http://www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/65319.html?p=1
da ist auch nochmal einiges aufgegriffen, was bei Safran Foer fast 1:1 zu lesen ist. Insbesondere Punkt 3 ist nicht zu verachten. Und die Tatsache, dass artgerechte Haltung in Deutschland nur 2% ausmacht.
Und diese unnötige provozierenden, dümmlichen Fragen nach dem "Pflanzenmord" (wahlweise auch Oralverkehr), die die Fragenden i.d.R. sowieso selbst nicht ernst meinen und eben ausschließlich vorbringen, weil sie meinen, das sei nun irgendwie originell, lustig und würde da nun irgendetwas aushebeln, beantworte ich sowieso nicht mehr, da es eben alles schon zich mal gehört und durchgekaut wurde. Es ist nicht originell.
Jemand, der es nötig hat, sein eigenes Gewissen auf diese Art zu beruhigen und die Ethik des anderen ins Lächerliche zu ziehen... mal ernsthaft, da ist es mir sympathischer, wenn einer einfach ehrlich zu sich und mir ist und sagt: "Ich esse Fleisch, Tiere sind mir wurscht, Hauptsache, ich hab Wurscht auf dem Teller!".
Wenn ich alleine bedenke, wie viele "neue" Lebensmittel (nicht nur Obst und Gemüsesorten) ich kennen und lieben gelernt habe, seitdem ich kein Fleisch mehr esse... da tun mir die armen Tropfe, die immer nur "Kartoffeln, Schnitzel und eine IGLO-Gemüsemischung" auf den Teller lassen, echt etwas Leid...
