar zu schauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schaue Buffy gerade zum ersten Mal (bin nun bei Staffel 6) und bin auch heute noch schwer begeistert. Nach dem Twilight-Vampir-Hype und Serien wie Supernatural oder Grimm, wirkt das Monster-Setting natürlich etwas angestaubt, aber das ist ja "mein Problem", da ich Buffy eben heute, mit anderem "Vorwissen", schaue und nicht damals gesehen habe, wo die Serie sicherlich noch "innovativer" aufgefasst werden konnte.

Ansonsten ist sie aber vor allem eins: menschlich. Eine Eigenschaft, die die meisten Whedon-Serien besitzen und sie deutlich von der Konkurrenz abheben. Buffy ist ein Mädchen. Eine junge Frau, der du beim Erwachsenwerden zusehen kannst und die ganz menschliche und nachvollziehbare Probleme hat (wie Liebe, Sexualität, Verlust, Hass, etc.). So sind es eigentlich auch immer diese alltäglichen Erfahrungen, die hier im Mittelpunkt stehen und weniger der Monster-Part an sich. Im Grunde ist Buffy also eine ziemlich gute Coming-of-Age Story, die jedoch den unterhaltsamen Kniff besitzt, dass sie in einer Monster-verseuchten Stadt über den Toren zur Hölle spielt.

Die glaubwürdigen, liebenswerten Charaktere und deren herausragenden Entwicklungen (Beispiel: Supernatural. Da haben sich die Charaktere seit der ersten Folge kein Stück weiterentwickelt. Aber wirklich kein bisschen. Anders Buffy, wo die Figuren sich tatsächlich ändern.) bilden also das Fundament. Der Monster-Rahmen bringt dann die nötige übernatürliche Spannung, den pointierten Witz und viele clevere Drehbuchideen mit. Alles in allem ist das eine erstaunlich substanzhaltige, intelligente und charmante Angelegenheit. Heutzutage audiovisuell natürlich etwas angekratzt, vom Inhalt her aber unglaublich zeitlos, weil hier eben menschliche Geschichten kurzweilig verpackt und brillant vorgetragen werden. Besser geht es in diesem Genre eigentlich nicht.
 
Ich schaue Buffy gerade zum ersten Mal (bin nun bei Staffel 6) und bin auch heute noch schwer begeistert. Nach dem Twilight-Vampir-Hype und Serien wie Supernatural oder Grimm, wirkt das Monster-Setting natürlich etwas angestaubt, aber das ist ja "mein Problem", da ich Buffy eben heute, mit anderem "Vorwissen", schaue und nicht damals gesehen habe, wo die Serie sicherlich noch "innovativer" aufgefasst werden konnte.

Ansonsten ist sie aber vor allem eins: menschlich. Eine Eigenschaft, die die meisten Whedon-Serien besitzen und sie deutlich von der Konkurrenz abheben. Buffy ist ein Mädchen. Eine junge Frau, der du beim Erwachsenwerden zusehen kannst und die ganz menschliche und nachvollziehbare Probleme hat (wie Liebe, Sexualität, Verlust, Hass, etc.). So sind es eigentlich auch immer diese alltäglichen Erfahrungen, die hier im Mittelpunkt stehen und weniger der Monster-Part an sich. Im Grunde ist Buffy also eine ziemlich gute Coming-of-Age Story, die jedoch den unterhaltsamen Kniff besitzt, dass sie in einer Monster-verseuchten Stadt über den Toren zur Hölle spielt.

Die glaubwürdigen, liebenswerten Charaktere und deren herausragenden Entwicklungen (Beispiel: Supernatural. Da haben sich die Charaktere seit der ersten Folge kein Stück weiterentwickelt. Aber wirklich kein bisschen. Anders Buffy, wo die Figuren sich tatsächlich ändern.) bilden also das Fundament. Der Monster-Rahmen bringt dann die nötige übernatürliche Spannung, den pointierten Witz und viele clevere Drehbuchideen mit. Alles in allem ist das eine erstaunlich substanzhaltige, intelligente und charmante Angelegenheit. Heutzutage audiovisuell natürlich etwas angekratzt, vom Inhalt her aber unglaublich zeitlos, weil hier eben menschliche Geschichten kurzweilig verpackt und brillant vorgetragen werden. Besser geht es in diesem Genre eigentlich nicht.


@flexx

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:D
 
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